{"id":11370,"date":"2005-08-30T10:00:00","date_gmt":"2005-08-30T10:00:00","guid":{"rendered":".\/?p=11370"},"modified":"2005-08-30T10:00:00","modified_gmt":"2005-08-30T10:00:00","slug":"11370","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2005\/08\/11370\/","title":{"rendered":"Wie weiter f&uuml;r die Linke?"},"content":{"rendered":"<p><img style=\"width: 130px; height: 45px;\" alt=\"linkspartei\"src=\"\/media\/2005\/linkpartei.jpg\" align=\"left\">Schnelle Fusion der heutigen Linkspartei\/PDS mit der heutigen WASG oder neue sozialistische Arbeiterpartei?<img style=\"width: 129px; height: 49px;\" alt=\"asg\" src=\"\/media\/2005\/asglogo.jpg\"align=\"left\"><!--more--><br \/>\n &nbsp;<br \/>\nEines ist sicher: Der 18. September wird zu einem politischen Erdbeben. Nicht, weil Schr&ouml;der abgew&auml;hlt und die SPD auf einem historischen Tiefpunkt angelangt sein wird. Nicht, weil mit &#x84;Maggie&#x93; Merkel zum ersten Mal eine Frau die politischen Gesch&auml;fte des Kapitals leiten wird. Sondern, weil das B&uuml;ndnis aus Linkspartei\/PDS und WASG mit voraussichtlich &uuml;ber zehn Prozent in den Bundestag einziehen wird. Damit beginnt die gesellschaftliche Polarisierung zwischen ArbeiterInnen und Erwerbslosen auf der einen Seite und den Kapitalisten auf der anderen Seite einen politischen Ausdruck zu nehmen. Damit wird klar, dass sich wichtige Teile der Bev&ouml;lkerung nach links orientieren. Damit besteht die Chance, das Kr&auml;fteverh&auml;ltnis zwischen rechts und links (also zwischen den Klassen) zu ver&auml;ndern. Wie kann diese Chance genutzt werden?<br \/>    Auf der Linken besteht Aufbruchstimmung. Innerhalb von zehn Wochen ist die WASG von 6.000 auf 10.000 Mitglieder gewachsen. Hunderte GewerkschafterInnen machen ihren Bruch mit der SPD &ouml;ffentlich und sagen: &#x84;Wir w&auml;hlen links&#x93;. Verschiedene Jugendorganisationen stellen die These auf &#x84;Es kommt die Zeit, in der das K&auml;mpfen wieder lohnt&#x93; und planen Zusammenarbeit und die Durchf&uuml;hrung eines Kongresses im Herbst. In manchen Orten w&auml;chst nicht nur die WASG, sondern es entstehen auch organisations&uuml;bergreifende linke B&uuml;ndnisse. Die Diskussion &uuml;ber die Zukunft der Linken und die Bildung einer neuen Linkspartei ist in vollem Gange.<\/p>\n<p>    <span style=\"font-weight: bold;\">F&uuml;r und wider des B&uuml;ndnisses WASG-PDS<\/span><\/p>\n<p>    Das ist gut so. Millionen ArbeiterInnen, Erwerbslose und Jugendliche werden durch diese Entwicklung politisiert. Immer weniger Menschen glauben dem Scheinargument, die neoliberale und an den Kapitalinteressen orientierte Politik aller etablierten Parteien sei alternativlos. Das ist eine Motivation f&uuml;r AktivistInnen in Gewerkschaften und sozialen Bewegungen.<br \/>    Doch dieser Prozess ist nicht ohne Widerspr&uuml;che. Die WASG wurde gegr&uuml;ndet als Reaktion auf die Verb&uuml;rgerlichung der SPD, die zur Speerspitze des Neoliberalismus in diesem Land geworden war. Dass sie diese Spitzenposition nun wieder an CDU\/CSU und FDP abgegeben hat, &auml;ndert nichts an dem grundlegend arbeiterfeindlichen Charakter der SPD-Politik. Die WASG wurde auch gegr&uuml;ndet als Konsequenz aus der Regierungsbeteiligung der PDS in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern, der Unf&auml;higkeit der PDS, im Westen Unterst&uuml;tzung zu gewinnen und der Tatsache, dass die PDS kaum an der Seite der Betroffenen den sozialen Widerstand mit organisiert hatte.<br \/>    Nun kandidiert die WASG auf den Listen der in Linkspartei umbenannten PDS und hat einen Vereinigungsprozess mit ihr begonnen. Vor allem f&uuml;r viele AktivistInnen ist das die langersehnte &#x84;Einheit der Linken&#x93; und so mancher verschlie&szlig;t die Augen vor den sich aus der PDS-Realpolitik ergebenden Problemen.<\/p>\n<p>    <span style=\"font-weight: bold;\">Realpolitik der PDS<\/span><\/p>\n<p>    In Ostdeutschland steigert dieses B&uuml;ndnis offensichtlich die Mobilisierungsf&auml;higkeit zumindest auf Wahlebene. Hier hat die Linkspartei\/PDS gute Chancen, zur st&auml;rksten Kraft bei der Bundestagswahl zu werden. Warum? Die WASG hat der dahinsiechenden PDS neues Leben eingehaucht. Diese kann deshalb ihr traditionelles Potenzial mobilisieren und zus&auml;tzlich w&auml;hlt ein Teil der Ostdeutschen Linkspartei\/PDS, weil sie eigentlich Lafontaine und die WASG w&auml;hlen wollen. Interessant sind allerdings die Umfrageergebnisse bezogen auf Wahlen zum Abgeordnetenhaus in Berlin, wo die Linkspartei\/PDS Teil der Landesregierung ist. Hier verliert die Linkspartei\/PDS Unterst&uuml;tzung und in Ostberlin w&uuml;rde die WASG &uuml;ber zehn Prozent erhalten! Die drastischen Einschnitte, die der SPD\/PDS-Senat f&uuml;r die Masse der BerlinerInnen beschlossen hat, werden von den Menschen nicht einfach vergessen. Deshalb ist es auch richtig, dass die Berliner WASG angek&uuml;ndigt hat, eigenst&auml;ndig bei den kommenden Landtagswahlen anzutreten und dass der Landesvorstand der Berliner WASG in dieser Frage auch bereit ist, den Konflikt mit dem Bundesvorstand einzugehen.<br \/>    F&uuml;r Westdeutschland kann die These gewagt werden, dass der gemeinsame Wahlantritt mit der Linkspartei\/PDS dazu f&uuml;hrt, dass das WASG-Potenzial nicht ausgesch&ouml;pft wird. Zu tief sitzen Skepsis und Ablehnung in breiten Teilen der Arbeiterklasse gegen die &#x84;SED-Nachfolgepartei&#x93; (was &uuml;brigens auch f&uuml;r einen Teil der arbeitenden und erwerbslosen Bev&ouml;lkerung in Ostdeutschland gilt).<\/p>\n<p>    <span style=\"font-weight: bold;\">Sozialistische Arbeiterpartei n&ouml;tig<\/span><\/p>\n<p>    Eine neue Massenpartei von ArbeiterInnen, Erwerbslosen und Jugendlichen ist dringend n&ouml;tig. Sie k&ouml;nnte den Widerstand verschiedener Bereiche vernetzen und ihm einen politischen Ausdruck geben. Sie w&uuml;rde Besch&auml;ftigten und Jugendlichen, die in einem Kampf oder einer Kampagne (f&uuml;r den Erhalt eines Betriebs oder gegen einen Nazi-Aufmarsch) sind, die Gelegenheit bieten, weiter aktiv zu bleiben und die Ursachen des bek&auml;mpften Problems anzugehen. Vor allem aber w&auml;re sie ein Forum zur politischen Debatte und w&uuml;rde Hunderttausenden und Millionen die M&ouml;glichkeit geben, zu der &Uuml;berzeugung zu gelangen, dass es eine Alternative zum Kapitalismus geben kann. Eine solche Partei m&uuml;sste die Lehren aus der Entwicklung der SPD zu einer durch und durch kapitalistischen Partei ziehen &#8211; und aus der Entwicklung der PDS zu einer Partei, die Sonntags vom Sozialismus redet und Werktags in den Landesregierungen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern neoliberale Angriffe auf die Masse der Bev&ouml;lkerung gemeinsam mit der SPD umsetzt.<br \/>    Die Lehren ziehen hei&szlig;t, zu der Schlussfolgerung gelangen, dass die Akzeptanz der&nbsp; Marktwirtschaft jede Partei fr&uuml;her oder sp&auml;ter dazu bringt, entsprechend der kapitalistischen Logik zu handeln &#8211; und die arbeitende Bev&ouml;lkerung zu belasten. Schlie&szlig;lich m&uuml;ssen ja die Profite stimmen. Die Lehren ziehen hei&szlig;t also, eine sozialistische Politik betreiben, die Forderungen zum Beispiel nach der &Uuml;berf&uuml;hrung der marktbeherrschenden Wirtschaftsunternehmen und Banken in &ouml;ffentliches Eigentum bei demokratischer Kontrolle und Verwaltung durch die Belegschaften und Gewerkschaften enth&auml;lt.<br \/>    Diese Lehren hat auch die WASG noch nicht gezogen. Ihr Programm bricht nicht mit der kapitalistischen Profitwirtschaft, sondern enth&auml;lt die Illusion, man k&ouml;nne den Kapitalismus auf Dauer sozial, gerecht und friedlich gestalten &#8211; und auch noch Wirtschaftswachstum erreichen. Der Kapitalismus ist aber ein krisenhaftes Wirtschaftssystem, in dem Profitmaximierung das einzige Ziel ist. Und das geht nur auf dem R&uuml;cken der Lohnabh&auml;ngigen. Aber die WASG hat auch die Position eingenommen, sich an keinem Sozialabbau zu beteiligen. Bleibt sie dabei, wird sie zwangsl&auml;ufig in einen Widerspruch zu der ihrem Programm zugrundeliegenden Wirtschaftstheorie, dem Keynesianismus, geraten. Bleibt sie bei letzterem, wird sie fr&uuml;her oder sp&auml;ter in die Fu&szlig;stapfen von SPD und PDS treten und kapitalistische Sachverwaltung auf dem R&uuml;cken der Bev&ouml;lkerung mitbetreiben. Aber: diese Auseinandersetzung innerhalb der WASG ist noch nicht entschieden! In der PDS findet eine Auseinandersetzung &uuml;ber diese Frage faktisch nicht mehr statt, denn die Mehrheit der Parteigremien auf allen Ebenen tr&auml;gt die Regierungsbeteiligungen mit. Das ist mehr als eine schwere Hypothek f&uuml;r die geplante gemeinsame Linkspartei. Es stellt in Frage, ob aus dieser Partei &uuml;berhaupt ein Instrument zur Verteidigung von Arbeiterinteressen werden kann.<\/p>\n<p>    <span style=\"font-weight: bold;\">Fusion oder Neuanfang?<\/span><\/p>\n<p>    Eine simple Fusion der heutigen Linkspartei\/PDS mit der heutigen WASG h&auml;tte eine Partei zum Ergebnis, die zweifelsfrei zwei Machtzentren h&auml;tte: die neue Bundestagsfraktion und den PDS-Apparat (hunderte Kommunal- und Landtagsabgeordnete, Hauptamtlichenapparat und Rosa-Luxemburg-Stiftung). Die neue Partei w&uuml;rde sofort zur Regierungspartei in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin. Die pro-marktwirtschaftliche Politik der heutigen PDS und von Oskar Lafontaine w&uuml;rden erst einmal festgeschrieben.<br \/>    Die Urabstimmung in der WASG hatte aber nicht eine Fusion beschlossen, sondern einen zweij&auml;hrigen ergebnisoffenen Diskussionsprozess zur Bildung einer neuen linken Kraft unter Einbeziehung nicht nur von WASG und PDS, sondern aller linken Str&ouml;mungen. Einmal mehr scheren sich die WASG-F&uuml;hrungsfiguren nicht um Beschl&uuml;sse und erkl&auml;ren mittler-weile, dass das alles schneller gehen muss und man schon im n&auml;chsten Jahr die Vereinigung erreichen will. Von einer Einbeziehung anderer linker Kr&auml;fte ist bisher auch nichts zu sehen.<br \/>    Statt einer schnellen Fusion ist aber ein wirklicher Diskussionsprozess &uuml;ber die politischen Grundlagen einer neuen linken Partei n&ouml;tig. Will diese konsequent die Interessen der Opfer des Neoliberalismus vertreten, muss eine solche Partei jede Form von Sozialabbau, Arbeitsplatzvernichtung und Privatisierung auf allen Ebenen ablehnen und sich eindeutig auf die Seite des gewerkschaftlichen und sozialen Widerstands stellen. Das kann nur hei&szlig;en, dass die WASG der PDS gegen&uuml;ber eine Mindestbedingung f&uuml;r die Bildung einer gemeinsamen Partei formulieren sollte: ein Ende der arbeiterfeindlichen Regierungspolitik in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern und &#8211; da die SPD sicher zu keinem Politikwechsel in diesen Landesregierungen bereit sein wird &#8211; damit der Bruch der Koalitionen.<\/p>\n<p>    <span style=\"font-weight: bold;\">Perspektiven<\/span><\/p>\n<p>    Die weitere Entwicklung des Vereinigungsprozesses von Linkspartei\/PDS und WASG h&auml;ngt von vielen Faktoren ab: dem Ergebnis der Bundestagswahl, der Entwicklung von Klassenk&auml;mpfen und dem Handeln der verschiedenen Kr&auml;fte in beiden Parteien, vor allem auch der Linken in der WASG.<br \/>    Lafontaine und Gysi haben ihre Perspektive klar gemacht: Bis 2009 wollen sie mit der Nach-Schr&ouml;der-SPD koalitionsf&auml;hig sein. Sie richten den Blick nicht nach links und nicht auf den notwendigen Widerstand in den Betrieben und auf der Stra&szlig;e, sondern nach rechts, in Richtung SPD, und auf die Parlamente. Sollte die SPD in einer Gro&szlig;en Koalition mit der CDU\/CSU landen, k&ouml;nnte diese Perspektive schwerer zu realisieren sein, denn dies w&uuml;rde die Arbeiterklasse noch mehr in den Konflikt mit der SPD bringen und wahrscheinlich eher zu weiteren &Uuml;bertritten von &#x84;linken&#x93; Sozialdemokraten f&uuml;hren. Eine SPD in der Opposition b&ouml;te der linken Bundestagsfraktion wahrscheinlich die Gelegenheit sich schon mal in der Opposition in Kooperation mit einer sich dann sozial gebenden SPD zu &uuml;ben. Auf der anderen Seite w&uuml;rde dies auch ein linkeres Profil auf Seiten der Linkspartei und WASG n&ouml;tig machen. <br \/>    Betrachtet man den laschen Wahlkampf und zum Beispiel die katastrophalen und inhaltslosen Plakate von Linkspartei\/PDS k&ouml;nnte man meinen, sie wolle genau ein solches Szenario verhindern. Auch die &Auml;u&szlig;erungen Oskar Lafontaines zur Absenkung der Mindestlohn-Forderung der WASG haben offensichtlich den Sinn, einer Radikalisierung der WASG vorzubeugen. Statt die entstehende Dynamik voran zu treiben, wird auf die Bremse getreten und macht es den Anschein, dass radikale GewerkschafterInnen, antikapitalistische AktivistInnen aus der globalisierungskritischen Bewegung und SozialistInnen demotiviert werden sollen, bei der WASG mitzumachen.<br \/>    Entscheidend wird jedoch sein, ob zu den bisherigen 10.000 WASG-Mitgliedern in den n&auml;chsten Monaten 15.000 oder 20.000 hinzu kommen. Und ob dies in der Mehrzahl Oskar-treue Karrieristen sein werden oder ArbeiterInnen, GewerschafterInnen, Jugendliche, die sich gegen die zu erwartenden Angriffe einer Merkel-Regierung zur Wehr setzen wollen. Wenn auf der Basis der Polarisierung in der Gesellschaft ein Zustrom &#x84;frischen Blutes&#x93; in die WASG einsetzt und diese Mitglieder daf&uuml;r sorgen, dass sich die Partei mit dem zu erwartenden Widerstand gegen Angriffe der Kapitalisten auf der betrieblichen Ebene und der Regierung auf der politischen Ebene verbindet und ein aktiver Bestandteil dieses Widerstandes wird, dann wird es nicht zu einer simplen Fusion der heute bestehenden Parteien kommen. Dann besteht die Chance einer wirklichen Neugr&uuml;ndung auf der Basis von gr&ouml;&szlig;eren gesellschaftlichen Bewegungen, die m&ouml;glicher-weise sogar die PDS aus den Landesregierungen treiben k&ouml;nnten (beziehungsweise die SPD dazu bringen k&ouml;nnte, auf Gro&szlig;e Koalitionen umzusatteln) und auch Lafontaine und andere gem&auml;&szlig;igte F&uuml;hrungsfiguren zu weitaus linkeren und radikaleren Stellungnahmen treiben k&ouml;nnen, als man es sich heute vielleicht vorstellen kann.<br \/>    Doch der Gang der Ereignisse und die Entwicklung von Linkspartei\/PDS und WASG sind offen. Es besteht auch die Gefahr einer politischen Anpassung einer vereinigten Partei unter der F&uuml;hrerschaft von Lafontaine. Sollte das neue Projekt an Anziehungskraft verlieren und sich in den Augen der Massen als eine weitere Partei des Establishments entpuppen, w&auml;re ein hoffnungsvoller Ansatz f&uuml;r den Aufbau einer neuen Arbeiterpartei erst einmal gescheitert und ein neuer Anlauf m&uuml;sste mit der Last dieses Scheiterns versucht werden.<\/p>\n<p>    <span style=\"font-weight: bold;\">Aufgaben f&uuml;r Linke<\/span><\/p>\n<p>    Dies gilt es zu verhindern. Dazu ist organisierte, sozialistische Opposition innerhalb der WASG und innerhalb des Vereinigungsprozesses der beiden Parteien n&ouml;tig. Die SAV wird als sozialistische Organisation in diesen Prozess eingreifen und f&uuml;r die Bildung einer breiten und demokratischen sozialistischen Arbeiterpartei argumentieren. Gleichzeitig ist es sinnvoll, dass sich linke und antikapitalistische WASG-Mitglieder vernetzen, um gemeinsam und koordiniert in diesen Diskussionsprozess zu intervenieren und Initiativen zu setzen, die WASG vor Ort aufzubauen.<br \/>    Denn das ist entscheidend.: Die WASG muss im und nach dem Wahlkampf an der Basis weiter aufgebaut werden und GewerkschafterInnen, ArbeiterInnen, Erwerbslose und Jugendliche gewonnen und aktiviert werden. Der Diskussionsprozess zur Zukunft der Linken muss verbunden werden mit dem Kampf gegen die drohende Agenda Merkel und er muss auf allen Ebenen und demokratisch gef&uuml;hrt werden. Die Voraussetzungen daf&uuml;r sind vorhanden: Es gibt einen Zustrom frischer Kr&auml;fte in die WASG, endlich bilden sich auch die ersten Jugendgruppen. In den n&auml;chsten Monaten sind Bewegungen und K&auml;mpfe der Arbeiterklasse gegen die Angriffe einer neuen Regierung m&ouml;glich. Diese K&auml;mpfe bieten die M&ouml;glichkeit, einen ruhigen und b&uuml;rokratisch von oben durchgef&uuml;hrten Fusionsprozess zu verhindern und den Kampf f&uuml;r eine k&auml;mpferische und sozialistische Partei aufzunehmen!<br \/>    <br style=\"font-style: italic;\"> <span style=\"font-style: italic;\">von Sascha Stanicic, SAV-Bundessprecher und WASG-Aktivist<\/span><\/p>\n<p>    <a href=\"http:\/\/www.linkspartei-debatte.de\">www.linkspartei-debatte.de<br \/>    <\/a>Hier findest Du Meinungen, Analysen und Beitr&auml;ge von linken und antikapitalistischen WASG-Mitgliedern<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><img style=\"width: 130px; height: 45px;\" alt=\"linkspartei\"src=\"\/media\/2005\/linkpartei.jpg\" align=\"left\">Schnelle Fusion der heutigen Linkspartei\/PDS mit der heutigen WASG oder neue sozialistische Arbeiterpartei?<img style=\"width: 129px; height: 49px;\" alt=\"asg\" src=\"\/media\/2005\/asglogo.jpg\"align=\"left\"><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[30],"tags":[174],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11370"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11370"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11370\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11370"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11370"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11370"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}