{"id":11388,"date":"2005-10-01T10:52:26","date_gmt":"2005-10-01T10:52:26","guid":{"rendered":".\/?p=11388"},"modified":"2005-10-01T10:52:26","modified_gmt":"2005-10-01T10:52:26","slug":"11388","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2005\/10\/11388\/","title":{"rendered":"Kandidatur gegen neoliberale Politik in Berlin n&#246;tig"},"content":{"rendered":"<p>  WASG, Linkspartei\/PDS und die Abgeordnetenhauswahl 2006<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  Berlin, September 2006: Am Kottbusser Tor der t&#228;gliche Wahlkampfstand   der Linkspartei. Noch vier Wochen bis zu der Berliner   Abgeordnetenhauswahl. Nur ein Ex-WASGler au&#223;er mir am Stand, sonst drei   &#228;ltere PDS-Mitglieder. Aber wozu der Unterschied? Wir alle sind seit der   Fusion vor sechs Wochen Mitglieder der &quot;neuen&quot; Linkspartei&#8230;<\/p>\n<p>  &quot;Weg mit Hartz IV! &#8211; Ihre Stimme f&#252;r die Linkspartei&quot;, rufe ich den   PassantInnen zu. Einer bleibt stehen und schimpft: &quot;Wei&#223;t du &#252;berhaupt   wie das ist, von ALG II zu leben? Im Mai wurde ich vom Senat zum Umzug   gezwungen. Was sagst du dazu? Heute &quot;Weg mit Hartz IV!&quot;, morgen allen   Sauereien zustimmen?&quot; Ich versuche ihm zu erkl&#228;ren, dass die &quot;neue&quot;   Linkspartei was anderes ist als die alte PDS. Aber er glaubt mir nicht.   Zwei ehemalige WASG-Mitglieder und ein bekannter Vertreter der sozialen   Bewegung kandidieren auf der Landesliste der &quot;neuen&quot; Linkspartei. Die   radikalsten waren die zwei Ex-WASGler, aber nicht damals, als es nach   der Bundestagswahl 2005 in Berlin hoch her ging wegen die Frage, ob man   den Kurs der Berliner Linkspartei\/PDS ablehnen soll.<\/p>\n<p>  Viele WASG-Mitglieder sind nicht Teil der neuen Linkspartei geworden.   Nicht, weil sie den Neuformierungsprozess der Linken bundesweit   ablehnen, sondern weil sie ihn sich in Berlin anders vorgestellt haben.<\/p>\n<p>  Ich verteile weiter Flugbl&#228;tter und komme mit einer Gruppe von   Jugendlichen ins Gespr&#228;ch, die mich fragen, warum der rot-rote Senat   ihre Jugendeinrichtung geschlossen hat. &quot;Was soll sich denn &#228;ndern, wenn   ich die Linkspartei w&#228;hle?&quot;, fragt eine. Die anderen   Linkspartei-Mitglieder am Stand erkl&#228;ren, dass die Haushaltsnotlage nun   mal zum Sparen zwinge und die Linkspartei\/PDS im Senat doch immerhin   daf&#252;r gesorgt habe, dass es nicht so schlimm kommt wie unter der Gro&#223;en   Koalition damals. Darauf wissen die Jugendlichen keine Antwort, weil sie   noch nicht so lange die politischen Geschehnisse verfolgen. Einer von   ihnen sagt, dass er vielleicht die Linkspartei w&#228;hlt, wenn sie wirklich   das kleinere &#220;bel ist. Ich frage ihn, ob er nicht selbst aktiv werden   will. &quot;Aktiv wozu?&quot;, fragt er mich verdutzt. &quot;Um euch beim Sparen zu   helfen?&quot;<\/p>\n<p>  Damals, beim Berliner WASG-Landesparteitag im November 2005 ging es   genau um die Frage: Sich an der Regierung in Berlin beteiligen oder   nicht. Damals dachten viele, dass der rot-rote Senat in Berlin doch eh   nicht so lange von Dauer sein wird. Das war jedoch eine   Fehleinsch&#228;tzung&#8230;<\/p>\n<p>  Sonderfall Berlin?<\/p>\n<p>  Berlin, September 2005: Kurz nach der Bundestagswahl ist die Debatte   &#252;ber das &quot;Wie weiter in Berlin?&quot; in vollem Gange. In einem   Diskussionspapier von den Linkspartei\/PDS-Landesvorstandsmitgliedern   Stefan Liebich, Udo Wolf, Halina Wawzyniak und Carsten Schatz hei&#223;t es: <i><span><\/i> &quot;In Berlin war der Kern der WASG eine bewusste Gegengr&#252;ndung zur PDS. Ihr   erkl&#228;rtes Ziel war die Abwahl von Rot-Rot und damit auch der Kampf gegen   die PDS als Regierungspartei.&quot;<\/span><\/p>\n<p>  Liebich und Co. spielen auf das Volksbegehren zur Abwahl des Senats an.   Viele WASG-Mitglieder waren aber auch Teil von Protestbewegungen, die   sich gegen die K&#252;rzungspolitik des rot-roten Senats zur Wehr gesetzt   haben. Studierende, die bei der Bewegung gegen Studiengeb&#252;hren das B&#252;ro   von PDS-Wissenschaftssenator Thomas Flierl besetzten. Oder   Krankenhausbesch&#228;ftigte, die ihre Betriebsversammlungen auf die Stra&#223;e   verlegten, um die Rotstiftpolitik im Gesundheitswesen anzuprangern.<\/p>\n<p>  Im Winter 1995\/96 wurde unter der damaligen Gro&#223;en Koalition das erste   &quot;Sparpaket&quot; geschn&#252;rt und umfangreiche Privatisierungen auf den Weg   gebracht. Seinerzeit entstand ein Protestb&#252;ndnis, das 150 Organisationen   umfasste. Mehrere Demos mit 10-15.000 TeilnehmerInnen wurden auf die   Beine gestellt. Im Fr&#252;hjahr 1996 fand eine Studierendendemo statt, an   der sich 50.000&#160; beteiligten. Bald darauf initiierten die &#196;rztin Cora   Jacoby und der Betriebsrat Volker Gernhardt ein &quot;Aktionskomitee   Krankenh&#228;user&quot;, das mit Besch&#228;ftigten diverser Kliniken mehr als zwei   Jahre lang Protestaktionen organisierte. Au&#223;erdem kam es zu einigen   Gro&#223;demos gegen Sozial- und Bildungsraub und die Bildung von   Solidarit&#228;tskomitees gegen die Schlie&#223;ung von Betrieben. In den   vergangenen zehn Jahren wurden j&#228;hrlich im Schnitt 10.000   Industriearbeitspl&#228;tze gestrichen.<\/p>\n<p>  PDS-Regierungsbeteiligung seit 2001<\/p>\n<p>  Vor diesem Hintergrund erhielt die PDS bei der Abgeordnetenhauswahl 2001   22,6 Prozent. 1990 waren es noch 9,4 Prozent. Unter Gregor Gysi, der   kurzzeitig Wirtschaftssenator war, wurde dann die rot-rote Koalition   eingef&#228;delt &#8211; und am Kurs von SPD und CDU nahtlos angekn&#252;pft.<\/p>\n<p>  Mehr noch: Mit dem Austritt aus dem Kommunalen Arbeitgeberverband   w&#228;hrend der Tarifverhandlungen im &#246;ffentlichen Dienst vor drei Jahren   nahm der Senat auf Bundesebene sogar eine Vorreiterrolle ein.   Ausgeklammert wurden damals die kampfstarken Bereiche BSR   (M&#252;llversorgung) und BVG (Verkehrsbetriebe). Die BVG kn&#246;pfte sich der   Senat in diesem Sommer vor und zwang den Besch&#228;ftigten einen   Spartentarif auf, der Lohneinbu&#223;en von 10-25 Prozent beinhaltet. Mit   dieser &quot;Kostensenkung&quot; wird die Privatisierung f&#252;r den Zeitraum nach der   n&#228;chsten Wahl vorbereitet. Gleiches gilt f&#252;r die st&#228;dtischen   Krankenh&#228;user (Strom-, Gas- und Wasserversorgung sind mehrheitlich schon   in privaten H&#228;nden).<\/p>\n<p>  Gerade bei diesen Teilen des &#246;ffentlichen Dienstes ist der Senat   besonders verhasst. &#196;hnlich ist die Haltung von vielen Erwerbslosen und   Jugendlichen. Dazu hat nicht zuletzt die Abschaffung des Sozialtickets   beitragen (das dann zum dreifachen Preis wieder eingef&#252;hrt wurde). Bis   Fr&#252;hjahr dieses Jahres war die PDS in den Umfragen im Keller; w&#228;ren zu   diesem Zeitpunkt Wahlen gewesen, h&#228;tte sie ein Drittel der Stimmen   eingeb&#252;&#223;t.<\/p>\n<p>  Liebich und Co. verweisen auf die Landesverschuldung von 70 Milliarden   Euro: <i><span><\/i>&quot;Vieles an der Kritik der Berliner Regierungspolitik   in der Linkspartei\/PDS und der WASG ist der Unkenntnis &#252;ber die   konkreten Rahmenbedingungen in Berlin, der Grenzen und M&#246;glichkeiten   einer Landesregierung und der Konfliktmechanismen in einer Koalition   geschuldet.&quot;<\/span><\/p>\n<p>  Durchsetzung von Forderungen<\/p>\n<p>  Entschlossener Kampf gegen Sozialraub vor Ort und f&#252;r mehr Gelder vom   Bund und von den Gro&#223;konzernen oder Beteiligung am sozialen Massaker, um   eine noch gr&#246;&#223;ere Katastrophe zu verhindern? Beim PDS-Parteitag in   Potsdam im November 2004&#160; verk&#252;ndete die PDS das &quot;strategische Dreieck&quot;: <i><span><\/i> &quot;Protest, der Anspruch auf Mit- und Umgestaltung sowie &#252;ber den Kapitalismus   hinaus weisende Alternativen.&quot;<\/span> Konkret tritt die   Linkspartei\/PDS tritt nicht mal f&#252;r die Erh&#246;hung der Gewerbesteuer ein. <\/p>\n<p>  Im WASG-Wahlmanifest hei&#223;t es: <i><span><\/i>&quot;Eine   Regierungsbeteiligung ist nur denkbar, wenn dies zu einem grundlegenden   Politikwechsel auf der Basis unseres Gr&#252;ndungsprogramms f&#252;hrt. Wir   werden uns an keiner Regierung beteiligen, die Sozialabbau betreibt oder   sie tolerieren.&quot;<\/span><\/p>\n<p>  Schl&#252;sselfrage Berlin<\/p>\n<p>  Berlin ist kein Sonderfall, sondern eine Schl&#252;sselfrage f&#252;r die Linke.   F&#252;r die Kr&#228;fte, die in der neuen Bundestagsfraktion mit einer   Regierungsbeteiligung im Bund ab 2009 lieb&#228;ugeln, ist Berlin ein   wichtiger Referenzpunkt.<\/p>\n<p>  Eine neue politische Kraft muss sich grundlegend von allen etablierten   Parteien unterscheiden, will sie eine Existenzberechtigung haben. Sie   muss &quot;Partei&quot; ergreifen &#8211; f&#252;r die abh&#228;ngig Besch&#228;ftigten und   Erwerbslosen. Die Linkspartei\/PDS ist kaum im betrieblichen Bereich   verankert. Vom Klassencharakter her ist sie stark kleinb&#252;rgerlich. Im   Wahlprogramm f&#252;r die Bundestagswahl schwang sie sich zum Vork&#228;mpfer f&#252;r   klein- und mitelst&#228;ndische Unternehmer auf.<\/p>\n<p>  Als im letzten Sommer wieder Montagsdemonstrationen ausgerufen wurden,   plakatierte die PDS zun&#228;chst: &quot;Hartz IV &#8211; Weg damit.&quot; Aber statt ihren   Apparat zum Aufbau der Bewegung zu nutzen und Mitglied- und   Anh&#228;ngerschaft zu mobilisieren, wurden die Plakate flugs ausgetauscht.   Die neue Parole hie&#223;: &quot;Hartz IV &#8211; Wir stehen euch bei.&quot; Dem-gegen&#252;ber   ist der Aufbau einer k&#228;mpferischen Kraft das Gebot der Stunde. Eine   Kraft, die bereit ist, sich mit den Herrschenden anzulegen.<\/p>\n<p>  Die PDS tr&#228;gt zwar den Sozialismus im Namen, redet davon aber nur an   Feiertagen. Mit dem DDR-Stalinismus hat sie nie entschieden gebrochen.   Dabei w&#228;re ein sozialistisches Programm n&#246;tig, das die kapitalistische   Sackgasse aufzeigt und den Kampf gegen Verschlechterungen mit dem Kampf   f&#252;r eine grundlegend andere, sozialistische Gesellschaft verbindet. Eine   Gesellschaft, in der &#8211; anders als im Ostblock &#8211; die Wirtschaft   demokratisch geplant wird.<\/p>\n<p>  Alternative Kandidatur in Berlin?<\/p>\n<p>  Auf dem Landesparteitag im Juni hat die Berliner WASG das bundesweite   Wahlb&#252;ndnis akzeptiert, aber beschlossen, zu der Ab-geordnetenhauswahl   2006 eigenst&#228;ndig anzutreten. Um diesen Beschluss zu verteidigen, haben   SAV-Mitglieder und andere WASG-Linke, darunter auch   Landesvorstandsmitglieder, eine Plattform &quot;Den Widerstand gegen   neoliberale Politik st&#228;rken &#8211; innerhalb und au&#223;erhalb des Parlamentes!&quot;   verfasst.<\/p>\n<p>  Im Bundestagswahlkampf protestierten Besch&#228;ftigte der Gr&#252;nfl&#228;chen&#228;mter   gegen die Zusammenlegung ihrer Dienststellen und damit verbundenen   Arbeitsplatzabbau. Als WASG-Mitglieder Wahlkampfmaterial anboten, schlug   ihnen zun&#228;chst Unmut entgegen: &quot;Muss ich jetzt den Gysi w&#228;hlen, wenn ich   WASG will? Der ist doch auch f&#252;r Privatisierungen.&quot; Erst als die WASGler   vermitteln konnten, dass sie nicht an der Senatspolitik beteiligt sind,   zeigten sich die KollegInnen gespr&#228;chsbereit. Bei der Charite lie&#223; sich   ver.di auf Kosteneinsparungen in H&#246;he von 30 Millionen ein. Prompt legte   der Senat nach und forderte weitere K&#252;rzungen von zehn Millionen.   Seitdem gibt es auf w&#246;chentlicher Basis Protestaktionen. Auf dem   Flugblatt der ver.di-Betriebsgruppe hei&#223;t es <i><span><\/i>&quot;SPD und   PDS erpressen uns&quot;<\/span>.<\/p>\n<p>  Liebich und Co. fordern eine Vereinigung von WASG und Linkspartei\/PDS   bis Anfang n&#228;chsten Jahres. &quot;Die weitere inhaltliche und strategische   Kl&#228;rung erfolgt dann in der gemeinsamen Partei&quot;, hei&#223;t es in ihrem   Papier. Wenn es nach ihnen geht, sollen in Berlin lediglich   &quot;Expertengespr&#228;che&quot; in kleiner Runde zur &quot;Haushaltskonsolidierung&quot;   vorgenommen werden. Demgegen&#252;ber hat der Berliner WASG-Delegiertenrat   beschlossen, offene Foren zu organisieren, die zum Beispiel &#252;ber den   Privatisierungskurs oder die Risikoabschirmung der Bankgesellschaft   debattieren sollen.<\/p>\n<p>  SAV-Mitglieder haben erfolgreich beantragt, in diese Debatten   AktivistInnen von Protestbewegungen gleichberechtigt mit einzubeziehen.   Au&#223;erdem wurde auf unseren Vorschlag hin aufgenommen, auf dem   Landesparteitag am 26. und 27. November &#252;ber eine berlinweite Kampagne   gegen Privatisierung zu entscheiden.<\/p>\n<p>  Der Delegiertenrat hat auch Forderungen formuliert, zu denen sich die   Linkspartei\/PDS verhalten muss. Nur dann, wenn die Linkspartei\/PDS zum   Beispiel weitere Sozialk&#252;rzungen ablehnen oder f&#252;r den R&#252;ckkauf der   Wassergesellschaft eintreten sollte, w&#228;re eine gemeinsame Kandidatur   eine Option. SAV-Mitglieder traten zus&#228;tzlich daf&#252;r ein, dass eine   Aufk&#252;ndigung der Regierungsbeteiligung f&#252;r den Fall, dass die SPD keinen   180-Grad-Wechsel vollzieht, die Vorbedingung f&#252;r eine m&#246;gliche   gemeinsame Kandidatur sein m&#252;sste. Leider wurde das nicht explizit   beschlossen. Innerhalb der WASG ist nun eine heftige Debatte &#252;ber diese   und andere Fragen entbrannt.<\/p>\n<p>  Was f&#252;r eine Partei brauchen wir?<\/p>\n<p>  Ziel sollte nicht der Status Quo, sondern ein Neuformierungsprozess der   Linken &#8211; in Berlin und im Bund &#8211; sein, der AktivistInnen aus   gewerkschaftlichen Bereich, aus der sozialen Bewegung, aus   Jugendkampagnen einbezieht und an ArbeiterInnen und Erwerbslose   appelliert, daran aktiv teilzunehmen. Politische Basis muss die   konsequente Ablehnung von Lohn- und Sozialraub sein. Dieser Prozess muss   auf allen Ebenen demokratisch organisiert werden.<\/p>\n<p>  In Berlin muss jetzt alles daran gesetzt werden, dass diejenigen, die   sich jahrelang gegen Sozialabbau in der Stadt engagiert haben, 2006 an   einer Kandidatur gegen neoliberale Politik teilnehmen. Die   Linkspartei\/PDS hat es selber in der Hand, ob diese Kandidatur mit ihr   oder gegen sie stattfindet. Laut Umfragen k&#246;nnte die WASG auch bei einem   alleinigen Antritt die F&#252;nf-Prozent-H&#252;rde &#252;berwinden. Eine Kandidatur   mit AktivistInnen und Betroffenen w&#228;re eine Ermutigung f&#252;r die Opfer der   Senatspolitik der letzten Jahre. Sie w&#228;re auch von Bedeutung f&#252;r den   bundesweiten Diskussionsprozess dar&#252;ber, was f&#252;r eine Partei gegen   K&#252;rzungen und Kapitalmacht ben&#246;tigt wird.<\/p>\n<p>  von Lucy Redler, Berlin &#8211; Mitglied im L&#228;nderrat der WASG und Mitglied   der Bundesleitung der SAV<\/p>\n<p><b><span><\/b>&quot;Haushaltskonsolidierung&quot; des SPD\/PDS-Senats<\/span> <\/p>\n<p>  &#8211; K&#252;rzung im Sozialbereich (Sozialticket, Blindengeld, Telebus)<\/p>\n<p>  &#8211; Reduzierung des Jugendhilfeetats von 400 (2001) auf 230 Millionen Euro   (2005). Steichung von weiteren 33 Millionen sind geplant<\/p>\n<p>  &#8211; Privatisierung von Kitas. K&#252;rzungen bei Schulen und Unis<\/p>\n<p>  &#8211; Austritt aus dem Kommunalen Arbeitgeberverband und Lohnsenkungen von   8-12 Prozent<\/p>\n<p>  &#8211; Risikoabschirmung f&#252;r die Bankgesellschaft, mit der denjenigen, die   sich durch Vetternwirtschaft und Immobiliengesch&#228;fte bereicherrt haben,   der R&#252;cken freigehalten wird<\/p>\n<p>  &#8211; Verkauf von Wohnungsbaugesellschaften und Vorbereitung der   Privatisierung von Verkehrsbetrieben und Krankenh&#228;usern<\/p>\n<p>  &#8211; Schaffung von 24.000 Ein-Euro-Jobs und Vernichtung von tariflich   bezahlten Arbeitspl&#228;tzen. Mehr als 40.000 Haushalte drohen ab Januar   Zwangsumz&#252;ge<\/p>\n<p>  &#8211; K&#252;rzungen der Zusch&#252;sse von 98 Millionen f&#252;r die Unikliniken. Dort   sollen jetzt L&#246;hne gek&#252;rzt und 3.000 Stellen gestrichen werden<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      WASG, Linkspartei\/PDS und die Abgeordnetenhauswahl 2006\n    <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[27,30],"tags":[175],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11388"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11388"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11388\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11388"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11388"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11388"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}