{"id":11609,"date":"2006-05-09T14:06:56","date_gmt":"2006-05-09T14:06:56","guid":{"rendered":".\/?p=11609"},"modified":"2006-05-09T14:06:56","modified_gmt":"2006-05-09T14:06:56","slug":"11609","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2006\/05\/11609\/","title":{"rendered":"Bolivien: Morales fordert die gro&#223;en &#214;lgesellschaften heraus"},"content":{"rendered":"<p>  <i>von Karl Debbaut, CWI&#160;<\/i> <!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p class=\"bodytext\">  &quot;Die Spanier, die Nordamerikaner, die Europ&#228;er haben Zinn, Silber und   die nat&#252;rlichen Ressourcen gepl&#252;ndert. Wir m&#252;ssen uns erinnern, dass   1937, unter F&#252;hrung der Streitkr&#228;fte, das Erd&#246;l zum ersten Mal   verstaatlicht wurde, gefolgt von der zweiten Verstaatlichung, die 1969   durch den Intellektuellen Marcelo Quitoga Santa Cruz durchgef&#252;hrt wurde   und das sein Kampf heute weitergeht&#8220;. Das ist ein Zitat aus der Rede des   bolvarianischen Pr&#228;sidenten Evo Morales vom 1. Mai 2006 als er den   Erlass des Pr&#228;sidenten verk&#252;ndete, der die Privatisierung der &#214;l- und   Gasindustrie von 1996, zur&#252;cknahm.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">  Morales hielt diese Rede im s&#252;d&#246;stlichen Teil des Landes, in Tarija,   jenem Teil von Bolivien, wo die gr&#246;&#223;ten Gasreserven liegen, und er wurde   dabei von einer Reihe von Ministern und den Streitkr&#228;ften flankiert.   Au&#223;erdem sicherte die Armee alle wichtigen Anlagen und Raffinerien &#8211; das   war ein deutliches Zeichen an die Multis, nicht zu versuchen, wichtige   Dokumente zu vernichten, und ein noch deutlicheres Zeichen an die   herrschende Klasse in Bolivien, dass die Armee auf Seiten der Regierung   steht und sie es nicht wagen sollten, einen Putschversuch zu starten   oder zu versuchen, separatistische Tendenzen anzuheizen um das Land zu   spalten. &#220;berall haben anl&#228;sslich des 1. Mai riesige Demonstrationen   stattgefunden. Die jubelnde Masse feierte, was sie als ersten Schritt zu   einer vollst&#228;ndigen Verstaatlichung der &#214;l- und Gasindustrie sieht. Jose   Lopez, ein Einwohner von Santa Cruz, dr&#252;ckte seine Begeisterung aus:   &#8220;W&#228;hrend der ersten 100 Tage seiner Herrschaft hat Evo nichts von den   Dingen getan, die er angek&#252;ndigt hatte. Aber das nun ist viel besser.   Nun stehen wieder alle hinter ihm&#8220;.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">  Der westliche Imperialismus hat die &#8220;erste Verstaatlichung des 21.   Jahrhunderts&#8220;, wie sie der Vizepr&#228;sident Alvaro Garcia Linera nannte,   verurteilt. Der spanische Pr&#228;sident und &#8222;Sozialdemokrat&#8220; Zapatero drohte   damit, die spanischen Hilfszahlungen an Bolivien zu k&#252;rzen. Der   brasilianische &#8222;sozialdemokratische&#8220; Pr&#228;sident Lula erkl&#228;rte, die beiden   L&#228;ndern werden die k&#252;nftigen Energiepreise &#8222;in einer so demokratisch wie   m&#246;glichen Art verhandeln&#8220;, nannte den Schritt selbst aber &#8222;unfreundlich,   w&#228;hrend die US-Au&#223;enministerin Condoleezza Rice Morales der &#8220;Demagogie&#8221;   bezichtigte.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">  Die Bewegung zum Sozialismus (Movimiento al Socialismo &#8211; MAS), die   Partei des Pr&#228;sidenten Evo Morales, m&#246;gen versuchen, den Erlass des   Pr&#228;sidenten Nr. 28701 als ihr Geschenk an die Massen darstellen, aber in   Wirklichkeit sind sie nicht in der Position zu geben. Der Kampf der   bolivarianischen ArbeiterInnenklasse und der armen Masse mit ihrer   Forderung nach der Verstaatlichung von &#214;l und Gas, auch bekannt unter   dem Namen &#8222;Gas-Krieg&#8220;, hat die politische Landschaft in den letzten vier   Jahren dominiert. Die Mobilisierung der ArbeiterInnenklasse, organisiert   in Gewerkschaften und regionalen Komitees, hat zwei Regierungen   gest&#252;rzt. Die MAS ist bei den Aufst&#228;nden im Oktober 2003, als mehr als   60 Menschen von der Polizei und der Armee get&#246;tet wurden, und bei den   Massenmobilisierungen im Mai und Juni 2005, als die MAS die Regierung   von Carlos Mesa 2005 und Anfang 2005 unterst&#252;tzt hatte, mehr Zuschauer   gewesen.<\/p>\n<h3>  Verstaatlichung oder Neu-Verhandlung<\/h3>\n<p class=\"bodytext\">  Die gr&#246;&#223;ten ausl&#228;ndischen Firmen, die in Bolivien arbeiten sind die   spanische Repsol und v.a. der Gigant PetroBras, der dem brasilianischen   Staat geh&#246;rt. Die bolivarianische Tochtergesellschaft von PetroBras ist   f&#252;r 24% der bolivarianischen Steuereinnahmen verantwortlich, und f&#252;r 18%   des BIP. Dar&#252;ber hinaus f&#252;r 75% der Gasexporte und 95% der   bolivarianischen Raffineriekapazit&#228;ten. PetroBras produziert 100% des in   Bolivien konsumierten Benzins und 60% des Diesels.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">  Der Erlass von Evo Morales stoppt f&#252;r den Moment die Ausbeutung durch   die Multis. Er zielt stattdessen darauf ab, dass die staatliche &#214;l- und   Gasgesellschaft, die YPFB (Yacimientos Petroliferos Fiscales) die im   Privatisierungsprozess von 1996 zerschlagen wurde, wieder belebt wird,   um die mehrheitliche Kontrolle &#252;ber alle Gasfelder und -einrichtungen zu   &#252;bernehmen. Die Multis, die in den letzten 10 Jahren enorme Profite   gemacht haben, da sie nur 18% Steuer zahlen mussten, m&#252;ssen k&#252;nftig 82%   Steuern bezahlen und haben, unter den neuen Regelungen die die Regierung   aufgestellt hat, nur die Kontrolle &#252;ber 18% der von ihnen ausgebeuteten   Ressourcen. Wenn sie nicht damit einverstanden sind, die Vertr&#228;ge in den   n&#228;chsten 180 Tagen neu zu verhandeln, droht die Regierung damit, sie zu   Enteignen.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">  Obwohl dies erst nach 100 Tagen im Amt und als Ergebnis des wachsenden   Drucks durch die Massen, endlich etwas zu tun, kommt, ist es doch genau   das, was Morales in seiner Wahlkampagne versprochen hat. Die Massen und   die ArbeiterInnenklasse haben die vollst&#228;ndige Verstaatlichung von &#214;l   und Gas gefordert, wobei die am vorausschauendsten Teile im   bolivarianischen Gewerkschaftsverband COB ArbeiterInnenkontrolle und   ArbeiterInnenverwaltung gefordert haben, als ersten Schritt um mit dem   Kapitalismus Schluss zu machen und eine sozialistische Gesellschaft   aufzubauen. Morales und die MAS haben sich dieser Linie niemals   angeschlossen. W&#228;hrend des gesamten Wahlkampfes hat Morales gesagt, er   m&#246;chte den ausl&#228;ndischen Besitz an den nat&#252;rlichen Ressourcen von   Bolivien neu verhandeln. Das w&#228;re keine Aneignung, keine   Verstaatlichung, sondern nur eine Neuverhandlung von Vertr&#228;gen.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">  Aber der Druck der Massenbewegung auf Morales k&#246;nnte so gro&#223; sein, das   er gezwungen sein k&#246;nnte, vollst&#228;ndig zu verstaatlichen. W&#228;hrend der   ersten hundert Tage im Amt ist Morales von links nach rechts und wieder   zur&#252;ck geschwenkt. Er versuchte zwischen den Interessen der Massen und   dem Versuch, den brasilianischen, spanischen und britischen   Imperialismus zu beschwichtigen, zu balancieren. Eine der Merkmale der   Regierung von Morales und der MAS ist der Versuch, die radikaleren   Elemente in der Massenbewegung zu separieren um einen gem&#228;&#223;igteren   Fl&#252;gel zu finden, mit dem sie zusammenarbeiten k&#246;nnen. W&#228;hrend seiner   ersten hundert Tage im Amt haben Morales und seine Regierung die   Mobilisierung von streikenden Besch&#228;ftigten der Fluglinie und ihrer   Unterst&#252;tzerInnen in Cochabamba unterdr&#252;ckt und das Versprechen, den   Mindestlohn um 50-100% zu erh&#246;hen, gebrochen. Es hat den Anschein, als   ob sich die Situation in den letzten Wochen in Bolivien wieder erhitzt   und zugespitzt hat. Ein Ereignis, dass Morales dazu veranlasst haben   k&#246;nnte, j&#252;ngst diese Ma&#223;nahmen zu treffen, k&#246;nnte der Generalstreik   sein, der f&#252;r Donnerstag den 4. Mai in der Region von Santa Cruz   angek&#252;ndigt war, ein Generalstreik, der nach der Bekanntgabe des   Erlasses &#252;ber &#214;l und Gas abgesagt wurde.<\/p>\n<h3>  Der 1. Mai in Bolivien<\/h3>\n<p class=\"bodytext\">  Hunderttausende ArbeiterInnen und Arme haben an den Demonstrationen zum   1. Mai teilgenommen. Es war tats&#228;chlich ein Generalstreik der in La Paz   stattfand, als sich zehntausende stolze ArbeiterInnen, B&#228;uerInnen und   Indigenas an den Aufm&#228;rschen beteiligten. Ein Augenzeuge berichtet: &#8222;Ich   bin an den ArbeiterInnen von Coca-Cola mit ihren roten   Gewerkschaftsjacken vorbeigekommen, sie hatten ein Bild von Che auf   ihrer linken Brusttasche. FabriksarbeiterInnen, PensionistInnen,   indigene Gruppen von B&#228;uerInnen aus dem Altiplano, LehrerInnen,   Besch&#228;ftigte aus den unterschiedlichsten Bereichen des informellen   Sektors und abertausende diszipliniert marschierende Frauen aus   verschiedenen Sektoren, manche in ihren indigenen Kleidern, andere in   Jeans und Gewerkschaftsjacken. Restaurants und Gesch&#228;fte hatten die   Rolll&#228;den herunten. Die einzigen, die gearbeitet haben waren die   Strassenh&#228;ndlerInnen&#8220;. Die Transparente, Aufschriften und Tafeln auf dem   Aufmarsch ehrten die internationalen M&#228;rtyerInnen der   ArbeiterInnenklasse &#8211; auf einem Transparent stand &#8222;Wir ehren die   M&#228;rtyrer von Chicago, die ihr Leben f&#252;r den 8-Stunden-Tag gegeben haben&#8220;   &#8211; und das wurde mit Kampf, der in Bolivien noch weitergeht, verbunden.   &#8222;Weg mit den pl&#252;ndernden transnationalen Unternehmen&#8220;, &#8222;Verstaatlichung   von &#214;l und Gas jetzt&#8220; oder &#8222;Tot der Cruce&#328;o Oligarchie&#8221; (die Cruceno   Oligarchie ist die Elite von Santa Cruz die damit gedroht haben, das   Land zu spalten und einen B&#252;rgerkrieg zu starten, um ihre Interesse und   die Interessen des Imperialismus zu sch&#252;tzen).<\/p>\n<p class=\"bodytext\">  Der Erlass von Morales wird vom westlichen Imperialismus als eine   Bedrohung ihrer Interessen wahrgenommen, von den bolivarianischen Massen   aber begr&#252;&#223;t. Aber die Situation in Bolivien, wo zwei Drittel der   Bev&#246;lkerung in absoluter Armut leben, schreit nach einem Bruch mit dem   Kapitalismus und dem Aufbau von Sozialismus. Nur durch eine vollst&#228;ndige   Kontrolle &#252;ber die nat&#252;rlichen Ressourcen des Landes und der   Schl&#252;sselindustrie unter ArbeiterInnenkontrolle und &#8211;verwaltung ist es   m&#246;glich, einen demokratischen Plan auszuarbeiten um den Reichtum der   Ressourcen und den Reichtum, den die ArbeiterInnen schaffen, zum Wohle   des Landes zu nutzen. Die MAS aber h&#228;lt an der Etappentheorie der   Kommunistischen Partei Boliviens (PCB) fest. Der Vizepr&#228;sident Alvaro   Garcia Linera meint, das Sozialismus in den n&#228;chsten 50 oder 100 Jahren   unm&#246;glich ist und das Land erst das Stadium eines &#8222;Anden-Amazonas   Kapitalismus&#8220; durchlaufen muss. Das ist der Weg, der in die Niederlage   f&#252;hren wird. Wir m&#252;ssen die zentrale Rolle der staatlichen,   venezuelanischen &#214;lgesellschaft, PDVSA, dem gr&#246;&#223;ten Multi in   Lateinamerika, bei diesem Projekt des &#8222;Anden-Amazonas Kapitalismus&#8220;   betrachten. In der Politik, und ganz sicher in der Wirtschaft, gibt es   nichts umsonst. Ein neuer &#8222;Anden-Amazonas Kapitalismus&#8220; kann wie in   Venezuela zur Einf&#252;hrung einiger Reformen f&#252;r die ArbeiterInnenklasse   f&#252;hren um kurzfristig sozialen Frieden und Stabilit&#228;t zu erkaufen, etwas   das nur solange funktioniert, solange &#214;l- und Gaspreise hoch sind. Es   ist aber sicher, das, wie im Fall von Venezuela, diese Ma&#223;nahmen &#8211;   solange die ArbeiterInnenklasse nicht die Kontrolle hat &#8211; zur   Bereicherung jenes Teiles der lateinamerikanischen Elite ben&#252;tzt wird,   der im Austausch f&#252;r sozialen Frieden bereit ist, Kompromisse mit dem   Kapitalismus einzugehen. F&#252;r die ArbeiterInnenbewegung wird sich die   Politik, Kompromisse mit dem Kapitalismus zu suchen, als verh&#228;ngnisvoll   herausstellen. Solange die herrschenden Eliten, national und   international, ihre wirtschaftlichen und politischen Machtinstrumente   behalten k&#246;nnen werden sie immer und immer wieder versuchen, die   Verbesserungen, die die ArbeiterInnenklasse und die armen Massen   erreicht haben, r&#252;ckg&#228;ngig zu machen. Die herrschende Klasse wird alle   nur denkbaren Ma&#223;nahmen ergreifen, inklusive dem Versuch, einen   B&#252;rgerkrieg zu beginnen, um die ArbeiterInnenklasse und die armen Massen   zu entt&#228;uschen und ihre Macht zu brechen. Ein Kompromiss mit der   herrschenden Klasse wird nicht dazu f&#252;hren, das die verheerende Armut   der Mehrheit der&#160; bolivarianischen Massen abgeschafft wird. In El Alto,   das an der Spitze der j&#252;ngsten K&#228;mpfe gestanden ist, m&#252;ssen 75% der   Bev&#246;lkerung von weniger als 2 US-Dollar pro Tag &#252;berleben. Als Spitze   der ungleichen Verteilung des Reichtums in Lateinamerika haben die   reichsten zehn Prozent der Bev&#246;lkerung ein Einkommen, das 143mal gr&#246;&#223;er   ist als jenes der &#228;rmsten zehn Prozent. Am Land ist sogar 170mal gr&#246;&#223;er!<\/p>\n<p class=\"bodytext\">  Die bolivarianischen Massen haben der Welt bewiesen, das sie die wahren   Herren der Lage sind. Sie entscheiden, welche Regierung bleibt oder   st&#252;rzt. Aber die Tatsache, das eine bewusste revolution&#228;re Massenpartei   der ArbeiterInnenklasse und der Armen, die ein revolution&#228;res   sozialistisches Programm hat, fehlt, hat den Kampf der Massen in   Bolivien zur&#252;ck gehalten.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">  Der j&#252;ngste Schritt der Regierung von Morales ist ein wichtiger Punkt im   Kampf der Massen, ihr Leben zu ver&#228;ndern. Erfahrung ist ein gro&#223;artiger   Lehrmeister &#8211; im Klassenkampf ebenso wie im Leben an sich. Als Anfang   dieses Jahres die Morales Regierung versucht hat, einige der Anf&#252;hrer   der Fejuve (F&#246;deration der Nachbarschaftsr&#228;te &#8211; organisiert arme   StadtbewohnerInnen in El Alto, dem Armenviertel von La Paz) in die   Regierung zu kooptieren, wurde das sofort von der Fejuve wegen der   undemokratischen Herangehensweise der Regierung abgelehnt.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">  Die Massen in Bolivien beobachten jede Bewegung die die Regierung von   Morales macht. W&#228;hrend der Feierlichkeiten zum 1. Mai vor der Raffenerie   Petrobras Gualberto Villaroel stellte ein &#246;ffentlich Bediensteter eine   Leiter an die Wand der Raffinerie unter die blauen Metallbuchstaben des   Schriftzuges PETROBRAS. Die Menge sah zu, wie der Arbeiter versuchte,   die Buchstaben zu entfernen um ein Schild anzubringen, auf dem der Namen   der ehemaligen staatlichen bolivarianischen &#214;l- und Gasgesellschaft   stand. &#8222;Nimm das Schild runter&#8220; rief jemand aus der Menge. &#8222;Wirf die   Buchstaben in den M&#252;ll&#8220; schrie jemand anderer. Als der Arbeiter damit   k&#228;mpfte, das Plakat mit dem Namen der bolivarianischen Gesellschaft   sicher anzubringen, merkte jemand in der Menge an: &#8222;Sie werden das nicht   runter nehmen, h&#228;ngs einfach dr&#252;ber&#8220;. Das ist nur eine anekdotische   Begebenheit, aber Dinge nur zu &#252;berdecken und die kapitalistische   Ausbeutung aufrecht zu erhalten, wird unter den gegenw&#228;rtige Bedingungen   in Bolivien von den bolivarianischen Massen nicht akzeptiert werden. Der   gr&#246;&#223;te Akt von Solidarit&#228;t mit den bolivarianischen Massen ist es, eine   konstruktive Debatte dar&#252;ber zu f&#252;hren, das es Notwendig ist, wirklich   mit dem Kapitalismus zu brechen und damit zu beginnen, eine   demokratische sozialistische Gesellschaft in Bolivien aufzubauen als   ersten Schritt zu einer sozialistischen F&#246;deration von Lateinamerika.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>      <i>von Karl Debbaut, CWI&#160;<\/i><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[41],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11609"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11609"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11609\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11609"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11609"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11609"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}