{"id":11751,"date":"2006-09-07T12:00:35","date_gmt":"2006-09-07T12:00:35","guid":{"rendered":"http:\/\/.\/?p=11751"},"modified":"2012-07-06T01:54:21","modified_gmt":"2012-07-05T23:54:21","slug":"11751","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2006\/09\/11751\/","title":{"rendered":"Charit\u00e9: Tarifvertrag jetzt!"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.lucy-redler.de\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.lucy-redler.de\/img\/lucy-redler-de.gif\" alt=\"\" width=\"110\" height=\"64\" align=\"left\" border=\"0\" \/> <\/a>Die WASG unterst\u00fctzt den Widerstand der Besch\u00e4ftigten<br \/><em> Pressemitteilung von Lucy Redler, Spitzendkandidatin der WASG, 6. September 2006 <\/em><\/p>\n<p><!--more--><br \/> \u00a0<\/p>\n<p><em>Angesichts der heute [6. September] eingeleiteten Urabstimmung unter den Besch\u00e4ftigten der Charit\u00e9 \u00fcber einen Tarifvertrag erkl\u00e4rt Lucy Redler, Spitzenkandidatin der WASG:<\/em><\/p>\n<p>26 Gespr\u00e4chsrunden \u2013 und noch immer kein Angebot. Das ist die Bilanz der Verhandlungen des Charit\u00e9-Vorstands im Auftrag des SPD-Linkspartei-PDS-Senats. Auch im Interesse der Gesundheitsversorgung aller Berlinerinnen und Berliner fordert die WASG die Regierungsparteien sowie die zust\u00e4ndigen Senatoren Flierl und Sarrazin auf, der Tarifflucht endlich ein Ende zu setzen. Die Diskriminierung der Ost-Besch\u00e4ftigten und der Neueingestellten bei L\u00f6hnen und Arbeitszeiten muss beendet werden.<\/p>\n<p>Es ist unglaublich und unerh\u00f6rt, dass unter einem Linkspartei.PDS-Senator betriebsbedingte K\u00fcndigungen vorbereitet werden. Der Aufsichtsratsvorsitzende Flierl muss sicher stellen, dass diese Vorbereitungen sofort gestoppt werden, oder er muss seinen Hut nehmen. Ein weiterer Stellenabbau im Gesundheitswesen ist nicht hinnehmbar.<\/p>\n<p>Alle Privatisierungsma\u00dfnahmen, wie zum Beispiel der Verkauf von 49 Prozent des Charit\u00e9 Facility Managements an eine privates Konsortium, m\u00fcssen umgehend zur\u00fcck genommen werden.<\/p>\n<p>Mit 55 Betten pro 10.000 Einwohner ist Berlin die Stadt mit der bundesweit geringsten Bettendichte. SPD und PDS verantworten hier einen einzigartigen Sozialabbau auf dem R\u00fccken der Gesundheit der Berlinerinnen und Berliner.<\/p>\n<p>Die WASG ist auch hier die soziale Opposition gegen den Kahlschlag aller etablierten Parteien.<\/p>\n<p>Bereits am 28. August 2006 haben sich Carsten Becker, ver.di-Betriebsgruppensprecher und Kandidat der WASG, und ich mit einem <a href=\"http:\/\/www.lucy-redler.de\/index.php?name=News&amp;p=35\"> Offenen Brief<\/a> an die Regierungsparteien und die Senatoren gewandt \u2013 ohne auch nur eine Antwort zu erhalten. Diese Parteien haben jeglichen Kontakt zu den Besch\u00e4ftigten verloren. Ihr Diktat von zehn Prozent Lohnverzicht in fast allen Bereichen des \u00f6ffentlichen Dienstes soll an der Charit\u00e9 weiter durchexerziert werden.<\/p>\n<p>Wir begr\u00fc\u00dfen den Widerstand der Charit\u00e9-Besch\u00e4ftigten. Wir unterst\u00fctzen die Forderungen von ver.di an der Charit\u00e9:<\/p>\n<ul>\n<li>Gehaltserh\u00f6hung um 4,4 Prozent (nachholen der Tariferh\u00f6hungbundesweit, \u201ePotsdam 2003\u201c)<\/li>\n<li>Wiederherstellung der Tarifbindung<\/li>\n<li>\u00dcbernahme des Tarifvertrags \u00f6ffentlicher Dienst (TV\u00f6D)<\/li>\n<li>Ausschluss betriebsbedingter K\u00fcndigungen<\/li>\n<li>Keine weiteren Privatisierungen<\/li>\n<li>Sicherung und Ausbau der Standorte<\/li>\n<li>38,5 Wochenstunden Arbeitszeit f\u00fcr alle<\/li>\n<li>Gleiche Arbeitsbedingungen f\u00fcr alle Besch\u00e4ftigten<\/li>\n<li>\u00dcbernahme aller Auszubildenden<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die WASG unterst\u00fctzt den Widerstand der Besch\u00e4ftigten Pressemitteilung von Lucy Redler, Spitzendkandidatin der WASG, 6. 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