{"id":12227,"date":"2007-07-27T00:44:47","date_gmt":"2007-07-27T00:44:47","guid":{"rendered":".\/?p=12227"},"modified":"2007-07-27T00:44:47","modified_gmt":"2007-07-27T00:44:47","slug":"12227","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2007\/07\/12227\/","title":{"rendered":"Bahn-Privatisierung: Wiederholt sich Geschichte?"},"content":{"rendered":"<p>  <i>Kopiert Tiefensee den Dawes-Plan?<\/i><\/p>\n<p>  Bahnprivatisierung als Eigentumssicherungs-Modell (2007) und   Bahnauspl&#252;nderung als Dawes-Plan (1924)<\/p>\n<p>  <i>von Winfried Wolf<\/i><\/p>\n<p><!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  Im M&#228;rz 2007 pr&#228;sentierte Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee den   Entwurf eines Bahnprivatisierungsgesetz. Glaubhafte Ger&#252;chte besagen,   dass dieses im Hause Mehdorn, in der Bahnzentrale entstanden oder   zumindest durch die Bahnzentrale erheblich bestimmt und mitformuliert   worden sei.<\/p>\n<p>  Dieser Gesetzesentwurf war am 23. Mai 2007 Gegenstand einer Anh&#246;rung im   Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestages, wobei die &#252;berw&#228;ltigende   Mehrheit der Gutachter die Auffassung vertrat, das mit diesem   Gesetzentwurf implizit enthaltene &quot;Eigentumssicherungsmodell&quot; sei mit   der bestehenden Verfassung &#8211; Grundgesetz Artikel 87 e &#8211; nicht vereinbar.   Dieses Privatisierungsmodell erschien bisher als einmalig. Es sieht,   verk&#252;rzt formuliert, vor, dass<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p> erstens die Anteile des Bundes an der Deutsche Bahn AG zu bis zu  49,9 Prozent an private Investoren verkauft werden;    <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p> zweitens das Eigentum an der Bahninfrastruktur (Bahnh&#246;fe und  Schienennetz) und der Energieversorgung in eine Gesellschaft, die im  Eigentum des Bundes steht, eingebracht werden    <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p> drittens von Anbeginn an der Bund als Eigent&#252;mer der  Eisenbahninfrastrukturgesellschaften (EIU) auf die Rechte, die aus  diesem Eigentum resultieren, verzichtet und diese f&#252;r einen l&#228;ngeren  Zeitraum (10 oder 15 Jahre) an die teilprivatisierte DB AG abtritt.  Die teilprivatisierte DB AG kann die Infrastruktur &quot;betreiben und  bilanzieren&quot;.    <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p> viertens der Bund an die teilprivatisierte DB AG j&#228;hrlich rund 12  Milliarden Euro bezahlt (2,5 Mrd. Euro f&#252;r die Instandhaltung des  Netzes, rd. 1 Milliarde Euro f&#252;r den Ausbau des Netzes, rd. 5  Milliarden Euro f&#252;r den Nahverkehr (Regionalisierungsmittel,  insoweit sie direkt an die DB AG gehen) und schlie&#223;lich    <\/p>\n<\/li>\n<li>    3-4 Milliarden Euro f&#252;r den Ausgleich bei den Beamteneinkommen.  <\/li>\n<\/ul>\n<p>  Im Ergebnis argumentierte die gro&#223;e Mehrheit der Sachverst&#228;ndigen, dass   es hier einen grundlegenden Widerspruch zwischen einerseits dem   Eigentumstitel des Bundes an der Infrastruktur und andererseits der   M&#246;glichkeit der teilprivatisierten DB AG, &#252;ber diese Infrastruktur <i> wie ein Eigent&#252;mer zu verf&#252;gen,<\/i> geben w&#252;rde.<\/p>\n<p>  F&#252;r diese Sichtweise spricht viel. In jedem Fall widerspricht diese   Vorgehensweise dem Wortlaut und dem Geist der entsprechenden   Grundgesetzartikel. Andererseits l&#228;sst sich sagen: So neu ist dieses   ausgebuffte Modell einer Bahnstruktur, bei der man der Bahnsubstanz   gewaltige Milliardenprofite entziehen kann, ohne formell Eigent&#252;mer zu   sein, nicht. Alles bereits einmal da gewesen. Alles bereits getestet.   Mit deutlich negativen Ergebnissen f&#252;r das damals seit 90 Jahren   aufgebaute Eisenbahnverm&#246;gen. Mit deutlich positiven Resultaten f&#252;r   Heuschrecken aus dem Ausland. Das Tiefensee-Mehdorn-Modell eines   &quot;Eigentumsicherungs-Modells&quot; ist im Grunde das Modell, das 1924 zur   Anwendung kam, als die Reichsbahn daf&#252;r zugerichtet wurde, die   Reparationsleistungen zu zahlen, die &quot;eigentlich&quot; der Staat, die neu   gebildete Weimarer Republik als Nachfolgerin des Kaiserreichs,   respektive die deutsche Industrie als Verantwortliche f&#252;r den   Angriffs-Weltkrieg h&#228;tten zahlen m&#252;ssen.<\/p>\n<p>  Doch gemach. Diese Eisenbahngeschichte auf deutschem Boden spielte sich   wie folgt ab.<\/p>\n<h4>  1918-1920: Deutsche gemischte Eisenbahnen werden Staatsbahn<\/h4>\n<p>  Im Schlussprotokoll &#252;ber die Arbeiten der Finanzkommission der   internationalen Waffenstillstandskommission im belgischen Ort Spa vom 1.   Dezember 1918 musste sich die deutsche Regierung verpflichten, die   deutschen Eisenbahnen, die bis dahin in einer gemischten Form von   privaten und L&#228;ndereisenbahnen existierten, weder zu ver&#228;u&#223;ern noch   hypothekarisch zu belasten, noch eine Konzession auf sie zu erteilen.   Sie wurden &quot;als gemeinsames Pfand der Alliierten f&#252;r die Reparationen&quot;   verstanden, auf welche die Alliierten Siegerm&#228;chte ein Recht h&#228;tten<\/span><sup><span lang=\"de-DE\"><a href=\"#sdendnote1sym\" class=\"sdendnoteanc\" name=\"sdendnote1anc\">  i<\/a><\/span><\/sup><span lang=\"de-DE\"> Insofern wirkten die Niederlage des   Kaiserreichs im Ersten Weltkrieg und der vereinbarte Waffenstillstand am   Kriegsende in Richtung Bildung einer einheitlichen, staatlichen   Eisenbahngesellschaft. Die Weimarer Verfassung vom August 1919 forderte   dann in Artikel 171, die &quot;dem allgemeinen Verkehr dienenden Eisenbahnen&quot;   seien &quot;in Reichseigentum&quot; und als neu zu errichtende staatliche   Gesellschaft zu f&#252;hren. Am 31. M&#228;rz 1920 wurde der Staatsvertrag   zwischen der Reichsregierung und den acht Eisenbahnl&#228;ndern Preu&#223;en,   Bayern, Sachsen, W&#252;rttemberg, Baden, Hessen, Mecklenburg-Schwerin und   Oldenburg zur &#220;bernahme und Zusammenfassung der L&#228;nderbahnen   geschlossen. Damit war die Deutsche Reichsbahn gegr&#252;ndet. Der damals   vereinbarte &#220;bernahmepreis betrug 39 Milliarden Mark. Das ist insofern   von Interesse, als der Wert der damaligen Eisenbahn umgerechnet auf   heutige Werte weit h&#246;her ist als der Wert, auf den die Deutsche Bahn AG   Anfang des 21. Jahrhunderts im Rahmen der Bahnprivatisierungsdebatte   gesch&#228;tzt wird. Oder anders formuliert: Dies ist ein weiterer Beleg   daf&#252;r, dass die rund 18 Milliarden Euro, mit denen die Bundesregierung   und die Gro&#223;e Koalition die aktuelle Deutsche Bahn AG &#8211; Schienen,   Bahnh&#246;fe, Energieproduktion und rollendes Material alle eingeschlossen &#8211;   bewerten und auf deren Basis der Einstieg von privaten Investoren   erfolgen soll, ein politischer Wert f&#252;r die Verk&#228;ufer und ein   Schn&#228;ppchenpreis f&#252;r die Heuschrecken-Investoren ist.<\/span><\/p>\n<p>  Zur&#252;ck zur Eisenbahnhistorie: Die Reichsbahn war zun&#228;chst dem neu   geschaffenen Reichsverkehrsministerium unterstellt. Sie war damit Teil   des neuen Staates, der Weimarer Republik. In der Inflationskrise des   Jahres 1923 sah sich die Berliner Regierung nicht in der Lage, die aus   dem Versailler Vertrag resultierenden Reparationsverpflichtungen   termingerecht zu erf&#252;llen. Darauf marschierten 60.000 Mann franz&#246;sischer   und belgischer Truppen im Ruhrgebiet ein und besetzten dieses von Januar   1923 bis Sommer 1925. &#220;ber 5.000 Kilometer der ertragsreichsten   Eisenbahnstrecken wurden der Reichsbahnverwaltung entzogen und   alliierter Kontrolle unterstellt. Die Eisenbahn wurde nun auch real zum   Pfand f&#252;r die deutsche Kriegsschuld. Der Gesamtschaden, der durch die   Besetzung vor allem an Einnahmeverlusten entstand, wurde von der   Reichsbahnverwaltung sp&#228;ter auf zwei Milliarden Goldmark beziffert.<\/span><sup><span lang=\"de-DE\"><a href=\"#sdendnote2sym\" class=\"sdendnoteanc\" name=\"sdendnote2anc\">  ii<\/a><\/span><\/sup><span lang=\"de-DE\"> <\/span><\/p>\n<p>  In dieser kritischen Situation fiel der Reichsbahn der neue Eigent&#252;mer   in den R&#252;cken. In einem Memorandum vom 7. Juni 1923 bot die   Reichsregierung, unterst&#252;tzt von einem breiten Parteienb&#252;ndnis unter   Einschluss der Deutschnationalen, den Alliierten einen neuen   Reparationsplan an, f&#252;r dessen Einhaltung eine umgewandelte Reichsbahn   Garant sein sollte. Dieses Angebot wurde von den Alliierten zun&#228;chst   nicht akzeptiert. Die Reichsregierung ging einen Schritt weiter. Am 15.   November 1923, auf dem H&#246;hepunkt der Inflationskrise, erkl&#228;rte der   deutsche Finanzminister, dass er f&#252;r die Ausgaben der Reichsbahn &quot;keine   Verantwortung mehr &#252;bernehmen&quot; k&#246;nne. Die finanzielle Verwaltung der   Eisenbahn wurde aus dem Staatshaushalt ausgegliedert und erneut eine   neue Gesellschaft gegr&#252;ndet, die &quot;Deutsche Reichseisenbahn&quot;. Diese wurde   als selbst&#228;ndiges, eine juristische Person darstellendes   wirtschaftliches Unternehmen definiert, das Betrieb und Verwaltung der   weiter im Eigentum des Reiches stehenden Eisenbahnen zu &#252;bernehmen hatte.<\/span><sup><span lang=\"de-DE\"><a href=\"#sdendnote3sym\" class=\"sdendnoteanc\" name=\"sdendnote3anc\">  iii<\/a><\/span><\/sup><span lang=\"de-DE\"> Die Eisenbahn in Deutschland   existierte nun in schwerer Krisenzeit als neue Gesellschaft ohne   staatliche Absicherung und ohne gr&#246;&#223;ere finanzielle Ausstattung. Im   Grunde wurde sie auf diese Weise den Siegerm&#228;chten f&#246;rmlich als   &quot;Reparationsleistungstr&#228;ger&quot; angedient. Als sp&#228;ter im Reichstag die   rechtsextremen Kr&#228;fte gegen die &quot;Ausverkaufspolitik&quot; wetterten und den   Dawes-Plan ablehnten, wurden sie immer wieder mit der Tatsache   konfrontiert, dass sie dem zentralen Bestandteil dieses Plans in der   Inflationskrise 1923 zugestimmt hatten. Dies bewirkte letzten Endes,   dass die Mehrheit der Deutschnationalen in der Endabstimmung 1924 dem   Projekt Ausgliederung der Eisenbahn zustimmte.<\/span><\/p>\n<p>  Es kam, was kommen sollte. Am 9. April 1924 beschloss eine Londoner   Konferenz der Siegerm&#228;chte unter Vorsitz des amerikanischen Bankiers   Charles Gates Dawes den sogenannten Dawes-Plan. Die US-Banken spielten   beim Thema Kriegsschulden eine entscheidende Rolle, da Gro&#223;britannien   und Frankreich bei nordamerikanischen Finanzinstituten hoch verschuldet   waren und die deutschen Reparationsleistungen faktisch &#252;ber Paris und   London zu den US-Banken &quot;durchgereicht&quot; wurden. Der Dawes-Plan m&#252;ndete   in eine neuerliche Umwandlung der Eisenbahn in Deutschland, nunmehr in   ein selbst&#228;ndiges Unternehmen unter ausl&#228;ndischer Aufsicht. Dieses trug   die Bezeichnung &quot;Deutsche Reichsbahn-Gesellschaft&quot;. Die Sachwerte der   Eisenbahn wurden als Pfand zur Deckung der Reparationsschulden   eingesetzt.<\/p>\n<p>  Die rechtliche Konstruktion dieser Bahngesellschaft war nach der   Beobachtung zeitgen&#246;ssischer Rechtsexperten einmalig. Obwohl die   Gesellschaft deutschem Recht unterworfen war, entsprach sie keiner der   im Handelsgesetzbuch vorgesehenen Gesellschaftsformen. Entscheidend war   dabei, wie mit dem Eigentum an der Infrastruktur und dem rollenden   Material umgegangen wurde und wie ein Begriff dees &quot;unsihtbaren   Eigentums&quot; Eingang in das Wirtschaftsrecht fand. Die Konstruktion hatte   drei Komponenten:<\/p>\n<p>  <i>Erstens<\/i> blieb der deutsche Staat formell Eigent&#252;mer des gesamten   Sachverm&#246;gens, des &quot;beweglichen und unbeweglichen Verm&#246;gens, das die   Eisenbahn bewirtschaftete&quot;. Dies war wichtig zur Beruhigung der   &#214;ffentlichkeit; man wollte nicht als &quot;Ausverkaufspolitiker&quot; gescholten   werden.<\/span><\/p>\n<p>  <i>Zweitens <\/i>besa&#223; die Deutsche Reichsbahn-Gesellschaft das, wie es   w&#246;rtlich hie&#223;, &quot;unsichtbare Eigentum&quot;, n&#228;mlich das &quot;Betriebsrecht an den   Anlagewerten&quot;, verbunden mit den Verpflichtungen, diese Anlagen instand   zu halten und aus den Gewinnen oder aus der Substanz solange die   vereinbarten Reparationszahlungen an die Siegerm&#228;chte zu transferieren,   bis diese getilgt sein w&#252;rden. Als letzter Tag der Reparationsleistungen   wurde im entsprechenden Gesetz der 31. Dezember 1964 genannt. (Ja,   richtig gelesen: Es sollten Reparationen bezahlt &#8211; von der   Reichsbahn-Gesellschaft bezahlt &#8211; werden &#252;ber vier volle Jahrzehnte   hinweg!)<\/span><sup><span><a href=\"#sdendnote4sym\" class=\"sdendnoteanc\" name=\"sdendnote4anc\">  iv<\/a><\/span><\/sup><\/p>\n<p>  <i>Drittens <\/i>wurde die Gesellschaft unter die Aufsicht eines   ausl&#228;ndischen Kommissars gestellt. Als Vertreter der Gl&#228;ubiger wurde ein   Treuh&#228;nder bestimmt, der die H&#228;lfte der achtzehn Mitglieder des   Verwaltungsrats der Deutsche Reichsbahn-Gesellschaft &#8211; darunter   mindestens vier Ausl&#228;nder &#8211; zu bestimmen hatte. Im Nennwert von elf   Milliarden Goldmark hatte die Gesellschaft dem Treuh&#228;nder   Reparationsschuldverschreibungen auszuh&#228;ndigen und diese durch   erststellige Hypothek auf das gesamte Reichsbahnverm&#246;gen zu sichern.<\/p>\n<p>  Das Reichsbahngesetz, das diese Konstruktion absegnete, war mit einer   Verfassungs&#228;nderung verbunden; es musste damit mit einer   Zweidrittel-Mehrheit verabschiedet werden. Zwischen dem 25. und 29.   August 1924 gab es im Deutschen Reichstag heftige Debatten. Insbesondere   die KPD gei&#223;elte den Gesetzentwurf als &quot;Sklavenpakt von London&quot; und als   eine &quot;v&#246;llige Umwandlung Deutschlands in eine Kolonie der Entente, in   eine Kolonie, in der die Arbeitskraft der Reichsbahner in besonders   billiger Weise verschachert werden soll&quot; &#8211; so das KPD-Mitglied des   Reichstags, MdR Ruth Fischer. Ein Argumentationsstrang der Gegner dieses   Modells bestand darin aufzuzeigen, dieses Modell sei &quot;nicht   verfassungskonform&quot;. Tats&#228;chlich verlangte die Weimarer Verfassung eine   einheitliche Eisenbahn &quot;in Reichseigentum&quot;. Doch die Bef&#252;rworter des   Dawes-Plans argumentierten: Da die neue Gesellschaft die Sachwerte &quot;nur&quot;   wie ein &quot;unsichtbares Eigentum&quot; nutzen kann, blieben die Eisenbahnen   doch &quot;letzten Endes in Staatseigentum&quot;. In einer ersten Abstimmung wurde   die erforderliche Zweidrittel-Mehrheit verfehlt. Doch nachdem, wie   erw&#228;hnt, die Mehrheit der &quot;Deutschnationalen&quot; f&#252;r die Ausverkaufslinie   gewonnen werden konnte, erhielt das neue Reichsbahngesetz nebst   Verfassungs&#228;nderung am 29. August 1924 die erforderliche   Zweidrittelmehrheit erreicht.<\/p>\n<h4>  1924 bis 1930: Enormer Kapitalabzug<\/h4>\n<p>  F&#252;r Zins und Tilgung der deutschen Kriegsschuld musste die Deutsche   Reichsbahn-Gesellschaft nun j&#228;hrlich 660 Millionen Goldmark an die   Alliierten abf&#252;hren. Diese Zahlungen endeten faktisch am 1. Juli 1932,   als die Weltwirtschaftskrise die Reichsbahn selbst in eine existentielle   Krise st&#252;rzte.<\/span><sup><span><a href=\"#sdendnote5sym\" class=\"sdendnoteanc\" name=\"sdendnote5anc\">  v<\/a><\/span><\/sup><span> Zus&#228;tzlich musste die Deutsche   Reichsbahn-Gesellschaft j&#228;hrlich &#252;ber 200 Millionen Reichsmark   &quot;Bef&#246;rderungssteuer&quot; abf&#252;hren. Unter Ber&#252;cksichtigung von   &#220;bergangsregelungen zahlte die Reichsbahn im Zeitraum 1925 bis 1930   allein f&#252;r Reparationen und Bef&#246;rderungssteuer einen Betrag von 4,6   Milliarden Mark; unter Einschluss der ihr aufgeb&#252;rdeten   Pensionsleistungen und der an die deutsche Industrie abgef&#252;hrten   Dividenden f&#252;r deren Reichsbahn-Vorzugsaktien (siehe unten) wurden ihr   in dieser Periode 5,5 Milliarden Mark entzogen. Eberhard Kolb   bilanziert: &quot;Die Reichsbahn hatte damit den Hauptteil der gesamten   deutschen Reparationsleistung aufzubringen.&quot;<\/span><sup><span><a href=\"#sdendnote6sym\" class=\"sdendnoteanc\" name=\"sdendnote6anc\">  vi<\/a><\/span><\/sup><span> <\/span><\/p>\n<p lang=\"de-AT\">  Neben den Siegerm&#228;chten profitierte auch die deutsche Industrie von der   Sonderkonstruktion. Sie beteiligte sich, wie im Dawes-Plan als   M&#246;glichkeit vorgesehen, mit Vorzugsaktien an der Deutschen   Reichsbahn-Gesellschaft, so dass sie ihrerseits j&#228;hrliche   Millionenbetr&#228;ge aus der Reichsbahn bezog, unabh&#228;ngig davon, ob es   Gewinne oder Verluste gab.<sup><span><a href=\"#sdendnote7sym\" class=\"sdendnoteanc\" name=\"sdendnote7anc\">  vii<\/a><\/span><\/sup> Dar&#252;ber hinaus erhielt die deutsche Wirtschaft Sitz und   Stimme im neu geschaffenen Verwaltungsrat der Deutschen   Reichsbahn-Gesellschaft. Die Vorzugsaktion&#228;re konnten unter bestimmten   Bedingungen den Pr&#228;sidenten dieses einflussreichen und f&#252;r die   Wirtschaft strategisch wichtigen Gremiums stellen. Unter den gegebenen   Bedingungen entsprach ein Platz im Verwaltungsrat fast einem Platz an   der Sonne; zumindest handelte es sich um eine &#228;u&#223;erst interessante und   f&#252;r das eigene Unternehmen eintr&#228;gliche Position. Und so waren denn in   den folgenden Jahren und bis Ende des Zweiten Weltkriegs im   Verwaltungsrat der Deutsche Reichsbahn-Gesellschaft die profiliertesten   K&#246;pfe der deutschen Wirtschaft vertreten &#8211; so Carl Friedrich von Siemens   (Aufsichtsratsvorsitzender der Siemens-Halske- und   Siemens-Schuckert-Werke &#8211; von Siemens war bis Anfang der drei&#223;iger Jahre   sogar Vorsitzender des m&#228;chtigen Verwaltungsrats); Peter Kl&#246;ckner   (Aufsichtsratsvorsitzender des Kl&#246;ckner-Konzerns), Krupp von Bohlen und   Halbach, Bankier Freiherr von Schr&#246;der sowie Hermann Schmitz von der   I.G. Farben. Die Pr&#228;senz in diesem Gremium war aufgrund seiner   Funktionen so wichtig: Der Verwaltungsrat entschied alle grunds&#228;tzlichen   Fragen des Eisenbahnbetriebs, z.B. die Tarifpolitik, das   Beschaffungswesen und die Personalpolitik. Er hatte au&#223;erdem   unmittelbaren Einfluss auf die Verwaltung der Reichsbahn-Gesellschaft,   indem er den Generaldirektor und die &#252;brigen Vorstandsmitglieder   ernannte. Dadurch konnten die Vertreter der deutschen Wirtschaft im   Verwaltungsrat der Reichsbahn eine Politik betreiben, die ihren   Interessen, u.a. als Kunden der Reichsbahn , bediente. W&#228;hrend die   Siegerm&#228;chte ihre Vorteile aus der Sonderkonstruktion Reichsbahn &quot;nur&quot;   bis zur Weltwirtschaftskrise beziehen konnten, bezog die deutsche   Wirtschaft aus dieser Sonderkonstruktion bis zum Ende des Zweiten   Weltkriegs ihre Vorteile.<sup><span><a href=\"#sdendnote8sym\" class=\"sdendnoteanc\" name=\"sdendnote8anc\">  viii<\/a><\/span><\/sup> Es handelte sich um eine Struktur zur systematischen   Verbilligung der Transportpreise im Interesse der Wirtschaft. Dies   wiederum f&#252;hrte, &#228;hnlich wie heute in den Zeiten der Globalisierung,   dazu, dass in erster Linie die gro&#223;en Konzerne mit ihren weltumspannend   arbeitsteiligen Produktionen und ihrem hohen Transportaufwand   profitierten, wohingegen regionale Wirtschaftsr&#228;ume zerst&#246;rt wurden. All   dies wiederum hatte eine erste &quot;Verkehrsinflation&quot; zur Folge: Weite   Transporte waren spottbillig; die realen Transportpreise zahlten andere:   die Fahrg&#228;ste, die Steuerzahlenden und sp&#228;tere Generationen.<\/p>\n<p lang=\"de-AT\">  Die Reichsbahn konnte in den Jahren 1925 bis einschlie&#223;lich 1929 trotz   dieser &#228;u&#223;erst ung&#252;nstigen Rahmenbedingungen positive Betriebsergebnisse   ausweisen. 1930 und 1931 gab es erneut, wie am Ende des Ersten   Weltkriegs, Verluste, allerdings ausschlie&#223;lich aufgrund der genannten   Sonderleistungen. 1932 und 1933 geriet die Reichsbahn dann ganz in die   roten Zahlen. Trotz dieser kritischen Voraussetzungen gelang es in den   Jahren 1925 bis 1929, das streckenweise erheblich besch&#228;digte Bahnnetz   auszubessern und das rollende Material zu einem gro&#223;en Teil zu   modernisieren. Die Fakten zu dieser kurzen Periode der deutschen   Eisenbahnen sind wichtig, um sich klarzumachen, dass die Reichsbahn in   dieser Zeit als &quot;Fast-Staatsbahn&quot; <i>trotz<\/i> extremer   Belastungen aus Krieg, Fremdbestimmung, Ruhrbesatzung, Reparationen und   schlie&#223;lich die Weltwirtschaftskrise auf einen relativ guten Kurs   gelangte. Nochmals neu formuliert: All dies demonstriert, dass unter   normalen Bedingungen mit der Verfasstheit einer einheitlichen Bahn in   &#246;ffentlichem Eigentum eine gewaltige Steigerung des Werts und Nutzens   des Schienenverkehrs m&#246;glich gewesen w&#228;re.<\/p>\n<p>  Zwei Erg&#228;nzungen: (1) Charles G. Dawes, der leitende Agent der &quot;Londoner   Konferenz&quot;, war Mitinhaber des m&#228;chtigsten Finanzinstituts der Welt, von   J. P. Morgan &amp; Co.. Er vertrat zumindest indirekt &#252;ber den mit Morgan   verbundenen Autokonzern General Motors Interessen, die dem   Schienenverkehr entgegengesetzt waren. (2) Der aller erste Vorschlag,   die deutsche Eisenbahn als Reparations-Pfand einzusetzen, kam aus den   Vereinigten Staaten von Amerika und damit aus dem Land, in dem sich seit   Anfang des 19. Jahrhunderts das Auto durchgesetzt hatte und die   Eisenbahnen immer mehr ins verkehrspolitische Abseits gedr&#228;ngt worden   waren. Der damalige US-Au&#223;enminister Charles E. Hughes regte am 29.   Dezember 1922 in einer Rede in New Haven an, die Reichsbahn in ein   selbst&#228;ndiges Unternehmen umzuwandeln und dieses mit einer   &quot;Generalhypothek zugunsten der ausl&#228;ndischen Gl&#228;ubiger&quot; zu belasten.<\/span><sup><span>  <a href=\"#sdendnote9sym\" class=\"sdendnoteanc\" name=\"sdendnote9anc\">ix<\/a><\/span><\/sup> <\/p>\n<h4>  Eigentumssicherung und Dawes-Plan<\/h4>\n<p>  Die mit dem Dawes-Plan gew&#228;hlte Unternehmenskonzeption der   Bahngesellschaft weist einige Parallelen mit dem   &quot;Eigentumssicherungsmodell&quot; auf, auf dessen Grundlage im Fr&#252;hjahr 2007   ein Bahnprivatisierungsgesetz vorgelegt wurde. Auch bei diesem Modell   handelt es sich, wie die Verfassungs- und Wirtschaftsrechtsexperten   betonen, um &quot;eine einmalige, bisher nicht bekannte Konstruktion&quot;, indem   die teilprivatisierte Deutsche Bahn AG formell nicht Eigent&#252;merin der   Infrastruktur sein, sie jedoch &quot;betreiben und bilanzieren&quot; darf. Erneut   wird eine Konstruktion gew&#228;hlt, bei welcher das Eigentum formal dort   bleibt, wo es &#8211; um den Widerstand zu minimalisieren &#8211; politisch opportun   zu sein scheint. Gleichzeitig wird die teilprivatisierte Deutsche Bahn   AG bzw. werden die privaten Investoren, die bei der DB AG einsteigen,   ohne Eigent&#252;merin zu sein aus dem Betrieb des Netzes und der &#252;brigen   Infrastruktur Gewinne beziehen k&#246;nnen in einer Form und in einem Ausma&#223;,   als w&#228;ren sie Eigent&#252;mer. Also auch hier eine Art &quot;unsichtbares   Eigentum&quot;. Gleichzeitig w&#252;rden in diese Bahn auf dem Umweg, dass der   Bund doch formell Eigent&#252;merin der Infrastruktur bleibt, &#252;ber zehn Jahre   hinweg rund 130 bis 150 Milliarden Euro flie&#223;en. Die &quot;normalen&quot; Gewinne   aus dem Betreiben der Infrastruktur und die teilweise transferierten   Gelder aus den Bundesmitteln, die in die Infrastruktur flie&#223;en, w&#252;rden   der Alimentierung der &quot;Investoren&quot; dienen.<\/p>\n<p lang=\"de-AT\">  Was im Fall des Dawes-Plan die Siegerm&#228;chte waren, w&#228;ren im Fall des   Eigentumssicherungsmodells die privaten Investoren. Das eine Mal &#8211; 1924   &#8211; waren die Profiteure England, Frankreich und die USA. Das andere Mal &#8211;   2007 ff &#8211; w&#228;ren es die sogenannten &quot;Investoren&quot;, die nach Verabschiedung   eines deutschen Bahnprivatisierungsgesetzes bei der DB AG &quot;einsteigen&quot;   w&#252;rden. Wobei es bereits erste Adressen f&#252;r diese   Heuschrecken-Investoren gibt: Genannt wurden die Deutsche Bank,   Kapitalgruppen aus den Vereinigen Emiraten und Abu Dabi oder auch   &quot;russische Investoren&quot;, etwa Gazprom, wie dies von &quot;Spiegel online&quot;   gemeldet wurde.<\/span><sup><span><a href=\"#sdendnote10sym\" class=\"sdendnoteanc\" name=\"sdendnote10anc\">  x<\/a><\/span><\/sup><span> Siegerm&#228;chte eben.<\/span><\/p>\n<p>  <i>PS: Das Buch zur Geschichte der Eisenbahnen in Deutschland, in dem   die wichtigsten Fakten zum Dawes-Plan ausgebreitet werden, erschien   1999. Es tr&#228;gt den Hinweis: &quot;Sonderausgabe f&#252;r die Mitarbeiter und   Freunde der Deutschen Bahn AG&quot;. In der Regel ist das ein Hinweis auf   Sponsoren.<\/span><sup><span><a href=\"#sdendnote11sym\" class=\"sdendnoteanc\" name=\"sdendnote11anc\">  xi<\/a><\/span><\/sup><span> Zumindest bei einigen kl&#252;geren und   geschichtsbewussten Vertretern der Deutsche Bahn AG d&#252;rfte die   Geschichte des Dawes-Plan und die damals gew&#228;hlte Sonderkonstruktion der   Deutsche Reichsbahn-Gesellschaft bekannt sein. Vom   Bahnprivatisierungsgesetz-Entwurf mit dem &quot;Eigentumssicherungsmodell&quot;   wiederum hei&#223;t es, Herr Tiefensee habe hier &quot;wertvolle Zuarbeit&quot; aus dem   Hause der Deutschen Bahn AG erhalten.<\/i><\/span><\/p>\n<h5>  Winfried Wolf ist marxistischer &#214;konom und Verkehrsexperte. Er war als   Abgeordneter der PDS von 1994 bis 2002 Mitglied des Bundestags. Er   referiert auf den <a href=\"http:\/\/www.sozialismustage.de\">  Sozialismustagen 2007<\/a> &#252;ber die Bahnprivatisierung und eine   sozialistische Alternative zum kapitalistischen Verkehrs-Chaos.<\/h5>\n<\/p>\n<div id=\"sdendnote1\">\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\">    <a href=\"#sdendnote1anc\" class=\"sdendnotesym\" name=\"sdendnote1sym\"><font size=\"2\"> i<\/font><\/a><font size=\"2\"> Eberhard Kolb, &quot;Die Reichsbahn vom Dawes-Plan biszum Ende der Weimarer Republik&quot;, in: Gall \/ Pohl, (Hg), Die Eisenbahnin Deutschland, M&#252;nchen 1999, S.109.<\/font>  <\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdendnote2\">\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\">    <a href=\"#sdendnote2anc\" class=\"sdendnotesym\" name=\"sdendnote2sym\"><font size=\"2\"> ii<\/font><\/a><font size=\"2\"> Eberhard Kolb, a. a. o., S.110.<\/font>  <\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdendnote3\">\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\">    <a href=\"#sdendnote3anc\" class=\"sdendnotesym\" name=\"sdendnote3sym\"><font size=\"2\"> iii<\/font><\/a><font size=\"2\"> Otmar Lang, &quot;Die Eisenbahn in der WeimarerZeit&quot;, in: Zug der Zeit &#8211; Zeit der Z&#252;ge. Deutsche Eisenbahn 1835-1985,herausgegeben von der Eisenbahnjahr Ausstellungsgesellschaft N&#252;rnberg,Berlin 1985, Band 2, S.656.<\/font>  <\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdendnote4\">\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\">    <a href=\"#sdendnote4anc\" class=\"sdendnotesym\" name=\"sdendnote4sym\"><font size=\"2\"> iv<\/font><\/a><font size=\"2\"> Eberhard Kolb, a.a.O., S.116 bilanziert: &quot;Diesesv&#246;llig einmalige Unternehmen, das im deutschen Rechtsraum ohneParallele war, bezeichnete die Begr&#252;ndung zum entsprechendenReichsbahngesetz als &#180;eine Gesellschaft eigenen Rechts mitprivatwirtschaftlichem Charakter, aber mit starkem&#246;ffentlich-rechtlichen Einschlag.&#180;&quot; Im Dawes-Gutachten war dasAnlageverm&#246;gen der Reichsbahn auf 26 Milliarden Goldmark veranschlagtworden.<\/font>  <\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdendnote5\">\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\">    <a href=\"#sdendnote5anc\" class=\"sdendnotesym\" name=\"sdendnote5sym\"><font size=\"2\"> v<\/font><\/a><font size=\"2\"> Ralf Roman Rossberg, Geschichte der Eisenbahn,K&#252;nzelsau 1977, S. 46.<\/font>  <\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdendnote6\">\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 150%\">    <a href=\"#sdendnote6anc\" class=\"sdendnotesym\" name=\"sdendnote6sym\"><font size=\"2\"> vi<\/font><\/a><font size=\"2\"> Eberhard Kolb, a. a. O., S.117. AnReparationszahlungen sollen es 1925 200 Millionen Mark, 1926 595Millionen Mark und 1927 550 Mio. Mark gewesen sein und dann 1928-1930jeweils die genannten 660 Mio. Mark. Die Bef&#246;rderungssteuer lagj&#228;hrlich bei 205 Mio. Mark. F&#252;r Dividenden und Pensionen wurdenj&#228;hrlich weitere 160 Mio. Mark abgef&#252;hrt. Angaben nach: Otmar Lang,a.a.O., S. 658.<\/font>  <\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdendnote7\">\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; line-height: 150%\">    <a href=\"#sdendnote7anc\" class=\"sdendnotesym\" name=\"sdendnote7sym\"><font size=\"2\"> vii<\/font><\/a><font size=\"2\"> Insgesamt scheint ein Einstieg des deutschenprivaten Kapitals mit rund 500 Millionen Mark erfolgt zu sein. Bei dergarantierten Verzinsung von 7 Prozent entsprach das einer j&#228;hrlichen&#220;berweisung von 35 Millionen Mark an die private Industrie. Vgl. OtmarLang, a.a.O., S. 658.<\/font>  <\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\">    <font size=\"2\">Interessant ist im &#252;brigen der Kontrast, der zwischenden Milliarden-Zahlungen der Reichsbahn an die Alliierten und denAuflagen f&#252;r die deutsche Industrie besteht: Nach dem Dawes-Planmusste die deutsche Industrie, immerhin ma&#223;geblich f&#252;r den ErstenWeltkrieg verantwortlich, gerade 300 Millionen Mark aufbringen.<\/font>  <\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdendnote8\">\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\">    <a href=\"#sdendnote8anc\" class=\"sdendnotesym\" name=\"sdendnote8sym\"><font size=\"2\"> viii<\/font><\/a><font size=\"2\"> Vgl. Elfriede Rehbein u. a., Einbaum, Dampflok,D&#252;senklipper, Berlin (DDR) 1968, S. 199.<\/font>  <\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdendnote9\">\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\">    <a href=\"#sdendnote9anc\" class=\"sdendnotesym\" name=\"sdendnote9sym\"><font size=\"2\"> ix<\/font><\/a><font size=\"2\"> Eberhard Kolb, a. a. O., S.431.<\/font>  <\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdendnote10\">\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\">    <a href=\"#sdendnote10anc\" class=\"sdendnotesym\" name=\"sdendnote10sym\"><font size=\"2\"> x<\/font><\/a><font size=\"2\"> Spiegel online vom 14. November 2006.<\/font>  <\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdendnote11\">\n<p style=\"margin-bottom: 0cm\">    <a href=\"#sdendnote11anc\" class=\"sdendnotesym\" name=\"sdendnote11sym\"><font size=\"2\"> xi<\/font><\/a><font size=\"2\"> Die Eisenbahn in Deutschland &#8211; Von den Anf&#228;ngenbis zur Gegenwart, a. a. O., S.3.<\/font>  <\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      <i>Kopiert Tiefensee den Dawes-Plan?<\/i>\n    <\/p>\n<p>\n      Bahnprivatisierung als Eigentumssicherungs-Modell (2007) und<br \/>\n      Bahnauspl&#252;nderung als Dawes-Plan (1924)\n    <\/p>\n<p>\n      <i>von Winfried Wolf<\/i>\n    <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[20],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12227"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=12227"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12227\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=12227"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=12227"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=12227"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}