{"id":11655,"date":"2006-06-06T12:42:19","date_gmt":"2006-06-06T12:42:19","guid":{"rendered":".\/?p=11655"},"modified":"2006-06-06T12:42:19","modified_gmt":"2006-06-06T12:42:19","slug":"11655","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2006\/06\/11655\/","title":{"rendered":"400.000 Streikende besetzen Schulen"},"content":{"rendered":"<p>Chile &#8211; Jugendliche &#252;bernehmen die Stra&#223;e und fordern gerechte Bildungschancen <!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  <i>von Tony Saunois , CWI (Komitee f&#252;r eine Arbeiterinternationale, der   auch die SAV angeh&#246;rt), aus Santiago.<\/i><\/p>\n<p>  Vergangene Woche traf der franz&#246;sische Pr&#228;sident zu einem Staatsbesuch   in der chilenischen Hauptstadt Santiago ein. Begr&#252;&#223;t wurde er von   Spruchb&#228;ndern, die mensch in den neuen U-Bahnstationen des 20.   Jahrhunderts aufgeh&#228;ngt hatte: &#8222;Willkommen, Pr&#228;sident Jacques Chirac!&#8221;.   Ziel des Besuchs war, die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen beiden   L&#228;ndern zu vertiefen. Als er statt dessen Zeuge davon wurde, wie sich   eine neue Sch&#252;ler- und Studierenden-Bewegung herausbildete, muss Chirac   sich gef&#252;hlt haben, als habe er Frankreich nie verlassen.<\/p>\n<p>  In der Woche, da Chirac Chile besuchte, gingen mehrere zehntausend   Oberstufensch&#252;lerInnen auf die Stra&#223;e und organisierten   Schulbesetzungen, um auf diese Weise ihrer Forderung nach mehr Mitteln   f&#252;r die Bildung Ausdruck zu verleihen. Die letzten Meldungen sprechen   von mehr als 400.000 Sch&#252;lerInnen, die sich am Streik beteiligten und   Schulgeb&#228;ude in allen gro&#223;en chilenischen St&#228;dten besetzten. Darunter   die Hauptstadt Santiago de Chile, Concepcion, Valpariso, Puerto Monte.   An einer Schule in Santiago befestigten Sch&#252;lerInnen ein riesiges   Transparent mit dem Che Guevara-Zitat: &#8222;Seien wir realistisch, versuchen   wir das Unm&#246;gliche!&#8220;. &#220;ber 100.000 Sch&#252;lerInnen nahmen an den   Vorbereitungen f&#252;r den eint&#228;gigen Streik teil.<\/p>\n<p>  Andere Slogans, die auf mitgef&#252;hrten Schildern und an von den besetzten   Schulen herabh&#228;ngenden Transpis zu lesen waren, brachten die Meinung der   Sch&#252;lerInnen klar zum Ausdruck: &#8222;Wir sind die Zukunft und wir brauchen   gerechte Bildungschancen!&#8220;, &#8222;Gerechte Bildungschancen &#8211; nicht f&#252;r   wirtschaftliche Interessen!&#8220; und &#8222;Bildung f&#252;r die Wirtschaft? &#8211; Das ist   die andere Seite von La Moneda!&#8220; (La Moneda ist die Bezeichnung f&#252;r den   chilenischen Pr&#228;sidentenpalast und bedeutet auch &#8222;Medaille&#8220;). Am   h&#228;ufigsten war der Spruch zu lesen: &#8222;F&#252;r gerechte und freie Bildung!&#8220;.<\/p>\n<p>  Andere richteten sich direkt an die neue chilenische Pr&#228;sidentin   Michelle Bachelet, Mitglied der &#8222;Chilenischen Sozialistischen Partei&#8220;.   Nach nicht einmal drei Monaten im Amt sieht sich ihre   Regierungskoalition schon mit einer Serie von Konflikten und Krisen   konfrontiert. Bachelets Wahlkampagne stand unter dem Motto: &#8222;Estoy   contigo&#8220; (&#8222;Ich bin auf eurer Seite&#8220;). Die Transparente der Sch&#252;lerInnen   nahmen dies wieder auf. Aus vielen Schulfenstern hing die Frage:   &#8222;Bachelet &#8211; &#191;estas con nosotros?&#8220; (&#8222;Bachelet &#8211; bist du auf unserer   Seite?&#8220;).<\/p>\n<p>  Die Jugendproteste, die 13- bis 16-j&#228;hrige Sch&#252;lerInnen einbezogen,   stellen eine bedeutsame politische Wende dar. Bisher hinkte Chile im   lateinamerikanischen Ma&#223;stab noch hinterher, was das Ausma&#223; von   Arbeitsk&#228;mpfen und Sch&#252;ler- bzw. Studierenden-Protesten angeht. Vor 16   Jahren noch war der &#8222;demokratische Wandel&#8220; erst im Entstehen begriffen.   Jetzt erlebt das Land den ersten gro&#223;en Protest &#8211; von einer Generation,   die die schwere Last der Pinochet-Diktatur nicht mehr mit sich tr&#228;gt. Es   sind diese Jugendlichen, die in den kommenden Jahren einen Beruf   ergreifen wollen und die Gelegenheit haben, den k&#228;mpferischen Geist der   heutigen Proteste mit ins Arbeitsleben zu nehmen.<\/p>\n<p>  Wenn es auch in den vergangenen Jahren schon zu Protesten von   Oberstufensch&#252;lerInnen gekommen ist, so offenbaren die Aktionen dieser   Tage eine tiefgr&#252;ndige Entwicklung im politischen Bewusstsein der   k&#228;mpfenden jungen Generation. W&#228;hrend mensch noch verwirrt von der   Vielzahl der von au&#223;en hereingetragenen Forderungen und &#228;u&#223;erst   misstrauisch gegen&#252;ber politischen Organisationen und Institutionen ist,   verk&#246;rpert die neue Bewegung einen vielsagenden Fortschritt. Die   Proteste der letzten Jahre verlangten nach kostenlosen Fahrausweisen,   einer Steigerung um 10 Pesos im Fahrkarten-Rabattsystem und weiteren   Verbesserungen. In diesem Jahr erkl&#228;rte ein Junge vor einer Schule in   Santiago: &#8222;Das alles hat nichts gebracht. Jetzt kommt es endlich darauf   an, dass wir das gesamte Bildungssystem ver&#228;ndern!&#8220;.<\/p>\n<p>  Eine zentrale Forderung der Bewegung ist die Abschaffung des LOCE   (Bildungsgesetz), das Bestandteil der Verfassung ist. Dieses Gesetz   wurde noch von der Pinochet-Diktatur eingef&#252;hrt, um bildungspolitische   Aufgaben an regionale Organe mit geringen finanziellen Mitteln zu   &#252;bertragen und damit die Privatisierung der Bildung voranzutreiben. Mit   der Forderung, dieses Gesetz au&#223;er Kraft zu setzen, sind sich die   Sch&#252;lerInnen sehr wohl dar&#252;ber bewusst, dass sie damit f&#252;r die R&#252;cknahme   eines Haupt-Bestandteils neoliberaler Politik des kapitalistischen   B&#252;ndnisses der sogenannten <i>Concertacion <\/i>von Christdemokraten   und Sozialistischer Partei k&#228;mpfen. Um dies zu erreichen, m&#252;sste nicht   nur die Verfassung, sondern auch die Politik der Parlamentsmehrheit   ge&#228;ndert werden. Und eine solche Kehrtwende in der Politik der   regierenden Klasse Chiles verlangt nat&#252;rlich nach einer weit st&#228;rkeren   Protestbewegung, die auch die Arbeiterklasse mit einbeziehen m&#252;sste.<\/p>\n<p>  <b>Brutale Unterdr&#252;ckung<\/b><\/p>\n<p>  Das Ma&#223; und die Schnelligkeit, in der sich die Bewegung entwickelt, hat   die Regierung schon jetzt dazu gebracht, nerv&#246;s zu werden. Sie reagierte   mit brutaler Repression und &#252;berschritt damit einen Markstein. Eine   &#252;berw&#228;ltigende Opposition gegen die Polizei-Aggression war die Folge   dieses Verhaltens. W&#228;hrend Gruppen von Jugendlichen mit Plakaten und   Transpis f&#252;r bessere Bildung durch die Stra&#223;en zogen, wurden sie   verpr&#252;gelt, mit Tr&#228;nengas attackiert und von Wasserwerfern angegriffen.   Es war dieselbe Situation, in der sich die junge Generation unter dem   verhassten Pinochet-Regime befunden hat.<\/p>\n<p>  Auf den Kundgebungen kam es seitens der Jugendlichen weder zu Gewalt an   Menschen noch wurden irgendwelche Sachen zerst&#246;rt. Trotzdem ging die   Polizei mit hoher Aggressivit&#228;t und ohne Einschr&#228;nkungen auch gegen 13-,   14-j&#228;hrige vor, die f&#252;r mehr LehrerInnen, kleinere Klassen, Schulmensen,   B&#252;cher und andere Dinge auf die Stra&#223;en gegangen waren.<\/p>\n<p>  W&#228;hrend das chilenische &#8222;Wirtschaftswunder&#8220; von einem Aufschwung in den   Bereichen Infrastruktur und Transport und einer Ausdehnung im Bausektor   herr&#252;hrt, geht ein gewaltiger Gro&#223;teil der Gewinne aus diesem Boom auf   die Depotkonten der herrschenden Klasse. Die 20% reichsten Chilenen   nehmen 62% des landesweit erwirtschafteten Einkommens ein, und die   &#228;rmsten 20% der Bev&#246;lkerung m&#252;ssen mit einem Anteil von nur 3,3% des   Gesamteinkommens existieren. Die Gesundheitsversorgung und der   Bildungssektor haben vom Wachstum kaum oder gar nicht profitiert.<\/p>\n<p>  Die Regierung Bachelets machte unterdessen bereits deutlich, dass sie   mit der neoliberalen Politik ihrer Vorg&#228;nger-Regierung des konservativen   Pr&#228;sidenten Lagos fortfahren will. Der Charakter der jetzigen   &#8222;sozialistischen&#8220; Regierung offenbarte sich bereits in einem ganz   bestimmten Vorfall: Auf einer Busfahrt wurde der junge Aktivist Jorge   Gonzalez Zeuge, wie die Polizei r&#252;cksichtslos eine Gruppe Jugendlicher   zusammenschlug. Er mischte sich ein, um zu fragen welches Recht sich die   Beamten herausn&#228;hmen so zu handeln. Daraufhin wurde auch er festgenommen   und mit etwa 100 weiteren verhafteten Studierenden auf Anweisung des   Innenministeriums unverz&#252;glich aus dem Land abgeschoben. Nachdem man ihm   das Recht auf einen Anwalt verweigert hatte, wurde er zur argentinischen   Grenze gebracht und ohne Ausweis und Geld dort zur&#252;ckgelassen. Zur   selben Zeit, da dies geschah, hob ein chilenisches Gericht den   Hausarrest gegen den nach Chile geflohenen peruanischen Ex-Pr&#228;sidenten   Fujimori auf und verhinderte damit seine Anklage in Lima.<\/p>\n<p>  Am Dienstag, dem 30. Mai, fand dann ein landesweiter Streik im   Bildungssektor statt, an dem sich auch die Universit&#228;ten beteiligten.   Der Ausstand wurde ausgerufen, um sich solidarisch mit den von   LehrerInnen und Eltern unterst&#252;tzten Studierenden und Sch&#252;lerInnen zu   erkl&#228;ren. Die Polizei erlaubte es den Sch&#252;lerInnen dabei jedoch nicht,   im Parque O&#8217;Higgins eine Kundgebung anzumelden.<\/p>\n<p>  Ungl&#252;cklicherweise tun Teile aus den Orga-Strukturen und dar&#252;ber hinaus   ihr Bestes, um die Bewegung zur&#252;ckzuhalten und eine Weiterentwicklung zu   verhindern. Wie auch von der Regierung selbst, wird hier versucht, eine   Spaltungslinie zwischen den Sch&#252;lerInnen aufzubauen, die Schulgeb&#228;ude   besetzt hatten und denen, die sich bisher nicht an Besetzungen beteiligt   haben. Am 30. Mai, als es keine Genehmigung f&#252;r eine Kundgebung gegeben   hatte, rief die F&#252;hrung des Lehrer-Verbandes (<i>Colegio de   Profesores<\/i>) einen &#8222;Tag der Reflexion&#8220; aus, um den Sch&#252;lerInnen, wie   verlautbart wurde, Unterst&#252;tzung zukommen zu lassen. Es handelte sich   hierbei um den eindeutigen Versuch, eine Fortentwicklung der Proteste zu   behindern. In Santiago hingegen organisierte der Stadtverband der   Lehrergewerkschaft eine Kundgebung auf dem Plaza de Las Armas. Tausende   LehrerInnen und Sch&#252;lerInnen nahmen daran teil und versuchten im   Anschluss Richtung Stadtzentrum zu marschieren. &#220;berall in der Stadt   traf mensch auf Sch&#252;ler-Gruppen, die &#8222;Sch&#252;ler und Lehrer zusammen Seit   an Seit&#8220; skandierten. Wie unter der Pinochet-Diktatur war Tr&#228;nengas   darauf die Antwort. Die Polizei feuerte auch Tr&#228;nengas in von   Sch&#252;lerInnen besetzte Schulgeb&#228;ude im Stadtzentrum. Abends sangen   Gruppen von Sch&#252;lerInnen und Unterst&#252;tzerInnen: &#8222;&#191;Donde esta Bachelet?&#8221;   (&#8222;Wo ist Bachelet?&#8220;).<\/p>\n<p>  Der brutale Gewalteinsatz f&#252;hrte auch zu Beschwerden von   JournalistInnen, die ebenfalls die Schlagst&#246;cke zu sp&#252;ren bekommen   hatten. Die Unterst&#252;tzung f&#252;r die Proteste wurde damit noch gr&#246;&#223;er.<\/p>\n<p>  <b>Organisationsgrad<\/b><\/p>\n<p>  Wenn die Bewegung erfolgreich sein will, ist es dringend erforderlich,   dass sie noch besser organisiert wird. Dazu muss auch eine Ausweitung   der Proteste auf alle anderen Teile der Arbeiterklasse erfolgen. In den   besetzten Schulen kam es dazu, dass nur einer bestimmten Anzahl von   Sch&#252;lerInnen erlaubt wurde, an den Blockaden teilzunehmen. Obwohl die   Sch&#252;lerInnen bei ihren Besetzungsaktionen gut organisiert waren, gibt es   bisher keine demokratische Struktur bei der F&#252;hrung der K&#228;mpfe   insgesamt. In einer Schule, die von GenossInnen von <i>Socialismo   Revolucionario<\/i> (Schwesterorganisation der SAV und Sektion des CWI in   Chile) besucht wurde, organisierten die Sch&#252;lerInnen Aussch&#252;sse f&#252;r   Lebensmittel, die Sicherheit und sogar f&#252;r die t&#228;gliche Belieferung mit   Zeitungen.<\/p>\n<p>  Aktions-Komitees m&#252;ssen in allen Schulen gew&#228;hlt werden und zun&#228;chst   stadtweit, dann &#252;ber das ganze Land miteinander vernetzt werden, um den   Streik auszurichten und Strategie und Taktik auszuarbeiten. Wenn die   Bewegung anh&#228;lt und sich weiter entwickelt, muss der Kampf ausgeweitet   werden und weitere Teile der Arbeiterklasse m&#252;ssen einbezogen werden.   Die Jugend darf in ihrem Kampf nicht allein gelassen werden.<\/p>\n<p>  Dies ist die Lehre aus den K&#228;mpfen der Studi-Bewegung in Frankreich, die   Mitglieder von <i>Socialismo Revolucionario<\/i> dieser Tage &#252;ber   Flugbl&#228;tter in Chile verbreiten. Ein von den Gewerkschaften getragener   24-st&#252;ndiger Generalstreik ist essentiell, um weitere Unterst&#252;tzung f&#252;r   die Oberstufensch&#252;lerInnen zu mobilisieren und die Regierung zur   R&#252;cknahme des verhassten LOCE zu bringen. Der Kampf der   Oberstufensch&#252;lerInnen er&#246;ffnet eine neue Phase an K&#228;mpfen der   chilenischen Jugendlichen und der Arbeiterklasse.<\/p>\n<p>  <i>Nachbemerkung<\/i><\/p>\n<p>  Seitdem sich der Streik an den Schulen ausgebreitet hat, wuchs als   Ergebnis aus den Polizei-&#220;bergriffen die Emp&#246;rung. Am Mittwoch, dem 31.   Mai, kam es zwischen 13 Uhr und 19 Uhr abends zu durchgehenden   Auseinandersetzungen zwischen Sch&#252;lerInnen und der Polizei, bei denen   mehr als 700 Personen festgenommen wurden.<\/p>\n<p>  Etliche JournalistInnen wurden dabei verpr&#252;gelt und ihre   Fotoausr&#252;stungen zerst&#246;rt. Die Gewalt wird sogar von wohlhabenderen   Schichten der chilenischen Gesellschaft beklagt. Die Verurteilung der   Ereignisse durch die &#214;ffentlichkeit f&#252;hrte zur Entlassung des Leiters   der Sondereinsatzkr&#228;fte. Es handelt sich bei den Auseinandersetzungen um   den ersten Erfolg seit langem gegen die Regierung &#8211; eingefahren von   einer Bewegung aus ArbeiterInnen und Jugendlichen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Chile &#8211; Jugendliche &#252;bernehmen die Stra&#223;e und fordern gerechte<br \/>\n    Bildungschancen <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[41],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11655"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11655"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11655\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11655"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11655"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11655"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}