{"id":11770,"date":"2006-09-25T10:37:37","date_gmt":"2006-09-25T08:37:37","guid":{"rendered":"http:\/\/.\/?p=11770"},"modified":"2012-07-02T19:40:20","modified_gmt":"2012-07-02T17:40:20","slug":"11770","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2006\/09\/11770\/","title":{"rendered":"Ungarn &#8211; L&#252;gen des Premierministers f&#252;hren zu Ausschreitungen"},"content":{"rendered":"<p>  Emp&#246;rung &#252;ber &#8222;Reformprogramme&#8220; und die Arroganz der Regierung <!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  <i>von Niall Mulholland, CWI (Komitee f&#252;r eine Arbeiterinternationale,   dem die SAV angeh&#246;rt), London<\/i><\/p>\n<p>  In der Nacht auf Dienstag, den 19. September, setzte die ungarische   Polizei Tr&#228;nengas und Wasserwerfer gegen Tausende DemonstrantInnen in   der Hauptstadt Budapest ein. Die Zusammenst&#246;&#223;e ereigneten sich im   Anschluss an Kundgebungen, auf denen der R&#252;cktritt des Premierministers   Ferenc Gyurcsany gefordert wurde. Der Unmut gegen die Regierung in   Ungarn w&#228;chst seit bekannt wurde, dass in der Wahlkampagne des jetzigen   Premiers im April diesen Jahres bewusst mit L&#252;gen gearbeitet wurde. Auch   in anderen St&#228;dten war es zu kleineren Protestkundgebungen gekommen. Als   den DemonstrantInnen verweigert wurde, eine Petition beim staatlichen   Fernsehsender einzureichen, st&#252;rmten Jugendliche die Zentrale von MTV in   der Landeshauptstadt. Hunderte Protestierende wurden dabei verletzt. Am   Dienstag selbst wurde berichtet, dass es in Budapest zun&#228;chst ruhig   blieb.<\/p>\n<p>  Die Protestierenden sind aufgebracht &#252;ber den Inhalt einer internen   Rede, die der Premierminister einige Wochen nach seinem Wahlsieg vor   Mitgliedern seiner &#8222;Sozialistischen Partei&#8220; gehalten hatte. Vor kurzem   war nun ein Mitschnitt der Rede aufgetaucht und vergangenen Sonntag im   ungarischen Radio abgespielt worden. In dieser Rede w&#228;hrend einer   Parteisitzung am 26. Mai 06 &#8211; kurz nachdem die &#8222;Sozialistische Partei&#8220;   210 von 386 Parlamentssitzen gewonnen hatte &#8211; k&#252;ndigte Gyurcsany   schwerwiegende wirtschaftliche &#8222;Reformen&#8220; an. &#8222;Wir haben keine Wahl. Dem   ist so, weil wir es &#252;bertrieben haben. Nicht ein bisschen, sondern   reichlich. Kein anderes europ&#228;isches Land hat sich so holzk&#246;pfig   verhalten wie wir.&#8220;<\/p>\n<p>  &#8222;Nat&#252;rlich haben wir in den letzten anderthalb Jahren, in den   vergangenen zwei Jahren, gelogen&#8220;, setzte der Premier seine Rede fort.   &#8222;Es war vollkommen klar, dass wir nicht die Wahrheit gesagt haben.&#8220; <\/p>\n<p>  Dass die ungarische Wirtschaft &#8222;einwandfrei&#8220; funktioniere, f&#252;hrte   Gyurcsany auf &#8222;g&#246;ttliche Vorsehung, die Menge an Krediten aus der   Weltwirtschaft und hunderte von Tricks&#8220; zur&#252;ck.<\/p>\n<p>  Dass kapitalistische Politiker wie Gyurcsany routinem&#228;&#223;ig L&#252;gen   verbreiten, ist den politisch wachen ArbeiterInnen und Jugendlichen   bewusst. &#8222;Wir l&#252;gen morgens, wir l&#252;gen am Abend&#8220;, um die zynischen Worte   Gyurcsanys zu gebrauchen. Dies aber aus dem Munde des Premiers selbst,   in einer Rede zu h&#246;ren, welche mit Obsz&#246;nit&#228;ten gespickt war, stellt   eine etwas andere Qualit&#228;t dar. Der &#214;ffentlichkeit wurde somit offenbar,   mit welch schamloser Verachtung die herrschende Elite die Arbeiterklasse   behandelt.<\/p>\n<p>  Das Leck in einer der Rundfunkanstalten rief augenblicklich Proteste im   ganzen Land hervor. Demonstrationen gegen die K&#252;rzungspolitik der   Regierung waren zuvor schon f&#252;r diese Woche anberaumt worden. Gyurcsany   will das Haushaltsdefizit unter 10,1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts   dr&#252;cken und k&#252;ndigte sehr unpopul&#228;re Ausgaben sowie K&#252;rzungen bei den   Arbeitslosenbez&#252;gen an. Zudem sollen die Steuern erh&#246;ht und direkte   Steuern f&#252;r Gesundheitsversorgung und Studiengeb&#252;hren eingef&#252;hrt werden.   Die zutage gekommenen &#196;u&#223;erungen des Premierministers sind f&#252;r   zahlreiche UngarInnen der Tropfen, der das Fass zum &#220;berlaufen brachte. <\/p>\n<p>  Wie bbc-online berichtet, vermuten &#8222;einige Kommentatoren [&#8230;], dass die   Enth&#252;llungen mit Genehmigung des Premiers ans Licht kamen.&#8220; Schlie&#223;lich   postete dieser das ungek&#252;rzte Script der Rede auf seiner eigenen   Homepage. Bei der BBC wird dar&#252;ber spekuliert, ob Gyurcsany nicht   einfach nur versucht, vor den Kommunalwahlen am 1. Oktober &#8222;die   Unumg&#228;nglichkeit harter Reformen zu betonen&#8220;. Analysen &#228;u&#223;ern sich   dahingehend, dass der Medienmann Gyurcsany die Ver&#246;ffentlichung des   Redemittschnitts zumindest billigte, um seine Entschlossenheit zur   Durchsetzung der &#8222;widerlichen Reformen&#8220; deutlich zu machen.<\/p>\n<p>  Wenn dem so sein sollte, ist der Schuss reichlich nach hinten   losgegangen. Und weil die &#246;ffentliche Emp&#246;rung &#252;ber seine &#196;u&#223;erungen   &#252;ber die letzten Tage noch zunahm, sah sich Gyurcsany vergangenen   Sonntag gezwungen, im Fernsehen die &#8222;L&#252;gen&#8220; anzuklagen, die nach seinen   Worten von Politikern stammen, welche den Menschen erz&#228;hlen, sie k&#246;nnten   &#8222;Gl&#252;ckseligkeit als Geschenk&#8220; haben.<\/p>\n<p>  <b>Riesenl&#252;gen<\/b><\/p>\n<p>  Wie dem auch sei &#8211; als das stalinistische Regime Ungarns 1989 in sich   zusammenbrach, verkauften die Kapitalismus freundlichen Politiker und   die westlichen kapitalistischen Regierungen den UngarInnen die   Riesenl&#252;ge, wonach die auf Profitinteressen basierende Marktwirtschaft   die Lebensstandards der Bev&#246;lkerungsmehrheit verbessern w&#252;rde. Nach   nunmehr einem Jahrzehnt, da diese kapitalistische Politik durchgezogen   wird, liegt das nationale Gesamteinkommen pro Kopf bei nur 10,030   US-Dollar t&#228;glich (laut Bericht der Weltbank, 2006). Die   Arbeitslosigkeit ist hoch und die Sozialstandards haben sich weiter   drastisch verschlechtert. Nach dem Wahlsieg der &#8222;Sozialisten&#8220; (gemeint   ist die Partei mit dem missverst&#228;ndlichen Namen, die sich aus einem Teil   der alten herrschenden &#8222;Kommunistischen Partei&#8220; herausgebildet hat) vom   April diesen Jahres haben laut Gyurcsany die harten &#8222;Einsparma&#223;nahmen&#8220;   zu schwindender Zustimmung f&#252;r die Koalitionsregierung gef&#252;hrt.<\/p>\n<p>  F&#252;r die herrschende Elite war das letzte, kapitalistische Jahrzehnt   allerdings eine Goldgrube. Und Gyurcsany ist ein typischer Repr&#228;sentant   dieses gierigen, gewissenlos herrschenden &#8222;Establishments&#8220;. Als ehemals   f&#252;hrender Kopf der kommunistischen Jugendbewegung in den 1980ern wurde   er durch Privatk&#228;ufe von altem Staatsbesitz in der Privatisierungswelle,   die dem Zerfall des Stalinismus unmittelbar folgte, wie viele andere   fr&#252;here Apparatchicks zum Million&#228;r. Dieser kapitale Dieb &#246;ffentlicher   Ressourcen betrat erst 2002 aktiv die politische B&#252;hne. Er stieg als   &#8222;strategischer Berater&#8220; des ehemaligen Premiers ins &#8222;politische   Gesch&#228;ft&#8220; ein. Nach einem Streit mit dem &#8222;liberalen&#8220; Koalitionspartner   seiner &#8222;Sozialistischen Partei&#8220;, der &#8222;Allianz der freien Demokraten&#8220;,   und einer Kabinettsumbildung ersetzte der mittlerweile das Amt des   Sportministers bekleidende Ferenc Gyurcsany den alten Premierminister   Peter Medyessy. In der Folge seiner Wiederwahl im April 2006 stellte   Gyurcsany dann die K&#252;rzungspl&#228;ne f&#252;r den &#246;ffentlichen Sektor,   Entlassungen, Steuererh&#246;hungen, Praxisgeb&#252;hren, Einschnitte bei den   Renten etc. vor. Das alles verbunden mit der Zielsetzung, bis 2010 der   Euro-Zone beizutreten. Die ungarische Regierung wurde f&#252;r ihre   Modell-Politik ger&#252;hmt und beispielsweise in Britannien als   &#8222;osteurop&#228;ischer Blairismus&#8220; bezeichnet.<\/p>\n<p>  Als dieser Artikel verfasst wurde war noch nicht klar, ob die   regierungskritischen Proteste weiter anhalten oder sogar zunehmen   w&#252;rden. Die Regierung wird verzweifelt versuchen, die Lage zu   entsch&#228;rfen und alle gro&#223;en Parteien zu einer &#8222;Einheitsfront gegen die   Bev&#246;lkerung&#8220; zusammenzubringen, um zu &#8222;Recht und Ordnung&#8220; zur&#252;ckzukehren   &#8211; w&#228;hrend die Regierung selbst mit den schamlosen Attacken auf die   Lebensstandards der UngarInnen fortf&#228;hrt. Der Premiers warnte bereits,   er w&#252;rde gegen alle weiteren Unruhen in den Stra&#223;en hart durchgreifen   lassen.<\/p>\n<p>  Die Gyurcsanys R&#252;cktritt und das Ende der K&#252;rzungen fordernden Proteste   k&#246;nnten allerdings dennoch ausgeweitet werden. Die gro&#223;e Wut, nah davor   &#252;berzukochen, k&#246;nnte sich Bahn brechen und Regierung und herrschende   Klasse in ihren Grundfesten ersch&#252;ttern.<\/p>\n<p>  Selbst wenn die Proteste einstweilen ausgesetzt werden sollten, wird es   nur kurze Zeit dauern, bis ArbeiterInnen und die Jugend sich gezwungen   sehen, erneut den Kampf gegen Sozialk&#252;rzungen und neoliberale Politik   der Regierung aufzunehmen. Mit der Oppositionspartei Fidesz, die zur   Zeit in Umfragen vor der Regierungskoalition liegt, haben die   ArbeiterInnen keine wirkliche Alternative. Die &#8222;recht-konservative   Oppositionspartei&#8220; verk&#252;ndete, sie w&#252;rde das Parlament boykottieren und   forderte Gyurcsany ebenfalls auf zur&#252;ckzutreten. Doch verfolgt auch   diese Partei eine kapitalistische Politik, und sie w&#228;re als   Regierungspartei kaum unterschiedlich von der jetzigen   Regierungskoalition.<\/p>\n<p>  Die j&#252;ngsten Demonstrationen in den Budapester Stra&#223;en brachten   ArbeiterInnen und Jugendliche dazu, Vergleiche zum Aufstand gegen die   stalinistische Herrschaft im Oktober 1956 zu ziehen. &#8222;So etwas wie dies   ist seit 1956 nicht mehr passiert&#8220;, &#228;u&#223;erte sich ein junger Protestler   gegen&#252;ber der Nachrichtenagentur Reuters. Die Proteste vor dem Geb&#228;ude   des Staatsfernsehen glichen einem Echo auf die 1956er Revolte, als   damals Studierende den Haupt-Radiosender in Budapest belagerten, um zu   fordern, mensch m&#246;ge ihre Beschwerden &#252;ber den &#196;ther bringen.   Kommentatoren beziehen sich auch auf die Unruhen w&#228;hrend des   Zusammenbruchs des Stalinismus in den sp&#228;ten 1980ern. Durch das   Ausschlachten (und Verdrehen) des Aufstands von 1956 zu ihren Gunsten   und im Sinne ihrer eigenen Klasseninteressen, hat die herrschende Elite   mehr hervorgerufen, als sie eigentlich vorhatte.<\/p>\n<p>  <b>1956<\/b><\/p>\n<p>  Zweifellos haben viele junge ungarische ArbeiterInnen und Studierenden   am 50. Jahrestag der Revolution die Ereignisse vom Oktober 1956 vor   Augen. Ausschlaggebend ist, dass die neue Generation dem heldenhaften   Beispiel der ArbeiterInnen und Jugendlichen von 1956 folgt, die damals   f&#252;r den Sturz einer verkommenen Elite und eine L&#246;sung der   gesellschaftlichen Probleme im Sinne der ArbeiterInnen k&#228;mpfte.<\/p>\n<p>  Nach dem Zweiten Weltkrieg fiel Ungarn unter stalinistische Herrschaft.   Und obwohl Kapitalismus und Gro&#223;grundbesitz abgeschafft wurden und eine   geplante Wirtschaft wichtige soziale Errungenschaften f&#252;r die   lohnabh&#228;ngigen Menschen brachte, gab es zu keinem Zeitpunkt   Arbeiter-Demokratie. Die Gesellschaft wurde von oben durch eine   b&#252;rokratische Elite bestimmt. 1956 versuchte mensch durch einen   Arbeiteraufstand die Macht zu &#252;bernehmen und die parasit&#228;re Elite zu   st&#252;rzen. Dieser Revolutionsversuch wurde jedoch von Kr&#228;ften der Roten   Armee grausam niedergeschlagen.<\/p>\n<p>  Nach der stalinistischen Unterdr&#252;ckung f&#252;hrte die herrschende Elite   marktwirtschaftliche Mechanismen ein, um damit den Versuch zu   unternehmen, die eigene Macht zu stabilisieren und die Wirtschaft   anzukurbeln. Doch nur echte Arbeiter-Kontrolle &#252;ber die bzw.   Arbeiter-Management in der Planwirtschaft h&#228;tten die Lebensbedingungen   der ArbeiterInnen verbessern k&#246;nnen. In den 1980ern stagnierte und   kollabierte dann die ungarische Wirtschaft. Massenbewegungen im ganzen   zuvor stalinistisch gef&#252;hrten Land hatten das Potential f&#252;r eine   politische Revolution. Doch aufgrund des Fehlens einer revolution&#228;ren   sozialistischen Partei mit Massenzuspruch konnten pro-kapitalistische   Kr&#228;fte das entstandene politische Vakuum f&#252;llen. Die v&#246;llige   Wiederherstellung des Kapitalismus bedeutete mit der Privatisierung der   H&#228;lfte aller ungarischen Wirtschaftsbetriebe innerhalb von nur vier   Jahren, Massenarbeitslosigkeit und einem schwindelerregenden Abfallen   der Lebensstandards f&#252;r die ArbeiterInnen eine gro&#223;e Niederlage. <\/p>\n<p>  Jetzt werden die ArbeiterInnen in Ungarn wieder einmal vor die Frage   gestellt, ob sie auf dem Weg zu einem &#8222;besseren Leben&#8220; eine &#8222;bittere   Pille&#8220; (diesmal von &#8222;Sparma&#223;nahmen&#8220;) schlucken wollen; massive   Einschnitte wie z.B. zur Begleichung des Mitglieds-Beitrags f&#252;r die   Aufnahme in die EU sind schon durchgef&#252;hrt worden; der &#8222;m&#246;gliche&#8220;   Beitritt in der Euro-Zone fordert einen weiteren drastischen   Sozialkahlschlag. Die j&#252;ngeren Erfahrungen mit der EU-Mitgliedschaft in   Polen, Tschechien, Ungarn und weiteren ex-stalinistischen Staaten haben   dagegen den Charakter einer Lehrstunden. Der Eintritt in den Club EU   bedeutete f&#252;r diese L&#228;nder ein weitreichendes Streich-Konzert und die   Abwanderung der Jugend nach Westeuropa, um dort als   Billiglohn-ArbeiterInnen verheizt zu werden, w&#228;hrend die Lebensumst&#228;nde   in den Heimatstaaten in miserablem Zustand blieben oder sich weiter   verschlechterten.<\/p>\n<p>  Denkt mensch an die Niederschlagung des Aufstands von 1956, die   Jahrzehnte der stalinistischen Diktatur und das Desaster der   kapitalistischen Restauration, so ist zun&#228;chst von weiterer politischer   Verwirrung unter den ArbeiterInnen und der Jugend in Ungarn auszugehen.   Sp&#228;t am Abend des 18. September 06 wurden ultra-nationalistische und   reaktion&#228;re Gef&#252;hle bei den Protesten vor dem Geb&#228;ude des Fernsehsenders   deutlich. Unter Bezugnahme auf die Tageszeitung The Guardian sei dazu   angemerkt, dass &#8222;einige der Protestierenden in der letzten Nacht   nationalistische Slogans skandierten und rot-wei&#223; gestreifte   Arpad-Flaggen, ein Jahrhunderte altes ungarisches Symbol, das nach dem   Gr&#252;nder der ersten K&#246;nigsdynastie des Landes benannt ist, schwenkten&#8220;. <\/p>\n<p>  Teile der herrschenden Elite und die etablierten Politiker pushen in der   Regel den ungarischen Nationalismus, um gegen die schlechte Behandlung   der Millionen UngarInnen zu wettern, die als Angeh&#246;rige der nationalen   Minderheit in den ungarischen Nachbarstaaten leben.<\/p>\n<p>  Doch Nationalismus und krude reaktion&#228;re Ideen werden keine L&#246;sung f&#252;r   die schlechte Lage bieten k&#246;nnen, der sich ArbeiterInnen ausgesetzt   sehen und m&#252;ssen daher zur&#252;ckgewiesen werden. &#220;ber Massenk&#228;mpfe und die   Besch&#228;ftigung mit den historischen Arbeiterk&#228;mpfen &#8211; wie dem Aufstand   von 1956 &#8211; werden die Lohnabh&#228;ngigen UngarInnen weitreichendere Schl&#252;sse   ziehen und f&#252;r eine gesellschaftliche Ver&#228;nderung eintreten. Das   erfordert den Aufbau von ernsthaften und unabh&#228;ngigen   Arbeiter-Organisationen wie k&#228;mpferische Gewerkschaften und eine echte   politische Alternative, eine Arbeiterpartei mit Massenverankerung und   einem klaren sozialistischen Programm.<\/p>\n<p>  <i>19. September 2006<\/i><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>      Emp&#246;rung &#252;ber &#8222;Reformprogramme&#8220; und die Arroganz der Regierung<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[43],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11770"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11770"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11770\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11770"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11770"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11770"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}