{"id":11548,"date":"2006-02-27T15:20:10","date_gmt":"2006-02-27T15:20:10","guid":{"rendered":".\/?p=11548"},"modified":"2006-02-27T15:20:10","modified_gmt":"2006-02-27T15:20:10","slug":"11548","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2006\/02\/11548\/","title":{"rendered":"Presseerkl&#228;rung der SAV vom 27. Februar 2006"},"content":{"rendered":"<p>Angesichts der &#196;u&#223;erung Oskar Lafontaines &#8211; &#8222;Es wird zu einer gemeinsamen neuen Linken in ganz Deutschland kommen, unabh&#228;ngig davon, dass Sektierer der Splittergruppe SAV diese Neugr&#252;ndung zu verhindern versuchen&#8220; &#8211; erkl&#228;rt Sascha Stanicic, Bundessprecher der SAV. <!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  Die Sozialistische Alternative &#8211; SAV tritt seit einigen Jahren f&#252;r die   Bildung einer starken Partei f&#252;r ArbeitnehmerInnen, Erwerbslose,   Jugendliche und RentnerInnen ein. Wir haben uns von Beginn an am Aufbau   der WASG beteiligt und bef&#252;rworten das Projekt einer Neuformierung der   Linken in der Bundesrepublik.<\/p>\n<p>  Gleichzeitig treten wir daf&#252;r ein, dass eine neue Partei der Linken   tats&#228;chlich linke Politik betreibt. Das bedeutet als Mindestbedingung   keine Beteiligung an Sozialabbau, Privatisierungen, Lohnk&#252;rzungen und   Arbeitsplatzvernichtung, egal ob im Bund, im Land oder in der Kommune.   Wir unterst&#252;tzen damit die Position des WASG-Grundsatzprogramms, das   Regierungsbeteiligungen nur f&#252;r solche F&#228;lle vorsieht, in denen dies zu   einem Politikwechsel in Richtung der WASG-Grunds&#228;tze f&#252;hrt.<\/p>\n<p>  Die Linkspartei.PDS betreibt in Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und   vielen Kommunen jedoch eine Politik der Beteiligung an Sozialabbau und   Privatisierungen. Dies wurde in den letzten Jahren vom Bundesvorstand   der LP.PDS mitgetragen. Wir warnen davor, dass eine vereinigte Linke auf   einer solchen politischen Basis die Unterst&#252;tzung f&#252;r linke Politik in   der Bev&#246;lkerung untergraben w&#252;rde und die &#252;ber vier Millionen   W&#228;hlerInnen der Bundestagswahlen entt&#228;uschen w&#252;rde. Deshalb treten wir   f&#252;r eine antikapitalistische und sozialistische Partei ein, die sich in   jeder Situation und auf allen Ebenen an die Seite der abh&#228;ngig   Besch&#228;ftigten und Erwerbslosen stellt.<\/p>\n<p>  Konkret treiben wir den Neuformierungsprozess dort mit voran, wo er auf   einer linken politischen Basis m&#246;glich ist. So hat Claus Ludwig,   SAV-Mitglied im Rat der Stadt K&#246;ln f&#252;r ein kommunales Wahlb&#252;ndnis, eine   gemeinsame Ratsfraktion mit der LP.PDS-Gruppe gebildet und kandidieren   SAV-Mitglieder auf den gemeinsamen Listen zu den Kommunalwahlen in   Hessen. In Berlin ist eine Kooperation zwischen WASG und LP.PDS im   Interesse der Bev&#246;lkerung der Stadt bei den Wahlen leider nicht m&#246;glich.   Deshalb unterst&#252;tzt die SAV eine eigenst&#228;ndige Kandidatur der WASG bei   den Abgeordnetenhauswahlen und sieht darin einen Beitrag zum   Neuformierungsprozess der Linken, der mit der LP.PDS nicht konfliktfrei   verlaufen kann.<\/p>\n<p>  Wenn Oskar Lafontaine versucht den Eindruck zu erwecken, die Berliner   WASG bestehe mehrheitlich aus SAV-Mitgliedern, so ist das eine T&#228;uschung   der &#214;ffentlichkeit und dr&#252;ckt einen Mangel an Respekt vor den   Mitgliedern der eigenen Partei aus. Gerade in der Berliner WASG sind   besonders viele Mitglieder direkt betroffen von den Angriffen des   Berliner Senats: ob als Erwerbslose, Besch&#228;ftigte des &#246;ffentlichen   Dienstes oder MieterInnen privatisierter Wohnungen. Diese Menschen haben   am eigenen Leibe erfahren, dass die Politik der Berliner Linkspartei.PDS   nicht sozial ist und haben aus dieser Erfahrung heraus f&#252;r einen eigenen   Antritt bei den Abgeordnetenhauswahlen gestimmt.<\/p>\n<p>  Ich fordere Oskar Lafontaine auf, sich mit den Argumenten der Mehrheit   der Berliner WASG und der SAV sachlich auseinander zu setzen und lade   ihn zu einer &#246;ffentlichen Debatte nach Berlin ein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Angesichts der &#196;u&#223;erung Oskar Lafontaines &#8211; &#8222;Es wird zu einer gemeinsamen<br \/>\n    neuen Linken in ganz Deutschland kommen, unabh&#228;ngig davon, dass Sektierer<br \/>\n    der Splittergruppe SAV diese Neugr&#252;ndung zu verhindern versuchen&#8220; &#8211;<br \/>\n    erkl&#228;rt Sascha Stanicic, Bundessprecher der SAV. <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[104],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11548"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11548"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11548\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11548"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11548"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11548"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}