{"id":11744,"date":"2006-09-13T14:56:14","date_gmt":"2006-09-13T14:56:14","guid":{"rendered":".\/?p=11744"},"modified":"2006-09-13T14:56:14","modified_gmt":"2006-09-13T14:56:14","slug":"11744","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2006\/09\/11744\/","title":{"rendered":"Fidel Castros Erkrankung &#8211; das Ende einer &#196;ra?"},"content":{"rendered":"<p>  Zur&#252;ck zum Markt oder vorw&#228;rts zu einer sozialistischen Demokratie &#8211;   wohin steuert Kuba? <!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  Seit dem Sturz der Milit&#228;rdiktatur Batistas steht Fidel Castro seit 1959   als Regierungschef und seit 1976 als Staatspr&#228;sident an der Spitze   Kubas. Anfang August legte der Staatschef erstmals alle &#196;mter aus   gesundheitlichen Gr&#252;nden nieder &#8211; von einer Darmoperation ist die Rede &#8211;   und &#252;bertrug sie vor&#252;bergehend seinem f&#252;nf Jahre j&#252;ngeren Bruder Raul. <\/p>\n<p>  <i>von Anja Balssat, Aachen<\/i><\/p>\n<p>  Die Nachricht rief bei vielen KubanerInnen Besorgnis um die Gesundheit   des Pr&#228;sidenten hervor, derweil in Miami und andernorts in den USA   hunderte Exilkubaner &#8211; die nach dem Sturz Batistas nach Miami ins Exil   gingen und wesentliche finanzielle Unterst&#252;tzung des US-Staates genie&#223;en   &#8211; mit regelrechten Freudenfeiern reagierten.<\/p>\n<p>  <b>Kuba im Hinterhof des US-Imperialismus<\/b><\/p>\n<p>  Der Sprecher des Wei&#223;en Hauses, Tony Snow, best&#228;tigte Berichte, dass   Washington bereits Szenarien f&#252;r die Zeit nach Castro entwickelt hat.   &#8222;Sollte es einen Richtungswechsel auf der Insel geben, k&#246;nnen die USA   ihre Politik entsprechend anpassen&#8220;, hei&#223;t es. Doch was hei&#223;t das?   George Bush und seine Gefolgsleute sprechen von demokratischem Wandel,   verfolgtes Ziel ist jedoch die R&#252;ckf&#252;hrung der Karibikinsel zum   Kapitalismus und die Zerschlagung aller Errungenschaften der Revolution.<\/p>\n<p>  Wenige Wochen vor Castros Erkrankung ernannte die US-Regierung einen   Koordinator f&#252;r eine &#220;bergangsregierung in Havanna und pumpte weitere 80   Millionen US-Dollar in eine 2003 von Bush gegr&#252;ndete so genannte   Expertengruppe, die das Geld unter anderem in Radio und TV Marti steckt.   Sinn und Zweck des Propagandasenders von Exilkubaner ist die   Destabilisierung des Castro-Regimes.<\/p>\n<p>  Die kubanische Verstaatlichungspolitik, von der insgesamt 6.000   US-Firmen, aber auch Gro&#223;grundbesitzer betroffen waren, veranlassten die   USA schon nach dem Sturz Batistas z&#252;gig zu Sanktionen gegen Kuba:   Einfuhrstopp f&#252;r Zucker aus Kuba, Verweigerung, &#214;l f&#252;r Kuba aus der   UdSSR weiterzuverarbeiten, seit 1960 jegliches Exportverbot nach Kuba.   Daraus wurde sp&#228;ter ein generelles Handelsembargo, das selbst   Nahrungsmittel und Medikamente einschloss. An und f&#252;r sich gilt diese   Blockade der kubanischen Wirtschaft bis heute, bisweilen wurde sie mal   lockerer, mal sch&#228;rfer gehandhabt.<\/p>\n<p>  <b>Errungenschaften der Revolution<\/b><\/p>\n<p>  Trotz best&#228;ndiger Versuche verschiedener US-Regierungen, die kleine   Insel seit der Revolution 1959 wirtschaftlich ausbluten zu lassen, trotz   der Unterst&#252;tzung von S&#246;ldnerarmeen und trotz diverser Attentatsversuche   des CIA auf Castro wurden die Lebensbedingungen der kubanischen   Bev&#246;lkerung f&#252;r lateinamerikanische Verh&#228;ltnisse auf ein   au&#223;ergew&#246;hnliches Niveau gehoben. M&#246;glich war das nur auf der Grundlage   verstaatlichter Industrie, geplanter Wirtschaft, Kollektivierung der   Landwirtschaft und eines Au&#223;enhandelsmonopols zum wirtschaftlichen   Schutz vor dem kapitalistischen Weltmarkt.<\/p>\n<p>  Kubas Bildungs- und Gesundheitswesen sind zwei Beispiele f&#252;r die   Errungenschaften der Revolution: Bildung ist kostenlos und zug&#228;nglich   f&#252;r alle. In wenigen Jahren nach der Revolution wurde der   Analphabetismus &#252;berwunden, was der Verdopplung der Lehrkr&#228;fte und der   Einf&#252;hrung der allgemeinen Schulpflicht zu verdanken war. Staatliche   Gesundheitsdienste sind ebenfalls kostenlos. Fl&#228;chendeckende   Impfprogramme sind Realit&#228;t, weil die Zahl der &#196;rztInnen kontinuierlich   erh&#246;ht wird &#8211; allein in diesem Jahr wurden 100.000 neue &#196;rztInnen   ausgebildet. Infektionskrankheiten wie Malaria und Typhus geh&#246;ren der   Vergangenheit an, die Kindersterblichkeit wurde deutlich gesenkt und   KubanerInnen leben durchschnittlich zehn Jahre l&#228;nger als der Rest der   lateinamerikanischen Bev&#246;lkerung.<\/p>\n<p>  <b>Die Sowjetunion und Kuba<\/b><\/p>\n<p>  Unm&#246;glich w&#228;ren solche Verbesserungen ohne die Handelsbeziehungen zur   UdSSR und Osteuropa gewesen. 85 Prozent des kubanischen Zuckerhandels   wurden hinter dem &#8222;eisernen Vorhang&#8220; abgewickelt, wo kubanischer Zucker   zum drei- bis vierfachen Weltmarktpreis gekauft wurde. 95 Prozent des   kubanischen &#214;ls kam aus der Sowjetunion, die russische Wirtschaftshilfe   lag bei &#252;ber einer Million US-Dollar pro Tag.<\/p>\n<p>  Jedoch verhinderte die Sowjetunion in doppelter Hinsicht eine   sozialistische Umgestaltung auf Kuba. Zum einen tat der Kreml alles,   eine Arbeiterdemokratie auf Kuba zu vereiteln und stattdessen dem   Inselstaat sein eigenes Kommandosystem &#252;berzust&#252;lpen. So war die   staatliche Planung Kubas &#252;ber Jahrzehnte hinweg zwar wesentlicher Faktor   f&#252;r ein kontinuierliches Wirtschaftswachstum, doch in einer   sozialistischen Gesellschaft, in der die Wirtschaft von der arbeitenden   Bev&#246;lkerung demokratisch geplant und kontrolliert wird, w&#228;re es auf Kuba   sicherlich nicht zu wahnwitzigen Umst&#228;nden wie vollkommen unbrauchbaren   Maschinenlieferungen gekommen. Weit auseinanderklaffende L&#246;hne von   FacharbeiterInnen und anderen Besch&#228;ftigten wurden auf Kuba ebenso vom   stalinistischen Kreml-Regime &#252;bernommen wie Privilegien und   Einparteienherrschaft.<\/p>\n<p>  Zum anderen waren die Machthaber in Moskau &#8211; seit der Etablierung ihrer   Diktatur Mitte der zwanziger Jahre &#8211; in st&#228;ndiger Sorge, dass eine   erfolgreiche sozialistische Revolution in einem anderen Land ihre   Herrschaft gef&#228;hrden k&#246;nnte. Die Sowjetunion, sp&#228;ter auch die   Ostblockstaaten konnten sich gerade deshalb als sozialistisch ausgeben,   weil es weltweit kein Land gab, in dem auf Basis einer geplanten   Wirtschaft eine wirkliche Arbeiterdemokratie etabliert wurde. Die Spitze   der KPdSU war sich im klaren dar&#252;ber, dass die Entwicklung einer   sozialistischen Demokratie auf Kuba f&#252;r die unterdr&#252;ckten Massen in der   Sowjetunion ein Ansporn gewesen w&#228;re, das eigene stalinistische Regime   in Frage zu stellen und eine grundlegende Ver&#228;nderung anzustreben.<\/p>\n<p>  Nach dem Fall der Batista-Diktatur h&#228;tte die M&#246;glichkeit bestanden, die   ganze Bev&#246;lkerung, allen voran die in Industriebetrieben verankerten   Teile, in die gesellschaftliche Umgestaltung mit einzubeziehen. Doch   eben dort lag die Schw&#228;che. Selbst Che Guevara, der die entstehenden   b&#252;rokratischen Methoden entschieden ablehnte, hatte kein klares   Verst&#228;ndnis davon, dass die dynamische Teilhabe der ArbeiterInnen und   Bauern, die ihre Bed&#252;rfnisse und die Arbeitsabl&#228;ufe in der Produktion am   besten kennen, f&#252;r die Entwicklung hin zum Sozialismus so unabl&#228;ssig ist   wie die Luft zum Atmen.<\/p>\n<p>  <b>Zusammenbruch des Stalinismus und Wirtschaftskrise<\/b><\/p>\n<p>  Die kubanische Wirtschaft konnte bis Mitte der achtziger Jahre ein   permanentes Wirtschaftswachstum verzeichnen. Vor ernsthaften   Schwierigkeiten stand Kuba nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion.   Washington sah sich seinem Ziel einer kapitalistischen Restauration   Kubas Anfang der neunziger Jahre nah.<\/p>\n<p>  In drei Jahren ging die Wirtschaftskraft Kubas um mehr als ein Drittel   zur&#252;ck. Unweigerlich fiel der Lebensstandard schlagartig &#8211; es kam zu   Lebensmittelrationierungen und Entlassungen von 500.000 Besch&#228;ftigten.   Die Herrschenden in den USA reagierten prompt und verst&#228;rkten das   bestehende Embargo mittels des Helms-Burton-Act. Dieses Gesetz   behinderte Beziehungen Kubas zum Ausland auf drastische Weise. Die   Landesw&#228;hrung Peso brach 1993 faktisch zusammen, der Umtauschkurs zum   Dollar fiel auf 120 zu 1.<\/p>\n<p>  Die KP-Spitze &#246;ffnete das Land f&#252;r den kapitalistischen Weltmarkt und   setzte damit die sozialen Errungenschaften aufs Spiel. Eine Art   Startschuss stellte die Zulassung des amerikanische Dollar dar, der bis   2004 als Zweitw&#228;hrung erlaubt war, um die dringend notwendigen Devisen   im Zuge der Dollar&#252;berweisungen von ExilkubanerInnen nicht zu verlieren.   W&#228;hrend dieser &#8222;Sonderperiode&#8220; entstanden in zahlreichen   Wirtschaftsbereichen Privatfirmen und die kubanischen Streitkr&#228;fte   erlangten wirtschaftlichen Einfluss. Raul Castros Stellvertreter als   Verteidigungsminister, General Julio Casas Regueiro, hat die 230 Firmen   der &#8222;Union der Milit&#228;rischen Betriebe&#8220; unter sich. Diese nach   kapitalistischen Marktgesetzen ausgerichteten Betriebe sind mittlerweile   der gr&#246;&#223;te Arbeitgeber Kubas. Die seit 1993 expandierende private   Touristik- und Gastronomiebranche ist von besonderer Bedeutung.   Internationale Hotelketten, wie der weltbekannte Club Med, haben mit vom   Milit&#228;r direkt oder mittelbar kontrollierten Betrieben Joint-Ventures   gegr&#252;ndet. Das Regime hat sich umorientiert: Seit dem Zusammenbruch der   Ostblockl&#228;nder ist Kuba nur noch in Reiseprospekten die Zuckerinsel,   tats&#228;chlich sind die Hauptabnehmer des kubanischen Zuckers weggefallen.   Kuba reagierte panisch und verringerte die Anbaufl&#228;che f&#252;r Rohrzucker   seit 2003 um rund 60 Prozent, bis heute wurden gut die H&#228;lfte der   Zuckerm&#252;hlen geschlossen. Das Gesch&#228;ft mit dem Tourismus hat die Ertr&#228;ge   der einst wichtigsten Exportquelle Kubas l&#228;ngst hinter sich gelassen. <\/p>\n<p>  <b>Was kommt nach der Castro-&#196;ra?<\/b><\/p>\n<p>  Kritik der KubanerInnen an der Regierung gibt es zur Gen&#252;ge, immerhin   ist der Lebensstandard von vor 1989 &#8211; trotz &#220;berwindung der   Wirtschaftskrise &#8211; nicht wieder hergestellt. Teile der Bev&#246;lkerung   halten das ganze Regime f&#252;r korrupt. Dennoch wird die Person Fidel   Castro von der Mehrheit anerkannt. Castro wird als Revolutionsf&#252;hrer   gesehen, der dem Druck des Imperialismus nicht nachgibt. Eben deshalb   fungiert er bis heute als Stabilisator des Regimes. Angesichts der   materiellen Probleme und dem Mangel an demokratischen Rechten gibt es   keine Garantie, dass die kubanische Arbeiterklasse einer weitreichenden   kapitalistischen Restauration wirksam entgegentritt. Da keine   charismatische Person, die auch nur ansatzweise Castros Beliebtheit   entsprechen k&#246;nnte, in der F&#252;hrungsriege der B&#252;rokratie existiert, ist   die M&#246;glichkeit f&#252;r ein Machtvakuum nach Castros Abdanken vorhanden. Ob   sich der Fl&#252;gel der B&#252;rokratie durchsetzt, der f&#252;r eine weitere   Markt&#246;ffnung Kubas eintritt, oder ob sich jener Fl&#252;gel durchsetzt, der   die bisherigen Verh&#228;ltnisse aufrechterhalten will, ist offen.<\/p>\n<p>  Die Frage, ob sich die Planwirtschaft in Kuba halten kann, ist nicht   zuletzt mit den neu entstandenen Handelsbeziehungen Kubas verbunden.   Tragende S&#228;ule der kubanischen Wirtschaft ist neben der Tourismusbranche   heute die Grundstoffindustrie. Besonders der Abbau von Nickel und Kobalt   bescherte der Regierung seit 2004 sch&#228;tzungsweise eine Milliarde Dollar.   China, der wichtigste Abnehmer von Nickel, ist neben Venezuela   bevorzugter Handelspartner Kubas geworden und liefert f&#252;r das Metall   auch dringend ben&#246;tigte Busse an den Inselstaat. Derweil decken die   venezolanischen Erd&#246;llieferungen etwa die H&#228;lfte des kubanischen Bedarfs   an &#214;l. Zur H&#228;lfte des Weltmarktpreises &#252;berl&#228;sst der Linkspopulist   Ch&#225;vez seinem Vorbild Castro den wichtigen Rohstoff, im Gegenzug   profitiert er vom kubanischen Export medizinischer Dienstleistungen:   20.000 gut ausgebildete MedizinerInnen werden nach Venezuela entsandt,   um in den Armenvierteln &#228;rztliche Hilfe anzubieten.<\/p>\n<p>  Diese Beziehungen sind wichtig f&#252;r das &#220;berleben der kubanischen   Planwirtschaft. Doch entscheidender als der Wirtschaftshandel ist die   Linksverschiebung auf dem gesamten lateinamerikanischen Kontinent, die   zu einer Wiederbelebung sozialistischer Ideen gef&#252;hrt hat. Die   Massenproteste gegen direkte und indirekte, vom Wei&#223;en Haus mit   eingef&#228;delte Putschversuche gegen Pr&#228;sident Ch&#225;vez, Morales&#8217; Wahlsieg   als Folge jahrelanger verallgemeinerter Klassenk&#228;mpfe in Bolivien und   die Massendemonstrationen radikalisierter Jugendlicher in Chile sind nur   einige Beispiele f&#252;r das Erstarken von antikapitalistischen Bewegungen.   Vor diesem Hintergrund sahen sich Ch&#225;vez und Morales &#8211; die mittlerweile   mit Castro eng verbunden sind &#8211; gezwungen, weiter nach links zu gehen. <\/p>\n<p>  <b>F&#252;r sozialistische Demokratie in Kuba und international<\/b><\/p>\n<p>  Die Entwicklungen auf dem lateinamerikanischen Kontinent k&#246;nnen die   progressiven Elemente in der kubanischen Gesellschaft st&#228;rken und den   Fl&#252;gel innerhalb der B&#252;rokratie zur&#252;ckdr&#228;ngen, der f&#252;r eine &#214;ffnung des   Marktes eintritt. Aber um die Errungenschaften der Revolution von 1959   wirklich zu sichern, und um die Lebensbedingungen der kubanischen   Bev&#246;lkerung nachhaltig zu verbessern, muss die kubanische Arbeiterklasse   das b&#252;rokratische System &#252;berwinden und demokratische Strukturen   aufbauen. Selbst wenn Kuba unter neuer Staatsf&#252;hrung jeglicher   Markt&#246;ffnung trotzt, w&#228;re das Land isoliert und st&#252;nde immer unter dem   Druck der umliegenden kapitalistischen Staaten, allen voran des   US-Imperialismus. Deswegen muss die kubanische Arbeiterklasse ihr   Schicksal in die eigenen H&#228;nde nehmen, die b&#252;rokratischen   Herrschaftsformen &#252;berwinden und auf Basis demokratischer Komitees auf   allen Ebenen in Wirtschaft und Gesellschaft eine sozialistische   Demokratie anstreben. Gleichzeitig gilt es, die revolution&#228;ren   Bewegungen auf dem lateinamerikanischen Kontinent zu unterst&#252;tzen. Denn   nur der Sturz des Kapitalismus in weiteren Staaten Lateinamerikas ist   eine wirkliche Garantie f&#252;r die Verteidigung der Errungenschaften der   kubanischen Revolution.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>      Zur&#252;ck zum Markt oder vorw&#228;rts zu einer sozialistischen Demokratie &#8211;<br \/>\n      wohin steuert Kuba?<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[41],"tags":[185],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11744"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11744"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11744\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11744"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11744"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11744"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}