{"id":11900,"date":"2006-12-25T12:44:07","date_gmt":"2006-12-25T12:44:07","guid":{"rendered":"http:\/\/.\/?p=11900"},"modified":"2012-09-14T12:55:51","modified_gmt":"2012-09-14T10:55:51","slug":"11900","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2006\/12\/11900\/","title":{"rendered":"Weltweite Armut &#8211; Die Kluft zwischen arm und reich wird gr\u00f6\u00dfer"},"content":{"rendered":"<p>Kapitalismus f\u00fchrt zu schreiender Ungleichheit<!--more--><br \/> \u00a0<\/p>\n<p><em>von Lynn Walsh, Socialist Party (Schwesterorganisation der SAV und Sektion des CWI England und Wales) <\/em><\/p>\n<p>Die ungez\u00fcgelten Kr\u00e4fte des kapitalistischen freien Marktes haben die Ungleichheiten zwischen arm und reich, Kapitalist und Arbeiter sowohl auf globaler Ebene als auch innerhalb der Einzelstaaten vertieft. J\u00fcngste Berichte geben dar\u00fcber Aufschluss, dass die ungleiche Verteilung von Reichtum und Einkommen \u00fcberall zunimmt.<\/p>\n<p>Die ungleiche Verteilung des Reichtums hat fantastische Ausma\u00dfe erreicht. Weltweit setzt sich das reichste eine Prozent der Menschheit aus 37 Millionen Erwachsenen zusammen, die pro Person mindestens 515.000 Dollar ihr Eigen nennen (Besitzt\u00fcmer, Firmenanteile, Barmittel etc.). Sie alle zusammen besitzen damit 40% des Reichtums der Erde \u2013 insgesamt 125 Billionen Dollar.<\/p>\n<p>Die reichsten 10% besitzen 85% des Reichtums, w\u00e4hrend am anderen Ende der Skala die H\u00e4lfte der Weltbev\u00f6lkerung mit nur 1,1% des globalen Reichtums Vorlieb nehmen darf.<\/p>\n<p>Das Verm\u00f6gen des durchschnittlichen Weltb\u00fcrgers liegt bei 2.200 Dollar.<\/p>\n<p>Die Globalisierung, so wird stets proklamiert, sei gut f\u00fcr alle. Trotzdem k\u00e4mpfen zur Zeit mehr als 1.000.000.000 (eine Milliarde!) Menschen mit nur einem Dollar am Tag ums \u00dcberleben.<\/p>\n<p>Die meisten Super-Reichen leben in den USA, Europa und einer Hand voll asiatischer Staaten (Japan, S\u00fcdkorea, China etc.). \u2013 Doch die super-reichen Eliten werden in vielen \u201eEntwicklungsl\u00e4ndern\u201c gr\u00f6\u00dfer.<\/p>\n<p>Diese Daten f\u00fcr das Jahr 2000, zu dem Zeitpunkt also, da die weltweite Finanzblase ihre gr\u00f6\u00dfte Ausdehnung erfuhr, wurden vom von der UNO finanzierten World Institute for Development Economics Research herausgegeben.<\/p>\n<p><strong>Beschleunigte Ungleichheit <\/strong><\/p>\n<p>Seit gut einem Jahrhundert vergr\u00f6\u00dfert sich die Kluft zwischen den reichsten und \u00e4rmsten L\u00e4ndern. Am Vorabend des Ersten Weltkriegs, im Jahr 1913, lag das Pro-Kopf-BSP (nationales Bruttosozialprodukt geteilt durch Bev\u00f6lkerungszahl) in den reichen L\u00e4ndern 22 Mal h\u00f6her als in den armen. 1970 lag es schon um den Faktor 88 dar\u00fcber. Doch nachdem sich die Globalisierung in den fr\u00fchen 1980er Jahren beschleunigt entwickelte, klaffte eine weit dramatischere L\u00fccke. Im Jahr 2000 lag das Pro-Kopf-BSP in den reichen L\u00e4ndern pl\u00f6tzlich 267 Mal h\u00f6her als das der \u00e4rmsten L\u00e4nder.<\/p>\n<p>Gleichzeitig hat das vom Markt hervorgerufene wirtschaftliche Wachstum auch zu zunehmender Ungleichheit innerhalb der \u00e4rmeren sich entwickeltnden L\u00e4nder gef\u00fchrt. China, das 10%ige j\u00e4hrliche Wachstumsraten erlebt hat, ist beispielsweise eines der L\u00e4nder mit der gr\u00f6\u00dften Ungleichheit. Das Durchschnittseinkommen des unteren F\u00fcnftels der Bev\u00f6lkerung liegt bei weniger als 5% von dem, was das obere F\u00fcnftel der Bev\u00f6lkerung besitzt.<\/p>\n<p><strong>Die Reichsten der Reichen<\/strong><\/p>\n<p>Finanzinstitute und H\u00e4ndler von Luxusartikeln sind naturgem\u00e4\u00df an einer wachsenden weltweiten Elite der Super-Reichen interessiert. Die Investment-Banken Merrill Lynch und Capgemini Consultants geben jedes Jahr einen Reichtumsbericht heraus, der Auskunft \u00fcber die internationale Verbreitung von sogenannten High Net-Worth Individuals (HNWIs) gibt. Damit sind Menschen gemeint, die \u00fcber unmittelbare liquide Mittel von \u00fcber einer Million Dollar verf\u00fcgen (Erstwohnsitz, Fahrzeuge etc. werden nicht eingerechnet).<\/p>\n<p>Weltweit gibt es 8,7 Millionen HNWIs mit insgesamt 33 Billionen Dollar an liquiden Mitteln. Ihre Anzahl nimmt rapide zu und wuchs 2005 um 6,5 Prozent. Bei den ultra-HNWIs, den Menschen mit mehr als 30 Millionen Dollar an liquiden Mitteln, ist ein noch rascherer Zuwachs festzustellen. Diese Elite stellt zahlenm\u00e4\u00dfig 1 Prozent des wiederum weltweit reichsten einen Prozent der Bev\u00f6lkerung, besteht in absoluten Zahlen aus 85.000 Personen und kontrolliert dabei 24 Prozent des weltweiten Verm\u00f6gens.<\/p>\n<p>Es \u00fcberrascht nicht, dass Finanzinstitute und andere eifrig dabei sind, sich auf diesen profitablen Markt zu orientieren.<\/p>\n<p>Anfang Dezember kommentierte ein Journalist des International Herald Tribune eine Konferenz des Einzelhandels in Istanbul: \u201eWenn die Reichen reicher werden und die Anzahl der Verm\u00f6genden in den M\u00e4rkten von Russland bis China gr\u00f6\u00dfer wird, werden die Anbieter von Luxusartikeln neue Wellen \u00fcber-teurer Waren lostreten, um den wohlhabendsten Kunden gerecht zu werden [&#8230;]. Der Absatz von Luxusartikeln nimmt aufgrund der wachsenden wohlhabenden Klasse in Russland, China, Indien zu. \u2013 L\u00e4nder, von denen man annimmt, dass bis 2014 32 Prozent der Luxusartikel hier ihre K\u00e4ufer finden werden. [&#8230;]\u201c<\/p>\n<p>Die Gucci-Gruppe plant eine Marktstrategie f\u00fcr seine 19.000-Dollar-Handtaschen und Cartier macht Werbung f\u00fcr seinen 30.000-Dollar-Service zur Zusammenstellung kundengerechter Duftnoten f\u00fcr den individuellen Geschmack.<\/p>\n<p><strong>Zunehmende Ausbeutung<\/strong><\/p>\n<p>Unterdessen ver\u00f6ffentlichte die Hilfsorganisation War on Want einen Bericht \u00fcber die Hungerl\u00f6hne, die in Bangladesch gezahlt werden. Gro\u00dfhandelsketten wie Primark, Asda und Tesco behaupten, sie f\u00fchrten eine Politik \u201egerechter Entlohnung\u201c durch und w\u00fcrden \u201eethische Standards\u201c f\u00fcr ihre Angestellten auch in \u00dcbersee einhalten. Aber immer noch werden sie von Subunternehmen beliefert, die \u2013 wie z.B. in Bangladesch \u2013 den ArbeiterInnen einen Stundenlohn von 5 britischen Pence (umgerechnet ca. 8 Euro-Cent) bei einer 80-Stunden-Woche zahlen.<\/p>\n<p>Die britische Tageszeitung The Guardian berichtete von zwei typischen Beispielen: \u201eNazmul, 24, dessen Arbeit darin besteht Hemden mit Nadeln zu verstehen, sagte, dass er in der Regel mehr als 80 Stunden die Woche arbeite mit nur einem freien Tag alle 14 Tage. Die \u00dcberstunden mit eingerechnet kommt er auf 2.400 Taka (ca. 27 Euro) im Monat.\u201c<\/p>\n<p>Frauen stellen bis zu zwei Drittel der Arbeitskr\u00e4fte. \u201eVeena, 23, sagte, man hatte sie beschuldigt ein St\u00fcck Stoff gestohlen zu haben und entlassen, nachdem sie sich \u00fcber sexuelle Bel\u00e4stigung beschwert hatte. \u00bbIch habe nichts gestohlen und mich geweigert zu tun, was ein Manager von mir verlangte. Es gibt keine Gewerkschaf! Bei wem k\u00f6nnte ich mich beschweren? Wer wird meinen Job nun bekommen?\u00ab\u201c.<\/p>\n<p>Nachdem die Inflation zugelassen wurde, sind die Einkommen in Bangladesch in den letzten 10 Jahren um rund die H\u00e4lfte zur\u00fcck gegangen. Ein Mindesteinkommen m\u00fcsste bei gut 3.000 Taka (ca. 34 Euro) liegen, w\u00e4hrend die meisten ArbeiterInnen nur gut 1.150 Taka (ca. 24 Euro) im Monat und bei einer 48-Stunden-Woche bekommen.<strong> <\/strong><\/p>\n<p><strong>Nachhaltige Armut<\/strong><\/p>\n<p>Programme der Weltbank zur Bek\u00e4mpfung der Armut hatten geringen oder gar keinen Erfolg. Das ist das Ergebnis einer Studie \u00fcber 25 arme Staaten durch die bankeigene Independent Evaluation Group. Lediglich elf L\u00e4nder erfuhren eine im besten Fall marginale Armutsverringerung und 14 L\u00e4nder verzeichneten \u00fcber die letzten f\u00fcnf Jahre entweder dieselbe oder gar eine noch gr\u00f6\u00dfere Armutsrate wie zuvor.<\/p>\n<p>\u201eEs bleibt dabei, dass Errungenschaften bez\u00fcglich nachhaltig steigender Pro-Kopf-Einkommen, die zur Armutsbek\u00e4mpfung essentiell sind, an einer betr\u00e4chtlichen Zahl von L\u00e4ndern vorbei gehen\u201c, so wurde in dem Bericht erkl\u00e4rt. Dies gilt trotz der Tatsache, dass die \u201eEntwicklungsl\u00e4nder\u201c alle zusammen ein j\u00e4hrliches 5- bis 6-prozentiges Wachstum verzeichnen konnten \u2013 ausgenommen China und Indien, die beide 10-prozentige j\u00e4hrliche Wachstumsraten vorweisen.<\/p>\n<p>\u201eDie Untersuchung betont, dass wirtschaftliches Wachstum f\u00fcr sich genommen noch nichts bedeutet: Wie die Zuw\u00e4chse verteilt werden, ist mindestens genauso entscheidend. In China, Rum\u00e4nien, Sri Lanka und vielen lateinamerikanischen Staaten haben rasch wachsende \u00d6konomien die Einkommen vieler verbessert. Aber die sozialen Zuwendungen wurden bei gleichzeitiger Zunahme wirtschaftlicher Ungleichheiten gedeckelt, da das Gros der Ausbeute in die H\u00e4nde der Reichen und nicht genug bei den armen Haushalten landet [&#8230;].\u201c<\/p>\n<p><strong>\u00c4ngste, aber keine Antworten<\/strong><\/p>\n<p>Die Milliard\u00e4re haben gut Lachen; Finanzspekulanten geht es so gut wie nie zuvor. Und dennoch f\u00fcrchten sich einige der Vertreter des Kapitals, die gelegentlich \u00fcber die Zukunft ihres Systems nachsinnen, den politischen R\u00fcckschlag aufgrund der extremen Polarisierung zwischen der wohlhabenden Elite und der verarmenden Mehrheit.<\/p>\n<p>Ben Bernanke, neuer Vorsitzender der US-amerikanischen Zentralbank Federal Reserve, trat j\u00fcngst f\u00fcr eine \u201efairere\u201c Globalisierung ein, indem er den \u201eWandel und einen Konsens zur Anhebung der F\u00fcrsorgepflicht\u201c bef\u00fcrwortete, um zu verhindern, dass \u201esozialer und politischer Widerstand offen zu Tage tritt\u201c; das ist der Fundamentalismus des freien Marktes. Bernanke bef\u00fcrchtet wachsende internationale Spannungen und zunehmende Risiken durch Terrorismus, welche von Ungleichheit und der Zwangslage der von Armut betroffenen ArbeiterInnen gen\u00e4hrt werden.<\/p>\n<p>Lawrence Summers, ehemaliger US-Finanzminister unter Pr\u00e4sident Clinton, warnte ebenfalls vor den Folgen zunehmender Ungleichheit. In den vergangenen f\u00fcnf Jahren erlebte die Weltwirtschaft ein unvorhergesehenes Wachstum und dennoch \u201esehen wir ein Bedenken gegen\u00fcber der Marktwirtschaft, das seit dem Fall der Berliner Mauer und wahrscheinlich auch davor nicht bestand.\u201c<\/p>\n<p>Jenseits von Vorschl\u00e4gen zu einem Ausbau der Bildung und betrieblicher Weiterbildungsma\u00dfnahmen f\u00fcr ArbeitnehmerInnen, bieten weder Bernanke noch Summers wirkliche L\u00f6sungen an. Summers sagt, dass Regierungen \u201eauf den Ergebnissen, die [die freie Marktwirtschaft] naturgem\u00e4\u00df produziert\u201c aufbauen sollten. Konkrete Politikans\u00e4tze schl\u00e4gt er hingegen nicht vor.<\/p>\n<p>Der kapitalistische Markt bringt unvermeidlich eine Polarisierung von Kapitalisten, die das Kapital anh\u00e4ufen und die tats\u00e4chliche Macht aus\u00fcben, und der Arbeiterklasse hervor, deren Arbeitskraft die wirkliche Quelle allen gesellschaftlichen Reichtums ist. In den letzten 25 Jahren hat sich diese Polarisierung durch eine marktfreundliche Politik der Regierungen in aller Welt versch\u00e4rft: Deregulierung des Marktes, Privatisierungen im \u00f6ffentlichen Dienst oder die Beschneidung gewerkschaftlicher Rechte.<\/p>\n<p>Die schreiende Ungleichheit wird durch Flickschusterei der Regierungspolitik nicht \u00fcberwunden. Wir brauchen einen weltweiten Systemwechsel.<\/p>\n<p>Wir werden einer Ausgewogenheit nur n\u00e4her kommen, wenn ArbeiterInnen und Kleinbauern, die den Wohlstand produzieren, die nationale wie die internationale Wirtschaft \u00fcbernehmen und sie demokratisch unter einer sozialistischen Produktionsplanung fortf\u00fchren. Das Ziel der super-reichen Kapitalisten ist es, mehr und mehr individuellen Reichtum anzuh\u00e4ufen. Die Aufgabe der Mehrheit im Sozialismus ist es, ein besseres Leben f\u00fcr die gesamte Menschheit zu erreichen.<\/p>\n<p><em>(Quellen: The Guardian (London) und New York Times, 6.12.06, Guardian Weekly, 30.6.06, \u201eLuxury Sector Focusing on Richest of the Rich\u201c, International Herald Tribune, 8.12.06, The Guardian, 8.12.06, Washington Post, 8.12.06, Financial Times (London), 25.8.06, Financial Times, 29.10.06) <\/em><\/p>\n<p><strong>Karl Marx` Beobachtungen 1856: <\/strong><em>\u201eAuf der einen Seite sind industrielle und wissenschaftliche Kr\u00e4fte zum Leben erwacht, von der keine Epoche der fr\u00fcheren menschlichen Geschichte je eine Ahnung hatte. Auf der andern Seite gibt es Verfallssymptome, welche die aus der letzten Zeit des R\u00f6mischen Reiches berichteten Schrecken bei weitem in den Schatten stellen. [&#8230;] Die neuen Quellen des Reichtums verwandeln sich durch einen seltsamen Zauberbann zu Quellen der Not. [&#8230;]\u201c <\/em>Karl Marx: Rede auf der Jahresfeier des &#8222;People&#8220;s Paper&#8220; am 14. April 1856 in London.<\/p>\n<p><em>Dieser Artikel erschien in der aktuellen Ausgabe von The Socialist, Zeitung der Socialist Party (Schwesterorganisation der SAV und Sektion des CWI in England und Wales).<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>      Kapitalismus f&#252;hrt zu schreiender Ungleichheit<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[113],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11900"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11900"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11900\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11900"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11900"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11900"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}