{"id":11949,"date":"2007-02-07T10:32:06","date_gmt":"2007-02-07T10:32:06","guid":{"rendered":".\/?p=11949"},"modified":"2007-02-07T10:32:06","modified_gmt":"2007-02-07T10:32:06","slug":"11949","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2007\/02\/11949\/","title":{"rendered":"<img src=\"\/media\/2007\/LucyWASG.jpg\" align=\"left\" border=\"0\">\r\n      WASG-BuVo: Bericht von Lucy Redler"},"content":{"rendered":"<p>  Politische Zusammenfassung der Sitzung des WASG-Bundesvorstands am 3.   Februar 07<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  <i>von Lucy Redler, Mitglied des Bundesvorstands <\/i><\/p>\n<p>  Von den 15 Mitgliedern des Bundesvorstands (nach dem R&#252;cktritt von   Felicitas Weck) waren 14 Mitglieder anwesend. Vier Mitglieder nahmen mit   Unterbrechung an der Sitzung teil, weil sie ebenfalls an der parallelen   Tagung der Sozialistischen Linken teilnahmen, was auch im Bundesvorstand   auf erhebliche Kritik stie&#223;. Im Zentrum der Bundesvorstandssitzung stand   die Vorbereitung des Bundesparteitags, der Parteibildungsprozess und die   Proteste gegen die Rente mit 67.<\/p>\n<p>  Die Sitzung begann mit der Bekanntgabe des R&#252;cktritts von F. Weck, die   seit dem 15.0.1.07 eine Stelle bei der Linksfraktion im Bundestag   angenommen hat. Aufgrund dessen soll beim Bundesparteitag im M&#228;rz eine   Nachwahl f&#252;r diesen Platz im gesch&#228;ftsf&#252;hrenden BuVo (und falls ein   Mitglied des erweiterten BuVos daf&#252;r kandidieren sollte, auch eine   Nachwahl f&#252;r einen Platz im erweiterten BuVo) stattfinden.<\/p>\n<p>  Es folgte eine Beschlussfassung &#252;ber die Gesch&#228;ftsordnung des   Bundesvorstands (angenommen bei einer Enthaltung). Ich stelle den   &#196;nderungsantrag, dass die Protokolle der BuVo-Sitzungen im internen   Bereich der WASG-Website ver&#246;ffentlicht werden sollen. Dieser Antrag   wurde bei zwei F&#252;rstimmen und einer Enthaltung abgelehnt. Der L&#228;nderrat   tags darauf besch&#228;ftigte sich erneut mit dieser Frage.<\/p>\n<h4>  Kampf gegen die Rente mit 67<\/h4>\n<p>  Anderthalb Stunden Debatte nahm daraufhin das Thema Proteste gegen die   Rente mit 67 ein. Zu diesem Thema lagen dem Bundesvorstand ein Antrag   von M. Schlecht und ein Antrag von mir vor. Der Antrag von M. Schlecht   lautete sinngem&#228;&#223;, dass der L&#228;nderrat alle Gliederungen der Partei   auffordern solle, sich an den Aktionen des DGB gegen die Rente mit 67 zu   beteiligen.<\/p>\n<p>  Mein Antrag stand nicht im Gegensatz zum Antrag von M. Schlecht, sondern   ging dar&#252;ber hinaus. Er sprach sich daf&#252;r aus, dass   Protestdemonstrationen und vereinzelte Arbeitsniederlegungen nicht   ausreichen w&#252;rden, um die Pl&#228;ne der Bundesregierung zu stoppen und dass   deshalb ein eint&#228;giger Streik- und Protesttag n&#246;tig sei. Der   Bundesvorstand der WASG solle deshalb den DGB und seine   Einzelgewerkschaften auffordern, am 26. Februar (wenn der Bundestag das   Thema Rente mit 67 behandelt) einen solchen Streiktag zu organisieren   und lokale oder regionale Gro&#223;demonstrationen durchzuf&#252;hren. Der Antrag   forderte weiterhin alle Landes- und Kreisverb&#228;nde auf, f&#252;r einen solchen   Streik- und Protesttag in den Gewerkschaften und sozialen Initiativen zu   werben und den Schulterschluss mit Erwerbslosen-, Sch&#252;ler und   Studierendenverb&#228;nden zu suchen.<\/p>\n<p>  Die folgende Diskussion umfasste mehrere Fragen, die kontrovers   diskutiert wurden. Erstens die Frage der momentanen Kampfbereitschaft in   den Betrieben. Mehrere Mitglieder des Bundesvorstands wiesen darauf hin,   dass die Kampfbereitschaft nicht so gro&#223; sei, dass ein eint&#228;giger   politischer Streik m&#246;glich w&#228;re, was ich auf der Sitzung bestritten habe   (u.a. mit Bezug auf internationale Beispiele f&#252;r Massenstreiks gegen   Rentenk&#252;rzungen bei niedrigeren Kampftraditionen wie in &#214;sterreich im   Jahr 2003).<\/p>\n<p>  Ein weiteres Argument von M. Schlecht gegen meinen Antrag war, dass der   Gegensatz von Basis contra F&#252;hrung in den Gewerkschaften antiquiert sei.   Ich beharrte im Gegensatz dazu darauf, dass wir uns nicht auf Bsirske   und Sommer verlassen k&#246;nnen, sondern dass in den Gewerkschaften von   unten Druck aufgebaut werden muss gegen die Politik der derzeitigen   Gewerkschaftsf&#252;hrung.<\/p>\n<p>  Ein dritter Streitpunkt betraf die Frage, ob eine politische Partei   &#252;berhaupt das Recht hat, die Gewerkschaften zu Streikaktionen   aufzufordern. Dies wurde von verschiedenen BuVo-Mitgliedern als   belehrend oder die Autonomie der Gewerkschaften gef&#228;hrdend dargestellt.   Meine Argumentation war, dass es richtig ist, wenn die Linksfraktion im   Bundestag das Recht auf politischen Streik fordert und Oskar Lafontaine   in jeder Versammlung von der Notwendigkeit von Generalstreiks spricht.   Dass dieses Recht aber nicht im Bundestag per Abstimmung, sondern in den   Betrieben durch Streiks erk&#228;mpft werden muss. Und dass deshalb die   Forderung an den DGB, einen Streik- und Protesttag durchzuf&#252;hren, die   Konkretisierung dessen ist, was Oskar Lafontaine landauf, landab bei   Veranstaltungen fordert.<\/p>\n<p>  Bei der Abstimmung wurde der Antrag von M. Schlecht einstimmig   beschlossen bei einer Enthaltung (ich habe daf&#252;r gestimmt). Mein Antrag   wurde bei einer F&#252;rstimme und einer Enthaltung abgelehnt. Kollegen des   L&#228;nderrats haben denselben Antrag mit einer &#196;nderung am Tag darauf bei   der Sitzung des L&#228;nderrats erneut gestellt. Die &#196;nderung betraf die   Ersetzung des Satzes, dass die WASG den DGB auffordert, durch den Satz,   dass die Mitglieder der WASG in den Gewerkschaften f&#252;r einen solchen   Streik-und Protesttag Druck machen sollten. Der Antrag bekam eine   relevante Anzahl von Stimmen, wurde jedoch knapp verloren (15 daf&#252;r, 20   dagegen, 13 Enthaltungen).<\/p>\n<h4>  Parteibildungsprozess und Beschlussfassung zu Berlin<\/h4>\n<p>  Unter diesem Tagesordnungspunkt gab es erst einmal einen Bericht &#252;ber   den Parteibildungsprozess in den verschiedenen Bundesl&#228;ndern. Dabei ging   es haupts&#228;chlich um die Frage, wie die &#220;bergangslandesvorst&#228;nde im   Fusionsprozess gebildet werden sollen.<\/p>\n<p>  Eine gesonderte Aussprache gab es zur Situation in Berlin. Dabei ging es   dem gesch&#228;ftsf&#252;hrenden Bundesvorstand um die Frage, wie die Mitglieder   der Minderheit in Berlin in den Fusionsprozess mit einbezogen werden   k&#246;nnen vor dem Hintergrund, dass die Mehrheit im Landesverband gegen die   Fusion ist.<\/p>\n<p>  Der gesch&#228;ftsf&#252;hrende BuVo hatte hierzu einen Antrag vorgelegt, in dem   es hei&#223;t:<\/p>\n<p>  &#8222;Der gesch&#228;ftsf&#252;hrende Bundesvorstand wird beauftragt, die   WASG-Mitglieder in Berlin zu ermuntern, den Weg in die neue Linke   mitzugehen, und die Delegierten des Landesparteitags vom 10.2.2007   aufzufordern, entsprechende Beschl&#252;sse zu f&#228;llen.<\/p>\n<p>  Der gesch&#228;ftsf&#252;hrende Bundesvorstand wird beauftragt, die   WASG-Mitglieder in Berlin, die sich auf Basis der vertraglichen   Vereinbarungen zwischen den Vorst&#228;nden beider Parteien in den   Parteibildungsprozess zwischen WASG und Linkspartei.PDS einbringen   m&#246;chten, zu einer Versammlung einzuladen.<\/p>\n<p>  Diese Versammlung dient dem Zweck, die Schritte und Ma&#223;nahmen zur   konkreten Parteibildung im Landesverband &#8211; und davon abgeleitet in den   Berliner Kreisverb&#228;nden\/Bezirksverb&#228;nden- vorzubereiten.<\/p>\n<p>  Dazu wendet sich der gesch&#228;ftsf&#252;hrende Bundesvorstands vor dem 10.2.2007   in einem Brief an die WASG-Mitglieder in Berlin und l&#228;dt sie f&#252;r den   29.2.2007 zu dieser Versammlung ein.&#8220;<\/p>\n<p>  Ich berichtete davon, dass davon auszugehen ist, dass der   Landesparteitag in Berlin der Aufforderung der Bundesvorstandsmehrheit   nicht folgen wird, weil f&#252;r eine Mehrheit der Delegierten eine Fusion   mit dieser L.PDS, die gerade die Privatisierung der Sparkasse   vorbereitet und den Ladenschluss abgeschafft hat, nicht in Frage kommt.   Der Antrag des gesch&#228;ftsf&#252;hrenden Bundesvorstands wurde mit sieben   F&#252;rstimmen und zwei Gegenstimmen (Thies Gleiss und ich) beschlossen.<\/p>\n<h4>  Repr&#228;sentanz von Frauen in den Gremien der neuen Partei<\/h4>\n<p>  Einen gr&#246;&#223;eren Raum bez&#252;glich des Parteibildungsprozesses nahm im   &#252;brigen noch die Frage ein, in welchem Verfahren die Frauenquote bei   innerparteilichen Wahlen gew&#228;hrleistet werden soll. Es ging dabei um die   Frage, ob die &#8222;Frauenpl&#228;tze&#8220; in einem Wahlgang (wie bei   Betriebsratswahlen) oder in zwei getrennten Wahlg&#228;ngen (wie es die L.PDS   derzeit praktiziert) gew&#228;hlt werden sollten.<\/p>\n<p>  Neben qualifizierten Beitr&#228;gen zur Debatte gab es eine interessante   Meinungs&#228;u&#223;erung eines bayrischen Kollegen im Bundesvorstand, der   meinte, von einem Frauenplenum, welches nur ein Prozent der Frauen in   der WASG vertreten w&#252;rde, lie&#223;e er sich nichts sagen. Die Diskussion um   die Frage der Besetzung der Frauenpl&#228;tze sei unertr&#228;glich und mindestens   ein so gro&#223;es Problem wie Berlin.<\/p>\n<p>  Nicht nur diese &#196;u&#223;erung brachte an diesem Tag zum Ausdruck, dass eine   relevante Minderheit der m&#228;nnlichen Kollegen im Bundesvorstand ein   Problem mit der Tatsache haben, dass sich weibliche Kolleginnen   organisiert in den Parteibildungsprozess einbringen.<\/p>\n<h4>  Vorbereitung des Bundesparteitags<\/h4>\n<p>  Eine wichtige Frage betraf das Abstimmungsverfahren der   Gr&#252;ndungsdokumente und des Verschmelzungsvertrags auf dem Parteitag im   M&#228;rz.<\/p>\n<p>  Dieses soll am Sonntag des Bundesparteitags (nach einer Rede des   Kollegen Oskar Lafontaine!) wie folgt ablaufen:<\/p>\n<p>  1. Abstimmung der Gr&#252;ndungsdokumente (Satzung, Programm etc) mit   einfacher Mehrheit.<\/p>\n<p>  2. Politische Abstimmung &#252;ber die Verschmelzung von WASG und L.PDS mit   Zweidrittel-Mehrheit<\/p>\n<p>  3. Abstimmung &#252;ber den Verschmelzungsvertrag mit Dreiviertel-Mehrheit <\/p>\n<p>  Diesbez&#252;gliche Antr&#228;ge wurden vom Bundesvorstand mit gro&#223;er Mehrheit   beschlossen.<\/p>\n<p>  Thies Gleis beantragte, dass O. Lafontaine nicht so kurz vor den   entscheidenden Abstimmungen sprechen soll. Dieser Antrag wurde bei drei   F&#252;rstimmung und zwei Enthaltungen abgelehnt.<\/p>\n<p>  Thies Gleiss und ich stellten dar&#252;ber hinaus den Antrag, dass die   Bundesvorstandsminderheit unter dem Tagesordnungspunkt   &#8222;Rechenschaftbericht des Bundesvorstands&#8220; auf dem Parteitag einen   Bericht der Minderheit von zehn Minuten halten kann. Dies erschien uns   insbesondere deshalb wichtig, weil die Mehrheit des Bundesvorstands aus   unserer Sicht wichtige Beschl&#252;sse aus Geseke (z. Bsp. zu   Regierungsbeteiligung oder Trennung von Amt und Mandat) in den   Verhandlungen mit der LPDS nicht oder nur v&#246;llig unzureichend   eingebracht hat. Dieser Antrag wurde abgelehnt und es wurde beschlossen,   dass Klaus Ernst in seinem Bericht des Bundesvorstands auch   differenziert &#252;ber Minderheitenpositionen berichten solle. Wie das dann   aussieht, wissen wir jedoch. Auch beim letzten Bundesparteitag hatte   Klaus Ernst den Auftrag die Positionen der Minderheit mit darzustellen.   Er verlor nicht einen Satz dar&#252;ber.<\/p>\n<h4>  Diskussion zur Mitgliedschaft in der Europ&#228;ischen Linken (EL)<\/h4>\n<p>  Neben den Antr&#228;gen zum Parteibildungsprozess gab es noch einen   Antragsentwurf des Bundesvorstands an den Bundesparteitag, der sich f&#252;r   eine Mitgliedschaft in der Europ&#228;ischen Linken (EL) aussprach. Der   Antrag wurde von Christine Buchholz und Fritz Schmalzbauer vorgestellt.   In der Diskussion wurde dann offenkundig, dass die Mehrheit des   Bundesvorstands den Eintritt in die EL vollziehen will, ohne die   politische Debatte &#252;ber den Charakter der EL zu f&#252;hren bzw. den   Charakter der EL &#252;berhaupt zu kennen. Ich wies in einem Redebeitrag   darauf hin, dass es in verschiedenen europ&#228;ischen linken Parteien, die   Teil der EL sind, starke oppositionelle Str&#246;mungen gegen die EL gibt und   dass es auch eine Vielzahl von Parteien gibt (wie die SP in den   Niederlanden, schottische sozialistische Parteien oder relevante Teile   der franz&#246;sischen Linken), die nicht Teil der EL sind. Thies Gleiss   argumentierte ebenfalls gegen eine Mitgliedschaft in der EL und   bezeichnete die EL als einen missgl&#252;ckten Versuch, Gelder zu   akquirieren. Christine Buchholz ruderte zur&#252;ck und gab zu, dass die EL   nicht der Weisheit letzter Schluss sei. Dann folgte die bekannte   Argumentation, dass man doch aber von innen aus der EL heraus agieren   m&#252;sse, um mitreden zu k&#246;nnen.<\/p>\n<p>  Die Diskussion zur EL stand nicht im Zentrum der BuVo-Sitzung, war   jedoch eines der eindr&#252;cklichsten Beispiele f&#252;r die politische   Kapitulation und Entm&#252;ndigung des WASG-Bundesvorstands vor der   Linkspartei.PDS. Nach dem Motto: Wenn die LPDS m&#246;chte, dass die WASG   Mitglied in der EL wird, dann machen wir das eben, egal um was es dabei   im Genauen geht.<\/p>\n<p>  Der Antrag an den Bundesparteitag wurde mit neun F&#252;rstimmen und zwei   Gegenstimmen beschlossen.<\/p>\n<h4>  Organisatorisches zum Parteitag<\/h4>\n<p>  Der Bundesvorstand diskutierte kurz dar&#252;ber, ob es ein neues, der LPDS   ebenb&#252;rtiges B&#252;hnenbild beim Bundesparteitag geben solle. Angesichts der   finanziellen Probleme der Partei wurde diese Idee zum Gl&#252;ck erstmal eher   verworfen, wenn es auch noch nicht abschlie&#223;end gekl&#228;rt ist.<\/p>\n<p>  Bez&#252;glich der Fahrtkostenregelung f&#252;r Delegierte wurde einstimmig ein   Zuschuss-System in H&#246;he von 20.000 Euro beschlossen, demzufolge die   Landesverb&#228;nde feste Zusch&#252;sse vom Bundesvorstand erhalten, die f&#252;r die   Reisekosten f&#252;r Delegierte, deren Einkommen unterhalb der   Pf&#228;ndungsgrenze (989 Euro) liegt, ausgegeben werden sollen. Alle, die   f&#252;r den n&#228;chsten Bundesparteitag diese Zusch&#252;sse in Anspruch nehmen   wollen, m&#252;ssen sich demzufolge an ihre\/n Landes- bzw.   KreisschatzmeisterIn wenden. Die Voraussetzung f&#252;r die Inanspruchnahme   der Zusch&#252;sse ist die Zahlung der Mitgliedsbeitr&#228;ge. Berlin erh&#228;lt in   diesem Plan 2000 Euro. Ein Hinweis zu den &#220;bernachtungen: Es empfiehlt   sich, fr&#252;hzeitig &#220;bernachtungen zu buchen. Ich habe bei der BuVo-Sitzung   zudem die Frage einer zus&#228;tzlichen kostenlosen Bettenb&#246;rse angesprochen   und werde deswegen in NRW noch einmal nachhaken, ob das m&#246;glich w&#228;re. <\/p>\n<p>  Der Bundesvorstand schlug dem L&#228;nderrat zudem ein Tableau f&#252;r ein   Pr&#228;sidium vor. Die Antragsberatungskommission muss nicht neu gew&#228;hlt   werden, weil der L&#228;nderrat die letzte ABK f&#252;r beide Parteitage gew&#228;hlt   hat.<\/p>\n<h4>  Finanzen und Mitgliederentwicklung<\/h4>\n<p>  Dem Bundesvorstand lag eine Vorlage vor, der zu Folge seit Oktober 2006   589 Mitglieder die Partei verlassen haben. Neu eingetreten sind in dem   Zeitraum 567 Mitglieder. Bei wie vielen es sich dabei um   Doppelmitgliedschaften handelt, ist unbekannt. Ein Teil (ca. 20%) von   Mitgliedbeitrags-r&#252;ckst&#228;nden konnte mittlerweile mobilisiert werden. In   der zweiten Februarwoche werden nun Mahnungen an die s&#228;umigen Mitglieder   rausgesandt mit einer Fristsetzung von vier Wochen. Die   Landesschatzmeister und Landesmitgliederverwalter wird eine dies   bez&#252;gliche Namensliste zugesandt. Mitglieder, die in dem Zeitraum von   vier Wochen nicht nachzahlen, werden aus der Mitgliederliste gestrichen.   Es ist anzunehmen, dass diese Ma&#223;nahme nicht zuletzt mit der geplanten   bundesweiten Urabstimmung zu tun hat, bei der ein gutes Ergebnis   verzeichnet werden soll.<\/p>\n<p>  Weiterhin wurde eine Finanzplanung f&#252;r das erste Halbjahr beschlossen.   Auch f&#252;r den Parteitag im Juni werden entsprechend des Beschlusses aus   Geseke die Fahrtkosten f&#252;r Mitglieder deren Einkommen unter der   Pf&#228;ndungsgrenze liegt, &#252;bernommen.<\/p>\n<h4>  Sonstiges<\/h4>\n<p>  Zu Schluss wurden verschiedene Antr&#228;ge beschlossen. Unter anderem wurde   auf meinen Antrag hin eine Solidarit&#228;tserkl&#228;rung des Bundesvorstands mit   AntikriegsaktivistInnen in Sri Lanka, gegen die Morddrohungen   ver&#246;ffentlicht wurden, beschlossen. Mehr als &#252;berrascht hat mich, dass   es bei der Beschlussfassung zu diesem Antrag auch drei Gegenstimmen gab   (7 daf&#252;r:3 dagegen: 3 Enthal-tungen) und dass ein   Bundesvorstandsmitglied meinte, dass ja t&#228;glich Menschen sterben w&#252;rden   und dass wir uns dann in dieser Logik t&#228;glich mit solchen Resolutionen   besch&#228;ftigen m&#252;ssten!<\/p>\n<p>  Der Stand der G8-Kampagne wurde erl&#228;utert. So wurde beispielsweise ein   Gewerkschafteraufruf gegen Standortkonkurrenz und weltweites Lohndumping   gestartet.<\/p>\n<p>  <i>06.02.07<\/i><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      Politische Zusammenfassung der Sitzung des WASG-Bundesvorstands am 3.<br \/>\n      Februar 07\n    <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[27,30],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11949"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11949"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11949\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11949"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11949"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11949"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}