{"id":11303,"date":"2005-06-23T21:02:39","date_gmt":"2005-06-23T21:02:39","guid":{"rendered":".\/?p=11303"},"modified":"2005-06-23T21:02:39","modified_gmt":"2005-06-23T21:02:39","slug":"11303","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2005\/06\/11303\/","title":{"rendered":"Wie k\u00f6nnen die Arbeitspl\u00e4tze verteidigt werden?"},"content":{"rendered":"<p>Alle reden vom Abbau der Arbeitslosigkeit, die Konzerne helfen, sie zu steigern <!--more--><br \/>\n &nbsp;<br \/>\nLanxess und Agfa-Photo in Leverkusen, Bauer Druck und Linde K\u00e4ltetechnik in K\u00f6ln, Alstom in Mannheim, Bosch-Siemens in Berlin, das sind nur aktuelle Beispiele von Betrieben, die ganz geschlossen oder in denen jeweils mehrere Hundert Arbeitspl\u00e4tze abgebaut werden sollen.<br \/> Was sind die Hintergr\u00fcnde dieser Welle von Massenentlassungen? Das Standardargument der Konzern-Sprecher lautet: Die Arbeit in Deutschland ist zu teuer.\u201c Dabei stagnieren die Reall\u00f6hne seit Anfang der achtziger Jahre. F\u00fcr die Besch\u00e4ftigten sind Steuern und Abgaben gestiegen. Der Anteil der abh\u00e4ngig Besch\u00e4ftigten am Volkseinkommen, die sogenannte Lohnquote, ist zwischen 1982 und 2002 von circa 72 Prozent auf 62 Prozent gefallen. In dieser Zeit ist die Arbeitslosigkeit auf Rekordh\u00f6he gestiegen. Lohnverzicht hat weder neue Jobs geschaffen noch eine einzige Pleite verhindert.<\/p>\n<p> <span style=\"font-weight: bold;\">Konkurrenzkampf<\/span><br style=\"font-weight: bold;\"> <br \/> Tats\u00e4chlich hat sich die Konkurrenz zwischen den Unternehmen, sowohl in einzelnen L\u00e4ndern als auch international, dramatisch zugespitzt. Die Konzerne haben auf ihrer Suche nach profitablen Anlagem\u00f6glichkeiten immer gr\u00f6\u00dfere Probleme.<br \/> Ma\u00dfnahmen, mit denen L\u00e4nder ihre nationale Industrie gegen Konkurrenz abschotten konnten, wurden abgebaut. So wurde der Konkurrenzkampf globalisiert und weiter versch\u00e4rft.<br \/> Die Drohung, die Produktion in ein anderes Land zu verlagern, schwebt \u00fcber den K\u00f6pfen vieler Belegschaften. Doch w\u00e4hrend ein massiver Abbau von Arbeitspl\u00e4tzen stattfindet, benutzen Unternehmen die Drohung der Verlagerung h\u00e4ufig nur, um die Belegschaften weichzukochen. Der Schutz durch den eigenen Staat ist ein wichtiger Faktor, welche die meisten Betriebe hier halten.<br \/> Unter dem Strich sind nicht die Lohnkosten, sondern die Lohnst\u00fcckkosten, also die Lohnkosten pro Produkt, entscheidend. Hier liegt Deutschland wegen der hoch technisierten Produktion, der bestehenden Infrastruktur und den gut ausgebildeten Arbeitskr\u00e4ften im unteren Bereich. Die BRD ist nicht umsonst f\u00fchrend im Export.<br \/> Der Kostendruck durch die m\u00f6rderische Konkurrenz lastet auf allen Konzernen. Eine L\u00f6sung durch Lohnverzicht und Arbeitsplatzabbau gibt es nicht, jede Kostensenkung hebt die Konkurrenz auf ein h\u00f6heres Niveau.<\/p>\n<p> <span style=\"font-weight: bold;\">Wo sind sie geblieben?<\/span><br style=\"font-weight: bold;\"> <br \/> Laut einer Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) im Jahr 2003 planen 24 Prozent der Industrieunternehmen Verlagerungen ins Ausland. Bei der Frage nach ausl\u00e4ndischen Direktinvestitionen wurden neben den Kostenfaktoren auch andere Motive deutlich: 60 Prozent der Unternehmen nennen die Erschlie\u00dfung von M\u00e4rkten oder die Verbesserung des Vertriebs als Hauptmotiv. Rund die H\u00e4lfte der Auslandsinvestitionen von Konzernen aus EU-L\u00e4ndern flie\u00dfen in andere \u201eHochlohnl\u00e4nder\u201c, in andere EU-L\u00e4nder, ein weiteres Viertel in die USA und nicht in Niedriglohn-Staaten.<br \/> Allerdings nehmen Verlagerungen von Betrieben in osteurop\u00e4ische L\u00e4nder zu. Hierbei spielt neben Fragen wie Marktn\u00e4he auch die Lohnh\u00f6he eine gro\u00dfe Rolle. Trotzdem steigt die Arbeitslosigkeit auch in L\u00e4ndern, in denen das Lohnniveau wesentlich niedriger liegt. International l\u00e4uft eine Welle von Rationalisierungen. Wenn hier eine Fabrik schlie\u00dft, 500 Arbeitspl\u00e4tze abbaut und der gleiche Konzern eine neue Fabrik in Polen baut, dann entstehen dort beispiels-weise lediglich 100 Arbeitspl\u00e4tze \u2013 in einer steuerbefreiten, hochmodernen, hochprofitablen Fabrik, die den Verdr\u00e4ngungswettbewerb auch in Polen anheizt.<br \/> Laut DIHK sollten von 2003-2005 j\u00e4hrlich 50.000 Arbeitspl\u00e4tze \u201ewegen Standortnachteilen\u201c nicht in Deutschland, sondern im Ausland entstehen. Von 2004 bis 2005 wurden hier mehr als 300.000 Menschen erwerbslos. Nicht die Abwanderung in andere L\u00e4nder, sondern die schwere Absatzkrise, die gewaltigen \u00dcberkapazit\u00e4ten, sind die Ursache f\u00fcr den rasanten Abbau von Arbeitspl\u00e4tzen.<br \/> Zwar plant jedes Unternehmen, aber die Basis dieser Planung besteht darin, billiger und effektiver zu produzieren als der Konkurrent und diesen damit aus dem Wettbewerb zu dr\u00e4ngen. Das f\u00fchrt zwangsl\u00e4ufig zur Entstehung von \u00dcberkapazit\u00e4ten. Ein fr\u00fcherer BMW-Chef, von Kuenheim, dr\u00fcckte diese irre Logik pr\u00e4zise aus: \u201eEs gibt auf der Welt zu viele Autos, aber zu wenig BMW.\u201c<br \/> Da die lohnabh\u00e4ngig Besch\u00e4ftigten nicht den vollen Ertrag ihrer geleisteten Arbeit erhalten und ihnen von den Kapitaleignern immer neue Einbu\u00dfen abverlangt werden, wird die Nachfrage weiter untergraben. Die Vernichtung von \u00dcberkapazit\u00e4ten steht auf der Tagesordnung.<\/p>\n<p> <span style=\"font-weight: bold;\">Gewerkschaftsf\u00fchrung \u2013 Teil des Problems<\/span><br style=\"font-weight: bold;\"> <br \/> Auf einer Demonstration gegen den Abbau bei der Linde K\u00e4ltetechnik in K\u00f6ln sagte der 1. Bevollm\u00e4chtigte der K\u00f6lner IG Metall, Rossmann, am 7. M\u00e4rz, die IGM w\u00fcrde nicht \u00fcber den Abbau von Arbeitspl\u00e4tzen oder einen Sozialplan verhandeln, Ziel sei einzig der Erhalt des Werkes und der Arbeitspl\u00e4tze. Zehn Wochen sp\u00e4ter war der Sozialplan mit Zustimmung der IGM unter Dach und Fach. Au\u00dfer zwei Kundgebungen auf dem Werksgel\u00e4nde hatte es keine weiteren \u00f6ffentlichen Aktionen gegeben. Hintergrund ist die politische Kapitulation der gewerkschaftlichen Spitzen vor der Offensive des Kapitals. Auf der gleichen Kundgebung hatte der K\u00f6lner IGM-Chef gesagt: \u201eWir w\u00fcrden hier heute nicht stehen, wenn die Besch\u00e4ftigten bei Linde nicht so viel zu tun h\u00e4tten und Produkte herstellen w\u00fcrden, die sich gut verkaufen.\u201c Das hei\u00dft, er hat sich auf die Logik des Unternehmens eingelassen und gleichzeitig erkl\u00e4rt, dass es sinnlos ist, Jobs in Betrieben zu verteidigen, die \u201ezu teuer\u201c sind oder sich in der Krise befinden. Einmal auf diese Logik eingestiegen, wird man sp\u00e4ter keinen Ausweg sehen als einem Sozialplan zuzustimmen, der den Abbau besiegelt.<br \/> Der Kampf gegen die Schlie\u00dfung von Betrieben ist f\u00fcr die Betroffenen schwer genug. Mit solch einem Vorgehen der Gewerkschaften wird er geradezu blockiert. Um diese Blockade zu durchbrechen wird es n\u00f6tig sein, die vorherrschende Ideologie zu durchkreuzen, den Kampf von unten in die Hand zu nehmen und eine organisierte Opposition in den Gewerkschaften aufzubauen \u2013 damit die DGB-Gewerkschaften mit ihren noch mehr als sieben Millionen Mitgliedern zu echten Kampforganisationen gemacht werden k\u00f6nnen. <\/p>\n<p> <span style=\"font-style: italic;\">von Claus Ludwig, K\u00f6ln<\/span><br style=\"font-style: italic;\"> Claus Ludwig ist 2004 f\u00fcr das kommunale B\u00fcndnis \u201eGemeinsam gegen Sozialraub \u2013 GgS\u201c in den K\u00f6lner Stadtrat gew\u00e4hlt worden<\/p>\n<p> <big><span style=\"font-weight: bold; color: rgb(204, 0, 0);\">Unsere Antwort auf Betriebsschlie\u00dfungen und Arbeitsplatzabbau<\/span><\/big><br style=\"font-weight: bold; color: rgb(204, 0, 0);\"> <br \/> <span style=\"font-weight: bold;\">Der Kampf um jeden Arbeitsplatz ist n\u00f6tig.<\/span><br style=\"font-weight: bold;\"> Es gibt keinen \u201esozialvertr\u00e4glichen Abbau\u201c \u2013 Jobs, die vernichtet werden, fehlen uns. \u201eBesch\u00e4ftigungsgesellschaften\u201c sind nur ein Tod auf Raten.<\/p>\n<p> <span style=\"font-weight: bold;\">Arbeitszeitverk\u00fcrzung bei vollem Lohn- und Personalausgleich.<\/span><br style=\"font-weight: bold;\"> Unternehmer interpretieren die PISA-Studie dahingehend, dass die Bev\u00f6lkerung vollkommen idiotisch ist und keine Grundrechenarten beherrscht. Anders l\u00e4sst sich nicht erkl\u00e4ren, dass sie uns weismachen wollen, die Verl\u00e4ngerung der Arbeitszeit schaffe Arbeitspl\u00e4tze. Die Durchsetzung der 38,5-Stunden-Woche durch IG Metall und IG Druck in der BRD 1984 hat dagegen \u2013 obwohl ein viel zu begrenzter Schritt \u2013 300.000 Jobs in den Industrien gesichert.<\/p>\n<p> <span style=\"font-weight: bold;\">F\u00fcr die Offenlegung der Gesch\u00e4ftsb\u00fccher.<\/span><br style=\"font-weight: bold;\"> Bei den Bilanzen der Unternehmen wird gelogen, was das Zeug h\u00e4lt. Durch Ausgr\u00fcndungen werden Besitz- und Verm\u00f6gensverh\u00e4ltnisse verschleiert. Das Gesch\u00e4ftsgeheimnis erleichtert es Banken, Aktion\u00e4ren und Managern, sich auf Kosten der Besch\u00e4ftigten zu bereichern.<\/p>\n<p> <span style=\"font-weight: bold;\">Der Streik ist das zentrale Mittel des Kampfes.<\/span><br style=\"font-weight: bold;\"> Jeder Streik bekommt eine gro\u00dfe politische Wirkung, vor allem, wenn er mit \u00d6ffentlichkeitsarbeit und Demos in den Innenst\u00e4dten verbunden ist. Noch wichtiger ist: Er trifft die Konzernherren an ihrer empfindlichsten Stelle, beim Geld.<\/p>\n<p> <span style=\"font-weight: bold;\">T\u00e4gliche Versammlungen.<\/span><br style=\"font-weight: bold;\"> Die gr\u00f6\u00dfte Wirkung hat ein aktiver Streik, der von der Belegschaft auf t\u00e4glicher Grundlage gef\u00fchrt wird. Um einen Kampf durchzustehen, ist es n\u00f6tig, m\u00f6glichst viele in die Aktivit\u00e4ten einzubeziehen und zu informieren.<\/p>\n<p> <span style=\"font-weight: bold;\">Neue demokratische Strukturen sind n\u00f6tig: f\u00fcr Streik- und Aktionskomitees.<\/span><br style=\"font-weight: bold;\"> Im Kampf um den Erhalt des Werkes sind die alten Strukturen wie Betriebsr\u00e4te, selbst wenn sie sich voll f\u00fcr die Besch\u00e4ftigten einsetzen, nicht die besten Werkzeuge. N\u00f6tig ist ein Streikkomitee, dessen Mitglieder von den Versammlungen gew\u00e4hlt werden, jederzeit rechenschaftspflichtig sind und abgew\u00e4hlt werden k\u00f6nnen. \u201cGeheimverhandlungen\u201c sind von der Streikleitung nicht zu f\u00fchren. Daneben sollten Arbeitsgruppen gebildet werden, um die \u00d6ffentlichkeitsarbeit zu organisieren, Delegationen zu anderen Betrieben zu schicken und die finanzielle Unterst\u00fctzung f\u00fcr den Kampf zu bewerkstelligen.<\/p>\n<p> <span style=\"font-weight: bold;\">Betriebsbesetzung.<\/span><br style=\"font-weight: bold;\"> Dadurch kann der Abtransport von Maschinen und Sabotage aller Art unterbunden werden. Die Besch\u00e4ftigten k\u00f6nnen so die Lage im Betrieb kontrollieren, auf t\u00e4glicher Grundlage den Kampf planen und organisieren. Der \u00f6ffentliche Druck steigt enorm. Zwei Jahre lang haben die KollegInnen des Eisenbahn-Ausbesserungswerkes Leverkusen-Opladen nahezu unbeachtet von den Medien gek\u00e4mpft. Als sie am Ende den Betrieb besetzten, gab es einen bundesweiten Medienauflauf vor dem Werkstor. Auf der Grundlage einer Betriebsbesetzung k\u00f6nnen auch Konzepte f\u00fcr eine Umstellung der Produktion entwickelt werden.<\/p>\n<p> <span style=\"font-weight: bold;\">Ein gemeinsamer Kampf verschiedener Betriebe ist n\u00f6tig.<\/span><br style=\"font-weight: bold;\"> Wir d\u00fcrfen uns nicht gegeneinander ausspielen lassen. Der Kampf einer Belegschaft kann von oben isoliert werden, wenn Arbeitsniederlegungen anderer Werke des gleichen Konzerns und der gleichen Branche ausbleiben.<\/p>\n<p> <span style=\"font-weight: bold;\">\u00dcberf\u00fchrung in Gemeineigentum.<\/span><br style=\"font-weight: bold;\"> Wenn private Kapitalisten nicht bereit sind, eine Fabrik zu erhalten, dann m\u00fcssen sie in \u00f6ffentliches Eigentum \u00fcbergehen und von der Belegschaft demokratisch kontrolliert und verwaltet werden. Die Betriebe wurden nicht von den Herren im Vorstand aufgebaut, sondern von den Besch\u00e4ftigten. Die Infrastruktur f\u00fcr die Fabriken \u2013 von der Schulbildung der ArbeiterInnen bis zum Bau der Transportwege \u2013 wurde mit Steuergeldern bezahlt. Eine Entsch\u00e4digung sollte nur gezahlt werden, wenn der Besitzer erwiesener-ma\u00dfen bed\u00fcrftig ist.<\/p>\n<p> <span style=\"font-weight: bold;\">F\u00fcr eine demokratische Planwirtschaft.<\/span><br style=\"font-weight: bold;\"> Selbst wenn ein Betrieb durch Vergesellschaftung gerettet werden kann, so wird der kapitalistische Konkurrenzkampf tagein tagaus zu weiteren Angriffen f\u00fchren. Erst wenn die Profitwirtschaft \u00fcberwunden ist, wird die Arbeiterklasse nicht mehr von Kapitalrenditen abh\u00e4ngig sein. Dann kann produziert werden, was gebraucht wird, nicht was Gewinn abwirft. \u00dcberproduktion, \u00dcberkapazit\u00e4ten, Verschwendung, Misswirtschaft w\u00fcrden in einer sozialistischen Gesellschaft Vergangenheit sein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Alle reden vom Abbau der Arbeitslosigkeit, die Konzerne helfen, sie zu steigern<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[11],"tags":[172],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11303"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11303"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11303\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11303"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11303"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11303"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}