{"id":11888,"date":"2006-12-15T08:30:31","date_gmt":"2006-12-15T08:30:31","guid":{"rendered":".\/?p=11888"},"modified":"2006-12-15T08:30:31","modified_gmt":"2006-12-15T08:30:31","slug":"11888","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2006\/12\/11888\/","title":{"rendered":"&quot;Sozialistische Ideen in die Bewegung tragen!&quot;"},"content":{"rendered":"<p>  Bericht von der SAV-Bundeskonferenz 2006<!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  <i>von Sascha Stanicic, SAV-Bundessprecher <\/i><\/p>\n<p>  120 Delegierte und Mitglieder kamen vom 8. bis zum 10. Dezember im   th&#252;ringischen Dittrichsh&#252;tte zur 9. Bundeskonferenz der SAV zusammen. In   lebhaften Diskussionen wurde Bilanz der ereignisreichen Zeit seit der   letzten Konferenz vor zwei Jahren gezogen und die SAV auf die kommenden   Ereignisse ausgerichtet.<\/p>\n<p>  In f&#252;nf Plenumsdiskussionen wurde diskutiert &#252;ber die internationale   Situation; die Aussichten f&#252;r WASG und die Linke; die politische Lage in   Deutschland und die Perspektiven f&#252;r den Klassenkampf; den Aufbau der   SAV und die Arbeit des Komitees f&#252;r eine Arbeiterinternationale (die   internationale Organisation, der die SAV angeschlossen ist). Hinzu kamen   sechs Kommissionen, in denen &#252;ber Jugendarbeit, Betriebs- und   Gewerkschaftsarbeit, die T&#228;tigkeit kommunaler Mandatstr&#228;ger,   verschiedene praktische Arbeitsbereiche und die Geschichte der   Internationale diskutiert wurde.<\/p>\n<p>  Die Konferenz wurde mit der Aussage er&#246;ffnet, dass sich keiner der   Anwesenden vor zwei Jahren h&#228;tte vorstellen k&#246;nnen, welche bedeutende   Rolle die SAV in den zentralen Auseinandersetzungen auf der politischen   Linken in Deutschland gespielt hat. Die Delegierten konnten Bilanz   ziehen von den zwei erfolgreichsten Jahren in der Geschichte der SAV.   Dies vor allem aufgrund des Beitrags der SAV zum eigenst&#228;ndigen   Wahlantritt der WASG Berlin, deren Spitzenkandidatin mit Lucy Redler ja   auch ein SAV-Mitglied ist. Sie konnte durch das gesteigerte Interesse in   der &#214;ffentlichkeit, zum Beispiel bei Fernsehauftritten bei Sabine   Christiansen und anderen Sendungen, nicht nur die Anliegen der WASG   Berlin Millionen Menschen n&#228;her bringen, sondern dadurch wurde auch der   Bekanntheitsgrad der SAV und das Interesse an Marxismus und Trotzkismus   gesteigert. Dies dr&#252;ckt sich zum Beispiel in der enormen Steigerung von   Besuchen auf der SAV-Webseite www.archiv.sozialismus.info aus, die zur Zeit bei   ca. 80.000 Einzelzugriffen pro Monat liegen.<\/p>\n<p>  Der Erfolg der Arbeit der SAV schlug sich in diesem Zeitraum auch in der   Bildung neuer Gruppen in M&#252;nchen, Fulda und Celle und in der Erlangung   sechs weiterer Mandate in Kommunalparlamenten f&#252;r SAV-Mitglieder nieder. <\/p>\n<p>  Die Debatte zur internationalen Situation wurde von Nima Sorouri   er&#246;ffnet, der unter anderem ausf&#252;hrte, wie die Strategie des   neokonservativen Fl&#252;gels der US-Herrschenden im Nahen Osten gescheitert   ist. Er betonte, dass nur der Aufbau einer unabh&#228;ngigen und   multi-ethnischen Arbeiterbewegung mit einem sozialistischen Programm   einen Ausweg aus dem t&#228;glichen Horror im Irak und Pal&#228;stina aufzeigen   kann. Insbesondere afrikanische SAV-Mitglieder wiesen in der Diskussion   darauf hin, dass dies auch f&#252;r den schwarzen Kontinent gilt und betonten   den destruktiven Charakter des Imperialismus in der heutigen Zeit.<\/p>\n<p>  Diese Entwicklungen ersch&#252;ttern die These der Unverwundbarkeit des   US-Imperialismus und bedeuten eine St&#228;rkung des Selbstbewusstseins der   Massen in den neokolonialen L&#228;ndern, sich gegen den Imperialismus und   Unterdr&#252;ckung zur Wehr zu setzen.<\/p>\n<p>  Auch die wenige Tage vor der Konferenz erfolgte Wiederwahl von Hugo   Chavez zum Staatspr&#228;sidenten Venezuelas wurde diskutiert. Die   Massenbewegungen und allgemeine politische Linksverschiebung auf dem   lateinamerikanischen Kontinent wurden als Best&#228;tigung marxistischer   Analysen und Perspektiven bewertet. Gleichzeitig wurde darauf   hingewiesen, dass auch hier der Aufbau einer unabh&#228;ngigen   Arbeiterbewegung der entscheidende Schl&#252;ssel f&#252;r eine &#220;berwindung des   Kapitalismus ist. Denn der von Chavez ausgerufene sogenannte   &quot;Sozialismus des 21. Jahrhunderts&quot; hat die kapitalistischen Verh&#228;ltnisse   in Staat und Wirtschaft bisher nicht &#252;berwunden und die Gefahr einer   Konterrevolution nicht beseitigt.<\/p>\n<p>  Im Mittelpunkt des Wochenendes stand aber die Diskussion &#252;ber die   Entwicklungen in der WASG, die Aussichten f&#252;r die Linke und das   Verh&#228;ltnis der SAV zu der geplanten fusionierten Partei aus WASG und   L.PDS. Lucy Redler er&#246;ffnete diese lebendige Debatte und zog die Bilanz,   dass sich die Entscheidung der SAV aktiv am Aufbau der WASG teilzunehmen   als korrekt best&#228;tigt hat. Sie erkl&#228;rte, dass MarxistInnen heute eine   doppelte Aufgabe haben: sowohl eine marxistische Organisation   aufzubauen, als auch einen Beitrag zum Wiederaufbau der Arbeiterbewegung   im breiteren Sinn zu leisten. Dies bedeutet neben dem Kampf um starke   k&#228;mpferische und demokratische Gewerkschaften, sich f&#252;r den Aufbau einer   breiten Arbeiterpartei einzusetzen. Die WASG wurde als ein erster   Schritt in Richtung einer solchen Partei betrachtet, die in der Lage war   zehntausende zu mobilisieren und die Idee der Notwendigkeit einer   Partei, die die Interessen der abh&#228;ngig Besch&#228;ftigten und Erwerbslosen   vertritt, auf die Tagesordnung gestellt hat. Deshalb hat sich die SAV am   Aufbau der WASG beteiligt und ist f&#252;r eine offene, demokratische,   k&#228;mpferische und sozialistische Partei eingetreten.<\/p>\n<p>  Die Entwicklung der WASG im letzten Jahr zeigt aber in eine falsche   Richtung. Die Anpassung an die L.PDS, die Aufgabe der prinzipiellen   Opposition gegen eine Regierungsbeteiligung, die zu Sozialabbau f&#252;hrt   und das b&#252;rokratische innere Regime haben zu Mitgliederverlusten,   Passivit&#228;t und einem Verlust von Ausstrahlungskraft gef&#252;hrt. Die   Konferenz bekr&#228;ftigte deshalb das Nein der SAV zur Fusion von WASG und   L.PDS, da dieser Zusammenschluss kein Schritt in Richtung k&#228;mpferischer   und sozialistischer Massenpartei ist.<\/p>\n<p>  Sollte es aber zur Fusion kommen, entsteht eine komplizierte Situation,   auf die die SAV flexibel reagieren wird. Eine fusionierte Partei wird in   West- und Ostdeutschland sehr unterschiedlich sein, sowohl in ihrer   Zusammensetzung und gesellschaftlichen Rolle, als auch in der Art, wie   sie von ArbeiterInnen und Jugendlichen gesehen werden wird. W&#228;hrend sie   im Osten eine etablierte Partei ist, die auf kommunaler Ebene vielfach   an Sozialabbau, Privatisierungen und Stellenstreichungen teilnimmt, wird   sie im Westen als eine linke Oppositionspartei gesehen werden und ist   hier bisher nicht in kommunalen oder Landesregierungen involviert. Wenn   sie auch hier aufgrund der parlamentarischen Orientierung und der   b&#252;rokratischen Strukturen in absehbarer Zeit wahrscheinlich wenig   Anziehungskraft entwickeln wird, so ist doch nicht auszuschlie&#223;en, dass   sich das auf der Basis gr&#246;&#223;erer betrieblicher und gewerkschaftlicher   K&#228;mpfe und sozialer Protestbewegungen &#228;ndern kann. In Berlin gibt es   wiederum eine Sondersituation: hier ist die L.PDS weiterhin in der   Regierung und in den Augen gro&#223;er Teile der arbeitenden Bev&#246;lkerung und   der Jugend diskreditiert und es gibt mit dem Landesverband der WASG eine   politische Alternative, die bei den letzten Abgeordnetenhauswahlen   immerhin 50.000 Stimmen erhalten hat, einen hohen Bekanntheitsgrad und   eine gewisse Anerkennung und Verankerung unter AktivistInnen,   GewerkschafterInnen und in der Bev&#246;lkerung genie&#223;t.<\/p>\n<p>  Vor dem Hintergrund dieser komplexen und unterschiedlichen Situation,   hat die Konferenz beschlossen, dass SAV-Mitglieder in unterschiedlichen   Regionen &#8211; entsprechend der konkreten Situation &#8211; sich verhalten werden.   In Bezug auf Berlin steht die SAV voll und ganz hinter dem Beschluss des   Landesparteitages der WASG, dass unter den gegebenen Bedingungen eine   Fusion mit der Berliner L.PDS nicht in Frage kommt und eine unabh&#228;ngige   Fortexistenz des Landesverbandes angestrebt wird. Hier schl&#228;gt die SAV   vor, eine Regionalpartei zu bilden, die den Kampf gegen den Sozialabbau   des &quot;rot-roten&quot; Senats fortsetzen kann.<\/p>\n<p>  In Ostdeutschland wird die fusionierte Partei eine Fortsetzung der L.PDS   sein. Sie wird in immer mehr Kommunen und L&#228;ndern mit Beteiligung an   Sozialabbau und Privatisierungen in Verbindung gebracht. ArbeiterInnen   und Jugendliche, die sich gegen solche Ma&#223;nahmen zur Wehr setzen, lernen   die L.PDS nicht als aktive und k&#228;mpferische Kraft an ihrer Seite kennen.   Eine Mitgliedschaft von SAV-Mitgliedern in der fusionierten Partei in   Ostdeutschland h&#228;tte deshalb weder eine Wirkung auf die realen   Verh&#228;ltnisse in der Partei, noch w&#252;rde sie von den politisch   bewusstesten und kritischsten Teilen in der Arbeiterklasse und der   Jugend nachvollzogen werden k&#246;nnen. Deshalb werden SAV-Mitglieder in   Ostdeutschalnd die Fusion nicht mitmachen und aus der neuen Partei   austreten.<\/p>\n<p>  Im Westen ist die Situation eine andere: hier wird die fusionierte   Partei trotz allem ein Teil der Linken und der Arbeiterbewegung sein und   als Oppositionskraft wahrgenommen. Viele linke und kritische   WASG-Mitglieder werden keine Alternative dazu sehen, die Fusion   mitzumachen und versuchen in der neuen Partei f&#252;r linke Inhalte   einzutreten. Aufgrund des radikalen und antikapitalistischen Auftretens   von Oskar Lafontaine und der Tatsache, dass es keine starke Alternative   auf der Linken gibt, ist es nicht auszuschlie&#223;en, dass zuk&#252;nftige   Klassenk&#228;mpfe ihren Niederschlag in der fusionierten Partei finden und   es in Zukunft auch zu Eintritten von ArbeiterInnen und Jugendlichen in   nennenswerter Zahl kommen kann. Diese w&#252;rden in einen Widerspruch zur   Politik der Parteif&#252;hrung geraten und es w&#252;rde eine politische   Differenzierung stattfinden, an der die SAV in einer solchen Situation   teilnehmen will. Deshalb werden SAV-Mitglieder in Westdeutschland nicht   aus der fusionierten Partei austreten.<\/p>\n<p>  Gleichzeitig treten SAV-Mitglieder vor Ort f&#252;r eine breitest m&#246;gliche   Zusammenarbeit der Linken ein. So berichtete zum Beispiel Patrik Schulte   aus Bremerhaven von der Gr&#252;ndung einer linken W&#228;hlergemeinschaft f&#252;r die   Stadtverordnetenwahlen in Bremerhaven im kommenden Mai, an der sich   neben WASG- und L.PDS-Mitgliedern auch andere linke AktivistInnen   beteiligen.<\/p>\n<p>  In diesem Zusammenhang haben die Delegierten auch der Idee als Reaktion   auf die zu erwartende Fusion von WASG und L.PDS bundesweit eine weitere   linke, sogenannte &quot;sechste&quot;, Partei oder partei&#228;hnliche Organisation zu   bilden, eine Absage erteilt. Dazu besteht zur Zeit nicht die   gesellschaftliche Basis. Stattdessen favorisiert die SAV die Bildung   eines Netzwerks linker und oppositioneller Kr&#228;fte, unabh&#228;ngig davon ob   sie innerhalb oder au&#223;erhalb der zuk&#252;nftigen fusionierten Partei   agieren. Da das Netzwerk Linke Oppostion, das die SAV mit ins Leben   gerufen hatte, nun mehrheitlich darauf orientiert eine &quot;alternative   Kraft&quot; zur fusionierten Partei aufzubauen &#8211; was nur als eine   partei&#228;hnliche Organisation bzw. Organisation zur Gr&#252;ndung einer Partei   interpretiert werden kann &#8211; und sich nicht explizit f&#252;r oppositionelle   Mitglieder dieser Partei &#246;ffnet, stellt sich die Aufgabe ein neues   breites Netzwerk zu schaffen.<\/p>\n<p>  Dabei tritt die SAV weiterhin f&#252;r die Schaffung einer breiten   Arbeiterpartei mit sozialistischem Programm ein &#8211; etwas, dass die   fusionierte Partei nicht sein wird. Dazu werden in der Zukunft neue   Anl&#228;ufe n&#246;tig sein. Diese werden sich entwickeln, wenn eine gr&#246;&#223;ere Zahl   von AktivistInnen zu der Schlussfolgerung gekommen ist, sich politisch   zu organisieren. Der n&#228;chste Anlauf zur Schaffung einer solchen Partei   wird unterschiedliche Quellen haben: soziale K&#228;mpfe und Bewegungen,   Betriebe und Gewerkschaften, aber auch Differenzierungsprozesse in der   fusionierten Partei.<\/p>\n<p>  W&#228;hrend die unmittelbaren Aussichten f&#252;r die Fusion von WASG und L.PDS   nicht auf viel Aktivit&#228;t und Bewegung an der Basis schlie&#223;en lassen,   sahen die Delegierten eine explosive Situation in den Betrieben und   Gewerkschaften heraufziehen. In der von der Konferenz mit   &#252;berw&#228;ltigender Mehrheit beschlossenen politischen Resolution hei&#223;t es   dazu: &quot;Zum Jahresbeginn 2007 wird eine explosive Situation entstehen.   Das Wirtschaftswachstum, die Zunahme an Besch&#228;ftigung und volle   Auftragsb&#252;cher in Teilen der Industrie erh&#246;hen das Selbstbewusstsein und   die Erwartungshaltung in der Arbeiterklasse. Dies trifft zusammen mit   der Mehrwertsteuererh&#246;hung, der Halbierung der Pendlerpauschale,   Geb&#252;hren- und Preissteigerung, den anstehenden Entscheidungen im   Bundestag zur Rente mit 67 und zur Gesundheitsreform, den   Auseinandersetzungen um ERA in der Metallindustrie und um die   Verl&#228;ngerung der Arbeitszeiten in den Kommunen, weiteren   Massenentlassungen und Betriebsschlie&#223;ungen und mit den Tarifrunden in   der Metall- und Chemieindustrie, sowie im Baugewerbe. Das ergibt einen   hei&#223;en Cocktail, in dem jeder Bestandteil eine Explosion ausl&#246;sen kann.&quot; <\/p>\n<p>  In diesem Zusammenhang wurde auch das aktuelle Wirtschaftswachstum   diskutiert. W&#228;hrend einerseits betont wurde, dass dieses nicht der   Beginn eines langanhaltenden und substanziellen Aufschwungs ist und ein   Abschwung in der Weltwirtschaft die Bundesrepublik hart treffen wird,   wurde andererseits darauf hingewiesen, dass das Wachstum erst einmal das   Selbstbewusstsein von Teilen der Arbeiterklasse st&#228;rken kann und die   Forderung nach einem Anteil am &quot;Aufschwung&quot; ausl&#246;sen kann. Dies kann vor   allem in den anstehenden Tarifrunden, zum Beispiel in der   Metallindustrie, zu sch&#228;rferen Auseinandersetzungen f&#252;hren.<\/p>\n<p>  Wie ein roter Faden zog sich durch die Konferenz die Notwendigkeit   sozialistische Ideen und ein sozialistisches Programm unter   ArbeiterInnen und Jugendlichen und in den Protestbewegungen und   Klassenk&#228;mpfen zu verbreiten und zu verankern. Ohne sozialistische   Perspektiven &#8211; also ohne ein Programm, das sich nicht im Rahmen der   kapitalistischen Vorgaben bewegt &#8211; wird weder der Aufbau einer   k&#228;mpferischen Arbeiterpartei noch betrieblicher und gewerkschaftlicher   Widerstand dauerhaft erfolgreich sein k&#246;nnen.<\/p>\n<p>  Die SAV-Konferenz legte auch Schwerpunkte f&#252;r die praktische Arbeit der   Organisation fest. In ihrer Einleitung zu dieser Debatte betonte   Angelika Teweleit die M&#246;glichkeiten, vor allem Jugendliche f&#252;r den   Marxismus und die SAV zu gewinnen. Schon in den vorherigen Diskussionen   wurde auf die wachsende politische Radikalisierung und die Offenheit f&#252;r   eine Systemalternative unter wachsenden Teilen der Arbeiterklasse und   der Jugend hingewiesen. Dies wird auch von den Faschisten erkannt und   diese versuchen mit pseudo-sozialistischen Phrasen Unterst&#252;tzung zu   gewinnen. Die Konferenz diskutierte, den Nazis dieses Feld nicht zu   &#252;berlassen.<\/p>\n<p>  Dazu soll unter anderem die Beteiligung an den Protesten gegen den   G8-Gipfel dienen, zu denen schon in den Vormonaten eine Kampagne   durchgef&#252;hrt werden wird. Aber auch die Beteiligung an   antifaschistischen Aktivit&#228;ten wurde als besonders wichtig diskutiert. <\/p>\n<p>  Ein wichtiger Schwerpunkt soll auch die Verbesserung der SAV-Zeitung   &quot;Solidarit&#228;t&quot; und eine Steigerung der Abonnements und des Verkaufs sein.   Entsprechend ehrgeizige Ziele setzten sich die Delegierten f&#252;r diesen   Bereich.<\/p>\n<p>  Bei der Spendensammlung wurden von den anwesenden Mitgliedern 7.400 Euro   gesammelt. Damit wurde das Ziel von 8.000 Euro zwar knapp verfehlt. Dies   wird sich aber noch &#228;ndern, wenn diejenigen SAV-Mitglieder, die nicht an   der Konferenz teilnehmen konnten ebenfalls spenden werden. Die Spenden   werden f&#252;r die Durchf&#252;hrung des Weltkongresses des Komitees f&#252;r eine   Arbeiterinternationale verwendet, der im Januar 2007 stattfinden wird.<\/p>\n<p>  Die Bundeskonferenz w&#228;hlte au&#223;erdem einen neuen 25-k&#246;pfigen   Bundesvorstand, eine Kontrollkommission, die KassenrevisorInnen und die   Delegierten zum Weltkongress.<\/p>\n<p>  Die SAV zeigte sich auf der Konferenz als lebendige marxistische   Organisation, die gest&#228;rkt aus den Ereignissen der letzten zwei Jahre   hervorgegangen ist und zuversichtlich ist, die Kr&#228;fte des Marxismus in   den n&#228;chsten Jahren beschleunigt und verst&#228;rkt aufzubauen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>      Bericht von der SAV-Bundeskonferenz 2006<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[104],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11888"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11888"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11888\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11888"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11888"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11888"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}