{"id":12213,"date":"2007-07-11T15:32:42","date_gmt":"2007-07-11T15:32:42","guid":{"rendered":"http:\/\/.\/?p=12213"},"modified":"2012-08-21T14:15:38","modified_gmt":"2012-08-21T12:15:38","slug":"12213","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2007\/07\/12213\/","title":{"rendered":"\u00d6ffentlicher Dienst Berlin: 2.000 Landesbesch\u00e4ftigte demonstrieren f\u00fcr 3       x 300 Euro"},"content":{"rendered":"<p>Lautstark und zahlreich demonstrierten am 11. Juli Besch\u00e4ftigte des Landes Berlin, vor allem von GEW und Polizei-Gewerkschaft, vor dem Sitz des Berliner Innensenators Erhard K\u00f6rting, SPD. Einmalzahlungen vom rot-roten Senat sollen die Einkommensverluste der letzten Jahre ansatzweise ausgleichen.<\/p>\n<p><!--more--><br \/> \u00a0<\/p>\n<p><img src=\"\/media\/2007\/OeD-Berlin5.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Seit 1. Mai 2004 gab es f\u00fcr die Berliner Landesbesch\u00e4ftigten keinerlei Lohnerh\u00f6hung mehr. Und damals gerade mal ein Prozent. Der vom SPD\/DIE-LINKE-Senat erzwungene \u201e<em>Anwendungstarifvertrag<\/em>\u201c beschert seit 2003 Lohnverlust bei Arbeitszeitverk\u00fcrzung. Nun fordern die Besch\u00e4ftigten \u201e<em>3 x 300 Euro<\/em>\u201c. Das entspricht den Einmalzahlungen, die die ArbeiterInnen und Angestellten bei St\u00e4dten und Gemeinden gem\u00e4\u00df TV\u00f6D au\u00dferhalb Berlins in den letzten drei Jahren erhalten haben.<\/p>\n<p><img src=\"\/media\/2007\/OeD-Berlin1.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>\u201e<em>Happy Hour vorbei! Her mit der Kohle<\/em>\u201c, schrieb ver.di mit den Zusatz \u201e<em>Weltstadt Berlin &#8230;<\/em>\u201c. Die Forderungen der Gewerkschaft: \u201e<em>Sofortige Einkommenserh\u00f6hung f\u00fcr die Kolleginnen und Kollegen im Land Berlin. Perspektiven f\u00fcr junge Menschen durch Ausbildung und \u00dcbernahme im \u00f6ffentlichen Dienst Berlins.<\/em> \u201c<\/p>\n<p><img src=\"\/media\/2007\/OeD-Berlin2.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Laut ver.di teilte Innensenator K\u00f6rting (SPD) im Beisein von Wirtschaftssenator Wolf (Partei DIE LINKE) mit, er sehe angesichts der Finanzlage Berlins keine M\u00f6glichkeit, dem Senat eine \u00dcbernahme der Verg\u00fctungserh\u00f6hungen aus dem neuen Tarifrecht der L\u00e4nder und der dort vereinbarten Einmalzahlungen vorzuschlagen. Erst in der n\u00e4chsten Senatssitzung, am 21. August, solle eine Positionierung der Arbeitgeberseite zu den Gewerkschaftsforderungen erfolgen.<\/p>\n<p><img src=\"\/media\/2007\/OeD-Berlin3.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>\u201e<em>Ein bespielloser Stellenabbau hat die Arbeit enorm verdichtet<\/em> \u201c, meint Astrid Westhoff, stellvertretende Landesbezirksleiterin ver.di Berlin-Brandenburg. ver.di schreibt in einem Faltblatt: \u201e<em>Wir haben seit 2003 durch Einkommensverzicht riesige Kosten gespart. Jeder von uns zahlt mehr Steuern als der Siemens-Konzern. Die Herren Sarrazin und K\u00f6rting haben uns f\u00fcr das Jahr 2014 (das ist kein Druckfehler) eine Entgelterh\u00f6hung von einem Prozent in Aussicht gestellt. Wir fordern sofort mehr Geld und endlich wieder klare Verh\u00e4ltnisse durch die R\u00fcckkehr Berlins in die Arbeitgeberverb\u00e4nde.<\/em>\u201c<\/p>\n<p><img src=\"\/media\/2007\/OeD-Berlin4.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Nach Jahren des gerade auch von ver.di Berlin mitgetragenen Verzichts tut sich wieder etwas \u2013 und die KollegInnen kamen zahlreich und engagiert. Die Resonanz und Teilnahme an der Kundgebung war deutlich h\u00f6her als erwartet.<\/p>\n<p><img src=\"\/media\/2007\/OeD-Berlin6.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Die <a href=\"http:\/\/www.b-asg.de\">BASG, Berliner Alternative f\u00fcr Solidarit\u00e4t und Gegenwehr,<\/a> war vor Ort pr\u00e4sent und unterst\u00fctzt die KollegInnen in ihrem Kampf. Das bei der <a href=\"\/media\/2007\/BASG-Flugblatt_2007-07-10.pdf\"> Aktion verteilte Flugblatt der BASG<\/a> wei\u00dft auf die <a href=\"\/?p=12119\"> drohenden Angriffe des SPD\/DIE-LINKE-Senats auf das Landespersonalvertretungsgesetz<\/a> hin und nimmt Bezug auf eine <a href=\"\/?p=12211\"> Anfrage der BASG-BVV-Abgeordneten Anne Engelhardt<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lautstark und zahlreich demonstrierten am 11. 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