{"id":11410,"date":"2005-10-30T14:54:54","date_gmt":"2005-10-30T14:54:54","guid":{"rendered":".\/?p=11410"},"modified":"2005-10-30T14:54:54","modified_gmt":"2005-10-30T14:54:54","slug":"11410","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2005\/10\/11410\/","title":{"rendered":"Sozialistische Planung statt Profitlogik"},"content":{"rendered":"<p>Der Treibhauseffekt heizt die Erde auf. Wirbelst&uuml;rme werden heftiger. Der Kapitalismus ist nicht in der Lage, wirksamen Klimaschutz zu betreiben. Und New Orleans zeigt: Er kann auch nicht mit den Katastrophen umgehen, die er auf diese Weise hervorruft.<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\n &nbsp;<br \/>\nSchwere Wirbelst&uuml;rme beherrschten in den letzten Monaten die Schlagzeilen wie kaum jemals zuvor. Katrina &uuml;berflutete nicht nur New Orleans, sondern machte auch St&auml;dte wie Biloxi in Mississippi nahezu dem Erdboden gleich. Keine zwei Monate sp&auml;ter verschonte Hurrikan Rita die Millionenstadt Houston nur knapp. Hurrikan Stan fegte Anfang Oktober &uuml;ber Mittelamerika hinweg und t&ouml;tete in Guatemala, El Salvador und dem s&uuml;dlichen Mexiko offiziell 1.150, wahrscheinlich aber weit mehr Menschen. Fast gleichzeitig tobte der Taifun Damrey &uuml;ber S&uuml;dchina, den Philippinen und Vietnam.<br \/> Die Hurrikan-Saison 2005 hat neue Rekorde gesetzt. In den Top Ten der st&auml;rksten jemals beobachteten Atlantikst&uuml;rme tummeln sich mit Wilma, Rita und Katrina gleich drei St&uuml;rme dieser Saison und einer, Ivan, aus dem Jahr 2004.<br \/> <br style=\"font-weight: bold;\"> <span style=\"font-weight: bold;\">Treibhauseffekt und Hurrikane<\/span><\/p>\n<p> Dass die Erde sich durch den Aussto&szlig; von Treibhausgasen erw&auml;rmt, wird heute von ernstzunehmenden Wissenschaftlern nicht mehr bestritten. Im Laufe des letzten Jahrhunderts hat sich die Temperatur bereits um 0,6 Grad erh&ouml;ht. Bis zum Ende des 21. Jahrhunderts rechnet man mit einem weiteren Temperaturanstieg von 1,4 bis 5,8 Grad Celsius. Zum Vergleich: In der letzten Eiszeit lagen die weltweiten Temperaturen nur um vier Grad unter denen der Neuzeit. Eine Erw&auml;mung w&uuml;rde also gro&szlig;e Auswirkungen auf das Klima haben. Katrina, Rita und Wilma waren m&ouml;glicherweise Vorboten dieser Ver&auml;nderungen.<br \/> Damit ein Hurrikan &uuml;ber dem Meer entstehen kann, braucht er eine Wassertemperatur von etwa 27 Grad. Es gibt heute nur wenige Regionen, in denen der Ozean so warm ist. Je w&auml;rmer die Erde wird, desto gr&ouml;&szlig;er werden diese Entstehungszonen, desto l&auml;nger bestehen sie und desto mehr Energie k&ouml;nnen sie einem Sturm zur Verf&uuml;gung stellen. Wir m&uuml;ssen also damit rechnen, dass der Treibhauseffekt langfristig st&auml;rkere und m&ouml;glicherweise auch h&auml;ufigere St&uuml;rme ausl&ouml;sen wird. Es gibt zwar einen nat&uuml;rlichen Zyklus, der regelm&auml;&szlig;ig alle 30 bis 40 Jahre f&uuml;r &uuml;berdurchschnittlich viele St&uuml;rme sorgt und in dessen Hochphase wir uns gerade befinden. Aber selbst im Vergleich mit den letzten drei dieser Hochphasen stieg die Anzahl der St&uuml;rme um ein Drittel.<br \/> Eine weltweite Erw&auml;rmung l&auml;sst au&szlig;erdem gro&szlig;e Mengen Eis an den Polkappen schmelzen. Der Meeresspiegel kann dadurch innerhalb des n&auml;chsten Jahrhunderts um bis zu einen Meter steigen. Viele St&auml;dte an flachen K&uuml;sten werden dann ohnehin st&auml;ndig mit &Uuml;berflutungen zu k&auml;mpfen haben, und selbst schwache St&uuml;rme werden sich viel schlimmer auswirken als heute.<br \/> Bei diesen Aussichten ist Klimaschutz wichtiger denn je. Der Aussto&szlig; an Treibhausgasen muss deutlich reduziert werden, um die Erw&auml;rmung zu stoppen. Seit Beginn der Industrialisierung stieg die Konzentration des wichtigsten Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) in der Atmosph&auml;re um 25 Prozent, ein Anstieg, der haupts&auml;chlich durch das Verfeuern von Holz, Kohle und &Ouml;l bedingt ist. Aber selbst bei Einhaltung des Kyoto-Protokolls w&uuml;rde sich die Erw&auml;mung im besten Fall um 0,3 Grad abzuschw&auml;chen &#8211; nicht ann&auml;hernd genug.<br \/> <br style=\"font-weight: bold;\"> <span style=\"font-weight: bold;\">New Orleans: Nur Fehler oder bewusste Fahrl&auml;ssigkeit?<\/span><\/p>\n<p> Die Hurrikane von 2005 waren nicht nur au&szlig;ergew&ouml;hnlich stark, sie richteten auch extreme Verw&uuml;stungen an. Der Sachschaden, den Katrina und die nachfolgende &Uuml;berflutung angerichtet haben, d&uuml;rfte bei etwa 200 Milliarden Dollar liegen. Im Chaos von New Orleans kamen &uuml;ber tausend Menschen ums Leben. Die &Auml;rmsten, darunter vor allem AfroamerikanerInnen, waren am schlimmsten betroffen. Betroffen sind zum Beispiel auch die Besch&auml;ftigten des &ouml;ffentlichen Dienstes in der Stadt &#8211; dadurch dass einen Monat nach Katrina angek&uuml;ndigt wurde, 30 Prozent der Stellen im &ouml;ffentlichen Dienst zu streichen.<br \/> In New Orleans haben alle Ma&szlig;nahmen versagt, vom vorbeugenden Hochwasserschutz &uuml;ber die Evakuierung bis hin zur Hilfe nach dem Sturm. US-Pr&auml;sident George Bush pers&ouml;nlich sah sich gezwungen, die Verantwortung f&uuml;r &#x84;Fehler&#x93; zu &uuml;bernehmen und diagnostizierte &#x84;ernsthafte Probleme bei der Reaktionsf&auml;higkeit auf allen Ebenen&#x93;. Michael Brown, Chef des US-Katastrophenschutzes FEMA, verlor seinen Job. So peinlich das f&uuml;r Bush und Brown pers&ouml;nlich ist, es ist noch nicht einmal die halbe Wahrheit. Katrina offenbarte keine kleinen Fehler, sondern eine grundfalsche Herangehensweise. In den Vorjahren waren die Gelder f&uuml;r den Hochwasserschutz in New Orleans massiv gek&uuml;rzt worden. Programme zur Hurrikan-Vorsorge, zum Beispiel durch den Bau erh&ouml;hter H&auml;user gegen &Uuml;berflutungen, waren ersatzlos gestrichen worden. Die FEMA wurde von der Bush-Regierung in das neue Heimatschutz-Ministerium gezw&auml;ngt und mit loyalen, aber unf&auml;higen Chefs ausgestattet. Teile des Katastrophenschutzes wurden privatisiert, Gelder wurden in den &#x84;Kampf gegen den Terror&#x93; umgeleitet.<\/p>\n<p> <span style=\"font-weight: bold;\">&#x84;Ein Ungl&uuml;ck, das darauf wartet, zu geschehen&#x93;<\/span><\/p>\n<p> Die Gefahr f&uuml;r New Orleans ist seit langem bekannt und wird durch menschliche Eingriffe in die Natur st&auml;ndig versch&auml;rft. Das Delta des Mississippi ist ein riesiges, flaches Gebiet, das durch den Fluss selbst geschaffen wurde. Der Mississippi f&uuml;hrt Sedimente mit sich, die sich im Delta ablagern und neues Land entstehen lassen. Doch durch Begradigungen und Eindeichungen hat sich der Flusslauf ge&auml;ndert, und heute wird der neue Boden viel weiter hinaus in den Golf von Mexiko gesp&uuml;lt und im tiefen Wasser abgeladen. Dazu kommt, dass weite Gegenden, die fr&uuml;her Marschland waren, trockengelegt wurden, um Platz f&uuml;r die Vorst&auml;dte von New Orleans und f&uuml;r Industrie zu schaffen. Dadurch trocknete der schlammige Boden aus, verh&auml;rtete sich und sackte ab. Beide Faktoren f&uuml;hren dazu, dass das Delta j&auml;hrlich um 60 bis 80 Quadratkilometer schrumpft. S&uuml;mpfe und Mangrovenw&auml;lder, die Sturmfluten brechen und Wasser aufsaugen k&ouml;nnen, verschwinden im Meer. &#x84;New Orleans ist ein Ungl&uuml;ck, das darauf wartet, zu geschehen&#x93;, schrieb das Journal Scientific American schon im Jahr 2001. Da war New Orleans gerade noch einmal haarscharf an einer Katastrophe vorbeigeschrammt. Im September 1998 &auml;nderte Hurrikan Georges in letzter Minute seinen Kurs, verfehlte die Stadt und blies seine eigene Flutwelle auseinander.<br \/> Das Delta ist das beste Beispiel daf&uuml;r, welche Sch&auml;den r&uuml;cksichtslose Baut&auml;tigkeit, die nur auf kurzfristigen Profit ausgerichtet ist, anrichten kann. Was man tun m&uuml;sste, ist l&auml;ngst bekannt. Nach Hurrikan Georges wurden Pl&auml;ne aufgestellt, das Delta zu renaturieren und damit zu retten. Doch das w&auml;re teuer &#8211; das Projekt mit dem Namen &#x84;Coast 2050&#x93; w&uuml;rde 14 Milliarden Dollar kosten. Nur kleine Teile wurden bisher umgesetzt.<br \/> Eigentlich war auch Katrina noch nicht der schlimmste m&ouml;gliche Fall, ein direkter Treffer auf die Stadt New Orleans. Das Auge des Sturms mit den st&auml;rksten Winden zog hundert Kilometer weiter &ouml;stlich &uuml;ber die Stadt Biloxi hinweg. Das Wasser kam nicht wie bef&uuml;rchtet in einer monstr&ouml;sen Flutwelle, die Zehntausende sofort get&ouml;tet h&auml;tte. Es lief langsam in die Stadt, als die aufgeweichten D&auml;mme nachgaben &#8211; zu einem Zeitpunkt, an dem der Sturm bereits weitergezogen war. Dass es trotzdem zur Katastrophe kam, liegt darin, dass seit Jahren systematisch am Hochwasserschutz gespart wurde. Allein bei den Deichen am Lake Pontchartrain, dort, wo der Deich schlie&szlig;lich brach, wurden die Gelder von 14 auf 5,7 Millionen Dollar zusammengestrichen. 2004 wurden dort die Arbeiten wegen Geldmangel komplett eingestellt.<\/p>\n<p> <span style=\"font-weight: bold;\">Mordsgesch&auml;fte<\/span><\/p>\n<p> Im Kapitalismus z&auml;hlt nichts als Profit. Man stelle sich vor, der Aufsichtsrat eines in New Orleans ans&auml;ssigen Konzerns h&auml;tte eines Tages eine moralische Erleuchtung gehabt und beschlossen, gro&szlig;e Teile seines Gewinns f&uuml;r den Hochwasserschutz zu spenden. Das h&auml;tte dem Konzern geschadet und ihn im Konkurrenzkampf m&ouml;glicherweise zugrunde gerichtet.<br \/> Was f&uuml;r lokalen Hochwasserschutz gilt, das gilt auch auf globaler Ebene f&uuml;r den Klimaschutz. Besonders f&uuml;r die US-Wirtschaft w&auml;re das Kyoto-Abkommen ein Wettbewerbsnachteil. In Westeuropa stagniert der CO2-Aussto&szlig;. China, neben den USA das Land mit dem am schnellsten ansteigenden CO2-Aussto&szlig;, ist von der vorgeschriebenen Reduktion ausgenommen. Die US-Industrie m&uuml;sste also die meisten und teuersten Umweltschutzma&szlig;nahmen durchf&uuml;hren. Die Kosten w&uuml;rden weniger als die H&auml;lfte dessen betragen, was die USA bereits in den Irak-Krieg gepumpt haben. Aber diesen Wettbewerbsnachteil sind die USA nicht bereit hinzunehmen und stellen sich gegen das Abkommen. Noch einmal &#8211; es geht hier lediglich um ein Programm, das die Erderw&auml;rmung im besten Fall minimal abbremsen wird.<br \/> Die Kapitalisten gehen mit ihrer Haltung pers&ouml;nlich kaum ein Risiko ein. Der gr&ouml;&szlig;te Schaden bleibt an &ouml;ffentlichen, steuerfinanzierten Kassen h&auml;ngen und damit an der arbeitenden Bev&ouml;lkerung. Zwar haben die Hurrikane im Golf von Mexiko die &Ouml;lf&ouml;rderung ausgebremst, gaben den Mineral&ouml;lkonzernen aber gleichzeitig die Gelegenheit zu drastischen Preiserh&ouml;hungen. In Deutschland zeigten die Marktgesetze ihr wahres Gesicht in etwas kleinerem Rahmen beim Oderhochwasser 2002, als die Preise von Sands&auml;cken in den Baum&auml;rkten der Region von 20 Cent auf einen Euro hochgetrieben wurden. Und wenn das Wasser schlie&szlig;lich abflie&szlig;t, ist der Wiederaufbau der verw&uuml;steten Gebiete meist ein Milliardengesch&auml;ft.<\/p>\n<p> <span style=\"font-weight: bold;\">Ohne Plan in die Katastrophe<\/span><\/p>\n<p> In einer Wirtschaft, die nach der Profitlogik funktioniert, kann es keine &#x84;Inseln der Vernunft&#x93; geben. In einzelnen L&auml;ndern kann es in wirtschaftlichen Aufschwungphasen sein, dass mehr Geld f&uuml;r den Katastrophenschutz &uuml;brigbleibt &#8211; meistens, wenn die Katastrophe bereits eingetreten ist und der Druck steigt, etwas zu unternehmen. Auf diese Weise wurden nach der Sturmflut von 1953 die gro&szlig;en Deiche in den Niederlanden gebaut. Heute, in einer Zeit von Stagnation und Krise der kapitalistischen Wirtschaft, sind solche Projekte selbst in Europa kaum noch denkbar.<br \/> Die einzige Alternative besteht darin, mit der Profitlogik des Kapitalismus grunds&auml;tzlich zu brechen. In einer sozialistischen, demokratisch geplanten Wirtschaft k&ouml;nnten Entscheidungen zur Langzeitvorsorge getroffen werden. Das betrifft den direkten Hochwasserschutz durch Deiche und Pumpen, Stadtentwicklung und Landschaftsbau zum Beispiel an Flussl&auml;ufen, aber vor allem auch einen grundlegenden Strukturwandel weg von fossilen Brennstoffen. Entwicklung und Nutzung von regenerativen Energien werden heute seit Jahrzehnten verschleppt. Der Wechsel zu solchen sauberen Energiequellen und F&ouml;rderung von Energiesparprogrammen w&auml;ren langfristige Projekte, die im kapitalistischen Chaos keine Chance haben.<br \/> Vor allem aber k&ouml;nnte eine sozialistische Gesellschaft endlich die Armut wirksam bek&auml;mpfen. F&uuml;r den Schutz vor Naturkatastrophen ist das unverzichtbar. Denn je &auml;rmer die Menschen heute sind, desto schlimmer werden sie von Katastrophen getroffen. In New Orleans lebt mehr als ein Viertel der Bev&ouml;lkerung in Armut. Der t&ouml;dlichste Sturm des Jahres 2005 aber war gar nicht Katrina, sondern ein Hurrikan, der eigentlich keiner war. Als Stan &uuml;ber Mittelamerika tobte, war er die meiste Zeit nur ein starker Tropensturm. Er &uuml;berschritt nur kurz die Schwelle zu einem Hurrikan der niedrigsten Stufe Eins, und seine Windgeschwindigkeit war nie h&ouml;her als 130 Stundenkilometer &#8211; Rita und Katrina waren doppelt so stark. Trotzdem starben allein in Guatemala &uuml;ber 1.000 und vielleicht sogar 2.000 Menschen in verarmten Bergd&ouml;rfern, die durch Erdrutsche zerst&ouml;rt wurden.<br \/> Der Kapitalismus ist ein wahnsinniges System. Wissenschaft und Technik wurden enorm weiterentwickelt, die Arbeitsproduktivit&auml;t extrem gesteigert, heute wird (von der Arbeiterklasse) weltweit das 17 fache dessen produziert, was vor hundert Jahren erwirtschaftet wurde. Ungeheurer Reichtum &#8211; der ungeheure Armut schafft. W&auml;hrend im letzten Jahr eine Billion Dollar f&uuml;r R&uuml;stung ausgegeben wurde, fehlt 1,2 Milliarden Menschen der Zugang zu sauberen Trinkwasser und sind 841 Millionen unterern&auml;hrt (so der Economist vom 13. September 2003). Die Natur l&auml;sst uns nicht mehr unbegrenzt Zeit, dieses chaotische, krisenhafte und gewaltt&auml;tige System endlich abzuschaffen.<br \/> <br style=\"font-style: italic;\"> <span style=\"font-style: italic;\">von Stefan Hammelstein, K&ouml;ln<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Treibhauseffekt heizt die Erde auf. Wirbelst&uuml;rme werden heftiger. Der Kapitalismus ist nicht in der Lage, wirksamen Klimaschutz zu betreiben. 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