{"id":12408,"date":"2007-11-21T14:38:41","date_gmt":"2007-11-21T14:38:41","guid":{"rendered":".\/?p=12408"},"modified":"2007-11-21T14:38:41","modified_gmt":"2007-11-21T14:38:41","slug":"12408","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2007\/11\/12408\/","title":{"rendered":"Streik in Frankreich: 700.000 auf der Stra&#223;e gegen Sarkozy"},"content":{"rendered":"<p>  700.000 Besch&#228;ftigte gingen in ganz Frankreich am 20.11. auf die Stra&#223;e,   davon mindestens 70.000 alleine in Paris. Dies ist Teil der Bilanz des   gemeinsamen Streiktages des &#214;ffentlichen Dienstes und der   Bahnbesch&#228;ftigten der Frankreich lahm legte.<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  <i>von Tinette Schnatterer, Montargis bei Paris<\/i><\/p>\n<h4>  Bahnstreik seit dem 14.11.<\/h4>\n<p>  Die Angestellten der franz&#246;sischen Bahn, SNCF, befinden sich bereits   seit dem 14.11. im Streik gegen die Abschaffung der sogenannten R&#233;gime   spexiaux. Diese &#8222;Reform&#8220; sieht eine Erh&#246;hung des Renteneinstiegsalters   auf 40 Beitragsjahre (bis zum Jahr 2012 sogar 41 Jahre) an Stelle von   heute durchschnittlich 37,5 Jahren vor. Dies w&#252;rde eine Rentenk&#252;rzung   von bis zu 25% f&#252;r die Kollegen bedeuten. Begr&#252;ndet wird der Angriff   damit, die betroffenen Kollegen bei der Bahn, Gas- und   Elektrizit&#228;tswerken&#8230;. seien priviligiert. Die Kollegen antworten   darauf, indem sie darauf hinweisen wie anstrengend ihre Arbeit ist.   Philippe Roure, Mechaniker im Bahndepot Seinte-Saint-Denis, schildert   seine &#8222;privilegierte&#8220; Arbeit wie folgt: &#8220;Ich arbeite seit fast 30 Jahren   im L&#228;rm, mit gebeugtem R&#252;cken unter den Z&#252;gen um die Achsen in Stand zu   halten. Also meine Rente, das kommt nicht in Frage dass die angetastet   wird.&#8220;<\/p>\n<h4>  Tous ensemble am 20.11.<\/h4>\n<p>  Heute (20.11.) streikten zudem die Besch&#228;ftigten des &#214;ffentlichen   Dienstes f&#252;r mehr Kaufkraft d.h. gegen Reallohnverluste, gegen   Stellenabbau und gegen schlechtere Vertr&#228;ge f&#252;r Neueingestellte. Eine   von zwei Schulen blieb wegen dem Streik geschlossen,   Krankenhausbesch&#228;ftigte, Besch&#228;ftigte des Finanzamts und des Zolls, der   Post und der Telekom, die Wetterdienste, Angestellte bei Air France und   der Banque de France beteiligten sich am Streik. Vereinzelt streikten   sogar Besch&#228;ftigte der Privatindustrie.<\/p>\n<p>  Auch die Studierenden sind schon l&#228;nger auf der Stra&#223;e. An 43 Unis ist   der &#8222;Betrieb gest&#246;rt&#8220; d.h. sie wurden besetzt oder von der Univerwaltung   vorbeugend geschlossen. Der Protest der Studierenden richtet sich gegen   das Gesetz P&#233;cresse, dass einen Schritt in Richtung der Privatisierung   der Unis bedeutet. Neu ist, dass sich seit dem 20.11. auch Sch&#252;ler dem   Protest angeschlossen haben. Die beiden gr&#246;&#223;ten Organisationen der   Lyc&#233;e-Sch&#252;ler FIDL und die UNL riefen ebenfalls zum Streik auf. Auch die   Zeitungen konnten wegen einem Streik der Drucker am 20.11. nicht   erscheinen.<\/p>\n<h4>  Kampf um die &#246;ffentliche Meinung<\/h4>\n<p>  Die Regierung betont immer wieder, dass eine Mehrheit der Bev&#246;lkerung   gegen den Streik der Bahn ist. Tats&#228;chlich ist ein Streik im   Personenverkehr wie auch in Schulen oder Kinderg&#228;rten &#8230; immer mit   Stress f&#252;r die betroffene Bev&#246;lkerung verbunden. Dies ist nichts anderes   als ein erneuter Beweis daf&#252;r wie wichtig die Arbeit der streikenden   Kollegen f&#252;r die Gesellschaft ist. Die Beteiligung der verschiedensten   Gruppen der Besch&#228;ftigten und Jugendlichen am 20.11. wie auch die   parallel stattfindenden Proteste (siehe Streiks und Demos gegen   Gerichtsschlie&#223;ungen&#8230;) zeigen wie gro&#223; die Unzufriedenheit und damit   auch das Potential einer gemeinsamen Bewegung ist. Gleichzeitig verliert   auch die Regierung an Unterst&#252;tzung: Sarkozy hat seit Oktober f&#252;nf   Prozentpunkte an Unterst&#252;tzung eingeb&#252;&#223;t. Auch bei den erfolgreichen   Bewegungen 1995 und bei der Bewegung gegen das CPE,   Ersteinstellungsgesetz, war anfangs eine Mehrheit gegen den Streik. Dies   &#228;nderte sich erst im Verlauf der Proteste. Um die Unterst&#252;tzung einer   Mehrheit zu gewinnen, m&#252;ssen die streikenden Kollegen und ihre   Gewerkschaften aber erstens zeigen dass sie es ernst meinen mit ihrem   Protest und dass er sich lohnen kann und zweitens die Br&#252;cke zwischen   den verschiedenen Forderungen schlagen. Zwei Dinge, die die   Gewerkschaftsf&#252;hrungen tunlichst versuchen zu vermeiden. Eine Umfrage   der CSA, die am Montag ver&#246;ffentlichte wurde, zeigt, dass 53% die   Forderungen und den Streik im &#214;ffentlichen Dienst unterst&#252;tzen. Der   gemeinsame Streik und die gemeinsamen Demonstrationen am 20.11. k&#246;nnen   auch dazu beitragen dass der Streik der Bahnbesch&#228;ftigten an Sympathie   gewinnt.<\/p>\n<p>  Gleichzeitig nutzt die Regierung die Medien um gegen die Streikenden zu   hetzen die &#8222;egoistisch&#8220; die &#8222; Nutzer als Geisel nehmen&#8220;&#8230;&#8230;&#8230; Am   18.11. fand die erste Demonstration gegen den Streik statt, zu der   ultraliberale Gruppen wie Libert&#233; Ch&#233;rie aufgerufen hatten. Die 8.000   Teilnehmer waren dementsprechend auch nicht typische Berufspendler   sondern besser Betuchte aus den besseren Pariser Vierteln. Auch wenn die   Regierung bisher Abstand zu dieser Demonstration gehalten hat um die   Verhandlungen nicht zu gef&#228;rden, haben f&#252;hrende Politiker der   Regierungspartei UMP bereits angek&#252;ndigt, dass sie f&#252;r die Zukunft   solche Demonstrationen durchaus f&#252;r unterst&#252;tzendswert halten.<\/p>\n<h4>  &#8222;Gewerkschaften von der Basis &#252;berboten&#8220;<\/h4>\n<p>  Die Stimmung bei den Streikenden ist entschlossen und selbstbewusst.<\/p>\n<p>  &#171;Wir werden nicht aufh&#246;ren nachdem wir so sch&#246;n angefangen haben und   bereits einige Tage Lohn verloren haben. Und Pech, zur Not m&#252;ssen wir   eben Nudeln essen.&#8220; , so ein Busfahrer der Pariser Verkehrsbetriebe,   &#8222;Wir werden heute nicht opfern wof&#252;r unsere Vorg&#228;nger gek&#228;mpft haben.&#8220;<\/p>\n<p>  Die t&#228;glichen Vollversammlungen der streikenden Bahnbesch&#228;ftigten am   Montag waren so gut besucht wie noch nie seit Beginn des Streiks, und   alle stimmten f&#252;r eine Fortsetzung des Streiks. Allerdings gehen die   Vorstellungen der Basis und der Gewerkschaftsf&#252;hrungen dar&#252;ber wie der   Streik weitergef&#252;hrt werden soll weit auseinander.<\/p>\n<p>  Die Zeitung Le Figaro&#160;titelte am 16.11.: &#171;&#160;Gewerkschaften von der Basis   &#252;berboten. Der Graben zwischen den Gewerkschaftsf&#252;hrungen und ihrer   Basis vertieft sich.&#8220; Tats&#228;chlich haben die Gewerkschaftsf&#252;hrungen in   den letzten Tagen alles daf&#252;r getan mit der Regierung zu verhandeln und   den Streik zu beenden. Am Tag vor Streikbeginn machte M. Thibault, der   Vorsitzende der Gewerkschaft CGT, der Regierung pl&#246;tzlich das Angebot   von Dreiergespr&#228;chen (Regierung, Gewerkschaft, Unternehmer) auf   Unternehmensebene. Bis dahin hatten die Gewerkschaften dies abgelehnt   und eine allgemeine Einigung gefordert. Die Regierung jubilierte. Ein   Ende des Streiks schien in Sicht bevor er &#252;berhaupt angefangen hatte.   Doch diese Rechnung hatten sie ohne die Basis gemacht, die in den   Versammlungen trotzdem f&#252;r einen unbefristeten Streik stimmte. Viele   Kollegen waren sauer, dass ihre F&#252;hrungen Verhandlungen vorschl&#228;gt bevor   der Streik begonnen hatte, d.h. bevor er Druck auf die Regierung   erzeugen konnte.<\/p>\n<p>  Einer der Hauptslogans auf den Demonstrationen am 20.11. war folglich   &#8222;Pas de n&#233;gotiations sans mobilisations&#8220; &#8211; &#8222;Keine Verhandlungen ohne   Mobilisierung&#8220;.<\/p>\n<p>  Bernhard Thibault, Vorsitzender der CGT, verteidigt dieses   Verhandlunsgangebot:&#8220; Ob die Regierung mit am Tisch sitzt ist kein   Detail. Die Regierung kann sagen ob L&#246;sungen conform sind und ob sie sie   finanziell garantieren kann, das ist in Verhandlungen nicht   unbedeutend.&#8220; Dabei scheint Thibault vergessen zu haben von wem die   Angriffe ausgehen. Von eben dieser Regierung die er hier versucht als   Schiedsrichter zu pr&#228;sentieren.<\/p>\n<p>  Stattdessen sind die Verhandlungen ein Eingest&#228;ndnis, dass die   Gewerkschaften nicht wirklich versuchen die Abschaffung der R&#233;gime   speciaux zu verhindern sondern nur bei der Umsetzung mitreden m&#246;chten   und gleichzeitig dem Druck der Basis nachgeben m&#252;ssen. Diesen hatten sie   jedoch offensichtlich untersch&#228;tzt.<\/p>\n<p>  Fran&#231;ois Ch&#233;r&#232;que, der Vorsitzende der Gewerkschaft CFDT (viertst&#228;rkste   Gewerkschaft bei der SNCF) hatte f&#252;r einen Abbruch des Streiks   appeliert. Die Folge waren Sprechch&#246;re bei der Demonstration am 20.11.   in Paris wie &#8222;Ch&#233;r&#232;que macht gemeinsame Sache mit den Arbeitgebern&#8220; und   &#8222; Ch&#233;r&#232;que, kein Messer in den R&#252;cken&#8220;. Dieser musste die Demonstration   darauf eilig und von seiner Eskorte gesch&#252;tzt verlassen.<\/p>\n<p>  Arnaud Morvan, Vorsitzender der CFDT-Bahn, musste seine Unterschrift   unter ein Papier dass er in der Nacht vom 13. auf den 14. November mit   der SNCF &#252;ber den weiteren Verlauf der Verhandlungen unterzeichnet hatte   nach Druck der Basis zur&#252;ckziehen<\/p>\n<p>  Dabei hat die CFDT schon 2003 die Erfahrung gemacht dass ihr tausende   Mitglieder den R&#252;cken kehrten nachdem sie die damalige Rentenreform der   Regierung unterst&#252;tzt hatte. Gelernt hat sie daraus offensichtlich   nicht. Die CGT, deren F&#252;hrung mehrfach deutlich gemacht hat dass sie   auch verhandlungsbereit ist, reagiert etwas geschickter auf den Druck   der Basis. Ihr Vorsitzender betont immer wieder dass die Versammlungen   der Streikenden &#252;ber die Fortf&#252;hrung des Streiks entscheiden.   Gleichzeitig wird die CGT aber am Mittwoch, gemeinsam mit den anderen   gro&#223;en Gewerkschaften am Verhandlungstisch mit der SNCF sitzen. Dabei   hat die Regierung&#160;schon im Vorfeld ihre Bedingungen diktiert: damit ein   Staatsvertreter kommt m&#252;ssten die Gewerkschaften mit einer Verbesserung   des &#246;ffentlichen Verkehrs guten Willen zeigen. Und Didier le Rest   (CGT-Bahn) f&#228;llt nichts besseres ein als zu versichern: &#8222;in dem Moment   in dem trotz dem Konflikt Z&#252;ge fahren erf&#252;llen wir diese Bedingung.&#8220;<\/p>\n<p>  Die letzten Tage haben gezeigt dass die Basis die Gewerkschaftsf&#252;hrungen   unter Druck setzen kann. Trotzdem ist diesen leider zuzutrauen dass sie   bei den Verhandlungen am 21.11. oder in den n&#228;chste Wochen einen faulen   Deal unterzeichnet. Um dem vorzubeugen haben die Bahnbesch&#228;ftigten   Paris-Nord einstimmig eine Resolution verabschiedet die an die   Gewerkschaftsf&#252;hrungen gerichtet ist.&#8220; Wir fordern, vor jeder   Entscheidung die unsere Zukunft betrifft konsultiert zu werden und in   jeder Etappe &#252;ber den Inhalt der Diskussionen informiert zu werden&#8220;.   Solche Resolutionen m&#252;ssen &#252;berall verabschschiedet werden. Gleichzeitig   ist es aber auch n&#246;tig Streikkommitees zu w&#228;hlen die die Fortf&#252;hrung des   Streiks organisieren k&#246;nnen und vor allem auch den Kontakt zwischen den   verschiedenen Regionen sicherstellen kann.<\/p>\n<h4>  Wie weiter?<\/h4>\n<p>  In den letzten Wochen machten die Vorsitzenden der verschiedenen   Gewerkschaften den Eindruck als h&#228;tten sie nur eine Sorge: den Streik zu   beenden. Und sie versicherten immer wieder, ihr Ziel sei nicht, die   verschiedenen Bewegungen zusammen zu bringen.<\/p>\n<p>  Dabei zeigt die Erfahrung der franz&#246;sischen Besch&#228;ftigten, dass es   gemeinsame K&#228;mpfe sind die die Regierung zur&#252;ckdr&#228;ngen k&#246;nnen. 1995 hat   eine Bewegung von Besch&#228;ftigten der Privatindustrie und des &#214;ffentlichen   Dienstes gemeinsam die Regierung Jup&#233;e mit dem identischen Angriff auf   die Renten zur&#252;ckgeschlagen. Vor zwei Jahren gelang es den Studierenden   und Besch&#228;ftigten gemeinsam das CPE, Erstenstellungsgesetz, zu   verhindern. Aktuell waren es auch vor allem die Studierenden die f&#252;r   gemeinsame Proteste pl&#228;dierten. Auf der Demonstration trugen sie   Transparente mit Aufschriften wie: &#8222;Sie privatisieren, wir organisieren   (uns). F&#252;r eine Zusammenf&#252;hrung der K&#228;mpfe.&#8220;<\/p>\n<p>  Um eine gemeinsame Bewegung aufzubauen und zu verhindern dass die   Regierung in Ruhe einen Angriff nach dem n&#228;chsten durchf&#252;hren kann sind   interprofessionelle Versammlungen der Streikenden n&#246;tig.<\/p>\n<h4>  Politische Bewegung?<\/h4>\n<p>  &#8222;Wir sind nicht in einer Anti-Sarkozy-Bewegung mit politischem   Charackter&#8220; betonte Jean-Claude Mailly, Vorsitzender der Gewerkschaft   Force Ouvrier und M. Thibault (CGT) &#8222;lehnt die Idee einer sozialen   dritten Runde [der Pr&#228;sidentschaftswahl] ab&#8220;.<\/p>\n<p>  Aber die momentanen Angriffe auf die Besch&#228;ftigten sind politisch, also   muss auch die Antwort eine politische sein. Es ist kein Zufall dass die   Bahnbesch&#228;ftigten als erste angegriffen wurden. Sarkozy versucht gezielt   einem der kampfst&#228;rksten Bereiche der franz&#246;sischen Arbeiterklasse eine   Niederlage beizubringen um dann ungest&#246;rter seine restlichen K&#252;rzungen   und neoliberen Ma&#223;nahmen umzusetzen.<\/p>\n<p>  Dabei hat auch die PS (Parti Socialist) nocheinmal deutlich gemacht dass   sie kein bi&#223;chen die Interessen der Besch&#228;ftigten und Jugendlichen   vertritt. Francois Hollande, Vorsitzender der PS, erkl&#228;rte&#160;:&#160;&#171;&#160; Wenn wir   an der Regierung w&#228;ren h&#228;tten wir die Baustelle der Regime speciaux auch   er&#246;ffnet. [&#8230;] Unser Ziel w&#228;re es gewesen die Gewerkschaftsbewegung in   die Verantwortung zu nehmen.&#8220; Kritik hat die PS also nur an der Methode,   sie h&#228;tte noch mehr auf die Einbindung der Gewerkschaftsf&#252;hrungen   gesetzt.<\/p>\n<p>  W&#228;hrend die Unternehmer und Superreichen in Frankreich also mehrere   Parteien zur Verf&#252;gung haben die ihre Interessen vertreten haben die   Streikenden gar keine. Eine solche Partei ist ber bitter notwendig um   der Propaganda der b&#252;rgerlichen Parteien und ihren Medien etwas   entgegenzusetzen und einen Austausch und eine Vernetzung der   verschiedenen Proteste zu organisieren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      700.000 Besch&#228;ftigte gingen in ganz Frankreich am 20.11. auf die Stra&#223;e,<br \/>\n      davon mindestens 70.000 alleine in Paris. 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