{"id":12016,"date":"2007-03-15T00:18:44","date_gmt":"2007-03-15T00:18:44","guid":{"rendered":".\/?p=12016"},"modified":"2007-03-15T00:18:44","modified_gmt":"2007-03-15T00:18:44","slug":"12016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2007\/03\/12016\/","title":{"rendered":"AKW: St&#246;rf&#228;lle im AKW Forsmark in Schweden"},"content":{"rendered":"<p>  <img src=\"\/media\/2007\/Forsmark.jpg\" align=\"left\">  &quot;Der H&#246;hepunkt vom jahrelangen Verfall der Sicherheitskultur,&quot; so hei&#223;t   es in einem internen Bericht aus dem Atomkraftwerk Forsmark. Gemeint ist   damit der Beinahe-GAU im Juli letzten Jahres. Das ist ein   niederschmetterndes Urteil f&#252;r Forsmarks gr&#246;&#223;ten Besitzer Vattenfall,   der Forsmark selbst als &#8222;Atomkraftwerk von Weltklasse mit gro&#223;er   Verantwortung f&#252;r die Umwelt&#8220; bezeichnet.<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  <i>von Katja Raetz, Stockholm<\/i><\/p>\n<p>  In dem heimlich gehaltenen Bericht, der erst Ende Januar an die Presse   durchgesickert ist, wird deutlich, wie im Vattenfall-Konzern   Effekterh&#246;hung und damit steigende Einnahmen auf Kosten von   Arbeitsschutz und Sicherheit durchgesetzt werden. Von unakzeptablen   Sicherheitsm&#228;ngeln ist die Rede und davon dass die M&#246;glichkeiten f&#252;r die   Angestellten, wichtige Instruktionen und Verordnungen zu befolgen sich   verschlechtern. Zeitmangel rechtfertigt verst&#228;rkte Risikobereitschaft.   Der Report enth&#228;lt auch das Resultat einer Alkoholkontrolle in den Tagen   nach dem Ungl&#252;ck, bei der drei von 25 Mitarbeitern nach Hause geschickt   werden mussten.<\/p>\n<h4>  Zufall verhindert Kernschmelze<\/h4>\n<p>  Es war der 25. Juli 2006, rund 20 Jahre nach Tschernobyl, als sich der   St&#246;rfall sich ereignete. Bei Wartungsarbeiten in einem Umspannwerk   au&#223;erhalb des AKWs war es zu einem Kurzschluss gekommen. Daraufhin wurde   ein Schnellstopp eingeleitet. Das AKW hat eigene Generatoren, die den   Betriebsstrom liefern, um die K&#252;hlung des Reaktors aufrechterhalten bis   die Kernspaltung herunter gefahren ist. Doch auch die werkseigene   Stromversorgung versagte. Der Netz-Kurzschluss hatte sich in einem Teil   der Anlagen des AKWs fortgesetzt. Auch zwei der vier Notstromaggregate   versagten den Dienst und das &#220;berwachungssystem funktionierte nicht. Das   Personal hatte keine Ahnung mehr, in welchem Zustand sich der   Reaktordruckbeh&#228;lter befand. Das K&#252;hlwasser, das normalerweise ein   Niveau von f&#252;nf Metern oberhalb der Brennst&#228;be hat, war auf ein Niveau   von 1,90 Metern gesunken. Wenn die Brennst&#228;be freigelegt worden w&#228;ren,   h&#228;tte eine Kernschmelze begonnen. Erst nach 22 Minuten gelang es einem   Angestellten, die Notstromversorgung wieder in Gang zu bringen und den   Reaktorkern noch rechtzeitig zu k&#252;hlen. Erst einen Tag sp&#228;ter wurde der   Reaktor vollst&#228;ndig au&#223;er Betrieb genommen.<\/p>\n<p>  Der Unfall wurde sp&#228;ter von der schwedischen Atomaufsicht SKI als   &quot;ernst&quot; und auf Stufe Zwei der von Null bis Sieben reichenden Skala f&#252;r   nukleare St&#246;rf&#228;lle (&quot;International Nuclear Event Scale&quot;; INES)   eingestuft.<\/p>\n<p>  AKW Forsmark und Vattenfall erkl&#228;ren wieder und wieder, dass keine   Gefahr f&#252;r eine Kernschmelze bestand, weil zwei Generatoren zur K&#252;hlung   ausreichen. Das Problem ist aber, dass Forsmark nicht erkl&#228;ren kann,   warum zwei der Generatoren ausfielen und zwei nicht. &#8222;Das war zu nahe an   einer Kernschmelze, so nahe darf man niemals sein. Nur Zufallsfaktoren   bestimmten, dass nicht alle vier [Generatoren] ausgefallen sind&#8220;, meint   der Atomkraftexperte und ehemalige Konstruktionschef von Vattenfall   gegen&#252;ber der Tageszeitung &#8222;Aftonbladet&#8220;.<\/p>\n<p>  Nachdem Unfall im AKW Forsmark waren im August und Herbst bis zu f&#252;nf   der zehn schwedischen Reaktoren au&#223;er Betrieb, vier davon &#252;ber einen   Zeitraum von zwei Monaten.<\/p>\n<h4>  Verschleierungstaktik<\/h4>\n<p>  In den ersten Nachrichten berichtete Forsmarks Informationschef davon,   dass nur ein &#228;u&#223;erer Fehler den Schnellstopp erzwungen hatte und keine   Gefahr f&#252;r den Reaktor bestand. Erst einen Tag sp&#228;ter wurden Medien und   Beh&#246;rden &#252;ber die wirkliche Situation aufgekl&#228;rt. Auch &#252;ber die weiteren   Notstopps im Oktober in den Reaktoren 1 und 2 wurde die &#214;ffentlichkeit   erst Tage sp&#228;ter informiert.<\/p>\n<p>  Anfang Februar wurde auch bekannt, dass Forsmarks Leitung viele der   M&#228;ngel, die zum Ungl&#252;ck am 25. Juli f&#252;hrten, schon im Jahr 2005 bekannt   waren. Damals wurde nach einer Untersuchung ein interner Bericht der   eigenen Branchenorganisation der Atomkraftwerke WANO erstellt. Auch das   AKW Ringhals wurde in einem WANO-Report von 2005 f&#252;r Sicherheitsm&#228;ngel   kritisiert.<\/p>\n<p>  Auch die Kontrollbeh&#246;rde, die staatliche Atomaufsicht SKI, tr&#228;gt nicht   direkt zur Aufkl&#228;rung bei. Zum Beispiel wurde die Anzeige wegen   Versto&#223;es gegen das Atomtechnikgesetz am 25.Juli 2006 erst aufgegeben,   als der Staatsanwalt bei der SKI nachfragte, warum denn keine Anzeige   k&#228;me. In der &#246;ffentlichen Kritik konzentriert sich die SKI jetzt im   Gro&#223;en und Ganzen nur auf das AKW Forsmark. Als dagegen der Reaktor   Ringhals 1 Anfang des Jahres f&#252;r zwei Wochen gestoppt wurde, wurde der   darauf folgende SKI-Report verheimlicht. Ein Journalist der Zeitung   &#8222;Veckans aff&#228;r&#8220; konnte ihn trotzdem lesen. Der damalige Chef f&#252;r   Ringhals, Jan Edberg, lie&#223; den Reaktor mit einer provisorischen   Ausbesserung betreiben, anstatt den Betrieb zu stoppen und den Fehler   reparieren zu lassen. Das ist im &#220;brigen der gleiche Jan Edberg, der den   Anfang Februar zur&#252;ck getretenen Forsmark-Chef ersetzte, um die   Sicherheitskultur im AKW Forsmark zu verbessern.<\/p>\n<h4>  Weitere Vorf&#228;lle<\/h4>\n<p>  Seit dem 25. Juli 2006 kommen regelm&#228;&#223;ig neue Zwischenf&#228;lle ans   Tageslicht.<\/p>\n<p>  Schon im November letzten Jahres nahm der Staatsanwalt Ermittlungen   gegen AKW Forsmark auf wegen Vermutungen, dass der Reaktor 1 mit zu   hohem Effekt betrieben wird. Messungen der SKI hatten am 23. M&#228;rz 2006   einen um zwei Prozent zu hohen Effekt festgestellt. Forsmark wartete   allerdings bis zum 19. April damit, den Effekt auf normale Werte   herunter zu fahren.<\/p>\n<p>  Im Januar wurde bekannt, dass der Reaktor 1 &#252;ber ein Jahr lang mit einer   defekten Gummidichtung gelaufen ist. Forsmark 1 und 2 mussten daraufhin   wieder abgeschaltet werden.<\/p>\n<p>  Anfang Februar fand man einen Aschenbecher mit Zigarettenstummel in   einem Teil des Atomkraftwerkes, wo man absolut nicht rauchen, essen oder   Kaugummi kauen darf, weil da radioaktive Partikel in den Mund gelangen   k&#246;nnen. Zwei Wochen sp&#228;ter fand man radioaktive Strahlung, so genannte   Hot Spots, in einem Korridor, wo keine Radioaktivit&#228;t vorkommen soll. <\/p>\n<p>  Dann kam heraus, dass das AKW seit Jahren mehr Radioaktivit&#228;t abgibt als   offiziell angegeben.<\/p>\n<p>  Die SKI hat jetzt UN-Inspektoren von IAEA angefordert, eine Untersuchung   im AKW Forsmark vorzunehmen.<\/p>\n<h4>  Folgen der Deregulierung<\/h4>\n<p>  Das AKW Forsmark ist zu 66 Prozent im Besitz von Vattenfall, 25,5   Prozent geh&#246;ren zu Mellansvensk Kraftgrupp und 8,5 Prozent zu E.ON. Auch   74 Prozent vom AKW Ringhals geh&#246;ren Vattenfall. Damit ist der Konzern   dominierend innerhalb der schwedischen Atomkraft. Vattenfall selbst   geh&#246;rt dem schwedischen Staat. Das sollte es m&#246;glich machen, den   Strommarkt entscheidend von staatlicher Seite zu beeinflussen. Im Jahr   1997 bestimmte der schwedische Reichstag das Vattenfall den erneuerbaren   Energien eine herausragende Rolle geben sollte.<\/p>\n<p>  Aber schon 1996 wurde der Strommarkt in breiter politischer   &#220;bereinstimmung dereguliert. Vattenfall wurde in eine Aktiengesellschaft   umgewandelt. Davor gab es noch eine gewisse staatliche Steuerung &#252;ber   den Strommarkt und der Reichstag hatte Einfluss &#252;ber Investitionen in   neue Kraftwerke. Auch die Strompreise waren geregelt.<\/p>\n<p>  Im letzten Herbst war der Strompreis f&#252;r einen Hausbesitzer 125 &#246;re\/kwh,   eine Preissteigerung von 80 Prozent seit 1995. Gleichzeitig wurden   massiv Arbeitspl&#228;tze in Service und Unterhalt abgebaut. Zwischen 1996   und 2002 sank die Zahl der Angestellten in der Stromindustrie von 24.000   auf rund 16.500.<\/p>\n<p>  Im Zuge der Deregulierung kauften drei Konzerne alle kleineren   Unternehmen auf: Vattenfall, E.ON und Fortum. Mit 90 Prozent Marktanteil   k&#246;nnen die drei gro&#223;en Konzerne im Prinzip machen was sie wollen. Die   Folge: 2004 besa&#223; Vattenfall Atomkraftwerke in Deutschland und Schweden   mit einer Produktionskapazit&#228;t von zusammen 6700 Megawatt und Anlagen   mit fossilen Brennelementen mit einer Kapazit&#228;t von 12800 Megawatt.   Windkraft: gerade mal 28 Megawatt.<\/p>\n<h4>  Strahlende Gewinne f&#252;r Aktienbesitzer &#8230;<\/h4>\n<p>  Vattenfall machte im vergangenen Jahr einen Gewinn von 19,5 Milliarden   Kronen, ca. 2,1 Milliarden Euro. Das trotz des Einnahmenausfalls durch   die abgestellten Reaktoren im vierten Quartal. 7,5 Milliarden   Kronendavon sollen an die Aktienbesitzer ausgeteilt werden. Hauptgrund   f&#252;r die Gewinnsteigerung sind die hohen Strompreise in Deutschland.<\/p>\n<h4>  &#8230;die Verluste zahlen die Verbraucher<\/h4>\n<p>  Pro Tag kostet ein abgestellter Reaktor 15 Millionen Kronen (1,6   Millionen Euro). Der Produktionsausfall allein in Forsmark kostete   Vattenfall etwas in der Gr&#246;&#223;enordnung von 1,5 Milliarden Kronen (160   Millionen Euro). In der ersten Augustwoche stiegen die schwedischen   Strompreise um 14 Prozent. Forsmark-Chef Jan Edberg begr&#252;ndete das vor   allem mit dem geringen Wasserstand in den Wasserkraftwerken im Sommer   und verspricht, dass die Reaktorausf&#228;lle nicht die Strompreise   beeinflussen.<\/p>\n<p>  Der unabh&#228;ngige Energieexperte Roger Fredricksson glaubt daran nicht.   Gegen&#252;ber der Zeitung &#8222;Svenska Dagbladet&#8220; erkl&#228;rt er, dass die   Verbraucher die Zeche zahlen werden. Er bezeichnete den Stopp in   Forsmark mit den folgenden drastischen Preissteigerungen als den Stopp,   der sich f&#252;r Vattenfall wie kein anderer zuvor gelohnt hat. Der sp&#228;tere   Preisabfall im vierten Quartal letzten Jahres h&#228;ngt vor allem mit dem   warmen Wetter zusammen. Roger Friedricksson glaubt nicht, dass er sich   2007 fortsetzen wird.<\/p>\n<h4>  Ausbau statt Ausstieg<\/h4>\n<p>  F&#252;r die n&#228;chsten Jahre planen die Atomkraftwerke in Schweden eine   Aufr&#252;stung f&#252;r 35 Milliarden Kronen (ca. 3,7 Millionen Euro). Damit soll   die Effektivit&#228;t um 1000 Megawatt gesteigert werden.<\/p>\n<p>  Im Volksentscheid am 23. M&#228;rz 1980 entschied sich die Mehrheit der   schwedischen Bev&#246;lkerung f&#252;r einen Ausstieg bis zum Jahre 2010. Die   Maximallaufzeit f&#252;r ein AKW wurde auf 25 Jahre festgesetzt. Sp&#228;ter wurde   das auf 30 Jahre hinaufgesetzt. Zehntausende Menschen waren damals in   der Kampagne &#8222;Nein zur Atomkraft&#8220; aktiv. Wie sieht die Realit&#228;t aus?   Ungef&#228;hr die H&#228;lfte des Stromverbrauches in Schweden kommt aus   Atomkraft. Heute produzieren die drei Atomkraftwerke mit insgesamt zehn   Reaktoren 20 Prozent mehr Energie als vor 20 Jahren. Und das trotz der   Abschaltung Reaktoren im AKW Barseb&#228;ck 1999 und 2005.<\/p>\n<p>  F&#252;r 35 Milliarden Kronen k&#246;nnte man theoretisch ein neues modernes   Atomkraftwerk bauen. Das man lieber alte AKWs aufr&#252;stet h&#228;ngt mit dem   Abwicklungsgesetz zusammen. Dieses Gesetz gibt dem Staat das Recht,   Atomkraftwerke abzuschalten und die Unternehmen f&#252;r eine Betriebszeit   von bis zu 30 Jahren zu entsch&#228;digen. Durch die Investitionen verl&#228;ngert   man die Betriebsdauer der heutigen AKWs um weitere 30 Jahre. Damit   w&#252;rden enorme Kosten auf den Staat im Falle der Abschaltung zukommen. <\/p>\n<p>  Eine Prognose der staatlichen Energiebeh&#246;rde sieht einen   Energie&#252;berschuss in Schweden f&#252;r das Jahr 2016 bei 15 Terrawattstunden.   Damit gibt es alle Voraussetzungen f&#252;r einen kompletten Atomausstieg.   Aber die neue b&#252;rgerliche schwedische Regierung wird keinen Plan f&#252;r   einen Ausstieg machen. Dar&#252;ber hinaus verzichtet die Regierung selbst   auf Mitspracherechte im Vattenfall-Konzern. Wie Staatssekret&#228;r Ola   Alter&#229; gegen&#252;ber der Zeitung &#8222;Veckans aff&#228;r&#8220; erl&#228;utert, bedeutet das   Allianzabkommen (also das Abkommen zwischen den vier Parteien in der   Regierung), dass auch die staatlichen Unternehmen selbst &#252;ber   Investitionen entscheiden. Das bedeutet, dass die Riesengewinne nicht   f&#252;r Investitionen in erneuerbare Energien gesteckt werden, sondern in   Atomkraftwerke, um Profite zu sichern auch wenn die Umwelt darunter   leidet.<\/p>\n<h4>  Arbeiterkontrolle in Stromindustrie<\/h4>\n<p>  Dar&#252;ber hinaus gibt es Pl&#228;ne Vattenfall nach dem Modell von Telia   (schwedische Telekom) mit so genannten Volksaktien zu privatisieren. Es   gibt ein Versprechen der Regierung aus dem Wahlkampf, den Verkauf von   Vattenfall auf jeden Fall nicht in dieser Mandatsperiode (bis 2010) zu   betreiben. Ein Teil der Pl&#228;ne besagen, Vattenfall in verschiedene   Unternehmen (Wasserkraft, Atomkraft usw.) aufzuspalten.<\/p>\n<p>  Wie man am Resultat der Deregulierung des Strommarktes sehen kann, wird   es auf kapitalistischer Grundlage niemals eine funktionierende   Stromerzeugung mit stabilen Preisen, sicherer Versorgung unter R&#252;cksicht   auf die Umwelt geben. Daf&#252;r braucht man langsichtige Planung und die ist   mit dem marktwirtschaftlichen Profitstreben nicht vereinbar.<\/p>\n<p>  Unter der demokratischen Kontrolle der Besch&#228;ftigten kann man   sicherstellen, dass die Stromindustrie den Bed&#252;rfnissen von Mensch und   Natur entspricht und nicht den Profitinteressen einiger Gro&#223;konzerne. <\/p>\n<p>  <i>Katja Raetz ist Mitglied der R&#228;ttvisepartiet Socialisterna   (Sozialistische Gerechtigkeitspartei), der schwedischen Sektion des   Komitees f&#252;r eine Arbeiterinternationale. Sie lebt in Stockholm.<\/i><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      <img src=\"\/media\/2007\/Forsmark.jpg\" align=\"left\"><br \/>\n      &quot;Der H&#246;hepunkt vom jahrelangen Verfall der Sicherheitskultur,&quot; so hei&#223;t<br \/>\n      es in einem internen Bericht aus dem Atomkraftwerk Forsmark. Gemeint ist<br \/>\n      damit der Beinahe-GAU im Juli letzten Jahres. 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