{"id":11950,"date":"2007-02-08T01:38:13","date_gmt":"2007-02-08T01:38:13","guid":{"rendered":".\/?p=11950"},"modified":"2007-02-08T01:38:13","modified_gmt":"2007-02-08T01:38:13","slug":"11950","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2007\/02\/11950\/","title":{"rendered":"WASG-L&#228;nderrat: Keine Aufbruchstimmung"},"content":{"rendered":"<p>  <img src=\"\/media\/2007\/WASG.jpg\" align=\"left\">  Am 4. Februar kam in Kassel der WASG-L&#228;nderrat zu seiner voraussichtlich   letzten Sitzung vor der geplanten Fusion der Partei mit der   Linkspartei.PDS zusammen.<br \/><i>von Sascha Stanicic, Berlin <\/i><\/p>\n<p><!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  Auf dem Programm stand ein Bericht des Bundesvorstands, die Vorbereitung   des n&#228;chsten Bundesparteitags und verschiedene aktuelle bzw. beim   letzten Parteitag an den L&#228;nderrat &#252;berwiesene Antr&#228;ge. Der Verlauf der   Sitzung hatte wenig gemeinsam mit den hitzigen, kontroversen und   polarisierten Debatten von L&#228;nderrats-Trefen und Parteitagen in der   Vergangenheit. Doch das hat wohl weniger etwas mit erreichtem Konsens,   Harmonie und Geschlossenheit zu tun, als mit der Tatsache, dass &#8222;die   Luft raus ist&#8220; und wohl auch die KritikerInnen sich fragen, ob das   Vorbringen der Kritik noch irgend einen Sinn macht. So nahmen auch nur   ca. 50 der 73 gew&#228;hlten Delegierten an der Sitzung teil. Das hing sicher   auch damit zusammen, dass in der Einladung stand (und auf telefonische   Nachfrage im F&#252;rther B&#252;ro best&#228;tigt wurde), dass die Fahrtkosten nicht   vom Bundesverband &#252;bernommen werden. Dies wurde dann zwar am Beginn der   Sitzung als Fehler bezeichnet und &#8222;nat&#252;rlich&#8220; w&#252;rden die Kosten   &#252;bernommen &#8211; die Ank&#252;ndigung kam aber offensichtlich zu sp&#228;t. Und so   hatten sich auch aus Berlin nur Roland Klautke und ich auf den Weg nach   Kassel gemacht. Au&#223;erdem nahmen aus Berlin Lucy Redler, Ralf Kr&#228;mer und   Christine Buchholz als Bundesvorstandsmitglieder teil (und die   omnipr&#228;senten Helge Meves und Cordula Vita Adam durften nat&#252;rlich auch   nicht fehlen).<\/p>\n<p>  Es blieb insbesondere Lucy und mir vorbehalten im Verlauf der Tagung zu   verschiedenen Fragen Kritik und Gegenmeinungen zu &#228;u&#223;ern und so   wenigstens etwas Leben und Kontroverse in die Veranstaltung zu bringen.<\/p>\n<h4>  Zur Lage der Partei<\/h4>\n<p>  Die Berichte der Mitglieder des gesch&#228;ftsf&#252;hrenden Bundesvorstands   (Ernst, Troost, H&#228;ndel) hatten, wie immer, nur einen eingeschr&#228;nkten   Informationsgehalt. Insbesondere Klaus Ernst war sich nicht zu bl&#246;d, den   anwesenden Delegierten noch einmal zu erkl&#228;ren, warum man gegen   Gesundheitsreform und Rente mit 67 sein m&#252;sse, anstatt darzulegen, was   die Partei dagegen unternimmt und noch unternehmen m&#246;chte (abgesehen von   einer aktuellen Stunde im Bundestag). Daran sollte sich (s.u.) im   Verlauf der Tagung die interessanteste Kontroverse entwickeln.<\/p>\n<p>  Lucy Redler konfrontierte Axel Troosts Bericht &#252;ber die Parteibildung mt   dem Hinweis darauf, dass eine Mehrheit von Bundesvorstandsmitgliedern   einen Teil der Beschl&#252;sse des letzten Parteitags in die gemeinsame   Sitzung mit dem L.PDS-Parteivorstand zu Programm- und   Satzungsvorschl&#228;gen f&#252;r die neue Partei gar nicht erst eingebracht hat &#8211;   so zum Beispiel zur Frage der Trennung von Amt und Mandat und der Frage   der Regierungsbeteiligung. Die von Axel Troost als &#8222;Kompromisse&#8220;   bezeichneten Formulierungen fallen so auch weit hinter die   Parteitagsbeschl&#252;sse zur&#252;ck und sind, wie Lucy Redler sagte, &#8222;schwammig&#8220;. <\/p>\n<p>  Thomas H&#228;ndels Bericht zur Mitgliederentwicklung war da schon   interessanter und aussagekr&#228;ftiger. Die Mitgliedschaft ist seit   September 2006 von 11.823 auf 11.789 Mitglieder zur&#252;ck gegangen. Darin   enthalten sind circa 3.500 Mitglieder, die trotz schriftlicher   Aufforderung ihren Mitgliedsbeitrag nicht bezahlen. Diese werden nun   noch einmal angemahnt und im Falle der weiteren &#8222;Zahlungsverweigerung&#8220;   zum 19. M&#228;rz aus den Mitgliedslisten gestrichen. Ein interessanter   Vorgang f&#252;r eine Partei, die kurz darauf ihre Aufl&#246;sung und den   kollektiven Beitritt in die in DIE LINKE umbenannte L.PDS beschlie&#223;en   wird. Eigentlich sollte man meinen, dass die WASG ein Interesse h&#228;tte,   m&#246;glichst mitgliederstark in die Fusion zu gehen. Aber offensichtlich   sieht man in den NichtzahlerInnen potenzielle Nein-Stimmen bei der   Urabstimmung zur Fusion mit der L.PDS und entledigt sich dieser lieber   vorsorglich.<\/p>\n<p>  Ich habe in meinem Redebeitrag zum Bericht des Bundesvorstands darauf   hingewiesen, dass diese Zahlen eigentlich zum L&#228;uten der Alarmglocken in   der Partei durch den Bundesvorstand f&#252;hren m&#252;ssten. Immerhin habe die   Partei durch die Bundestagsmandate deutlich mehr &#246;ffentliche   Aufmerksamkeit, aber weniger Mitglieder. Zudem habe ich meinen Eindruck   geschildert &#8211; der unwidersprochen blieb &#8211; dass die Partei alle Dynamik,   Widerstandsgeist und rebellischen Charakter verloren habe.   Verantwortlich f&#252;r diesen Zustand habe ich den Kurs gemacht, den der   Bundesvorstand und der Parteitag von Ludwigshafen eingeschlagen haben:   b&#252;rokratische Methoden und inhaltliche Anpassung an die L.PDS.<\/p>\n<p>  In diesem Zusammenhang habe ich auch deutlich gemacht, dass die Fusion   unter den gegebenen Bedingungen der falsche Schritt ist und vom Berliner   Landesverband deshalb nicht mitgetragen wird. Aus keinem anderen   Landesverband wurde eine Ablehnung der Fusion ge&#228;u&#223;ert. Der anwesende   Koordinator des Netzwerks Linke Opposition (NLO), Peter Weinfurth,   schaltete sich nicht einmal in die Debatten ein. Von einer Nein-Kampagne   seitens des NLO war auf dem L&#228;nderrat nichts zu sp&#252;ren. Scheinbar wird   die Praxis fortgesetzt, Politik vor allem im Internet zu betreiben.<\/p>\n<p>  Thies Gleiss, neben Lucy Reder der zweite &#8222;Oppositionelle&#8220; im   Bundesvorstand, kritisierte zwar auch den inneren Zustand der Partei und   warnte, dass diese scheitern werde, wenn das so weiter gehe. Er sagte   aber auch, dass ihm &#8222;schnuppe ist, welche Positionen sich da erst mal   durchsetzen&#8220;. Denn es sei &#8222;gut, dass die gemeinsame Partei kommt&#8220;, da   sie das &#8222;politische Koordinatensystem durcheinanderbringt&#8220;.<\/p>\n<p>  Lucys und mein Beitrag zogen, wie zu erwarten war, den Zorn der   Bundesvorstands-Mehrheit auf sich. Klaus Ernst erkl&#228;rte, dass die Leute   nicht mehr zu den Versammlungen k&#228;men, weil sie die internen Debatten   leid seien. Au&#223;erdem k&#246;nne man dem Bundesvorstand nicht vorwerfen, er   habe sich nicht f&#252;r die Beschl&#252;sse von Geseke eingesetzt. Es habe halt   Kompromisse geben m&#252;ssen. Warum diese vor und nicht offen w&#228;hrend der   gemeinsamen Sitzung der beiden Parteivorst&#228;nde ausgehandelt wurden und   der WASG-Bundesvorstand in dieser gemeinsamen Sitzung gar nicht mehr   alle Beschl&#252;sse von Geseke vertreten hat, erkl&#228;rte er nicht.<\/p>\n<p>  Christine Buchholtz bet&#228;tigte sich einmal mehr als die Wadenbei&#223;erin des   Bundesvorstands und warf der Berliner WASG Spaltung und mir Zynismus   vor, da ich mich wagte, den Zustand der Partei kritisch zu hinterfragen,   w&#228;hrend wir in Berlin gleichzeitig eine Regionalorganisation   vorbereiten. Und der immer und &#252;berall ohne Rederecht trotzdem in die   B&#252;tt gehende Helge Meves erkl&#228;rte der Versammlung, man k&#246;nne nicht die   Mehrheit daf&#252;r verantwortlich machen, wie die innerparteiliche   Auseinandersetzung gef&#252;hrt wurde. Und schlie&#223;lich habe die Minderheit   ihre Entscheidungsschlachten verloren und so ihre Gefolgsleute   frustriert.<\/p>\n<p>  Michael Schlecht versuchte sich als Klassenk&#228;mpfer und Praktiker zu   profilieren, indem er sagte, es komme nicht auf Programme an, sondern   darauf, ob die Partei in den Klassenauseinandersetzungen Profil zeigen   k&#246;nne. Man wunderte sich nur als er dann seine Vision der Entwicklung   der Partei darlegte: in den n&#228;chsten Jahren (!) m&#252;sse man 5.000 oder   10.000 neue Mitglieder im Westen gewinnen und die Partei dadurch   beleben. Das ist weniger, als die WASG in den ersten anderthalb Jahren   ihrer Existenz gewonnen hat und dr&#252;ckt nicht gerade ein &#8222;Projekt   Massenpartei&#8220; und &#8222;historische Chance&#8220; aus.<\/p>\n<h4>  Was tun gegen Rente mit 67?<\/h4>\n<p>  Zum Thema Rente mit 67 lagen zwei Antr&#228;ge vor. Leonie Blume aus Kassel   und ich brachten einen leicht ver&#228;nderten Antrag ein, den Lucy Redler   schon am Vortag beim Bundesvorstand gestellt hatte und der dort   abgelehnt worden war. Dieser beinhaltete die Aussage, dass im Kampf   gegen die Rente mit 67 Protestdemonstrationen und vereinzelte   Arbeitsniederlegungen nicht ausreichen werden, um die Regierungspl&#228;ne zu   kippen und deshalb ein bundesweiter Streik- und Protesttag n&#246;tig ist.   Dann sollten die WASG-Mitglieder in Betrieben und Gewerkschaften   aufgefordert werden, sich in diesen f&#252;r einen solchen Streik- und   Protesttag am 26. Februar, dem Tag an dem die Rentenpl&#228;ne das n&#228;chste   Mal im Bundestag behandelt werden, einzusetzen.<\/p>\n<p>  Als Reaktion auf diesen Antrag hatte der Bundesvorstand schnell einen   eigenen Initiativantrag vorgelegt, der die Mitglieder lediglich   aufforderte, sich an den gewerkschaftlichen Aktionen gegen die Rente mit   67 zu beteiligen.<\/p>\n<p>  Daraus entwickelte sich eine interessante Debatte zur Frage der Rolle   der WASG in solchen Auseinandersetzungen und des Verh&#228;ltnisses der   Partei zu den Gewerkschaften. Fast die komplette Riege der mittleren   Gewerkschaftsfunktion&#228;re aus der WASG-F&#252;hrung &#8211; Klaus Ernst, Fritz   Schmalzbauer, Michael Schlecht &#8211; traten ans Mikrofon, um zu verhindern,   dass unser Antrag angenommen w&#252;rde. Dabei war die Gegenargumentation   reichlich d&#252;nn und platt. Michael Schlecht nannte den Antrag f&#252;r einen   Streik- und Protesttag einfach &#8222;l&#228;cherlich&#8220;. Klaus Ernst betonte, man   k&#246;nne den Gewerkschaften nicht sagen, was sie machen sollen. Diese   m&#252;ssen den Kampf gegen die Rente mit 67 organisieren und die WASG solle   sich da nicht einmischen. Volker Schneider betonte die n&#246;tige Distanz   der Gewerkschaften zu alle Parteien.<\/p>\n<p>  Nur Thies Gleiss hatte sich in der Debatte noch explizit f&#252;r den Antrag   f&#252;r einen Streik- und Protesttag ausgesprochen.<\/p>\n<p>  Ich hatte in meiner m&#252;ndlichen Antragsbegr&#252;ndung betont, dass die Krise   der Gewerkschaften eine politische Krise ist, die haupts&#228;chlich durch   die Politik der Gewerkschaftsf&#252;hrungen verantwortet wird. Deshalb ist es   n&#246;tig, das sich die WASG und ihre Mitglieder in diesem Bereich in die   gewerkschaftspolitischen Debatten einbringen und Vorschl&#228;ge machen.   Demgegen&#252;ber bedeutet der Antrag des Bundesvorstands nur eine   Nachtrab-Politik gegen&#252;ber den Gewerkschaftsf&#252;hrungen.<\/p>\n<p>  Beide Antr&#228;ge wurden separat abgestimmt. Der Antrag des Bundesvorstands   wurde mit sehr wenigen Gegenstimmen angenommen. Der Antrag von Leonie   Blume und mir wurde bei 20 Nein-, 15 Ja-Stimmen und 13 Enthaltungen   abgelehnt.<\/p>\n<p>  Immerhin hat die Debatte aber dazu gef&#252;hrt, dass ein deutlicher Aufruf   an die Mitgliedschaft erfolgt ist, sich massiv in die Auseinandersetzung   um die Rente mit 67 einzubringen und die Proteste der Gewerkschaften   aktiv zu unterst&#252;tzen.<\/p>\n<h4>  Gegen Privatisierung der Berliner Sparkasse<\/h4>\n<p>  Volkhard Mosler und Hermann Schauss aus Hessen hatten einen   Initiativantrag gegen die Privatisierung der Berliner Sparkasse   eingebracht. Dieser enthielt den Passus, die Berliner L.PDS solle sich   &#252;berlegen, die Koalition zu beenden, sollte die SPD auf einen Verkauf   der Sparkasse bestehen. Auf Antrag von Lucy Redler wurde dieser Satz in   eine direkte Aussage f&#252;r den Ausstieg aus der Koalition im Falle der   Sparkassen-Privatisierung ge&#228;ndert. Lucy erkl&#228;rte dabei jedoch   gleichzeitig, dass aus ihrer Sicht nicht erst die   Sparkassen-Privatisierung Anlass zu dieser Aufforderung gibt und sie   deshalb doch etwas verwundert &#252;ber den Zeitpunkt des Antrags sei. Diese   &#8222;Versch&#228;rfung&#8220; wurde angenommen und der Antrag dann bei zwei   Gegenstimmen und vier Enthaltungen angenommen. Zu den Enthaltungen   geh&#246;rten auch Axel Troost und Volker Schneider&#8230;<\/p>\n<h4>  Transparenz der Bundesvorstands-Sitzungen<\/h4>\n<p>  Eine weitere Kontroverse entz&#252;ndete sich an der Frage, ob Protokolle der   Bundesvorstands-Sitzungen der Mitgliedschaft zug&#228;nglich gemacht werden   sollen. Hier war es der Mehrheit des Bundesvorstands sehr wichtig, dies   zu verhindern. Stattdessen wurde mit knapper Mehrheit beschlossen, dass   die &#8222;Ergebnisse der Bundesvorstands-Sitzungen durch den BuVo in einem   Communiqu&#233; ver&#246;ffentlicht werden sollen&#8220;. Auch in dieser Debatte sprach   sich Lucy Redler f&#252;r die Ver&#246;ffentlichung der Protokolle in einem   mitglieder-internen Bereich der Webseite aus.<\/p>\n<h4>  Wohin mit der Berliner Wahlkampfkosten-R&#252;ckerstattung?<\/h4>\n<p>  Im Rahmen der Behandlung der Antr&#228;ge, die beim Parteitag in Geseke &#252;brig   geblieben waren, wurde auch der Antrag aus Berlin-Treptow\/K&#246;penick   aufgerufen, der die komplette Auszahlung der   Wahlkampfkosten-R&#252;ckerstattung f&#252;r den Berliner Wahlkampf an den   Landesverband der WASG Berlin forderte. Roland Klautke sprach f&#252;r den   Antrag und nutzte seine Redezeit daf&#252;r, die Aufforderung an die Berliner   L.PDS, den Senat zu verlassen, noch einmal zu unterstreichen.<\/p>\n<p>  Thomas H&#228;ndel sprach gegen den Antrag und begr&#252;ndete dies unter anderem   mit den Kosten f&#252;r das Gerichtsverfahren, das der Berliner   Landesvorstand zu verantworten habe und die bei 12.000 Euro liegen.   Wider besseren Wissens behauptete er dann, der Teil der   Wahlkampfkosten-R&#252;ckerstattung, der beim Bundesverband lande, w&#252;rde   diese Kosten &#8222;vielleicht gerade mal kompensieren&#8220;. Tats&#228;chlich liegt   schon die erste Rate mit &#252;ber 14.000 Euro &#252;ber den Gerichtskosten.   Nebenbei bemerkt behauptete er auch, das Urteil des Berliner   Landgerichts w&#252;rde bei Juristen mittlerweile Heiterkeit ausl&#246;sen. Von   solchen &#8222;Argumenten&#8220; beeindruckt wurde der Treptow-K&#246;penicker Antrag bei   sieben Ja-Stimmen und zwei Enthaltungen abgelehnt.<\/p>\n<h4>  Sympathien f&#252;r Berlin<\/h4>\n<p>  Wie oft bei solchen Tagungen ist der informelle Teil interessanter als   der formelle. Ersterer fiel diesmal zwar sehr kurz aus, aber es wurde   noch einmal deutlich, dass auch in diesem Gremium viele Sympathien f&#252;r   den Landesverband Berlin bestehen. So kamen Delegierte aus   Schleswig-Holstein, Hessen, Hamburg, Rheinland-Pfalz,   Nordrhein-Westfalen und Mecklenburg-Vorpommern auf uns zu und dr&#252;ckten   ihre Sympathien aus. Viele von ihnen bedauerten unsere Pl&#228;ne, die Fusion   in Berlin nicht mitzumachen und eine eigenst&#228;ndige Berliner   Regionalorganisation zu gr&#252;nden. Andere aber sahen darin auch eine   Chance, dass die WASG Berlin weiterhin selbst&#228;ndig in die politischen   Auseinandersetzungen auf der Linken eingreifen kann und die Linke in der   LINKEN zuk&#252;nftig auch in Berlin einen Ansprechpartner haben wird.<\/p>\n<p>  Auch der Verkauf von 13 Ausgaben der &#8222;Solidarit&#228;t &#8211; Sozialistische   Zeitung&#8220; dr&#252;ckt aus, dass es sehr wohl ein, zur Zeit eher leise   schlummerndes, Potenzial f&#252;r anti-kapitalistische und sozialistische   Opposition in der WASG in Westdeutschland gibt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      <img src=\"\/media\/2007\/WASG.jpg\" align=\"left\"><br \/>\n      Am 4. Februar kam in Kassel der WASG-L&#228;nderrat zu seiner voraussichtlich<br \/>\n      letzten Sitzung vor der geplanten Fusion der Partei mit der<br \/>\n      Linkspartei.PDS zusammen.<br \/><i>von Sascha Stanicic, Berlin <\/i>\n    <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[27,30],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11950"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11950"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11950\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11950"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11950"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11950"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}