{"id":11590,"date":"2006-04-21T12:41:11","date_gmt":"2006-04-21T10:41:11","guid":{"rendered":"http:\/\/.\/?p=11590"},"modified":"2012-07-02T19:40:57","modified_gmt":"2012-07-02T17:40:57","slug":"11590","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2006\/04\/11590\/","title":{"rendered":"Italien: Kein klarer Sieg"},"content":{"rendered":"<p>ArbeiterInnen m&#252;ssen aktiv werden um die R&#252;ckkehr des Premierministers der Gro&#223;industrie abzublocken. <!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  von Clare Doyle, CWI<\/p>\n<p>  Wut und Emp&#246;rung &#252;ber die Art, wie Silvio Berlusconi Italien beherrscht   hat und &#252;ber sein Verhalten w&#228;hrend der letzten Wochen des Wahlkampfes   explodierten am Wahlabend als, an einem bestimmten Zeitpunkt, seine   R&#252;ckkehr an die Macht m&#246;glich erschien. &#8222;Wenn dieser Clown wieder an die   Macht kommt, wird das eine Schande f&#252;r Italien sein, mit der es nicht   leben kann!&#8220; Das war die Antwort einer ehemaligen Lehrerin und Mutter   von zwei Kindern in Rom. Als es nach Stimmengleichstand aussah, war sie   entr&#252;stet. &#8222;Sie z&#228;hlen die Stimmen von Soldaten, die von Botschaften im   Ausland &#252;berwacht werden aber sie geben keinem Immigranten, der in   Italien lebt und arbeitet die M&#246;glichkeit &#8218;Nein&#8217; zu den Rechten zu   sagen!&#8220;<br \/>Meinungsumfragen gaben am Abend des 10. Aprils dem   &#8222;Unione&#8220;-B&#252;ndniss, der Mitte-Links-Opposition mit Romano Prodi als   F&#252;hrung und voraussichtlichem n&#228;chsten Premierminister, einen klaren   Vorsprung von 5%. Das h&#228;tte letztlich den &#8222;Cavalier&#8220; Berlusconi von   seinem hohen Ross geholt &#8211; den reichsten Mann Italiens, den   Wirtschafts-Tycoon und Medienmagnaten, der w&#228;hrend der letzten f&#252;nf   Jahre die Rechte und den Lebensstandard von ArbeiterInnen, Jugendlichen   und MigrantInnen r&#252;cksichtslos mit F&#252;ssen getreten hat.<br \/>Aber   als die Endergebnisse bekannt wurden, wurden die Siegesfeiern   verschoben. Erst um drei in Fr&#252;h erkl&#228;rte Romano Prodi letztlich auf   Basis der offiziellen Zahlen &#8222;Wir haben gewonnen!&#8220;<br \/>Seine   Koalition hat nur eine hauchd&#252;nne Mehrheit erreicht &#8211; weniger als ein   Zehntelprozent bzw. nur 25.000 Stimmen! Unter der neuen Wahlordnung, die   die Regierung Berlusconi am Ende ihrer Amtsperiode noch durchgedr&#252;ckt   hat, sichert jede Mehrheit der siegreichen Koalition 55% der Sitze in   Kammer oder Senat. Im Senat das die gleiche Macht hat aber auf   regionaler Basis gew&#228;hlt wird, gab es einen Gleichstand zwischen   Berlusconis &#8222;Haus der Freiheiten&#8220; und Prodis &#8222;Unione&#8220;. Letztlich   erzielte Prodi eine Mehrheit von zumindest sieben Sitzen &#8211; durch die   mehr als 2,5 Millionen Auslands-ItalienerInnen (die erstmals w&#228;hlen   durften).<\/p>\n<p>  Italien scheint nun entlang politischer und entlang von Klassenlinien so   polarisiert zu sein wie niemals zuvor. Die Wahlbeteiligung von 84% war   hoch, sogar f&#252;r Italien. Im &#8222;roten&#8220; Bologna lag sie sogar bei 90%.   Emilia Romagna und Toskana gingen klar an die &#8220;Linke&#8221; und traditionell   rechte Gebiete, wie die Lombardei und Veneto hatten eine hohe   Wahlbeteiligung. Forza Italia, die Partei von Berlusconi schnitt viel   schlechter ab als bei den letzten Wahlen, aber die mitte-links Parteien   haben es nicht geschafft von seiner Unbeliebtheit zu profitieren.   Solange die ArbeiterInnen und Jugendlichen die Sache nicht selbst in die   H&#228;nde nehmen, wird Italien mit einer Periode von schwachen, instabilen   Regierungen sowie politischen und wirtschaftlichen Krisen konfrontiert   sein.<\/p>\n<p>  <b>Die Regierung Prodi wird im Sinne des Big-Business agieren<\/b><\/p>\n<p>  Das Prodi-B&#252;ndnis &#8211; das die Christdemokraten, die Gr&#252;nen, die   Ex-&#8222;Kommunisten&#8220; und die RC (&#8222;Kommunistische Widergeburt&#8220;) beinhaltet &#8211;   hat es nicht geschafft die massive potentielle Unterst&#252;tzung von   ArbeiterInnen und Jugendlichen einzusammeln, die sich an den   Massendemonstrationen und den Generalstreiks gegen die   Berlusconi-Regierung beteiligt hatten. Die nur hauchd&#252;nne Mehrheit liegt   nur teilweise an der farblosen Figur des &#8222;Professor&#8220; Romano Prodi, aber   v.a. in der Unf&#228;higkeit eine glaubw&#252;rdige Politik vorzulegen um die   Privatisierungen zu stoppen und daf&#252;r zu sorgen, dass die Bosse f&#252;r die   Krise in ihrem System zahlen m&#252;ssen.<\/p>\n<p>  Prodi war eifrig bem&#252;ht, keine Versprechungen zu machen gegen&#252;ber   ArbeiterInnen und der neuen Generation von Studierenden und   Jugendlichen, die das Gef&#252;hl haben, dass sie in einem Sumpf von prek&#228;ren   Jobs, mangelhaften Sozialleistungen und einem gef&#228;hrdeten Pensionssystem   feststecken. Sie m&#252;ssen die Schlussfolgerungen aus der schwachen   Pr&#228;sentation der linken Mitte ziehen und sich darauf vorbereiten, dem   Beispiel der franz&#246;sischen Studierenden und Gewerkschaften zu folgen,   indem sie ihren Forderungen mit Streiks und Massendemonstration   Nachdruck verleihen.<\/p>\n<p>  Die Wirtschaft &#8211; in Italien ebenso wie im Ausland &#8211; beklagt die Tatsache   das die Mitte-Links Regierung nicht die St&#228;rke haben wird, um die   &#8222;Reformen&#8220; durchzuf&#252;hren, die sie versprochen haben &#8211; inklusive einer   Reduktion der Arbeitskosten um 5% und einen &#8222;Sozial-Vertrag&#8220; um   Lohnerh&#246;hungen und Arbeitsk&#228;mpfe zu bremsen. Die Rating Agentur   Standard&amp;Poor&#8217;s hat Italien quasi in letzter Minute vor dem Schlie&#223;en   der Wahllokale im Kreditranking abgewertet.<\/p>\n<p>  Italien ist die siebentgr&#246;&#223;te Wirtschaft der Welt (und die viertgr&#246;&#223;te   in Europa), verzeichnete aber in den letzten f&#252;nf Jahren die   schlechtesten Wachstumszahlen unter den Euro-L&#228;ndern. Die Produktivit&#228;t   und die Wettbewerbsf&#228;higkeit geht zur&#252;ck und die Inflation w&#228;chst. Das   Budgetdefizit &#252;berschreitet die EU-Limits und die Staatsverschuldung ist   die drittschlechteste weltweit.<\/p>\n<p>  Das fast 300-Seiten starke Programm der &#8220;Unione&#8221; hatte f&#252;r ArbeiterInnen   und Jugendliche in Italien keine wirkliche Ver&#228;nderung zu bieten. Die RC   unter Fausto Bertinotti f&#252;hrte ihren Wahlkampf unter dem kraftlosen   Slogan &#8220;Wetten, dass sich Italien wirklich ver&#228;ndern kann!&#8221;. Es gab   keine &#8211; auch nicht im breiteren Sinne &#8211; anti-kapitalistische Politik und   die Frage der Mobilisierung rund um einen sozialistischen oder   kommunistischen alternativen Forderungskatalog wurde nicht aufgeworfen.   H&#228;tten sie ein solches, sozialistisches und k&#228;mpferisches, Programm in   einer fr&#252;heren Phase der Berlusconi-Regierung aufgestellt, dann h&#228;tte   die Partei zu einer starken politischen Kraft werden k&#246;nnen. Aber was   sie jetzt tut &#8211; der Mitte-Links-Regierung Loyalit&#228;t zu versprechen &#8211; hat   zur Stagnation in der Unterst&#252;tzung bei den W&#228;hlerInnen (ca. 6%) und den   Mitgliedern gef&#252;hrt. Mehr als 40% der RC-Mitglieder waren gegen die   Position von Bertinotti, der eine Allianz mit offen-b&#252;rgerlichen Kr&#228;ften   einging.<br \/>Ein klares anti-kapitalistisches und sozialistisches   Programm um die Regierung-Berlusconi los zu werden h&#228;tte verhindert,   dass Berlusconi so lange an der Macht blieb und dass er nun droht, nach   einer Neuausz&#228;hlung zur&#252;ck zu kommen. Eine Prodi-Regierung, egal mit   welcher Mehrheit, sollte den Schurken Berlusconi rasch der Justiz   &#252;bergeben &#8211; ihn aus seiner tiefverwurzelten Position in der   Medienlandschaft zu entfernen und die Gesetze wieder zur&#252;ckzunehmen, die   ihm bisher das Gef&#228;ngnis erspart haben. Die linke ArbeiterInnenpartei in   Italien &#8211; die RC &#8211; muss einen Schritt weiter gehen und Druck von unten   mobilisieren. Sie sollte zu sofortigen Demonstrationen auf der Strasse   aufrufen um jede M&#246;glichkeit einer R&#252;ckkehr zur Macht von Berlusconi zu   verhindern. Das bedeutet auf der Grundlage von klar   anti-kapitalistischen und sozialistischen Forderungen zu k&#228;mpfen und die   Unterst&#252;tzung f&#252;r jede Ma&#223;nahme zu verweigern, die sich gegen die   ArbeiterInnenklasse richtet, und die die Prodi-Regierung unweigerlich   versuchen wird durchzuf&#252;hren.<\/p>\n<p>  <b>Berlusconi verliert<\/b><\/p>\n<p>  In schier unglaublich arroganter Art und Wei&#223;e hat Berlusconi seine   parlamentarische Mehrheit genutzt um sich selbst gegen die   Strafverfolgung wegen Bestechung und Korruption zu sch&#252;tzen. Und er hat   seine fast monopolartige Kontrolle &#252;ber die Medien ben&#252;tzt um strikt   gegen die Opposition und die Kritik an seiner Politik vorzugehen. Er hat   die Herausforderung von sechs Generalstreiks und zahllosen   Massendemonstrationen, von denen einige zwei oder drei Millionen   Menschen auf die Strasse brachten, &#252;berlebt. Er gab Bush und Blair   zaghafte Unterst&#252;tzung in Bezug auf Afghanistan und den Irak und dr&#228;ngte   auf Ver&#228;nderungen der Arbeitsgesetze um Schutzbestimmungen f&#252;r Millionen   ArbeiterInnen zu beseitigen &#8211; und das vor dem Hintergrund eines   zunehmend feindlichen wirtschaftlichen Klimas.<\/p>\n<p>  Gegen Ende seines Wahlkampfes wurde Berlusconi angesichts einer   drohenden Niederlage immer verzweifelter. Er versprach 1000.- Euro f&#252;r   jedes neugeborene Baby im kommenden Jahr. Er verschickte ein   162-seitiges Hochglanzmagazin an jeden Haushalt, voller Jubelpropaganda   f&#252;r sich selbst, seine Partei (Forza Italia) und seine   Koalitionsregierung und gew&#252;rzt mit au&#223;ergew&#246;hnlicher &#8222;historischer&#8220;   Hetze gegen Kommunismus und Terrorismus. In seiner Allianz, die bei den   Wahlen antrat hatte er nicht nur rechte Parteien aufgenommen, wie die   Lega Nord und die Alleanza Nazionale, sondern auch eine offen   faschistische Partei die von der Enkelin von Mussolini gegr&#252;ndet wurde!<\/p>\n<p>  In den letzten Tagen seines Wahlkampfes machte Berlusconi wilde   Versprechungen Steuern abzuschaffen, inklusive regionaler auf Wohnraum,   was sch&#228;tzungsweise zischen 40 und 100 Milliarden Euro kosten w&#252;rde. Er   wurde vor und hinter dem TV-Schirmen immer gereizter und beschuldigte   seine GegnerInnen als ihre Idole Stalin, Pol Pot und Mao zu haben (das   waren Diktatoren, die grundlegende demokratische Rechte brutal mit   F&#252;ssen getreten haben, die im Gegensatz dazu von wirklichen   KommunistInnen vertreten werden) und er &#228;u&#223;erte &#246;ffentlich die   Vermutung, das Babys in China gekocht und zu D&#252;ngemittel verarbeitet   werden. Er war jedem und jeder, der\/die daran dachte, das Mitte-Links   B&#252;ndnis zu w&#228;hlen w&#252;ste Beschimpfungen an den Kopf, und bezeichnete sie   als &#8222;coglione&#8221; (was &#252;bersetzt etwa &#8222;Trottel&#8220; oder &#8222;Weichei&#8220; bedeutet).<\/p>\n<p>  Als die Meinungsumfragen eine klare F&#252;hrung f&#252;r die Parteien der   &#8220;Unione&#8221; anzeigten, schrieb ein online-Leser der Zeitung &#8220;Repubblica&#8220;:   &#8220;Es hat sich nun gezeigt, das die &#8218;Weicheier&#8217; der lebendigste Teil eines   gesunden K&#246;rpers sind. Gl&#252;ckw&#252;nsche an Prodi!&#8221;<\/p>\n<p>  Berlusconi, der gro&#223;e Teile der ArbeiterInnenklasse und der   Intellektuellen gegen sich aufgebracht hat, ist es auch nicht gelungen,   die Unterst&#252;tzung von gr&#246;&#223;eren Teilen der italienischen Wirtschaft zu   gewinnen. Confindustria, die wichtigste Unternehmerorganisation, hat   sich offensichtlich f&#252;r das Prodi-Team entschieden. (Das wurde durch die   Angriffe von Berlusconi bei ihrer Konferenz im M&#228;rz unterstrichen).   Berlusconi konnte die &#8222;Reformen&#8220;, die die kapitalistische Klasse braucht   um ihre Wirtschaft vor dem Zusammenbruch zu retten, nicht durchf&#252;hren.   Die Unternehmer wollen nun, das die ArbeiterInnenklasse f&#252;r ihre Krise   bezahlen soll indem sie &#8222;ihre&#8220; dazu bringt, die Drecksarbeit zu machen.<\/p>\n<p>  Obwohl Bertinotti der Regierung unter der F&#252;hrung von Prodi quasi den   Treueschwur geleistet hat, ist unklar, wie stark der Druck von unten auf   die RC-F&#252;hrung sein wird, die Unterst&#252;tzung zur&#252;ckzuziehen, auch wenn   die Mehrheit nur eine D&#252;nne ist. In seiner ersten Regierung hat die   Mitte-Links &#8222;Olivenbaum&#8220;-Regierung kaum Streiks oder Opposition gegen   ihre gegen die ArbeiterInnenklasse gerichtete Politik von Privatisierung   und K&#252;rzungen erlebt &#8211; eine Politik die den Weg f&#252;r die zweite   Berlusconi Regierung geebnet hat. Diesesmal gibt es wenig Erwartungen   unter ArbeiterInnen und Jugendlichen in die Regierung Prodi. Der   Zustand, in dem sich die italienische Wirtschaft befindet, bedeutet &#8211;   auf der Basis des Kapitalismus &#8211; das weitere Opfer von ihnen erwartet   werden.<\/p>\n<p>  Schon jetzt sind 50% der Jugendlichen in prek&#228;ren Jobs. Sie werden durch   die j&#252;ngste Niederlage der Regierung Chirac\/Villepin und seiner   Prek&#228;risierungsversuche ermutigt. Prodi hat versprochen ein &#228;hnliches   Gesetz Nr. 30 zu untersuchen, das hinter der Unsicherheit steckt, die   junge ArbeiterInnen in Italien erleben. Er muss beim Wort genommen   werden, wenn es ihm gelingt nach der &#220;bergangsperiode, die nun beginnt,   eine Regierung zu konsolidieren. Auch die Kampagne, die von einigen   GewerkschafterInnen und Linken in Italien gestartet wurde, um die   &#8222;gleitende Lohnskala&#8220; (automatische Anpassung von L&#246;hnen und Geh&#228;ltern   an die Inflation) wieder einzusetzen braucht eine Massenmobilisierung   und K&#228;mpfe mit den Unternehmen und der Regierung um ihr Ziel umsetzen zu   k&#246;nnen. Es stehen gro&#223;e K&#228;mpfe zwischen den Klassen in Italien bevor,   und es ist notwendig, dass eine ArbeiterInnen-Massenpartei, die f&#252;r eine   sozialistische Politik k&#228;mpft, entsteht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>ArbeiterInnen m&#252;ssen aktiv werden um die R&#252;ckkehr des Premierministers der<br \/>\n    Gro&#223;industrie abzublocken. <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[44],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11590"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11590"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11590\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11590"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11590"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11590"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}