{"id":12041,"date":"2007-03-23T00:00:48","date_gmt":"2007-03-23T00:00:48","guid":{"rendered":"http:\/\/.\/?p=12041"},"modified":"2012-08-21T12:44:15","modified_gmt":"2012-08-21T10:44:15","slug":"12041","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2007\/03\/12041\/","title":{"rendered":"Sparkasse Berlin: Antr\u00e4ge zum Bundesparteitag der WASG"},"content":{"rendered":"<p><img src=\"\/media\/2007\/SparkasseBerlin_Heuschrecke_Fragezeichen.gif\" alt=\"\" align=\"left\" \/> Zum Bundesparteitag der WASG am 24. und 25. M\u00e4rz liegen zwei Antr\u00e4ge gegen die Privatisierung der Berliner Sparkasse und f\u00fcr die Unterst\u00fctzung des Volksbegehrens sowie der Berliner WASG-Kampagne vor.<\/p>\n<p><!--more--><br \/> \u00a0<\/p>\n<p><em>Dokumentiert: <\/em><\/p>\n<h5>Initiativantr\u00e4ge an den Bundesparteitag der WASG<\/h5>\n<h4>Keine Privatisierung der Berliner Sparkasse!<\/h4>\n<p>Antrag 1)<\/p>\n<p>AntragsstellerInnen: Lucy Redler und andere<\/p>\n<p>Der Bundesparteitag lehnt eine Privatisierung der Berliner Sparkasse ab. Bundesweit w\u00e4re das die erste Privatisierung einer Sparkasse. Die Landesregierungen in Hessen und NRW stehen bereits in den Startl\u00f6chern, um ebenfalls ihre Sparkassen zu verkaufen. Mit der Privatisierung drohen f\u00fcr arme Menschen schlechtere Kreditbedingungen und erschwerte M\u00f6glichkeiten, ein Girokonto abzuschlie\u00dfen, eine Ausd\u00fcnnung der Filialdichte und Arbeitsplatzvernichtung f\u00fcr die Besch\u00e4ftigten.<\/p>\n<p>Der Bundesparteitag fordert deshalb die rot-rote Koalition in Berlin auf, das Bieterverfahren zum Verkauf der Sparkasse auszusetzen.<\/p>\n<p>Wir bekr\u00e4ftigen den Beschluss des WASG-L\u00e4nderrats, der die Berliner Linkspartei.PDS aufgefordert hat, im Falle der Privatisierung der Sparkasse, den rot-roten Senat zu verlassen. Wir nehmen besorgt zur Kenntnis, dass der Landesparteitag der Linkspartei.PDS einen Antrag auf Aussetzung des Bieterverfahrens und damit des Verkaufs der Sparkasse, mit gro\u00dfer Mehrheit abgelehnt hat.<\/p>\n<p>Wir unterst\u00fctzen das von verschiedenen Initiativen geplante Volksbegehren in Berlin zur Novellierung des Sparkassengesetzes, das unter anderem die gesetzliche Festschreibung eines Girokontos f\u00fcr jedermann und die gemeinn\u00fctzige Verwendung der Gewinne fordert.<\/p>\n<p>Der Bundesvorstand wird aufgefordert die Kampagne finanziell mit einer Spende von 2000 Euro zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Antrag 2)<\/p>\n<p>AntragsstellerInnen: Lucy Redler und andere<\/p>\n<p>Der Bundesparteitag unterst\u00fctzt die Kampagne der WASG Berlin gegen den Verkauf der Berliner Sparkasse. Der Bundesvorstand wird aufgefordert, die Kampagne politisch als auch finanziell zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Begr\u00fcndung:<\/p>\n<p>Die WASG Berlin ist aktiv im B\u00fcrgerb\u00fcndnis gegen Privatisierung und beteiligt sich mit eigenen Flugbl\u00e4ttern und Plakaten am Volksbegehren. Der Landesverband hat bereits in mehreren Bezirken mit regelm\u00e4\u00dfigen Infotischen, Aktionen und Veranstaltungen zum Thema begonnen. Wir beteiligen uns bereits mit 1000 Euro am geplanten Volksbegehren und haben dar\u00fcber hinaus weitere Kosten, um eigenes Material zu produzieren.<\/p>\n<p>Der Verkauf der Berliner Sparkasse wurde von Oskar Lafontaine zum Lackmustest der Linken erkl\u00e4rt. Wir sollten diesen Worten Taten folgen lassen!<\/p>\n<h5>Beide Antr\u00e4ge werden bisher von den folgenden Delegierten unterst\u00fctzt:<\/h5>\n<p>Anne Engelhard (Berlin), Bernd Feiden (Berlin), Choni Fl\u00f6ther (Hessen), Gerhard Maierh\u00f6fer (Berlin), Franz M\u00e4nner (Berlin), Michael Niedworok (Berlin), Klaus Jansen (Bremen), Ulrike K\u00f6lver (Berlin), Rouzbeh Taheri (Berlin), Marc Treude (NRW), Ursula Sandrock (Hessen), Horst Schnitzler (NRW), Ingo Schumann (Bremen), Peter Weigt (Berlin), Jennifer W\u00f6rl (NRW)<\/p>\n<p>und von weiteren Funktionstr\u00e4gerInnen:<\/p>\n<p>Michael Aggelidis (Mitglied Landesvorstand WASG)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum Bundesparteitag der WASG am 24. und 25. 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