{"id":11342,"date":"2005-07-28T11:37:47","date_gmt":"2005-07-28T11:37:47","guid":{"rendered":".\/?p=11342"},"modified":"2005-07-28T11:37:47","modified_gmt":"2005-07-28T11:37:47","slug":"11342","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2005\/07\/11342\/","title":{"rendered":"Quadratur des Kreises"},"content":{"rendered":"<p>  <img style=\"width: 80px; height: 114px\" alt=\"lp\" src=\"\/media\/2005\/lp_wahlprogramm.jpg\" align=\"left\">  Eine Kritik am Wahlprogrammentwurf der Linkspartei\/PDS vom 15. Juli 2005<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  &amp;#x92<i>Das l&#228;uft noch nicht rund&quot; <\/i>ist der Titel des   Newsletters Nr. 16 der WASG vom 18. Juli. Gemeint ist unter anderem der   Entwurf des Wahlprogramms des Parteivorstands der Linkspartei\/PDS.<br \/>  Siebzig oder achtzig Prozent des Linkspartei\/PDS-Programms entsprechen   dem Wahlmanifest, das am 3. Juli beim WASG-Parteitag in Kassel   beschlossen wurde. Zwanzig Prozent stehen in deutlichem Widerspruch zur   Programmatik der WASG. Am deutlichsten werden die programmatischen   Unterschiede beim Thema Arbeitslosigkeit.<\/p>\n<p>Eine Kritik am   Linkspartei\/PDS-Programm ist aus drei Gr&#252;nden n&#246;tig. Erstens weil   WASG-KandidatInnen formal auf dieser Grundlage in den Bundestag gew&#228;hlt   werden. Zweitens weil die Linkspartei\/PDS die Zustimmung der WASG zum   Programmentwurf fordert und der WASG-Bundesvorstand in die Debatte   bereits eingestiegen ist &amp;#x96 leider mit falschen Vorschl&#228;gen. Drittens   weil sp&#228;testens nach der Bundestagswahl mit dem Neuformierungsprozesses   einer neuen linken Partei begonnen wird, in der WASG und Linkspartei\/PDS   eine gro&#223;e Rolle spielen werden. In diesem Prozess muss es zu einer   Diskussion &#252;ber die inhaltlichen Differenzen und der Realpolitik der   Linkspartei\/PDS in den Landesregierungen in Berlin und   Mecklenburg-Vorpommern kommen. Der Programmentwurf der Linkspartei\/PDS   umfasst einen wichtigen Teil dieser Differenzen und sollte deshalb in   der WASG-Mitgliedschaft diskutiert werden.<\/p>\n<p><b>Weg mit ein bi&#223;chen   Hartz IV<\/b><\/p>\n<p>Das Wahlmanifest der WASG fordert: <i>&amp;#x92Die   Verschlechterungen durch die Hartz-Gesetze m&#252;ssen zur&#252;ck genommen   werden. Jobs, die schlechter als tariflich oder orts&#252;blich bezahlt   werden oder die Qualifikationen der Menschen nicht ber&#252;cksichtigen,   m&#252;ssen wieder als unzumutbar abgelehnt werden k&#246;nnen. Ein-Euro-Jobs   m&#252;ssen abgeschafft und durch &#246;ffentlich gef&#246;rderte Besch&#228;ftigung ersetzt   werden.&quot;<\/i><br \/>Der thematisch entsprechende Absatz im   Linkspartei\/PDS-Programmentwurf mit dem Titel &amp;#x92Statt   Arbeitslosigkeit Arbeit finanzieren &amp;#x96 Weg mit Hartz IV&quot; h&#228;lt dagegen   erstens nicht, was er ank&#252;ndigt und steht zweitens im Widerspruch zum   Wahlmanifest der WASG.<br \/>So fordert die Linkspartei\/PDS nicht die   Abschaffung von Hartz IV und Ein-Euro-Jobs, sondern lediglich einen   Arbeitsvertrag f&#252;r Ein-Euro-Jobber, um <i>&amp;#x92Zw&#228;nge und   Dem&#252;tigungen, die ihnen bei ALG II und Ein-Euro-Jobs zugemutet werden&quot; <\/i> abzuschaffen. Mit diesem Vorschlag erhalten Ein-Euro-Jobber in Zukunft genauso   wenig wie heute. Hartz IV mit Stempel und Segen von Linkspartei\/PDS.<br \/>  An anderer Stelle wird eine bedarfsorientierte Grundsicherung von 750   Euro netto gefordert. Bis diese eingef&#252;hrt wird, soll das ALG II auf 420   Euro heraufgesetzt werden. Die Forderung nach der Anhebung des ALG II   bedeutet im Umkehrschluss eine Akzeptanz von ALG II und kommt lediglich   einer Nachbesserung gleich.<\/p>\n<p><b>Niedriglohnsektor f&#252;r   Langzeitarbeitslose, Frauen und &#228;ltere Menschen<span><\/b><\/p>\n<p><\/span> Sollte es jedoch m&#246;glich sein &amp;#x96 durch h&#246;here Steueraufkommen (zum Beispiel   durch die Wiedereinf&#252;hrung der Verm&#246;genssteuer) &amp;#x96 Ein-Euro-Jobs   durch regul&#228;re Arbeitspl&#228;tze zu ersetzen, sollen diese <i>  &amp;#x92zus&#228;tzlich dort entstehen, wo f&#252;r die Privatwirtschaft   Dienstleistungen f&#252;r einzelne oder f&#252;r das Gemeinwesen nicht rentabel   sind.&quot;<\/i> Die Profitinteressen der Privatwirtschaft sind damit f&#252;r   die Linkspartei\/PDS Ausgangslage ihrer Forderungen. <i>&amp;#x92Eine   Beeintr&#228;chtigung der Privatwirtschaft muss vermieden werden&quot;<\/i>  hei&#223;t es im Programmentwurf.<br \/>So soll ein gemeinn&#252;tziger   Besch&#228;ftigungssektor eingerichtet werden, f&#252;r den untertarifliche   Bedingungen ausgehandelt werden k&#246;nnen. Im Original hei&#223;t es: <i> &amp;#x92Eine gegen&#252;ber bestehenden Tarifen f&#252;r vergleichbare T&#228;tigkeiten   einstweilen geringere Bezahlung soll durch k&#252;rzere Arbeitszeiten, durch   familien- und qualifizierungsfreundliche Artbeitsbedingungen, Chancen   f&#252;r &#195;&quot;ltere und Geschlechtergerechtigkeit kompensiert werden.&quot; <\/i><br \/> Konkret &#252;bersetzt: Langzeitarbeitslose, Frauen und &#228;ltere ArbeitnehmerInnen   sollen f&#252;r weniger Lohn arbeiten! Oder: Frauen bekommen von Anfang an   nur einen Teilzeitjob. Das l&#228;uft dann unter   &amp;#x92Geschlechtergerechtigkeit und Chancen f&#252;r &#195;&quot;ltere.&quot; Der   Niedriglohnbereich wird dabei nicht bek&#228;mpft, sondern gesetzlich   festgelegt. Die Tarifl&#246;hne im &#246;ffentlichen Dienst w&#252;rden weiter unter   Druck gesetzt.<\/p>\n<p><b>Pro Kombil&#246;hne<\/b><\/p>\n<p>Unter dem Titel   &amp;#x92Arbeit zu menschenw&#252;rdigen Bedingungen&quot;<i> <\/i>werden <i> &amp;#x92bedarfsgerechte Qualifizierungsangebote&quot;<\/i> f&#252;r gering   Qualifizierte gefordert. Diese sollen f&#252;r die Betroffenen <i>  &amp;#x92und f&#252;r die Unternehmen lohnender werden.&quot;<\/i> Der   Vorschlag der Linkspartei\/PDS sind Lohnkostenzusch&#252;sse aus &#246;ffentlicher   Hand. So sollen zum Beispiel die Sozialabgaben von gering Qualifizierten   durch den Staat finanziert werden. <i>&amp;#x92Lohnk&#252;rzungen und eine   Ausweitung des Niedriglohnsektors, wie von anderen Parteien gefordert,   sind kein gangbarer Weg zu mehr Besch&#228;ftigung,&quot;<\/i> res&#252;miert   der Parteivorstand der Linkspartei\/PDS. Ihre Vorschl&#228;ge bewirken jedoch   genau das: Durch Kombilohnmodelle\/Lohnkostenzusch&#252;sse werden die L&#246;hne   insgesamt unter Druck gesetzt. Wenn der Staat die Lohnnebenkosten f&#252;r   gering Qualifizierte &#252;bernimmt, bek&#228;mpft das nicht den   Niedriglohnsektor, sondern festigt ihn &amp;#x96 und beschenkt die   Arbeitgeber.<\/p>\n<p><b>Reaktion des WASG-Bundesvorstandes<span><\/b><\/p>\n<p><\/span> &amp;#x92<i>Das l&#228;uft noch nicht rund&quot; <\/i>und <i>&amp;#x92die   Wahlalternative tut sich schwer mit den Vorschl&#228;gen der PDS\/Linkspartei   gegen den Niedriglohnbereich&quot;<\/i>, bemerkte auch der WASG-Vorstand   im WASG-Newsletter Nr. 16. Da der entsprechende Absatz im   Programmentwurf so verstanden werden k&#246;nne, <i>&amp;#x92dass wir Hartz   IV und die Ein-Euro-Jobs im Grundsatz akzeptieren und lediglich durch   eine ver&#228;nderte Umsetzung eine gewisse Verbesserung der Lage der   Betroffenen erreichen wollen,&quot; <\/i>fordert der Bundesvorstand eine   Neufassung des Abschnitts &amp;#x92Statt Arbeitslosigkeit Arbeit   finanzieren. Weg mit Hartz IV&quot;.<br \/>Positiv ist, dass der   WASG-Bundesvorstand die Abschaffung von Ein-Euro-Jobs fordert. Ein   Skandal ist jedoch, dass er sich die Vorschl&#228;ge der Linkspartei\/PDS,   einen gemeinn&#252;tzigen Besch&#228;ftigungssektor zu schaffen, der   Langzeitarbeitslose, Frauen und &#228;ltere Menschen zu untertariflichen   Standards besch&#228;ftigt, zu eigen macht! Das steht in deutlichem   Widerspruch zu den entsprechenden Stellen im WASG-Wahlmanifest, in dem   untertarifliche Jobs abzulehnen sind. Dieser Absatz muss ersatzlos   gestrichen werden.<br \/>Bez&#252;glich des Abschnitts &amp;#x92Arbeit zu   menschenw&#252;rdigen Bedingungen&quot; wird <i>&amp;#x92eine   Subventionierung von Niedriglohnbesch&#228;ftigung, wie sie im Text   formuliert ist&quot;<\/i> durch den WASG-Bundesvorstand abgelehnt. Der   Ansicht des Bundesvorstands zufolge sollen diese<i> stattdessen   &amp;#x92gezielt vergeben werden.&quot; <\/i>Das sieht dann wie folgt   aus: <i>&amp;#x92Soweit gering qualifizierte Arbeitslose nicht durch   geeignete Weiterbildungsma&#223;nahmen wieder in Arbeit gebracht werden   k&#246;nnen, sollen befristete Lohnkostenzusch&#252;sse an Arbeitgeber aus   &#246;ffentlicher Hand Anreize f&#252;r ihre Besch&#228;ftigung bieten.&quot; <\/i> Damit wird Lohnkostenzusch&#252;ssen aber kein Riegel vorgeschoben, sondern sie   werden zeitlich befristet bef&#252;rwortet.<\/p>\n<p><b>  Arbeitszeitverk&#252;rzung nur bedingt mit Lohnausgleich<\/b><\/p>\n<p>Doch   auch an anderen Stellen stellt das Linkspartei\/PDS-Programm eine   Verschlechterung dar. So wird im Kapitel &amp;#x92Arbeit umverteilen&quot;   Arbeitszeitverk&#252;rzung mit Lohnk&#252;rzungen akzeptiert:<i>   &amp;#x92Die fortschreitende Steigerung der Produktivit&#228;t erm&#246;glicht auch in   Zukunft Arbeitszeitverk&#252;rzungen, ohne dass Lohnsenkungen die notwendige   Folge sein m&#252;ssen. Zumindest f&#252;r Besch&#228;ftigte mit geringeren Einkommen   muss ein Lohnausgleich gew&#228;hrleistet werden.&quot; <\/i><br \/>Das h&#246;rt   sich erst einmal wie eine Bevorteilung von Niedrigl&#246;hnerInnen an. In   Wirklichkeit ist es eine Bevorteilung von Niedriglohnjobs. Das   Lohnniveau insgesamt darf abgesenkt werden. Niedriglohnjobs sollen sich   weiter &amp;#x92lohnen&quot;.<br \/>Eine weitere Verschlechterung gegen&#252;ber   der WASG-Programmatik ist, dass eine Privatisierung von Bildungstr&#228;gern   nicht ausgeschlossen wird. Im WASG-Wahlmanifest hei&#223;t es: <i>  &amp;#x92Wir k&#228;mpfen gegen die Privatisierung der &#246;ffentlichen   Daseinsvorsorge. Die Versorgung der Menschen mit Wasser, Strom,   Gesundheitsversorgung, Bildung und &#246;ffentlichen Transportmitteln ist   eine gesellschaftliche Aufgabe, (&#8230;) .&quot; <\/i>Auch das Wahlprogramm   der Linkspartei\/PDS spricht sich gegen Privatisierung von Bildung aus,   r&#228;umt aber ein, <i>&amp;#x92dass auch private Initiativen und   gemeinn&#252;tztiges Engagement von Bildungstr&#228;gern sinnvoll&quot; <\/i> seien, wenn eine Bildung f&#252;r alle durch die &#246;ffentliche Hand ausreichend   gef&#246;rdert ist.<br \/>Leider wird auch dieser Punkt vom   WASG-Bundesvorstand nicht kritisiert.<\/p>\n<p><b>Deutliche Absage n&#246;tig!<\/b><\/p>\n<p> Den Vorschl&#228;gen der Linkspartei\/PDS zu Niedriglohn, Lohnkostenzusch&#252;sse und   Privatisierung muss daher eine deutliche Absage erteilt werden. Die   Forderung nach der Einf&#252;hrung eines gesetzlichen Mindestlohns von 1500   Euro f&#252;r alle muss in den Mittelpunkt gestellt werden. Die WASG darf   keiner Spaltung von normal abh&#228;ngig Besch&#228;ftigten und Besch&#228;ftigten   zweiter Klasse zustimmen. Denn genau das wollen die Arbeitgeber: Ein   Teil der abh&#228;ngig Besch&#228;ftigten soll gegen den anderen Teil ausgespielt   werden und der Widerstand gegen Massenarbeitslosigkeit und Armut soll   geschw&#228;cht werden.<br \/>Durch &#246;ffentliche Investitionsprogramme und   eine drastische Arbeitszeitverk&#252;rzung bei vollem Lohn- und   Personalausgleich kann die Arbeit auf alle verteilt werden.<br \/>Die   Bed&#252;rfnisse von abh&#228;ngig Besch&#228;ftigten, Erwerbslosen und ihrer Familien   muss f&#252;r die WASG bedingungslos im Mittelpunkt stehen und nicht die   Profitinteressen und sogenannten Sachzw&#228;nge, die uns die Herrschenden   weis machen wollen.<\/p>\n<p><b>Positiver Bezug auf Regierungsbeteiligung   der PDS<\/b><\/p>\n<p>Es erscheint als logische Schlussfolgerung der   programmatischen Zugest&#228;ndnisse der Linkspartei\/PDS an die sogenannten   Sachzw&#228;nge des kapitalistischen Systems, dass sie im Wahlprogramm die<i>  &amp;#x92positiven Erfahrungen der rot-roten Landesregierung in Schwerin&quot;<\/i>  im Bereich der Arbeitsmarkt- und Strukturentwicklungspolitik betont.<i> <\/i>  Die Besch&#228;ftigten des &#246;ffentlichen Diensts in Mecklenburg-Vorpommerns   werden dagegen eine andere Bilanz ziehen. Viertausend Stellen sollen in   der Landesverwaltung abgebaut werden. Auch wenn f&#252;nf von dreizehn   PDS-Abgeordneten bei der Beschlussfassung mit Nein stimmten, tr&#228;gt   dieser Beschluss die Handschrift der SPD\/PDS-Regierung.<br \/>Die WASG   wurde aus Ablehnung von Sozialkahlschlag, Privatisierung und   Arbeitsplatzvernichtung gegr&#252;ndet. Auch ehemalige PDS-Mitglieder sind   ihr beigetreten, nachdem sie sich entt&#228;uscht von der realen PDS-Politik   in den Landesregierungen von Berlin und Mecklenburg-Vorpommern von der   PDS abgewendet haben. Der WASG-Parteitag am 3. Juli schrieb im   Wahlmanifest das Selbstverst&#228;ndnis der WASG fest: <i>&amp;#x92<font face=\"Times New Roman, serif\"> Wir sind die Opposition gegen die herrschende, neoliberal bestimmte Politik.   An einer Regierung im Bund werden wir uns nur dann beteiligen, wenn dies   zu einem grundlegenden Politikwechsel auf der Basis unseres   Gr&#252;ndungsprogramms f&#252;hrt. Wir werden uns nicht an einer Regierung   beteiligen oder sie tolerieren, die Sozialabbau betreibt.&quot;<\/font><\/i><br \/><font face=\"Times New Roman, serif\"> Diese deutlichen Positionen m&#252;ssen vom WASG-Bundesvorstand gegen&#252;ber der   Linkspartei\/PDS vertreten werden. Der positive Bezug auf die   Regierungsbeteiligung der PDS sollte gestrichen werden.<\/font><\/p>\n<p><b>  Eigene Inhalte ins Zentrum r&#252;cken<\/b><\/p>\n<p>Auf dem Parteitag am   3. Juli und der folgenden Urabstimmung wurde der Antritt von   WASG-Mitgliedern auf den offenen Listen der Linkspartei\/PDS beschlossen.   Es wurde aber auch ein Wahlmanifest beschlossen, das die programmatische   Grundlage der WASG im Wahlkampf sein soll. Deshalb darf der   Bundesvorstand keinem Programm der Linkspartei\/PDS zustimmen, das diese   deutlichen Verschlechterungen gegen&#252;ber dem WASG-Wahlmanifest enth&#228;lt.   Wenn die Linkspartei\/PDS sich nicht auf unsere inhaltlichen Schwerpunkte   einl&#228;sst, ist die WASG doppelt gefordert, im Wahlkampf eigene Inhalte   ins Zentrum des Wahlkampfes zu stellen &amp;#x96 durch eigenes Material,   durch ihre KandidatInnen, durch einen aktiven Stra&#223;enwahlkampf mit   eigenen WASG-Infotischen und Veranstaltungen. In dieser Hinsicht ist es   positiv, dass es in Berlin eine WASG-Wahlkampfzeitung geben soll, in der   sich ein Teil auch mit der Landespolitik in Berlin besch&#228;ftigten soll.<\/p>\n<p><i> von Lucy Redler, Mitglied im WASG-L&#228;nderrat <\/i><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      <img style=\"width: 80px; height: 114px\" alt=\"lp\" src=\"\/media\/2005\/lp_wahlprogramm.jpg\" align=\"left\"><br \/>\n      Eine Kritik am Wahlprogrammentwurf der Linkspartei\/PDS vom 15. 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