{"id":11576,"date":"2006-04-10T10:25:43","date_gmt":"2006-04-10T10:25:43","guid":{"rendered":".\/?p=11576"},"modified":"2006-04-10T10:25:43","modified_gmt":"2006-04-10T10:25:43","slug":"11576","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2006\/04\/11576\/","title":{"rendered":"&#8222;Amerika befindet sich im Krieg&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>Wird der US-Imperialismus den Iran angreifen? <!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  Am 16. M&#228;rz ver&#246;ffentlichte US-Pr&#228;sident George Bush in einem   49-seitigen Dokument die &#8222;neue nationale Sicherheitsstrategie&#8220; der   Vereinigten Staaten. Gegen&#252;ber dem Papier, das noch vor dem Krieg gegen   den Irak ver&#246;ffentlicht wurde, hat sich nicht viel ge&#228;ndert. Dennoch ist   der Zeitpunkt der Ver&#246;ffentlichung als eine Botschaft zu verstehen. Die   USA wollen ihre aggressive Au&#223;enpolitik fortsetzen.<\/p>\n<p>  von Toufan Azadi, K&#246;ln<\/p>\n<p>  Der erste Satz der Einleitung von US-Pr&#228;sident Bush macht die   Ausrichtung des gesamten Programms deutlich: &#8222;Amerika befindet sich im   Krieg.&#8220; Vor diesem Hintergrund muss auch die neue Eskalationsstufe   zwischen USA und dem Iran bewertet werden.<\/p>\n<p>  Das iranische Atomprogramm<\/p>\n<p>  Seit einigen Monaten versch&#228;rft sich der Ton zwischen Washington und   Teheran. Die iranische Regierung besteht auf die Fortsetzung ihres   Atomprogramms, offiziell zu Forschungszwecken. F&#252;r die Entwicklung von   iranischen Atomwaffen gibt es bisher keine Fakten. Der Chef der   Atomenergie-Organisation IAEO, El-Baradei, konnte &#8222;keine Anzeichen&#8220; f&#252;r   die Entwicklung von waffenf&#228;higem Material feststellen.<\/p>\n<p>  W&#228;hrend Condoleezza Rice den Iran zur &#8222;gr&#246;&#223;ten Bedrohung f&#252;r die freie   Welt&#8220; erkl&#228;rt, wird das Land von Atomm&#228;chten umzingelt. K&#252;rzlich haben   die USA Indien unter die Arme gegriffen und au&#223;er der Lieferung   modernster Atomwaffentechnologie Vertr&#228;ge &#252;ber umfassende   Waffengesch&#228;fte abgeschlossen. Als Reaktion auf die Atommacht Indien hat   die Milit&#228;rdiktatur in Pakistan angek&#252;ndigt, ebenfalls atomar   aufzur&#252;sten. Auch die T&#252;rkei will nachziehen. In Israel sind   sch&#228;tzungsweise 200 Atomraketen stationiert, in Russland 2.000.<\/p>\n<p>  Die iranische Bev&#246;lkerung kann sich durchaus bedroht f&#252;hlen. Der   iranische Pr&#228;sident Ahmadinedschad genie&#223;t f&#252;r das Nuklearprogramm die   Unterst&#252;tzung der &#252;berwiegenden Mehrheit der Bev&#246;lkerung. In seiner   Propaganda erkl&#228;rt er, dass &#8222;das iranische Volk sich das Recht auf   Forschung&#8220; nicht nehmen lasse, solange &#8222;Staaten ganze V&#246;lker   unterdr&#252;cken und Atomwaffen auf sie richten&#8220;. Es ist dennoch   wahrscheinlich, dass die Machthaber in Iran die Herstellung von   Nuklearwaffen anstreben. Ob und wann das gelingt, ist nicht abzusehen.<\/p>\n<p>  UNO, EU und USA<\/p>\n<p>  Seit einigen Wochen ber&#228;t der Uno-Sicherheitsrat das weitere Vorgehen.   Dabei wird deutlich, dass es unter den Hauptakteuren Deutschland und den   f&#252;nf Vetom&#228;chten unterschiedliche Positionen gibt. W&#228;hrend Deutschland   und Frankreich den Iran durch die Drohung von Sanktionen zum Einlenken   bewegen wollen, setzen USA und Gro&#223;britannien auf eine h&#228;rtere   Konfrontation. Bislang haben sich Frankreich, Gro&#223;britannien und die USA   auf einen Resolutionsentwurf geeinigt, der noch keine Strafma&#223;nahmen   vorsieht. Dieser wird auch von Deutschland unterst&#252;tzt. China und   Russland, auch mit Vetorecht ausgestattet, streben bisher eine   &#8222;diplomatische L&#246;sung&#8220; an und warnen davor, dass Resolutionen gegen den   Iran die Lage eskalieren lassen k&#246;nnten.<\/p>\n<p>  Die Londoner Times ver&#246;ffentlichte k&#252;rzlich Details eines   Strategiepapiers von John Sawers, Staatsekret&#228;r im britischen   Au&#223;enministerium, f&#252;r seine amerikanischen, deutschen und franz&#246;sischen   Kollegen. Sein Vorschlag besteht darin, ein Angebot an die iranische   Regierung zu wiederholen, das von ihr bereits im August 2005 abgelehnt   worden war, welches um einige &#8222;wirtschaftlichen Anreize&#8220; zu erg&#228;nzen   sei. Sollte das Angebot in Teheran erneut abgelehnt werden, w&#228;re der Weg   f&#252;r Sanktionen und m&#246;glichen milit&#228;rischen Handlungen er&#246;ffnet. Eine   solche Eskalation wird vor allem von den USA immer wieder ins Spiel   gebracht.<\/p>\n<p>  &#8222;Es hat den Anschein, dass die USA den Konflikt bewusst eskalieren   lassen wollen&#8220;, sagte ein Diplomat am IAEO-Sitz in Wien. Immer wieder   t&#246;nt es aus dem Wei&#223;en Haus und dem Pentagon, dass der Iran die momentan   gr&#246;&#223;te Bedrohung ist. &#8222;Das ist ein Test f&#252;r den Rat&#8220;, sagte John Bolton,   amerikanischer Botschafter bei den Vereinten Nationen. Wenn der Iran   sein &#8222;aggressives Streben nach Nuklearwaffen&#8220; nicht einstelle, &#8222;werden   wir eine Entscheidung treffen m&#252;ssen, was der n&#228;chste Schritt sein   wird.&#8220; Eine weitere Eskalation, ob mit oder ohne UNO, ist zu erwarten.<\/p>\n<p>  Konkurrierende Machtbl&#246;cke<\/p>\n<p>  Nachdem Saddam Hussein angek&#252;ndigt hatte, &#214;l in Euro abzurechnen statt   wie &#252;blich in US-Dollar, begann bald darauf der Krieg gegen den Irak   2003. Nun hat auch die iranische F&#252;hrung angek&#252;ndigt, eine   Internationale &#214;lb&#246;rse (International Oil Bourse &#8211; OIB) auf der   Freihandelsinsel Kish im Persischen Golf in Betrieb zu nehmen, auf der   &#214;l erstmals in Euro abgerechnet werden soll. Dieses Vorhaben Teherans   wird von Washington als zus&#228;tzliche Provokation gesehen<\/p>\n<p>  Noch vor dem Anschlag auf das World Trade Center am 11. September 2001   formulierten die USA ihre strategischen Ziele f&#252;r die kommenden Jahre.   Das offizielle Sitzungsprotokoll des Unterausschusses Asien und Pazifik   des US-amerikanischen Repr&#228;sentantenhauses aus dem Jahr 2000 l&#228;sst sich   wie folgt zusammenfassen: Neuorganisierung der gesamten Region mit dem   Ziel der Sicherung der Energieversorgung des Westens unabh&#228;ngig vom   russischen und iranischen Einfluss. Staaten mit &#8222;fantastischen &#214;l- und   Erdgasvorr&#228;ten&#8220; in Zentralasien sollen der Einflusssph&#228;re Russlands   entzogen werden.<\/p>\n<p>  Iran auf dem Weg zur Regionalmacht<\/p>\n<p>  &#8222;Vor allem wollen die USA verhindern, dass ein einzelnes Land die   Kontrolle &#252;ber diese Region erlangt.&#8220; In den letzten Jahren konnte der   Iran seinen Einfluss ausbauen. Wirtschaftlich ist der Iran zu einem   Faktor geworden. Er hat von 2002 bis 2004 die Einnahmen aus dem Export   von 23,9 auf 33,9, also um zehn Milliarden Dollar erh&#246;ht. Der Hauptteil   des Exports ist mit 80 Prozent nach wie vor das &#214;l und das Erdgas. Es   haben aber auch die Einnahmen aus dem Export von Industrieprodukten   zugenommen. Zwischen 2003 und 2004 konnten diese von 5,2 auf 6,6   Milliarden US-Dollar erh&#246;ht werden.<\/p>\n<p>  Auf Grund der momentanen Schw&#228;che anderer Staaten im Nahen Osten rechnen   sich die Machthaber in Iran Chancen aus, zu einer Regionalmacht   aufzusteigen. Der Iran hat Zugang zu den wichtigen &#214;lquellen am   Persischen Golf und im Kaspischen Meer. Gleichzeitig w&#228;chst der Einfluss   der iranischen Mullahs auf die schiitische Bev&#246;lkerung im S&#252;den des   Irak, wo es ebenfalls &#214;lquellen gibt. Mit Atomwaffen w&#252;rde Iran seinen   Anspruch, eine Regionalmacht zu werden, auch milit&#228;risch unterstreichen.<\/p>\n<p>  Die Interessen der USA und des Iran geraten damit zunehmend aneinander.   Auch die Meinungsverschiedenheiten innerhalb des Uno-Sicherheitsrates   sind auf die unterschiedlichen strategischen und wirtschaftlichen   Interessen zur&#252;ckzuf&#252;hren. Frankreich und vor allem Deutschland sind   wichtige Handlespartner des Iran. Einer Neuorganisierung der ganzen   Region unter der Vorherrschaft des US-Imperialismus stehen sie skeptisch   gegen&#252;ber. Dennoch sind sie nicht daran interessiert, dass der Westen   die Kontrolle &#252;ber die Region verliert und Regionalm&#228;chte entstehen, die   ihnen die Rohstoffquellen und Absatzm&#228;rkte streitig machen.<\/p>\n<p>  China und Russland<\/p>\n<p>  China und Russland sind die wichtigsten Konkurrenten der USA in der   Region. Beim Staatsbesuch Putins in China Mitte M&#228;rz 2006 warnten die   Staatsoberh&#228;upter Russlands und Chinas andere Staaten vor Versuchen,   &#8222;die Welt dominieren zu wollen&#8220;. Dies war eine klare Botschaft an die   USA. Sowohl China als auch Russland unterhalten engere Beziehungen zu   Iran und wollen au&#223;erdem gegen die Interessen der USA ihre Position in   Zentralasien nicht schw&#228;chen. Vor dem Hintergrund bauen sie zunehmend   gemeinsame diplomatische, wirtschaftliche und milit&#228;rische Beziehungen   auf, um einen Block gegen die USA und den Westen zu formieren. Bei dem   erw&#228;hnten Staatsbesuch wurde beschlossen, den gemeinsamen Handel, der im   vergangenen Jahr einen Wert von 29 Milliarden Dollar erreichte, bis 2010   auf das Doppelte zu steigern. Neben Rohstoffen verkauft Russland in   gro&#223;em Umfang auch Waffen an China. Immer mehr wird deutlich, dass die   &#8222;Freunde&#8220; von gestern ihre eigenen Machtanspr&#252;che auf Kosten der Anderen   ausbauen. Zunehmende Blockbildung und wachsendes Eskalationspotenzial   sind die Folgen und das gerade mal 16 Jahre, nach dem George Bush senior   &#8222;eine &#196;ra des Friedens und der Freiheit&#8220; verk&#252;ndet hatte.<\/p>\n<p>  &#8222;Neue nationale Sicherheitsstrategie&#8220; der USA<\/p>\n<p>  Der Iran ist f&#252;r Bush, Rumsfeld und Co. das n&#228;chste Glied in der Kette,   um ihrem langfristigen Ziel der Neuorganisierung der Region in ihrem   Interesse, n&#228;her zu kommen. In dem Dokument &#8222;Neue nationale   Sicherheitsstrategie&#8220; wird mehr oder weniger offen erkl&#228;rt, dass der   US-Imperialismus Interessen deutlich &#252;ber den Streit im Bezug auf das   iranische Atomprogramm hinaus verfolgt. &#8222;Die Atomfrage und unsere   &#252;brigen Bef&#252;rchtungen k&#246;nnen nur dann abschlie&#223;end beigelegt werden,   wenn das iranische Regime die strategische Entscheidung trifft, seine   Politik zu &#228;ndern, sein politisches System zu &#246;ffnen und seiner   Bev&#246;lkerung die Freiheit zu gew&#228;hren. Hierin besteht letztlich das   politische Ziel der USA.&#8220; Das bedeutet, dass der Iran pro-westlich   werden muss. Die &#8222;Freiheit&#8220; f&#252;r die Bev&#246;lkerung, welche hier verlangt,   wird ist relativ. Saudi-Arabien und Pakistan beispielsweise sind   Diktaturen, mit denen das Wei&#223;e Haus keine Probleme hat, da sie ihm   gegen&#252;ber loyal sind. Nachdem in dem Papier Iran (und Norkorea) als die   Hauptbedrohung festgemacht wird, hei&#223;t es weiter: &#8222; (&#8230;) schlie&#223;en wir   den Einsatz von Gewalt nicht aus, um einen Angriff zu verhindern, auch   wenn Ungewissheit &#252;ber Zeit und Ort eines feindlichen Angriffs   herrscht.&#8220; Das Recht auf Krieg, ohne bedroht zu werden, behalten sich   die USA vor.<\/p>\n<p>  Die Strategen in Washington haben sich festgelegt: In Teheran soll ein   Regimewechsel her. Der Weg dort hin ist noch nicht entschieden. Mitte   Februar bat US-Au&#223;enministerin Condoleezza Rice um weitere 75 Millionen   Dollar, um Oppositionsgruppen innerhalb und au&#223;erhalb des Irans zu   finanzieren. Ein Artikel in der Washington Post enth&#252;llte im M&#228;rz diesen   Jahres, dass das US-Au&#223;enministerium dem Iran die h&#246;chste   Priorit&#228;tsstufe einr&#228;umt und eine spezielle Regierungsabteilung in   diesem Zusammenhang personell von zwei auf zehn Mitarbeiter aufgestockt   wird.<\/p>\n<p>  Die US-Regierung d&#252;rfte momentan verschiedene Optionen durchgehen. Ein   Milit&#228;rschlag gegen den Iran h&#228;tte unkalkulierbare Folgen. Vor dem   Hintergrund der katastrophalen Lage im Irak und der wachsenden   Opposition an der &#8222;Heimatfront&#8220; gegen Bushs Kriegspolitik d&#252;rfte jede   andere m&#246;gliche Option bevorzugt werden. &#220;ber die H&#228;lfte der   US-Bev&#246;lkerung lehnt die Irak-Politik Bushs ab. Von einer Stabilisierung   des Irak entfernt sich die US-Armee jeden Tag mehr. Gleichzeitig w&#228;chst   im gesamten arabischen Raum der Hass gegen den Westen. Bei einem   Milit&#228;rschlag gegen den Iran k&#246;nnte der ganze Nahe Osten au&#223;er Kontrolle   geraten, mit unabsehbaren Folgen weltweit.<\/p>\n<p>  Da die US-Armee mit ihren Kr&#228;ften im Irak v&#246;llig &#252;berlastet ist, kann   sie derzeit nicht auch noch eine Invasion mit Bodentruppen gegen ein   Land von 70 Millionen Menschen vornehmen.<\/p>\n<p>  Ahmadinedschad<\/p>\n<p>  Der seit Juli 2005 amtierende iranische Pr&#228;sident Ahmadinedschad hat es   mit sozialen Versprechungen und radikaler Rhetorik gegen Gro&#223;konzerne   und Gro&#223;m&#228;chte geschafft, eine Basis innerhalb der Bev&#246;lkerung   aufzubauen. Die instabile Lage, wie sie unter der Pr&#228;sidentschaft des   Reformers Khatami vorherrschte, ist vor&#252;bergehend &#252;berwunden.   Ahmadinedschad hat ein sehr weitgehendes Sozialprogramm versprochen:   Junge Paare k&#246;nnen zinsfreie Kredite aufnehmen, die sie in kleinen Raten   zur&#252;ckzahlen d&#252;rfen. In l&#228;ndlichen Gebieten, in denen es zum Gro&#223;teil   noch nicht mal Abwassersysteme gibt, sollen Infrastruktur,   Wasserleitungen und Elektrizit&#228;t aufgebaut werden. Bildung und   medizinische Versorgung soll f&#252;r alle frei zug&#228;nglich sein. Mit solchen   Versprechungen hat er es geschafft, dass ein Teil der iranischen   Bev&#246;lkerung, vor allem die l&#228;ndliche und st&#228;dtische Armut, wieder   Hoffnungen in den islamistischen Staat hat. Die wachsende Unterst&#252;tzung   Ahmadinedschads zeigt sich in Massendemonstrationen f&#252;r die Regierung.   Auch skeptischere IranerInnen sind momentan abwartend. Die Reformer   haben jedes Vertrauen der Bev&#246;lkerung verspielt.<\/p>\n<p>  Ahmadinedschad ist und bleibt ein Reaktion&#228;r. Er vertritt nicht die   Interessen der iranischen Bev&#246;lkerung. Mit seiner Rhetorik und seiner   Politik versucht er nur in einer Phase der Konfrontation mit dem Westen   die Unterst&#252;tzung der Bev&#246;lkerung zu sichern. Noch glauben ihm viele.   Die Grundlage f&#252;r die momentane Unterst&#252;tzung ist die wachsende   Perspektivlosigkeit in den letzten Jahren und die Entt&#228;uschung mit den   Reformern. Allerdings gibt es derzeit auch wichtige betriebliche   Auseinandersetzungen wie den Busfahrerstreik in Teheran. Zudem   entwickelt sich eine kritischere Haltung gegen&#252;ber dem Regime unter   vielen Jugendlichen. Das Potenzial f&#252;r Widerstand gegen Unterdr&#252;ckung   und soziale Ungerechtigkeit ist auf jeden Fall vorhanden.<\/p>\n<p>  Allerdings existieren momentan keine nennenswerten oppositionellen   Gruppen, die im Sinne von Bush und Co. agieren. Das Ziel des   Regimewechsels in Iran kann also auf diese Weise nicht durchgesetzt   werden, solange es keine solche Opposition gibt, die in der Bev&#246;lkerung   eine Basis hat und solange Ahmadinedschad es schafft, die Unterst&#252;tzung   f&#252;r seinen Weg aufrechtzuerhalten. Das kann bedeuten, dass die   US-Regierung sich doch gezwungen f&#252;hlen k&#246;nnte, milit&#228;risch einzugreifen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wird der US-Imperialismus den Iran angreifen? <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[64],"tags":[180],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11576"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11576"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11576\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11576"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11576"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11576"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}