{"id":12275,"date":"2007-09-05T00:03:03","date_gmt":"2007-09-05T00:03:03","guid":{"rendered":".\/?p=12275"},"modified":"2007-09-05T00:03:03","modified_gmt":"2007-09-05T00:03:03","slug":"12275","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2007\/09\/12275\/","title":{"rendered":"Spaltet die GDL die Gewerkschaftsbewegung?"},"content":{"rendered":"<h4>  Pro &amp; Kontra: Sind die GDL-Eisenbahner nun Egoisten oder Eisbrecher?<\/h4>\n<p>  Mit <b>Rainer Perschewski<\/b>, Betriebsrat bei der DB Station &amp; Service   AG* und Vorsitzender der DKP Berlin, und <b>Eckhard Geitz<\/b>, Kassel,   Krankenpfleger, Netzwerk f&#252;r eine k&#228;mpferische und demokratische ver.di,   SAV-Bundesvorstand<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  Die Gewerkschaft der Lokf&#252;hrer (GDL) lehnt den von den Gewerkschaften   Transnet und GDBA vereinbarten Tarifabschluss f&#252;r die Bahnbesch&#228;ftigten   ab. Das Transnet-Ergebnis bedeutet eine Lohnerh&#246;hung von 4,5 Prozent f&#252;r   19 Monate. Die GDL fordert ein Anfangsgehalt von 2.500 Euro brutto   (statt bisher 1.970 Euro) und eine Stunde Arbeitszeitverk&#252;rzung. Bei der   GDL-Urabstimmung votierte eine &#252;berw&#228;ltigende Mehrheit f&#252;r Streik.<\/p>\n<p>  Der GDL-Vorl&#228;uferverein war schon 1867 gegr&#252;ndet worden. Heute   organisiert sie gut 75 Prozent der Lokf&#252;hrer, aber auch 30 Prozent der   Zugbegleiter. Die GDL, die nicht dem DGB angeh&#246;rt, z&#228;hlt 34.000   Mitglieder.<\/p>\n<\/p>\n<h4>  PRO<\/h4>\n<p>  <b><i>Rainer Perschewski, <\/i>Betriebsrat bei der DB Station &amp; Service   AG* und Vorsitzender der DKP Berlin<\/b><\/p>\n<p>  Arbeitskampfma&#223;nahmen lassen die Herzen von Linken h&#246;her schlagen.   Dieses darf jedoch nicht den Blick f&#252;r die Realit&#228;t und die wahren   Hintergr&#252;nde verschleiern. Um gleich Argumenten vorzubeugen, diese   Gedanken sollen nicht die Fehler der Gewerkschaftsf&#252;hrungen besch&#246;nigen.<\/p>\n<p>  Die meisten Besch&#228;ftigten der Deutschen Bahn AG haben seit dem 9. Juli   einen Tarifvertrag (TV) &#252;ber die Entgelte. Dieser beinhaltet eine   Sonderzahlung von 600 Euro im August, 4,5 Prozent ab 1. Januar 2008,   Anhebung der Ausbildungsverg&#252;tungen und die Garantie eines   Mindestbetrages, in H&#246;he von 1.600 Euro bis zum 31. Januar 2009. Dieser   TV gilt auch f&#252;r die Lokf&#252;hrer und entspricht dem, was in den   Basisdialogen der Transnet von den Mitgliedern gefordert wurde: Mehr   Geld! Ebenso wurde gefordert, dass in der Frage der Mindesth&#246;he in der   Tarifauseinandersetzung verhandelt werden soll. Ausgehandelt wurde   dieser TV von der Tarifgemeinschaft der Transnet und der GDBA. Allein   die Transnet verf&#252;gt &#252;ber einen Organisationsgrad von &#252;ber 60 Prozent   bei den Besch&#228;ftigten. Mit dieser Hausmacht ist der TV mit dem h&#246;chsten   Abschluss in diesem Jahr durchgesetzt worden. Die F&#252;hrung der Transnet   h&#228;tte sich auf Grund des eindeutigen Votums der Basis auch keinen   schlechteren Abschluss erlauben k&#246;nnen.<\/p>\n<p>  Die GDL lehnt diesen TV ab. Sie forderte urspr&#252;nglich einen sehr   umfangreichen eigenen Fahrpersonaltarifvertrag. Sie betont, dass die   Lokf&#252;hrer eine besondere Verantwortung h&#228;tten und gegen&#252;ber den anderen   Besch&#228;ftigten besonders schwere Arbeitsbedingungen. Dieses st&#246;&#223;t auf   Unwillen bei den anderen Kollegen. Ist die Verantwortung eines   Lokf&#252;hrers h&#246;her einzusch&#228;tzen, als beispielsweise eines   Fahrdienstleiters, der im Stellwerk gleich zwanzig Z&#252;ge im Auge haben   muss und auf dessen Anweisung der Lokf&#252;hrer handelt?<\/p>\n<p>  Die GDL hat fast alle Tarifvertr&#228;ge der Deutschen Bahn mit verhandelt   und abgeschlossen (Arbeitsbedingungen, Soziales,   Besch&#228;ftigungssicherung). Schon im Jahr 2003 hatte die GDL einen eigenen   TV gefordert. Damals wurde sich darauf geeinigt, dass sie Tarifvertr&#228;ge   im Rahmen eines einheitlichen Tarifwerkes mit Regelungen f&#252;r das   Fahrpersonal abschlie&#223;en kann und die DB AG &#252;ber wichtige   Regelungsinhalte f&#252;r Lokomotivf&#252;hrer nicht ohne die GDL abschlie&#223;t. Dazu   geh&#246;ren Themen wie Zulagen, Sonderregelungen und auch eine   lokf&#252;hrerspezifische Eingruppierung. Die GDL feierte diese Vereinbarung   als &#8222;uneingeschr&#228;nkte tarifliche Gestaltungsfreiheit im Sinne der   Tariff&#252;hrerschaft&#8221;. Die Angebote der Tarifgemeinschaft f&#252;r gemeinsame   Verhandlungen genau mit dieser Tariff&#252;hrerschaft hat sie aber abgelehnt.<\/p>\n<p>  Den aktuellen Abschluss lehnte sie als zu niedrig ab. Ihr Entwurf eines   TV umfasste zahlreiche Regelungen, die Bestandteil von der GDL   unterschriebener aber nicht gek&#252;ndigter Vertr&#228;ge waren. Das war die   Grundlage f&#252;r das Arbeitsgericht in Mainz, den Streik zu untersagen. Die   Aufhebung dieses Verbotes war nur m&#246;glich, da die GDL eidesstattlich   versicherte, dass sie ihre Forderungen zur&#252;cknimmt. So beschr&#228;nken sich   die modifizierten Forderungen auf f&#252;nf Punkte (neben der   Gehaltsforderung von 31 Prozent f&#252;r die Lokf&#252;hrer(!), Regelungen zur   Arbeitszeit). Diese Forderungen sind auch schon Inhalt der oben   genannten Regelungsabrede. Die Eingruppierungsfragen werden derzeit bis   zum Jahresende mit der Tarifgemeinschaft verhandelt. Wenn die GDL ihre   Forderungen ernst nimmt, muss sie mit verhandeln. Hiermit soll das   juristische Vorgehen der DB AG gegen die Streiks nicht gerechtfertigt   werden, aber es verdeutlicht das verantwortungslose Vorgehen der GDL.   Sie bot dem Kapital ohne Not die M&#246;glichkeit, entsprechende Urteile zu   erhalten.<\/p>\n<p>  Warum will sie dennoch einen eigenen TV? Die Ursache ist vor dem   Hintergrund zu verstehen, dass es sich um eine Standesorganisation   handelt. Der fr&#252;here Verein Deutscher Lokf&#252;hrer sieht nur sein eigenes   Klientel und will nicht solidarisch mit allen Berufsgruppen f&#252;r   gemeinsame Ziele eintreten. Die GDL sieht in separaten Verhandlungen die   M&#246;glichkeit f&#252;r ihre Sparte mehr herauszuholen. Unterst&#252;tzung erh&#228;lt sie   beispielsweise von der FDP oder dem Marburger Bund. Beide machten in   Ver&#246;ffentlichungen deutlich, worum es geht: Zerschlagung der   Tarifeinheit zugunsten von &#8220;Tarifpluralit&#228;t&#8221; oder &#8220;besonderer   Interessen&#8221; bestimmter Berufsgruppen. Danach gibt es bestimmte   Leistungstr&#228;ger, denen man gesondert Rechnung tragen muss &#8211; jeder ist   sich selbst der N&#228;chste. Dieses Anliegen f&#246;rdert die GDL mit ihren   Aktionen. Am Ende steht die Spaltung der Belegschaft und der   Gewerkschaften. Das Beispiel England hat gezeigt, welche Folgen durch   eine Bahnprivatisierung entstehen. Es zeigt auch den drohenden Weg der   Gewerkschaften in die Bedeutungslosigkeit, durch die Zersplitterung in   Berufsorganisationen.<\/p>\n<\/p>\n<h4>  CONTRA<\/h4>\n<p>  <b><i>Eckhard Geitz, Kassel, Krankenpfleger, Netzwerk f&#252;r eine   k&#228;mpferische und demokratische ver.di, SAV-Bundesvorstand<\/i><\/b><\/p>\n<p>  Die offensiven Forderungen der GDL und die Androhung eines   Arbeitskampfes, der die Unternehmer hart trifft, ersch&#252;tterte nicht nur   die Manager der Deutschen Bahn, sondern das gesamte Establishment.   Anders ist die Hexenjagd auf die Lokf&#252;hrer wohl kaum zu erkl&#228;ren, in der   die Forderungen der GDL als gr&#246;&#223;enwahnsinnig zur&#252;ckgewiesen wurden. Per   Gerichtshopping suchte der DB-Vorstand au&#223;erdem solange, bis man in   N&#252;rnberg ein Gericht fand, das das Streikrecht massiv besch&#228;digte. Aber   weder die Dauerhetze noch das scheinheilige Solidarit&#228;tsgefasel von   Transnet-Chef Hansen konnten die hohe Unterst&#252;tzung der Lokf&#252;hrer in der   Bev&#246;lkerung brechen.<\/p>\n<p>  Die 4,5 Prozent Lohnerh&#246;hung, die Transnet bei ihrem Tarifabschluss   rausgeholt hat, dr&#252;cken in keiner Hinsicht aus, was f&#252;r die   Besch&#228;ftigten n&#246;tig w&#228;re. Der Tarifvertrag l&#228;uft 19 Monate und so   bleiben gerade noch 2,6 Prozent j&#228;hrliche Lohnerh&#246;hung. Ist man   optimistisch und geht von nur zwei Prozent Inflation pro Jahr aus,   bewegt sich der Abschluss trotzdem n&#228;her am Reallohnverlust, als dass er   irgendeine wirksame Verbesserung f&#252;r die Besch&#228;ftigten darstellt. Ohne   die offensiven Forderungen der GDL h&#228;tte Transnet wahrscheinlich nicht   mal 7,5 Prozent gefordert.<\/p>\n<p>  In der aktuellen Auseinandersetzung macht die GDL im Bereich   Arbeitszeitverk&#252;rzungen dort einen Vorsto&#223;, wo Besch&#228;ftigte aller   Branchen in den letzten Jahren massiv verloren haben. Die GDL fordert   unter anderem eine Verk&#252;rzung der Wochenarbeitszeit von 41 auf 40   Stunden und eine Verl&#228;ngerung der Ruhezeitr&#228;ume. Dies und ihre   Gehaltsforderung, die mit 2.500 Euro Einstiegsgehalt f&#252;r Lokf&#252;hrer   529,93 Euro &#252;ber dem Entgelttarifvertrag DB AG liegt, sind notwendige   und nachvollziehbare Verbesserungen der Gehalts- und Arbeitsbedingungen.<\/p>\n<p>  Die GDL tut das einzig Richtige, wenn sie ihre als ma&#223;los hingestellten   Forderungen ins Verh&#228;ltnis zur 62,5 prozentigen Gehaltserh&#246;hung des   achtk&#246;pfigen Bahnvorstandes im Gesamtvolumen von 20 Millionen Euro pro   Jahr setzt.<\/p>\n<p>  Die Frage ist nicht, ob Fahrpersonal oder Stellwerker den   verantwortungsvolleren Job haben. Die Frage ist zun&#228;chst, was eine   Gewerkschaft f&#252;r ihre Mitglieder versucht rauszuholen. Die GDL tut das   einzig Richtige, wenn sie den mickrigen Transnet-Abschluss ablehnt.<\/p>\n<p>  &#220;brigens organisiert sie auch nicht nur Lokf&#252;hrer, sondern vermehrt   weiteres Fahrpersonal. W&#228;hrend die meisten Gewerkschaften seit Jahren   wegen ihrer Verzichtspolitik Mitglieder verlieren, legt die GDL zu. In   kurzer Zeit sind gerade tausend Eisenbahner bei ihr eingetreten.<\/p>\n<p>  Es ist nicht zutreffend, Lokf&#252;hrern Standesd&#252;nkel zu unterstellen. Sie   sind lohnabh&#228;ngig Besch&#228;ftigte, die genauso verheizt und ausgenutzt   werden wie andere Bahnbesch&#228;ftigte. Wenn sie zuerst aufstehen und sich   wehren, dann kann die Devise nur hei&#223;en: Aufstehen und mitk&#228;mpfen. Ein   Erfolg w&#252;rde eine Ermutigung auch f&#252;r andere bedeuten und k&#246;nnte alle   Lohnabh&#228;ngigen im Kampf f&#252;r Verbesserungen st&#228;rken. Fakt bleibt: H&#246;here   L&#246;hne gehen zu Lasten der Profite und der Arbeitgeber, nicht anderer   Arbeitnehmer. So hatte der entschlossene Kampf von Besch&#228;ftigten   baden-w&#252;rttemberigscher Unikliniken 2005 zum Beispiel Signalwirkung.<\/p>\n<p>  Was zur Spaltung beitr&#228;gt, sind Spartentarifvertr&#228;ge, &#214;ffnungsklauseln   und die Verbetrieblichung der Tarifpolitik &#8211; alles Produkte des Kurses   der DGB-Spitze. Die mit der Bahn-Privatisierung einhergehende   Zerschlagung des Betriebes in outgesourcte Bereiche und Kernbetrieb   w&#252;rden Arbeitsk&#228;mpfe erschweren. Aber Transnet fordert sogar die   Privatisierung der Bahn! Wenn man sich die Internet-Seite von Transnet   und ihr Zelebrieren des Wettkampfes ansieht, k&#246;nnte man meinen, die   233.000 bei der DB AG abgebauten Stellen seit 1990 sind ihr noch nicht   genug.<\/p>\n<p>  Allerdings ist auch gegen&#252;ber der GDL-F&#252;hrung Kritik angebracht, wenn   sie nur erkl&#228;rt, die Bahn sei momentan noch nicht reif f&#252;r den   B&#246;rsengang.<\/p>\n<p>  Vor allem eines muss die GDL tun: Offen auf die Mitglieder der   DGB-Gewerkschaften wie auch auf Unorganisierte zugehen, Solidarit&#228;t   einfordern und ein gemeinsames Kampfangebot machen. Zudem k&#246;nnten von   unten gemeinsame Aktions- und Streikkomitees von GDL- und   Transnet-Mitgliedern initiert werden. Falls die GDL bessere Bedingungen   erk&#228;mpft, k&#246;nnte auch Transnet wieder f&#252;r Verbesserungen streiken. Das   erlaubt eine Klausel des Tarifvertrags. Die Frage der &#8222;Einheit&#8220; darf   nicht abstrakt bleiben. Durch den gemeinsamen Kampf f&#252; echte   Verbesserungen k&#246;nnte sie konkret erreicht werden.<\/p>\n<p>  Die Unterst&#252;tzung der GDL ist dringend geboten &#8211; sowohl an der Front, wo   das Streikrecht zu verteidigen ist, als auch dort, wo es um eine   verbesserte Lohn- und Gehaltsituation geht.<\/p>\n<\/p>\n<p>  <i>* dient nur der Kenntlichmachung der Person<\/i><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<h4>\n      Pro &amp; Kontra: Sind die GDL-Eisenbahner nun Egoisten oder Eisbrecher?<br \/>\n    <\/h4>\n<p>\n      Mit <b>Rainer Perschewski<\/b>, Betriebsrat bei der DB Station &amp; Service<br \/>\n      AG* und Vorsitzender der DKP Berlin, und <b>Eckhard Geitz<\/b>, Kassel,<br \/>\n      Krankenpfleger, Netzwerk f&#252;r eine k&#228;mpferische und demokratische ver.di,<br \/>\n      SAV-Bundesvorstand\n    <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[11,20],"tags":[196],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12275"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=12275"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12275\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=12275"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=12275"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=12275"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}