{"id":11538,"date":"2006-03-12T12:00:02","date_gmt":"2006-03-12T12:00:02","guid":{"rendered":".\/?p=11538"},"modified":"2006-03-12T12:00:02","modified_gmt":"2006-03-12T12:00:02","slug":"11538","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2006\/03\/11538\/","title":{"rendered":"Stoppt die Atommafia"},"content":{"rendered":"<p>  Warum eine demokratisch geplante, sozialistische Energieversorgung n&#246;tig   ist<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  Werden in Deutschland bald neue Atomkraftwerke gebaut? Hessens   Ministerpr&#228;sident Roland Koch (CDU) ermunterte die Atomlobby: &#8222;Die   Wirtschaft muss sich trauen, Bauantr&#228;ge zu stellen&#8220; (S&#252;ddeutsche Zeitung   vom 10. Februar). Und die bestehenden Atommeiler sollen noch l&#228;nger   laufen als vereinbart. Hei&#223;t das, wenn wir noch eine rot-gr&#252;ne Regierung   h&#228;tten, dann w&#228;ren wir jetzt vor l&#228;ngeren Laufzeiten und neuen   Atomkraftwerken sicher?<\/p>\n<p>  <i>von Georg K&#252;mmel, K&#246;ln<\/i><\/p>\n<p>  Die Antwort geben Vertreter der Energiekonzerne selbst: &#8222;Das Ende April   2002 in Kraft getretene Gesetz zur geordneten Beendigung der Nutzung der   Kernenergie in Deutschland bietet die Chance f&#252;r einen Betrieb der   Anlagen in der verbleibenden Restlaufzeit ohne politisch motivierte   St&#246;rungen. Das kerntechnische Know-how in Deutschland muss nicht nur zur   Gew&#228;hrleistung des sicheren Betriebs der bestehenden Anlagen, sondern   auch im Interesse des Offenhaltens k&#252;nftiger energiepolitischer   Weichenstellungen erhalten und weiterentwickelt werden&#8220; (Energie f&#252;r   Deutschland &#8211; Deutsches Nationales Komitee des Weltenergierates, 2002). <\/p>\n<p>  Der so genannte Energiekonsens wurde nur unterschrieben, weil man gerade   sowieso keine neuen AKWs bauen wollte. Aus Sicht der Atomlobby bietet   die aktuelle politische Lage (&#214;lpreise, Gas-Streit Russland-Ukraine,   Kriegsgefahr am Golf, sp&#252;rbarer Klimawandel) neue Munition, um die   breite Ablehnung von Atomkraft in der Gesellschaft wieder unter Beschuss   zu nehmen. Das kurzfristige Ziel: alte AKWs weiter laufen lassen.<\/p>\n<p>  <b>Atompolitik unter Rot-Gr&#252;n<\/b><\/p>\n<p>  H&#228;tten wir noch eine rot-gr&#252;ne Regierung, dann w&#252;rde die Atomlobby jetzt   ebenfalls ihre Forderungen stellen. Und so standfest war Rot-Gr&#252;n nicht:   Sie gestattete im Fall des AKW Obrigheim die &#220;bertragung von   Restlaufzeiten von einem neuen auf ein altes AKW, ein klarer Versto&#223;   gegen den angeblichen Sinn des Atomkonsenses. Obrigheim wurde erst 2005   statt 2002 stillgelegt. Atomkraftwerke wurden &#252;brigens auch unter einer   CDU-gef&#252;hrten Bundesregierung abgeschaltet: Das AKW W&#252;rgassen 1994 und   f&#252;r den Hochtemperaturreaktor Hamm-Uentrop kam das Aus schon 1988, nach   nur drei Betriebsjahren &#8211; dank der massiven Proteste der AKW-GegnerInnen. <\/p>\n<p>  In der laufenden Legislaturperiode m&#252;ssten laut Gesetz vier   Atomkraftwerke ihren Betrieb beenden: Biblis A, Neckar-Westheim I,   Biblis B und Brunsb&#252;ttel. Bei einem AKW sind die Baukosten hoch, die   Betriebskosten niedrig. Diese alten Atomkraftwerke sind deshalb f&#252;r die   Betreiber &#8222;pure Gelddruckmaschinen&#8220; (tagesschau. de vom 17. Januar). <\/p>\n<p>  L&#228;ngerfristig geht es um strategische Interessen bei der   Energieversorgung: Deutschland muss in etwa zwei Drittel seines   Energiebedarfs (ohne Uran) importieren. Und die Vordenker des Kapitals   trauen dem Frieden nicht &#8211; im wahren Sinne des Wortes. Man will die   Abh&#228;ngigkeit von L&#228;ndern wie Russland oder aus der Golfregion mildern,   auch durch Atomkraft. Die H&#228;lfte des Atombrennstoffes wird heute in   Kanada und Australien gef&#246;rdert, L&#228;nder, die zumindest derzeit als   stabil gelten.<\/p>\n<p>  <b>AKWs &#8211; potenzielle Zeitbomben<\/b><\/p>\n<p>  An den Argumenten der Atomkraftgegner hat sich nichts ge&#228;ndert, weil   sich an den Grundprinzipien der Atomkraft nichts ge&#228;ndert hat.   Atomkraftwerke k&#246;nnen explodieren, k&#246;nnen auf einen Schlag zehntausende   Menschen umbringen, ganze Regionen &#252;ber Generationen unbewohnbar machen,   ein ganzes Land, selbst gro&#223;e Teile Europas radioaktiv verseuchen. Beim   Betrieb von Atomkraftwerken entsteht radioaktiver M&#252;ll, der Jahrhunderte   und Jahrtausende weiterstrahlt. Darunter ist Plutonium, eine der   giftigsten Substanzen, die Menschen jemals geschaffen haben, in jedem   Fall das langlebigste Gift. Vorsichtigen Annahmen zufolge reicht ein   Kilogramm Plutonium aus, um eine Million Menschen zu t&#246;ten. Plutonium   hat eine Halbwertszeit von 24.110 Jahren. Wenn heute zwei Kilogramm   hergestellt werden, dann ist im Jahre   Sechsundzwanzigtausendeinhundertund-sechszehn immer noch ein Kilo davon   &#252;brig. Weltweit fallen j&#228;hrlich 70.000 Kilogramm Plutonium in   Atomkraftwerken an.<br \/>Selbst kurzfristig k&#246;nnte man die Atomkraftwerke   abschalten, ohne dass die Stromversorgung zusammenbrechen w&#252;rde. Nach   wie vor existieren bei der Stromerzeugung enorme &#220;berkapazit&#228;ten in Form   von Kohle-, &#214;l- und Gaskraftwerken. Das war auch der Grund, warum die   Atomlobby der rot-gr&#252;nen Regierung vertraglich zugesichert hatte, keine   neuen Atomkraftwerke zu bauen.<\/p>\n<p>  <b>L&#246;sung erneuerbare Energien<\/b><\/p>\n<p>  Mittel- und langfristig brauchen wir eine grundlegend andere   Energieversorgung. Technisch gesehen kann das nur erneuerbare Energie   aus Sonne, Wind, Wasser sein. Zudem bestehen enorme M&#246;glichkeiten bei   der Energieeinsparung. Da sind sich alle Umweltsch&#252;tzerInnen einig. Die   SAV geht aber weiter: Wir behaupten, auf kapitalistischer Grundlage ist   eine umweltvertr&#228;gliche Energieversorgung unm&#246;glich, egal aus welcher   Quelle.<\/p>\n<p>  Die Fakten: Schon zu Beginn der industriellen Nutzung von Kohle, &#214;l und   Gas war klar, dass diese Vorr&#228;te begrenzt sind. Inzwischen gilt als   wissenschaftlich gesichert: Das Verbrennen dieser Energievorr&#228;te f&#252;hrt   zur Klimakatastrophe. Streit gibt es nur noch dar&#252;ber, wie stark die   Temperaturen auf der Erde steigen werden, um welchen Betrag der   Meeresspiegel steigt und wieviele K&#252;stenst&#228;dte das Wasser &#252;berfluten   wird, wie h&#228;ufig und wie heftig die Wirbelst&#252;rme &#252;bers Land fegen werden. <\/p>\n<p>  <b>Alternativen sind machbar<\/b><\/p>\n<p>  Seit Jahrzehnten existieren die technischen M&#246;glichkeiten, um aus der   W&#228;rmestrahlung der Sonne den Bedarf der ganzen Welt an Strom, Heizung   und sonstiger Energie zu decken. Die Energie, die die Sonne jeden Tag   auf die Erde einstrahlt, ist n&#228;mlich 3.000 Mal so gro&#223; wie der   derzeitige Weltenergieverbrauch. Der davon heute technisch nutzbare   Anteil ist immer noch dreimal gr&#246;&#223;er als der weltweite Verbrauch an   Energie.<\/p>\n<p>  Aber warum wird weiter jeden Tag &#214;l und Gas verbrannt, als ob es kein   Morgen g&#228;be? Am Anfang des 21. Jahrhunderts stammen nur 4,2 Prozent der   Energieversorgung aus erneuerbaren Energien. Fast neunzig Prozent der   Energieversorgung wird durch die Verbrennung von &#214;l, Gas und Kohle   gedeckt. Der Rest aus Atomkraft.<\/p>\n<p>  Das ist offensichtlich Wahnsinn. Aber warum ist das so, warum geht   dieser Wahnsinn immer weiter? Dazu muss man etwas zur Funktionsweise des   Kapitalismus sagen: Im Kapitalismus wird Energie nicht erzeugt um   Energie zu erzeugen, sondern um Geld zu verdienen. Konsequenterweise   wird die Art der Energieerzeugung gew&#228;hlt, mit der sich ein Maximum an   Geld verdienen l&#228;sst. Die Kapitalbesitzer wollen ihr Kapital vermehren   und ihren Profit maximieren. Dabei handeln sie nach dem Motto &#8222;Nach uns   die Sintflut&#8220;, und es ist eine bittere Ironie der Geschichte, dass man   das inzwischen w&#246;rtlich verstehen muss.<\/p>\n<p>  Monopoly<\/p>\n<p>  Der Energiesektor ist weltweit fest in den H&#228;nden weniger Konzerne.   Energiequellen und Energieerzeugung sind monopolisiert, die Preise sind   Monopolpreise wie man jedesmal an der Tankstellenkasse erleben kann.<\/p>\n<p>  Die erneuerbaren Energien sind aber ihrer Natur nach dezentral. Exxon,   Shell, BP haben es zwar geschafft, &#214;lfelder, &#214;ltransport, Verarbeitung   und Verkauf unter ihre Kontrolle zu bringen, aber sie sind weit davon   entfernt, alle Hausd&#228;cher dieser Erde zu besitzen, um darauf mit   Sonnenkollektoren und Solarzellen W&#228;rme und Strom zu erzeugen. Denn nur   dann h&#228;tten sie das exklusive Recht, die erzeugte Energie zu   Monopolpreisen zu verkaufen. Schon aus diesem einfachen Grund werden nur   1,5 Prozent des Energieverbrauchs in Deutschland aus Sonne, Wind und   Wasser erzeugt und 98,5 Prozent auf umweltsch&#228;dlichem Weg.<\/p>\n<p>  <b>Profitlogik<\/b><\/p>\n<p>  Aber der Kapitalismus ist zur Not auch flexibel, in Deutschland gibt es   zu wenig billige heimische Kohle- und &#214;lvorkommen. Deshalb hat man   aufgeh&#246;rt, die Nutzung von Wind- und Sonnenenergie zu verteufeln und zu   verhindern. Im Gegenteil: Man wittert ein Gesch&#228;ft und investiert sogar.   Aber weil es widerum nur ums Gesch&#228;ft geht, bleibt die Umwelt wieder auf   der Strecke: Statt vieler, kleiner Windr&#228;der, die sich in die Umgebung   einf&#252;gen, wird gleich die ganze Landschaft mit Windparks zugestellt.<\/p>\n<p>  Der neueste Trend sind Biogasanlagen. Die urspr&#252;ngliche Idee der   Umweltsch&#252;tzerInnen war, die Energie zu nutzen die in den Exkrementen   der Menschen und Tiere und in Pflanzenresten steckt.<\/p>\n<p>  Aber das gro&#223;e Kapital ruft nach gro&#223;en Investitionen und noch gr&#246;&#223;eren   Profiten. Die Wirtschaft wird nicht im Einklang mit der Natur auf Basis   des Bedarfs demokratisch geplant. Vielmehr herrscht eine m&#246;rderische   Konkurrenz vor. Ergebnis: Allerorten entstehen gigantische   Biogasanlagen, die mit Mais oder anderen Pflanzen beschickt werden.   J&#252;ngste &#8222;Errungenschaft&#8220;: &#214;fen, in denen im gro&#223;en Stil Getreide   verbrannt wird, um Strom zu erzeugen. F&#252;r das Wachstum von Mais und   Getreide werden die B&#246;den mit Stickstoff &#252;berd&#252;ngt und mit Spritzmitteln   getr&#228;nkt, was in der Konsequenz zur Verseuchung des Trinkwassers f&#252;hrt.<br \/> Das allein ist schon verr&#252;ckt genug, aber was geschieht mit dem so erzeugten   Strom?&#160; Er wird zum Beispiel ben&#246;tigt, um die Welt mit Werbeprospekten   von Saturn und Mediamarkt zu begl&#252;cken. Wir kaufen dann Produkte, die   wir gar nicht brauchen, die morgen kaputt oder veraltet sind und durch   neue ersetzt werden m&#252;ssen, zu deren Herstellung wieder Energie n&#246;tig   ist.<\/p>\n<p>  <b>Wie w&#252;rde eine sozialistische Energiepolitik aussehen?<\/b><\/p>\n<p>  Erstes Ziel im Kapitalismus ist: Profit machen. Erstes Ziel einer   sozialistischen Energiepolitik w&#228;re: Energie sparen. Die   Einsparpotenziale sind gewaltig, heute werden G&#252;ter um den halben   Erdball transportiert, nur um Lohnunterschiede zwischen verschiedenen   Standorten auszunutzen.<\/p>\n<p>  Praktisch unbegrenzt sind drei Energiequellen:<br \/>1. Energien in Form   von Windkraft, Wasserkraft, W&#228;rmestrahlung (Sonnenkollektoren,   Solarzellen), Biomasse (Holz, Pflanzenreste)<br \/>2. Erdw&#228;rme<br \/>3.   Ausnutzung von Ebbe und Flut durch Gezeitenkraftwerke<\/p>\n<p>  Eine sozialistische Energiepolitik w&#252;rde alle M&#246;glichkeiten miteinander   kombinieren. Sonnenkollektoren und Solarzellen auf Hausd&#228;cher und   Fassaden, Wasserstoffgas aus Sonnenkraftwerken in der Sahara, Erdw&#228;rme   aus geologisch g&#252;nstigen Regionen&#8230;<br \/>Wichtig w&#228;re dabei, dass in   der Gesellschaft demokratisch diskutiert und entschieden werden k&#246;nnte,   welche Arten in welcher Kombination am geeignetsten w&#228;ren. Das Wissen   und die Initiative der Menschen als ProduzentInnen und VerbraucherInnen   w&#252;rden eingesetzt, um die intelligentesten L&#246;sungen zu finden.<\/p>\n<p>  Aus diesem Grunde waren DDR und Sowjetunion unf&#228;hig, eine umweltgerechte   Energieversorgung aufzubauen. Diese L&#228;nder waren zwar nicht   kapitalistisch, aber auch nicht sozialistisch. Sie wurden b&#252;rokratisch   von oben nach unten regiert. Demokratische Diskussion und   Eigeninitiative vertrug sich nicht mit der Herrschaft einer   privilegierten Kaste.<br \/>Die Frage einer umweltvertr&#228;glichen   Energieversorgung ist zu einer &#220;berlebensfrage f&#252;r die menschliche   Gesellschaft geworden. Damit die Gier nach Profiten nicht die   Lebensgrundlagen zerst&#246;rt, muss das kapitalistische Profitsystem   abgeschafft werden.<\/p>\n<p>  <b>Wir fordern:<\/b><\/p>\n<p>  &#8226;&#160;&#160;&#160;Sofortige Stilllegung aller Atomkraftwerke, Ersatzarbeitspl&#228;tze f&#252;r   die Besch&#228;ftigten<br \/>&#8226;&#160;&#160;&#160;&#214;ffentliches Investitionsprogramm zur   Energieeinsparung durch W&#228;rmed&#228;mmung, Erneuerung von Heizungsanlagen,   W&#228;rmer&#252;ckgewinnung, Kraft-W&#228;rme-Kopplung<br \/>&#8226;&#160;&#160;&#160;Massive   Steigerung der Forschungsausgaben f&#252;r erneuerbare Energien<br \/>  &#8226;&#160;&#160;&#160;Ausbau des Schienen- und Busnetzes, um den Autoverkehr   einzuschr&#228;nken. Stopp der Bahnprivatisierung<br \/>&#8226;&#160;&#160;&#160;Nulltarif im   &#246;ffentlichen Nahverkehr<br \/>&#8226;&#160;&#160;&#160;G&#252;terverkehr auf die Schiene<br \/> &#8226;&#160;&#160;&#160;Arbeitspl&#228;tze in Wohnortn&#228;he statt Energie- und Zeitvergeudung f&#252;r die   PendlerInnen<br \/>&#8226;&#160;&#160;&#160;Vollst&#228;ndige R&#252;ck&#252;berf&#252;hrung aller   Energieversorgungsunternehmen (EVU) in &#246;ffentliches Eigentum<br \/>  &#8226;&#160;&#160;&#160;&#220;berf&#252;hrung aller am Energie und Atomgesch&#228;ft beteiligten Konzerne   in Gemeineigentum<br \/>&#8226;&#160;&#160;&#160;Demokratische Kontrolle und Verwaltung der EVUs   und des gesamten Energiesektors durch die arbeitende Bev&#246;lkerung.   Demokratische Wahl und jederzeitige Abw&#228;hlbarkeit aller Personen in   Leitungsfunktionen. Direktoren und Manager d&#252;rfen nicht mehr verdienen   als den in der Branche durchschnittlichen Facharbeiterlohn<br \/>  &#8226;&#160;&#160;&#160;Aufstellung eines gesamtgesellschaftlichen, umweltfreundlichen   Energieplans<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      Warum eine demokratisch geplante, sozialistische Energieversorgung n&#246;tig<br \/>\n      ist\n    <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[114,119],"tags":[179],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11538"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11538"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11538\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11538"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11538"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11538"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}