{"id":12141,"date":"2007-05-26T00:24:45","date_gmt":"2007-05-26T00:24:45","guid":{"rendered":".\/?p=12141"},"modified":"2007-05-26T00:24:45","modified_gmt":"2007-05-26T00:24:45","slug":"12141","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2007\/05\/12141\/","title":{"rendered":"T-Streik ausweiten!"},"content":{"rendered":"<p>  <i><img align=\"left\" src=\"\/media\/2007\/T-Streik-2.jpg\">  Der Konflikt betrifft alle Besch&#228;ftigten<\/i><br \/>  Es geht um bis zu 40 Prozent Gehaltsverlust, um die Ausgr&#252;ndung von   50.000 KollegInnen und f&#252;r viele um ihre Existenz. Der Streik dagegen   zeigte schon nach einer Woche Wirkung: Auftragsr&#252;ckst&#228;nde, nicht   erreichbare Hotlines und Verz&#246;gerungen bei technischen St&#246;rungen. <!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  <i>von Holger Dr&#246;ge, Berlin<\/i><\/p>\n<p>  Doch der Arbeitgeber hat noch nicht eingelenkt. Im Gegenteil: T-Chef   Ren&#233; Obermann eskaliert den Konflikt mit Streikbrecherpr&#228;mien,   Leiharbeitern und K&#252;ndigungsdrohungen.<\/p>\n<p>  Aber auch die BeamtInnen sollen mehr arbeiten, um den Streik zu brechen.   In einer Solidarit&#228;ts-Urabstimmung haben 96 Prozent der BeamtInnen sich   solidarisch erkl&#228;rt. Warum es dabei belassen?<\/p>\n<p>  ver.di sollte als Reaktion auf die Angriffe des Arbeitsgebers alle   BeamtInnen in den Streik rufen. Das Beamtenstreikrecht muss &#8211; genau wie   das allgemeine Streikrecht vor 100 Jahren &#8211; erk&#228;mpft werden.<\/p>\n<p>  Aber auch die KollegInnen bei T-Systems m&#252;ssen in den Streik gerufen   werden. Heute soll bei T-Service verzichtet werden.<\/p>\n<p>  Setzt sich der Arbeitgeber durch, dann ist morgen T-Systems dran, mit   dem Hinweis, dass bei T-Service ja viel weniger gezahlt wird. Darum:   Alle Besch&#228;ftigen, Der Konflikt betrifft alle Besch&#228;ftigten gleich ob   Arbeiter, Angestellter oder Beamter m&#252;ssen in den Streik, egal ob bei   T-Com, T-Mobile oder T-Systems.<\/p>\n<p>  &#8222;Diese Auseinandersetzung geht weit &#252;ber den aktuellen Tarifkonflikt   hinaus &#8211; die Telekom soll zum Referenzmuster f&#252;r andere Unternehmen in   Deutschland werden&#8220;, sagte verdi-Verhandlungsleiter Schr&#246;der. &#8222;Wenn das   durchgeht&#8220;, w&#228;re es &#8222;die Blaupause f&#252;r eine neue, eine andere Republik&#8220;.   Genau darum geht es. An den gewerkschaftlich gut organisierten   T-Com-Besch&#228;ftigten soll ein Exempel statuiert werden, um in weiteren   Gro&#223;betrieben die L&#246;hne massiv abzusenken.<\/p>\n<p>  Ein Angriff auf einen von uns, ist ein Angriff auf uns alle. Daher   m&#252;ssen wir uns alle zur Wehr setzen. Der DGB und seine   Einzelgewerkschaften sollten &#252;berall Betriebsversammlungen durchf&#252;hren,   um &#252;ber den Streik zu informieren. Gleichzeitig sollten der DGB und   seine Einzelgewerkschaften zur einer bundesweiten Demonstration gegen   Lohn- und Stellenk&#252;rzungen aufrufen.<\/p>\n<\/p>\n<h5>  <i>&#8222;Angeblich verdienen wir ja zu viel. Von einem Friseur habe ich   diesen Vorwurf aber noch nicht geh&#246;rt. Komischerweise behaupten das   gerade die, die mehr, nicht weniger als wir verdienen.&#8220; <\/i>    <\/h5>\n<p>  <i>Enno Cramer, T-Com-Streikender in Berlin<\/i><\/p>\n<\/p>\n<p>  Forderungen der SAV<\/p>\n<p>  Ausgr&#252;ndungen, Lohnk&#252;rzungen, Arbeitsplatzabbau und   Arbeitszeitverl&#228;ngerung stoppen <\/p>\n<p>  Hin zu einem Vollstreik aller Telekom-KollegInnen<\/p>\n<p>  BeamtInnen zum Streik aufrufen<\/p>\n<p>  F&#252;r eine bundesweite DGB-Gro&#223;demo gegen Lohnraub und Jobkiller<\/p>\n<\/p>\n<\/p>\n<p>  Laut Konzernspitze gab es 2006 einen &#220;berschuss von 3,9 Milliarden Euro   &#8211; trotzdem sollen 32.000 Stellen vernichtet und 50.000 Besch&#228;ftige   &#8222;ausgegr&#252;ndet&#8220; werden <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>      <i><img align=\"left\" src=\"\/media\/2007\/T-Streik-2.jpg\"><br \/>\n      Der Konflikt betrifft alle Besch&#228;ftigten<\/i><\/p>\n<p>\n      Es geht um bis zu 40 Prozent Gehaltsverlust, um die Ausgr&#252;ndung von<br \/>\n      50.000 KollegInnen und f&#252;r viele um ihre Existenz. 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