{"id":11680,"date":"2006-06-29T09:21:21","date_gmt":"2006-06-29T09:21:21","guid":{"rendered":".\/?p=11680"},"modified":"2006-06-29T09:21:21","modified_gmt":"2006-06-29T09:21:21","slug":"11680","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2006\/06\/11680\/","title":{"rendered":"Besetzungen von Hochschulen in Griechenland gehen weiter"},"content":{"rendered":"<p>  Sieben Wochen nach dem Aufstand der StudentInnen, der in der ersten   Maiwoche begann, sind weiterhin 415 der 456 griechischen Hochschulen   besetzt. <!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  <i>von Andros Payiatsos, Xekinima (Schwesterorganisation der SAV und   Sektion des CWI in Griechenland), Athen <\/i>    <\/p>\n<p>  Wie ein Donnerschlag aus heiterem Himmel fing die Massenbewegung der   Studierenden an. Die Regierung hatte so etwas absolut nicht erwartet und   war daher mehr als &#252;berrascht von dem Ausma&#223; der Proteste.<i> <\/i>    <\/p>\n<p>  Doch viel wichtiger als dies, hat die neue Studi-Bewegung auch die   Arbeiterbewegung aufger&#252;ttelt und Solidarit&#228;tsstreiks hervorgerufen. F&#252;r   letzten Donnerstag, den 22. Juni, hatte die Gewerkschaft der &#246;ffentlich   Besch&#228;ftigten (ADEDY) zu einem 24-st&#252;ndigen Streik aufgerufen, um die   Studierenden zu unterst&#252;tzen. Sie forderte dazu auf, an diesem Tag an   der stattfindenden Studi-Demo teilzunehmen. Ebenfalls f&#252;r den 22. Juni   organisierte die Gewerkschaft GSEE, in der Besch&#228;ftigte des privaten und   &#246;ffentlichen Versorgungssektors organisiert sind, eine 3-st&#252;ndige   Arbeitsniederlegung in Solidarit&#228;t mit den k&#228;mpfenden StudentInnen.<i> <\/i>    <\/p>\n<p>  <b>Der Funke, der &#252;berspringt<\/b><i> <\/i>    <\/p>\n<p>  Anlass f&#252;r die StudentInnen auf die Stra&#223;e zu gehen war, dass die   rechts-konservative und neoliberale Regierung der Partei Neue Demokratie   (ND) ein Gesetz einf&#252;hren wollte, dass die Hochsch&#252;lerInnen u.a. dazu   zwingen sollte, f&#252;r Lehrb&#252;cher zu zahlen (bisher gab es pro Fach ein   Grundlagenwerk umsonst). Weitere Einschnitte bei der Bezuschussung des   Mensaessens und die Zwangsexmatrikulation von sogenannten   LangzeitstudentInnen, die l&#228;nger als zwei Jahre &#252;ber die jeweilige   &#8222;Regelstudienzeit&#8220; studieren, waren andere Eckpunkte des Vorhabens.<\/p>\n<p>  Die geplanten Ma&#223;nahmen bedeuten einen erneuten massiven Angriff   besonders auf die Studierenden aus Arbeiter-Familien. In Griechenland   erhalten StudentInnen keinerlei Unterst&#252;tzung wie BAF&#246;G und nicht einmal   g&#252;nstige Kredite. Die Familien m&#252;ssen die vollen Kosten des Studiums im   sogenannten kostenlosen h&#246;heren Bildungssektor (Uni oder Fachhochschule)   tragen. Studentenwohnheime existieren faktisch nicht (wenn, dann sind   sie in einem grauenhaften Zustand und zahlenm&#228;&#223;ig nicht relevant), so   dass Studis, die nicht am Ort ihres Elternhauses die Universit&#228;t   besuchen, private Unterk&#252;nfte anmieten m&#252;ssen. Das f&#252;hrt dazu, dass ein   hoher Anteil an StudentInnen gezwungen ist, neben dem Studium einer   Erwerbsarbeit nachzugehen. Dies macht es unm&#246;glich, innerhalb der   Regelstudienzeit einen Abschluss zu schaffen (auch zwei Jahre mehr   reichen in vielen F&#228;llen nicht aus).<\/p>\n<p>  <b>Tiefere Ursachen<\/b><\/p>\n<p>  Dennoch gibt es auch tiefer liegende Ursachen f&#252;r die starke Zunahme an   Ver&#228;rgerung. In den letzten 10, 15 Jahren ist das Bildungssystem durch   ein Bildungs- und Studierenden-feindliches Gesetz nach dem anderen immer   repressiver geworden.<\/p>\n<p>  In vergangener Zeit versuchten die StudentInnen noch Unterk&#252;nfte nach   der Logik zu akzeptieren, dass, wer Entbehrungen hinnimmt, am Ende schon   mit einem besseren Lebensstandard belohnt wird. Ein Ergebnis der   heruntergewirtschaften Politik der linken griechischen Parteien KKE   (kommunistische Partei) und Synaspismos (in Teilen vergleichbar mit der   L.PDS).<\/p>\n<p>  Und schlie&#223;lich mussten die Studierenden erkennen, dass sie sich auch   nach dem Vordiplom und selbst mit dem Hochulabschluss in der Tasche   nicht vor den F&#228;ngen des Kapitalismus retten konnten. Nach Beendigung   des Studiums sehen sie sich mit Arbeitslosigkeit konfrontiert und ihre   Abschlussnoten sind dann nur noch wenig oder gar nichts mehr wert. Und   selbst wenn sie einen Job finden, ist dieser meist befristet, wird nur   mit dem Mindestlohn verg&#252;tet, verlangt einen 10-Stunden-Tag oder mehr   ohne Zahlung von &#220;berstunden bei 600,- bis 700,- &#8364; monatlich.<\/p>\n<p>  Wie so oft hat sich die herrschende Klasse aber wieder einmal   verrechnet. Man dachte, dass die Hochsch&#252;lerInnen konservativ geworden   sind und dies auch geblieben w&#228;ren. Diese Fehleinsch&#228;tzung lie&#223; sie nun   mit ihren Angriffen &#252;ber die Str&#228;nge schlagen. Als die   Besetzungsaktionen begannen, verbrachte die Studentenorganisation der   ND, die &#252;ber Jahre die Mehrheit in den studentischen Gremien gestellt   hatte, noch ihre ausgedehnten Osterferien auf der Insel Mykonos&#8230;<\/p>\n<p>  <b>ArbeiterInnen unterst&#252;tzen die Studierenden<\/b><\/p>\n<p>  Der wichtigste Punkt in der Entwicklung der Auseinandersetzungen der   letzten Wochen ist, dass einerseits Verbindungen zwischen Studi-Bewegung   und Arbeiterorganisationen gekn&#252;pft werden und andererseits, dass sich   die Regierung an zwei Fronten zur&#252;ckziehen musste.<\/p>\n<p>  Von Anfang an ist Xekinima f&#252;r die Unterst&#252;tzung durch die   Arbeiterbewegung eingetreten. In der Tat schlugen wir nicht nur ein   festes Datum vor, um einen 24-st&#252;ndigen Generalstreik vorzubereiten,   sondern auch, dass GSEE und ADEDY diese Forderung &#252;bernehmen sollten.   Unsere Vorschl&#228;ge wurden zun&#228;chst von einigen AktivistInnen &#252;bernommen,   dann von Teilen der besetzten Hochschulen in Resolutionen aufgenommen   und schlie&#223;lich vom Koordinations-Komitee in Athen aufgegriffen.<\/p>\n<p>  Am Ende kam es dann zu Streiks am 22. Juni 06, die, wie oben   beschrieben, von beiden Gewerkschaftsverb&#228;nden getragen wurden &#8211; wenn   auch suboptimal organisiert (komplett unorganisiert w&#228;re eine   treffendere Beschreibung).<\/p>\n<p>  <b>Regierung auf dem R&#252;ckzug<\/b><\/p>\n<p>  Die bisherige Entwicklung bereitet der Regierung die Sorge, dass der   Funke der Studi-Bewegung auf die Arbeiterbewegung &#252;berspringen k&#246;nnte.   Offen zugegeben wurde dies bereits von einer der b&#252;rgerlichsten   Tageszeitungen des Landes.<\/p>\n<p>  Genau aus diesem Grund k&#252;ndigte die Regierung Mitte Juni an, dass die   Gesetzesnovelle nicht wie geplant vor der Sommerpause umgesetzt werden   w&#252;rde. Das war der erste R&#252;ckzieher. Dennoch wurden damit weder die   Massenkundgebungen noch die weiter steigende Zahl der Besetzungen   beendet. Daher machte man nur eine Woche sp&#228;ter, am Mittwoch, den 21.   Juni, weitere Zugest&#228;ndnisse: Die Versorgung mit Lehrb&#252;chern soll   demnach unangetastet bleiben und die Bestimmungen zu   Zwangsexmatrikulationen werden nicht so stringent wie urspr&#252;nglich   angek&#252;ndigt.<\/p>\n<p>  Auf dieser Grundlage lud die Regierung auch StudierendenvertreterInnen   zu Gespr&#228;chen ein. Wie dem auch sei soll das Gesetz weiter durch das   Parlament bugsiert werden. Eines der zentralen Angebote ist, dass an   jeder Hochschule Verantwortliche eingesetzt werden, die sich dann   speziell um die Finanzierung der Unis k&#252;mmern. Hierbei handelt es sich   um einen weiteren Versuch der Regierung, Bildung unter   marktwirtschaftlichen Gesichtspunkten zu sehen: Das Ziel ist eine von   mulinationalen Konzernen finanzierte Forschung und gesponsorte   StudentInnen, die dem Markt genehm sind.<\/p>\n<p>  Doch die Studi-Bewegung reagierte ablehnend auf die Einladungen und   machte klar, dass mensch an solch einer Debatte nicht interessiert ist   und das Gesetz als Ganzes bek&#228;mpft.<\/p>\n<p>  <b>Wendepunkt<\/b><\/p>\n<p>  Die bisherigen R&#252;ckzieher der Regierung sind wichtige Teilerfolge f&#252;r   die Studierenden, doch der Kampf ist noch l&#228;ngst nicht vorbei. Wenn   diese Teilsiege korrekt genutzt werden, dann ist aber auch der gro&#223;e   Erfolg in greifbarer N&#228;he. Von gr&#246;&#223;ter Bedeutung ist, dass die Bewegung   Zeit gewinnt. Wenn diese Zeit allerdings nicht taktisch genutzt wird,   schafft das wiederum Vorteile f&#252;r die Gegenseite. Und in der Tat ist es   das, was die Regierung vorhat.<\/p>\n<p>  Wir m&#252;ssen die bevorstehenden Semesterferien im Auge behalten. Im   Gegensatz zu anderen Stimmen in der Studi-Bewegung, hat Xekinima dagegen   argumentiert, die Besetzungen &#252;ber die zwei Monate dauernden   Sommer-Semesterferien fortzusetzen. In dieser Zeit werden die meisten   Studierenden zu ihren Eltern oder zum Arbeiten auf die Ferieninseln   fahren, weil sie sich die Unterk&#252;nfte am Studienort ansonsten nicht   leisten k&#246;nnen. Au&#223;erdem werden die gro&#223;en St&#228;dte sowieso menschenleer   sein, weil das ganze Land sich in den Ferien befindet.<\/p>\n<p>  <b>Gewonnene Zeit muss jetzt genutzt werden<\/b><\/p>\n<p>  Xekinima tritt daf&#252;r ein, einen gut durchdachten Plan f&#252;r die   Wiederaufnahme der K&#228;mpfe im Herbst zu erstellen. Die Studierenden   m&#252;ssen gut vorbereitet zur&#252;ck an die Unis kommen, sich sofort zu   Vollversammlungen in den Aulen einfinden und die Hochschulen erneut   besetzen.<\/p>\n<p>  Wenn Versuche unternommen werden sollten, die Besetzungen den ganzen   Sommer hindurch fortzusetzen, w&#252;rde dies zur Isolierung der K&#228;mpfe   f&#252;hren und dazu, dass die Bewegung ausgelaugt wird und bis zum Herbst   entscheidend an Kampfbereitschaft verliert.<\/p>\n<p>  Dar&#252;ber hinaus muss die M&#246;glichkeit gegeben werden, im September an den   Pr&#252;fungen teilzunehmen, weil ansonsten ein Gutteil der Studierenden   gegen eine Fortsetzung der K&#228;mpfe stimmen k&#246;nnte. Danach muss dann mit   den Besetzungsaktionen fortgefahren werden.<\/p>\n<p>  <b>Politische Gegenoffensive von N&#246;ten <\/b>    <\/p>\n<p>  Von entscheidender Wichtigkeit ist ebenfalls, dass die Zeit bis dahin   genutzt wird, um sich politisch f&#252;r die n&#228;chste Runde vorzubereiten.   D.h. dass die Bewegung sich Punkt um Punkt mit der Gesetzesvorlage der   Regierung auseinandersetzen und der griechischen Arbeiterbewegung wie   der ganzen Gesellschaft erkl&#228;ren muss, wo und weshalb mensch nicht   einverstanden mit der Regierungsvorlage ist. Der Grund daf&#252;r ist, dass   seitdem die Regierung den Studierenden Angebote unterbreitet, Verwirrung   entstanden ist. So wird die b&#252;rgerliche Presse nicht m&#252;de, die Situation   so darzustellen, dass &#8222;die Regierung den Studenten den Dialog anbietet,   diese das ablehnen und statt dessen die Hochschulen besetzen &#8211; folglich   sind sie faul&#8220;.<\/p>\n<p>  Gleichzeitig muss die Studi-Bewegung ihre Vorschl&#228;ge dar&#252;ber erkl&#228;ren,   warum die Gesellschaft ein anderes Bildungssystem braucht. ArbeiterInnen   und ihre Familien m&#252;ssen dazu eingeladen werden, sich an der Diskussion   dar&#252;ber zu beteiligen und es muss einen Appell an die Arbeiterbewegung   geben, diese Vorschl&#228;ge zu unterst&#252;tzen.<\/p>\n<p>  Xekinima beabsichtigt die Novelle des Bildungsgesetzes aufzugreifen,   daran zu verdeutlichen, wo die Reise hingehen soll und gleichzeitig   konkrete Vorschl&#228;ge zur Verbesserung statt Verschlechterung der Lage f&#252;r   Studierende und ArbeiterInnen (ihre Eltern, die enorme Kosten f&#252;r die   Ausbildung ihrer Kinder auf sich nehmen) zu machen. Wir haben vor, die   Einzelheiten in &#246;ffentlichen Studi-Versammlungen und auf den Treffen der   Koordinations-Komitees vorzutragen. Auf diese Weise soll ein Beitrag zur   Weiterentwicklung der Bewegung geleistet werden.<\/p>\n<p>  <b>Gemeinsame Bildungs-Front<\/b><\/p>\n<p>  Wir gehen davon aus, dass es auf Basis dieser konkreten Vorschl&#228;ge   m&#246;glich sein wird, die K&#228;mpfe im September wieder aufzunehmen und dann   sogar die Sch&#252;lerInnen und LehrerInnen mit einzubinden.<\/p>\n<p>  Es handelt sich hierbei nicht um abstrakte Ideen, weil das   Bildungssystem als Ganzes angegriffen wird und Sch&#252;lerInnen wie   LehrerInnen auch schon angedeutet haben, die Studi-Bewegung aktiv zu   unterst&#252;tzen. LehrerInnen der Grund- und weiterf&#252;hrenden Schulen reden   bereits jetzt offen &#252;ber die Aufnahme von Streiks , sobald das neue   Schuljahr im September beginnt.<\/p>\n<p>  Es ist m&#246;glich, dass kommenden Herbst eine wahre Bildungs-Bewegung   entsteht. Und falls das erreicht wird, dann w&#252;rde das eine sehr wichtige   Entwicklung ausdr&#252;cken, die zweifellos die F&#252;hrung der   Gewerkschaftsverb&#228;nde GSEE und ADEDY dazu bringen, den Generalstreik   auszurufen. In dem Fall w&#228;re der Gesamtsieg in greifbarer N&#228;he. Xekinima   wird schwer f&#252;r diese M&#246;glichkeit arbeiten, weil uns klar ist, dass sich   so etwas nicht von selbst entwickelt, sondern ernsthafter Vorbereitung   bedarf. W&#252;rde die Bewegung wie beschrieben fortschreiten, dann w&#228;re das   ein echter Durchbruch f&#252;r die Jugendlichen und die ArbeiterInnen in   Griechenland.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>      Sieben Wochen nach dem Aufstand der StudentInnen, der in der ersten<br \/>\n      Maiwoche begann, sind weiterhin 415 der 456 griechischen Hochschulen<br \/>\n      besetzt.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[50],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11680"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11680"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11680\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11680"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11680"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11680"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}