{"id":12001,"date":"2007-03-02T14:59:38","date_gmt":"2007-03-02T13:59:38","guid":{"rendered":"http:\/\/.\/?p=12001"},"modified":"2012-07-02T19:36:30","modified_gmt":"2012-07-02T17:36:30","slug":"12001","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2007\/03\/12001\/","title":{"rendered":"Italien: Regierung Prodi r&#252;ckt nach rechts"},"content":{"rendered":"<p>  <img align=\"left\" src=\"\/media\/2007\/Prodi.jpg\">  Die Massendemonstration am Samstag, dem 17. Februar 2007, gegen die   Zustimmung der Regierung Prodi zum Ausbau der US-Milit&#228;rbasis im   norditalienischen Vicenza und die nur f&#252;nf Tage sp&#228;ter erfolgte   Abstimmungsniederlage einer Regierungsvorlage zur Au&#223;enpolitik im   italienischen Senat werden tiefgreifende und nachhaltige Auswirkungen   auf die politische Landschaft in <a href=\"https:\/\/www.archiv.sozialismus.info\/?swid=3\"> Italien<\/a> haben.<!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  <i>von Clare Doyle, 27. Februar 2007<\/i><\/p>\n<p>  Was wie ein durchdachtes Man&#246;ver unterschiedlicher Vertreter der   herrschenden Klasse aussah, um die Regierung Prodi scharf nach rechts zu   dr&#228;ngen, hat eine tiefe Krise innerhalb der PRC hervorgerufen. Diese   Krise markiert ein neues Stadium in der Geschichte der Partei, die die   ArbeiterInnen, GlobalisierungskritikerInnen und jugendlichen   KriegsgegnerInnen repr&#228;sentieren will.<\/p>\n<p>  Italiens Staatspr&#228;sident Napolitano hat Prodis R&#252;cktrittsgesuch   abgelehnt und ihn angewiesen, sein Amt fortzuf&#252;hren. Ende dieser Woche   wird der alte und neue Ministerpr&#228;sident seine Regierung mittels   Vertrauensfrage in beiden Kammern des Parlaments absichern lassen. Es   ist offensichtlich, dass Staatsoberhaupt Napolitano mit seiner   Entscheidung ganz allgemein die wahren Interessen der italienischen   Kapitalistenklasse ausdr&#252;ckt. Im speziellen geht er damit auf die   Vorstellungen des gr&#246;&#223;ten Arbeitgeberverbands, der Confindustria, ein.   Dieser favorisiert keineswegs Neuwahlen; zumindest nicht, bevor ein   neues Wahlrecht verabschiedet ist, das die Einflussm&#246;glichkeiten   kleinerer, linker Parteien verringert.<\/p>\n<p>  Das Gro&#223;kapital ist zum gegenw&#228;rtigen Zeitpunkt nicht f&#252;r die R&#252;ckkehr   der rechts-konservativen &#8222;Casa delle Libert&#224;&#8220;-Koalition (Haus der   Freiheit; Anm. d. &#220;bers.), die immer noch von Silvio Berlusconi gef&#252;hrt   wird. Sollte es keine weitere Regierung Prodi geben, w&#252;rde einer   zeitlich befristeten, aus Technokraten zusammengesetzten Regierung   zweifellos der Vorzug gegeben. In der Vergangenheit hat so etwas auch   schon stattgefunden. Die Arbeitgeberseite f&#252;rchtet den sozialen Aufruhr,   der wegen der Feindseligkeit der ArbeiterInnen und der Jugend gegen&#252;ber   dem Milliard&#228;r-Tycoon Berlusconi folgen w&#252;rde. Luca Cordero di   Montezemolo, Pr&#228;sident der Confindustria hat bereits deutlich gemacht,   dass man Prodi und die Mitte-Links-Regierung bevorzugt. Sie soll mit   ihrer schmutzigen Arbeit fortfahren und die Arbeiterklasse sowie die   jungen Menschen f&#252;r die mangelnde Konkurrenzf&#228;higkeit der italienischen   Industrie zahlen lassen.<\/p>\n<p>  Der ehemalige Christdemokrat Follini hat bereits zugesagt, im Senat mit   der Mitte-Links-Koalition zu stimmen. Giorgio Cremaschi, Sekret&#228;r der   gr&#246;&#223;ten Metallarbeitergewerkschaft, FIOM, die zum Gewerkschaftsbund CGIL   geh&#246;rt, erkl&#228;rte: &#8222;Hinter Follini steht die Confindustria und   Montezemolo&#8220;.<\/p>\n<p>  Vergangene Woche versicherte auch der erzkonservative und mit besten   Kontakten zur Mafia ausgestattete Senator Andreotti noch, dass er die   Regierung Prodi unterst&#252;tzten w&#252;rde, um sich kurz darauf bei der   Abstimmung zu enthalten (was aufgrund des Wahlmodus einer Nein-Stimme   gleichkommt). &#196;hnliches trifft auf den meist durch Abwesenheit   auffallenden Senator Pininfarina zu, der in einer vom Vorsitzenden der   Linksdemokraten (DS &#8211; ehemalige Kommunistische Partei) bezahlten   Limousine vom Flughafen zur Senatsabstimmung gefahren wurde. Die Krise,   die die Mitte-Links-Regierung mit dem Namen Unione hervorgerufen hat,   hat gewiss daf&#252;r gesorgt, diese deutlich nach rechts zu dr&#228;ngen. <\/p>\n<h4>  Angriffsplan auf Soziales und Demokratie<\/h4>\n<p>  Das unter dem Titel &#8222;Die 12 Gebote Romano Prodis&#8220; bekannt gewordene und   nicht verhandelbares 12-Punkte-Programm, das nun zur Grundlage f&#252;r eine   ins Amt zur&#252;ckgehievte Regierung wurde, stellt die Kurzfassung des 40   skurrile Seiten langen Wahlmanifests der &#8222;Unione&#8220; dar. Dieses   Wahlprogramm tarnte die wahren Ziele der ersten Regierung Prodi.   Enthalten waren die volle Unterst&#252;tzung f&#252;r die NATO-Operationen in   Afghanistan, die Fortsetzung des TAV-Projekts (eine   Hochgeschwindigkeitsstrecke nach Frankreich, die Anlass f&#252;r   Massenwiderstand im norditalienischen Susatal ist), &#8222;sofortige und   bedeutsame&#8220; Verringerung &#246;ffentlicher Ausgaben, &#8222;Reorganisation&#8220; und   &#8222;Rationalisierung&#8220; der Renten sowie einschneidende und autorit&#228;re   Ma&#223;nahmen zur Erweiterung der pers&#246;nlichen Befugnisse des   Ministerpr&#228;sidenten. Nicht enthalten war hingegen der von der   katholischen Kirche bek&#228;mpfte Antrag zur rechtlichen Gleichstellung   ehe&#228;hnlicher Partnerschaften.<\/p>\n<p>  Durch diese erneut zu Papier gebrachte Loyalit&#228;tsverpflichtung gegen&#252;ber   der kapitalistischen Klasse sind nun auch die &#8222;unsicheren&#8220; rechten   Senatoren ger&#252;stet, einer Regierung Prodi 2 beizustehen. Letztere wird   damit fortfahren, die von der W&#228;hlerschaft zum Ausdruck gebrachten   au&#223;enpolitischen Vorstellungen zu ignorieren. In den j&#252;ngsten Umfragen   sprechen sich 80 Prozent der Befragten gegen den Irakkrieg und zwei   Drittel gegen eine Beteiligung Italiens an der Besatzung Afghanistans   aus. Nichtsdestotrotz ist die Regierung gewillt, die Gegenfinanzierung   des Milit&#228;reinsatzes durchzusetzen. Eine Abstimmung dar&#252;ber wird   n&#228;chsten Monat im Parlament erfolgen. Die Mitte-Links-Regierung hat &#8211;   allen voran die ex-kommunistische DS &#8211; bereits ihre Unf&#228;higkeit unter   Beweis gestellt, wenn es hei&#223;t, eine Politik zu machen, die den   Interessen der arbeitenden und jungen Menschen entspricht. Den   Interessen derer, die sie einst gew&#228;hlt haben! Mit ihrer eiligen   Unterzeichnung des 12-Punkte-Programms hat die F&#252;hrung der PRC einen   weiteren Schritt nach rechts getan und tritt damit ihre radikalen   kommunistischen Gr&#252;ndungsprinzipien mit F&#252;&#223;en.<\/p>\n<p>  Piero Bernocchi, Vorsitzender der Basisgewerkschaft COBAS, wurde am   Montag, dem 26. Februar, von der Tageszeitung &#8222;La Repubblica&#8220; zitiert:   &#8222;Es regiert eine Koalition [&#8230;] namens Mitte-Links, die eine rechte   Politik macht&#8220;. Er spiegelt damit eine Stimmung wider, die von einer   &#8222;Plage in allen Kammern&#8220; spricht. Das betrifft sowohl die politische   Landschaft, wie auch eine syndikalistische Stimmung.<\/p>\n<p>  Angesichts von Anschuldigungen gegen Gewerkschaftsjugendliche, diese   w&#252;rden sich &#8211; wie schon 30 Jahre zuvor &#8211; dem Terrorismus zuwenden,   warnte Rinaldini, ein weiteres f&#252;hrendes Mitglied der   Metallarbeitergewerkschaft in der CGIL, einen oder zwei Tage vor der   Gro&#223;demonstration in Vicenza, dass &#8222;junge ArbeiterInnen, Menschen, die   in den Fabriken arbeiten, zum ersten Mal die Gewissheit haben, dass ihr   Leben nicht besser sein wird als das, ihrer Vorg&#228;ngergeneration [&#8230;]. Sie   haben eine perspektivlose Zukunft vor sich, die von den Gewerkschaften   nicht mehr ausgef&#252;llt werden kann.&#8220; Es fehle an einer Massenpartei, in   der ArbeiterInnen offen diskutieren und aktiv werden k&#246;nnen, so seine   Worte. Das ist der Hintergrund der momentanen Krise der Linken.<\/p>\n<h4>  Hexenjagd<\/h4>\n<p>  Nach der Stimmenthaltung zweier linker Senatoren &#8211; Franco Turigliatto   von der PRC und Fernando Rossi, ehemaliges Mitglied Partei der   Kommunisten Italiens (PdCI) &#8211; bei der Abstimmung &#252;ber die Au&#223;enpolitik   der Regierung vergangene Woche hat die b&#252;rgerliche Presse die   &#8222;Verantwortungslosigkeit der Linken&#8220;, der &#8222;Kommunisten&#8220; und   &#8222;Trotzkisten&#8220;, hochgespielt. Franco Turigliatto ist Mitglied der mit dem   Vereinigten Sekretariat der Vierten Internationale verbundenen Gruppe   Sinistra Critica (in Deutschland geh&#246;ren dieser Gruppierung der RSB und   die isl an, Anm. d. &#220;.). Er betrachtete seine Stimmenthaltung im Senat   offenkundig als Ausdruck der Loyalit&#228;t gegen&#252;ber den Prinzipien seiner   Partei, der PRC. Unmittelbar danach sah er sich mit Versuchen, ihn aus   der Partei auszuschlie&#223;en, konfrontiert. Sollte dies zu Ende getrieben   werden, w&#228;re es der erste jemals betriebene politisch motivierte   Parteiausschluss aus der PRC. Am Wochenende schickte die Parteif&#252;hrung   ihre Mitglieder auf die Stra&#223;en der italienischen St&#228;dte, um sich in   Flugbl&#228;ttern f&#252;r das Verhalten Turigliattos zu entschuldigen!<\/p>\n<h4>  R&#252;ckhalt f&#252;r Turigliatto<\/h4>\n<p>  Ein m&#246;glicher Parteiausschluss von Franco muss deutlich abgelehnt   werden. In den Untergliederungen der Partei hat das Thema bereits gro&#223;en   Unmut erregt. Das PRC-B&#252;ro in seiner Heimatstadt Turin wird besetzt   werden, sollte die Kontrollkommission der Partei tats&#228;chlich   zusammenkommen, um den Ausschluss abzusegnen. Es ist bedauerlich, dass   sich einige linke Vorstandsmitglieder der PRC in dieser Frage enthalten   haben.<\/p>\n<p>  Claudio Bellotti vertritt darin die kleine Minderheit-Gruppe Falce &amp;   Martello (verbunden mit dem Committee for a Marxist International von   Alan Woods u.a.; in Deutschland geh&#246;rt Der Funke zu dieser Str&#246;mung,   A.d.&#220;.). Er rechtfertigte seine Haltung damit, dass man die   Parteidisziplin wahren m&#252;sse, ohne jede politische &#220;berlegung dabei   einflie&#223;en zu lassen! In einem Leitartikel der Zeitung seiner Gruppe   hie&#223; es letzten Freitag: &#8222;Wir lehnen unnachgiebig den Versuch des   PRC-Vorstands ab, Disziplinarma&#223;nahmen gegen Turigliatto druchzuf&#252;hren&#8220;.   Trotzdem schreibt Bellotti am Samstag, dem 23. Februar: &#8222;Das   Stimmverhalten von Abgeordneten muss sich nach dem richten, was von der   Partei in ihren F&#252;hrungsgremien kollektiv entschieden wurde. Es handelt   sich dabei nicht um die &#187;pers&#246;nliche Angelegenheit&#171; eines einzelnen   Abgeordneten, Ratsmitglieds etc.&#8220;! Dennoch hat sich die Gruppe Falce &amp;   Martello wie viele andere auch &#252;ber das Versagen der Parteif&#252;hrung   beschwert, in &#220;bereinstimmung mit der von der Partei erkl&#228;rten Politik   zu handeln.<\/p>\n<p>  Der Solidarit&#228;tsaufruf der Sinistra Critica f&#252;r Turigliatto erh&#228;lt   Unterst&#252;tzungsunterschriften aus aller Welt. Letzten Sommer unterst&#252;tzte   das CWI die Senatoren, die die Gegenfinanzierung der italienischen   Beteiligung am Afghanistan-Einsatz ablehnten. Wir unterst&#252;tzten auch   diesen Aufruf einschlie&#223;lich der Aufforderung an Turigliatto, seinen   R&#252;cktritt vom Amt des Senators zur&#252;ckzunehmen, obwohl wir nicht alle   Ansichten dieser PRC-Fraktion teilen. Wir sind grunds&#228;tzlich gegen   imperialistische Kriege und f&#252;r den Aufbau der Antikriegsbewegung.<\/p>\n<p>  Das Ansinnen der PRC-F&#252;hrung, ein Ausschlussverfahren einzuleiten, hat   den Willen der Parteibasis zu loyalem Verhalten auf eine harte Probe   gestellt. Denselben Effekt hat das feige Verhalten von Bertinotti und   Co. gegen&#252;ber Prodis unbarmherzigem neoliberalen und   pro-imperialistischen Programm. Es hat sich eine echte Krise entwickelt.   Es herrscht Entt&#228;uschung, es herrscht Wut. Wegen der Entscheidung &#252;ber   die US-Basis, kam es in der Region Vicenza bereits zu massenhaften   Austritten aus der PRC. Dasselbe steht jetzt im Susatal wegen des   TAV-Projekts bevor. Viele j&#252;ngere Mitglieder des Sinistra   Critica-Fl&#252;gels und einige Schichten der (ehemals stalinistischen)   Ernesto-Fraktion der PRC &#252;berlegen, die Partei zu verlassen.<\/p>\n<p>  Das CWI in Italien, Lotta per il Socialismo, argumentiert, dass es nicht   zu sp&#228;t ist, um innerhalb der PRC gegen die fortgesetzte Teilnahme an   einer kapitalistischen Regierung und f&#252;r ein authentisch   antikapitalistisches Programm mit sozialistischen Methoden zum   Wiederaufbau der Partei eine Kampagne zu f&#252;hren.<\/p>\n<p>  Wir haben durchg&#228;ngig argumentiert, dass die PRC sich an die   ArbeiterInnen und Jugendlichen h&#228;tten wenden sollen, die von den   neoliberalen Angriffen der Berlusconi-Regierung am h&#228;rtesten getroffen   waren und deren Situation sich durch die Prodi-Regierung weiter   verschlechtert hat. Eine Politik und eine Kampagne h&#228;tten entwickelt   werden sollen, die das Ziel verfolgen eine deutliche Mehrheit bei den   n&#228;chsten Wahlen von einer solchen Politik zu &#252;berzeugen. Das w&#228;re der   Weg gewesen, um dem in welcher Weise auch immer auftretenden   Neoliberalismus und Neoimperialismus Einhalt zu gebieten und eine   wahrhaft sozialistische oder kommunistische Alternative anzubieten &#8211;   breite Verstaatlichungsma&#223;nahmen unter demokratischer Kotrolle und   Verwaltung der ArbeiterInnen.<\/p>\n<p>  Die negative Stimmung gegen die PRC-F&#252;hrung wegen ihrer letzten Aktionen   muss in eine Kampagne zur R&#252;cknahme der Zustimmung zum   12-Punkte-Programm kanalisiert werden. Der R&#252;ckzug aus der Regierung   muss stattfinden und es muss gegen eine Regierungspolitik gestimmt   werden, die sich gegen die Arbeiterklasse richtet, undemokratisch und   pro-imperialistisch ist. Flankiert werden muss dieses Vorgehen von einem   Aufruf zum Generalstreik. Die Gewerkschaftsf&#252;hrung bekommt den Druck von   unten gegen die Rentenreform und die Heraufsetzung des   Renteneintrittsalters bereits zu sp&#252;ren.<\/p>\n<p>  Niemand will verantwortlich sein f&#252;r eine m&#246;gliche Regierung Berlusconi   2. Wenn aber keine solche Kampagne f&#252;r eine eindeutige Alternative, wie   wir sie vorschlagen, gef&#252;hrt wird, dann kann genau das aber passieren,   wenn die PRC der Prodi-Regierung die Unterst&#252;tzung entzieht. Der Boden   muss bereitet werden, damit gegen eine sch&#228;dliche und reaktion&#228;re   Politik der n&#228;chsten Regierung gestimmt wird.<\/p>\n<p>  Wie die Abstimmung auch ausfallen mag und was des Ergebnis davon auch   sein wird, Aufruhr herrscht in den meisten Parteien. Es m&#252;ssen die   lehren gezogen werden, wie die GenossInnen von Lotta per il Socialismo   in Italien es tun. Es besteht die Notwendigkeit, all jene inner- und   au&#223;erhalb der &#8222;kommunistischen&#8220; und gr&#252;nen Parteien zu sammeln sowie   jene Aktiven in den Betrieben, den Hochschulen und Gewerkschaften   zusammenzufassen, um eine politische Kraft zu bilden, die f&#252;r ein Ende   des Kapitalismus und aufrichtigen Kommunismus k&#228;mpft.<\/p>\n<p>  <i>Clare Doyle ist Mitglied im Internationalen Sekretariat des Komitees   f&#252;r eine Arbeiterinternationale (CWI). <\/i><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>      <img align=\"left\" src=\"\/media\/2007\/Prodi.jpg\"><br \/>\n      Die Massendemonstration am Samstag, dem 17. 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