{"id":12048,"date":"2007-03-24T00:40:23","date_gmt":"2007-03-24T00:40:23","guid":{"rendered":".\/?p=12048"},"modified":"2007-03-24T00:40:23","modified_gmt":"2007-03-24T00:40:23","slug":"12048","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2007\/03\/12048\/","title":{"rendered":"ver.di schlie&#223;t Streiks nicht aus"},"content":{"rendered":"<p>  <img align=\"left\" src=\"\/media\/2007\/verdiTelekom.jpg\">  Telekom: Gespr&#228;che zwischen Gewerkschaft und Management &#252;ber   Ausgliederung von Betriebsteilen haben begonnen <!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  <i>von Daniel Behruzi, zuerst ver&#246;ffentlicht in der <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2007\/03-23\/048.php?print=1\"> jungen Welt, 23.3.07<\/a><\/i><\/p>\n<p>  Zum Auftakt der Verhandlungen &#252;ber die geplante Ausgliederung von rund   50.000 Besch&#228;ftigten bei der Deutschen Telekom hat   ver.di-Verhandlungsf&#252;hrer Lothar Schr&#246;der das Vorhaben der   Unternehmensspitze als &#187;Zumutung&#171; bezeichnet. &#187;Den Konzern auf dem   R&#252;cken der Besch&#228;ftigten sanieren zu wollen, ist ein Unding&#171;, sagte er   am Donnerstag im ARD-Morgenmagazin.<\/p>\n<p>  Die Auslagerung der Service- und Call-Center-Bereiche sei &#187;unsinnig und   unn&#246;tig&#171;, kritisierte Schr&#246;der . Sollten die Pl&#228;ne dennoch umgesetzt   werden, m&#252;&#223;ten wenigstens die L&#246;hne und Arbeitsbedingungen gesichert   sein, forderte er. Konkret will ver.di im Rahmen eines   &#187;besch&#228;ftigungspolitischen Stabilit&#228;tskonzepts&#171; einen Ausschlu&#223;   betriebsbedingter K&#252;ndigungen, den Erhalt der Standorte und wohnortnaher   Arbeitspl&#228;tze sowie der Besch&#228;ftigungsbedingungen und die Sicherung von   4000 Ausbildungsstellen durchsetzen. Die Konzernspitze fordert hingegen   eine &#187;Anpassung in Richtung Marktniveau&#171; &#8211; und meint damit die K&#252;rzung   der L&#246;hne und Geh&#228;lter um bis zu 50 Prozent. In den drei zu gr&#252;ndenden   Gesellschaften &#8211; die die Call Center, den technischen Kundendienst und   das operative Gesch&#228;ft der technischen Infrastruktur umfassen werden &#8211;   soll die Wochenarbeitszeit ohne Lohnausgleich von derzeit 34 auf   &#187;mindestens&#171; 38 Stunden verl&#228;ngert werden. 2004 war die Arbeitszeit bei   der Telekom mit dem &#187;Tarifvertrag zur Besch&#228;ftigungssicherung&#171; reduziert   worden &#8211; bei Einkommensverlusten von 6,7 Prozent. &#187;Und diesen   Besch&#228;ftigten soll jetzt wieder in den Geldbeutel gefa&#223;t werden. Man   wirft ihnen sogar &#246;ffentlich vor, sie w&#252;rden zu kurz arbeiten, obwohl   sie gro&#223;e Teile ihrer Arbeitszeit aus der eigenen Tasche finanziert   haben. Das wird die Gegenwehr der Besch&#228;ftigten finden&#171;, erkl&#228;rte   Schr&#246;der. Auch einen Arbeitskampf wollte der ver.di-Funktion&#228;r nicht   ausschlie&#223;en. Dies sei allerdings das letzte Mittel, betonte er.<\/p>\n<p>  Der Unmut in der Telekom-Belegschaft w&#228;chst. Das zeigten nicht zuletzt   die Reaktionen auf den von einem Berliner Mitarbeiter verfa&#223;ten   Protestbrief an Konzernchef Ren&#233; Obermann, der in jW dokumentiert wurde.   Obermann sah sich nun zu einer Replik gezwungen. Darin beklagt der   Manager weinerlich, da&#223; er Mails bekommen habe, in denen die   &#187;Beleidigungsgrenze mehrfach &#252;berschritten&#171; worden sei. Der Telekom-Bo&#223;   bekr&#228;ftigte laut Agenturberichten vom Donnerstag zugleich seine Pl&#228;ne   zur &#187;Verbesserung der Wettbewerbsf&#228;higkeit&#171;. Dietmar Welslau,   Vorstandsbeauftragter f&#252;r Personalumbau, argumentierte, das Unternehmen   habe insbesondere in den personalintensiven Bereichen &#187;derzeit eine   Kostenstruktur, die weit &#252;ber der der Wettbewerber liegt und konkret   Arbeitspl&#228;tze gef&#228;hrdet&#171;.<\/p>\n<p>  Um sowohl ihre Jobs als auch L&#246;hne und Arbeitsbedingungen zu   verteidigen, gingen auch am Donnerstag wieder Arbeiter und Angestellte   des Konzerns auf die Stra&#223;e. Ver.di hatte in mehreren St&#228;dten Bayerns zu   Kundgebungen aufgerufen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>      <img align=\"left\" src=\"\/media\/2007\/verdiTelekom.jpg\"><br \/>\n      Telekom: Gespr&#228;che zwischen Gewerkschaft und Management &#252;ber<br \/>\n      Ausgliederung von Betriebsteilen haben begonnen<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[17],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12048"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=12048"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12048\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=12048"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=12048"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=12048"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}