{"id":12410,"date":"2007-11-20T17:22:24","date_gmt":"2007-11-20T17:22:24","guid":{"rendered":".\/?p=12410"},"modified":"2007-11-20T17:22:24","modified_gmt":"2007-11-20T17:22:24","slug":"12410","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2007\/11\/12410\/","title":{"rendered":"Stuttgart: Solidarit&#228;tskundgebung mit streikenden Eisenbahnern"},"content":{"rendered":"<p>  Am 16. November um 16.00 Uhr fand eine Solidarit&#228;tskundgebung mit den   streikenden KollegInnen der GDL statt. Etwa 200 Menschen nahmen teil:   viele Lokf&#252;hrerInnen aus dem Gro&#223;raum Stuttgart, aber auch Betriebsr&#228;te   und Vertrauensleute von IG Metall, ver.di, Aktivisten von attac und der   &#8222;Initiative Leben in Stuttgart &#8211; kein Stuttgart 21&#8220;.<\/p>\n<p> <!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  <i>von Wolfram Klein<\/i><\/p>\n<p>  Das B&#252;rgerbegehren gegen Stuttgart 21, das aus dem Gewerkschaftslager   neben dem ver.di Bezirk Stuttgart nur vom GDL Bezirk S&#252;dwest unterst&#252;tzt   wird hatte in dieser Woche den sensationellen Erfolgt von 67.000   Unterschriften innerhalb von f&#252;nf Wochen f&#252;r ein B&#252;rgerbegehren erzielt.   Auch einige solidarische Fahrg&#228;ste mischten sich unter die   Kundgebungsteilnehmer am Stuttgarter Hauptbahnhof.<\/p>\n<p>  Zum Auftakt sprach der GDL-Bezirksvorsitzende Volker Drexler. In seiner   immer wieder von Beifall unterbrochenen Rede schilderte er unter anderem   die Reallohnverluste der Lokf&#252;hrerInnen der letzten Jahre. Er wies   darauf hin, dass die Forderungen der GDL seit M&#228;rz bekannt waren und die   anderen Bahn-Gewerkschaften die M&#246;glichkeit gehabt h&#228;tten, mit der GDL   gemeinsam f&#252;r alle Bahnbesch&#228;ftigten f&#252;r ein gutes Ergebnis zu k&#228;mpfen.   Er begr&#252;&#223;te sehr die Teilnahme von KollegInnen von IG Metall und ver.di   an der Kundgebung. Er sagte, dass es nicht Zweck der Tarifforderung der   GDL sei, die Bahnprivatisierung zu verhindern, dass sie es aber gerne   mitnehmen w&#252;rden, wenn das ein Nebeneffekt ihres Arbeitskampfes w&#228;re.<\/p>\n<p>  Als n&#228;chstes sprach Mathias Fritz als Vertrauensk&#246;rperleiter von Mahle   in Stuttgart. Er sagte, dass Gewerkschaften die Interessen ihrer   Mitglieder vertreten und demokratisch strukturiert sein m&#252;ssten, und   wenn das der Fall sei, dann sei es egal, wie sie hei&#223;en und welche Farbe   ihr Logo hat und dann m&#252;ssten die anderen Gewerkschaften mit ihnen   solidarisch sein.<\/p>\n<p>  Danach stellte Christa Hourani den Solidarit&#228;tsaufruf vor, den der   Stuttgarter Metallertreff verabschiedet hat und der mittlerweile von 200   KollegInnen, meist mit Gewerkschaftsfunktionen, unterschrieben wurde.<\/p>\n<p>  Eine Erzieherin &#252;berbrachte die solidarischen Gr&#252;&#223;e der KollegInnen von   ihrer Kindertagesst&#228;tte.<\/p>\n<p>  Ursel Beck sprach f&#252;r Die Linke Stuttgart Bad Cannstatt und betonte die   Notwendigkeit, die Solidarit&#228;t mit den Lokf&#252;hrerInnen zu steigern, wenn   sie n&#228;chste Woche gezwungen sein w&#252;rden, in den unbefristeten Streik zu   treten. Au&#223;erdem wies sie darauf hin, dass der Streik nicht nur die   Bahnprivatisierung st&#246;rt, sondern auch vor Ort in Stuttgart ein Beitrag   zur Verhinderung von Stuttgart 21 ist, weil alles Geld, das die   Besch&#228;ftigten kriegen, nicht f&#252;r solche Projekte vergeudet werden kann.<\/p>\n<p>  G&#252;nther Klein von der ver.di-Betriebsgruppe an der Uni Stuttgart   berichtete, dass dort die KollegInnen &#252;ber den Streik der Lokf&#252;hrer   diskutieren und viel Sympathie haben, weil sie selbst im letzten Jahr   gegen Arbeitgeberprovokationen streiken mussten. Eine Vertreterin einer   Erwerbsloseninitiative &#252;berbrachte noch ihre Solidarit&#228;t und eine   Vertreter der der Montagsdemonstrationen berichtete, dass sie &#252;ber den   GDL-Streik diskutiert hatten und lud die KollegInnen der GDL ein, am   n&#228;chsten Montag auf dem Stuttgrter Schlossplatz einen Beitrag zu machen.<\/p>\n<p>  Zum Abschluss sprach Lars Jedinat von der GDL-Jugend motivierende Worte   f&#252;r den weiteren Arbeitskampf.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      Am 16. November um 16.00 Uhr fand eine Solidarit&#228;tskundgebung mit den<br \/>\n      streikenden KollegInnen der GDL statt. 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