{"id":11289,"date":"2005-06-08T13:56:28","date_gmt":"2005-06-08T13:56:28","guid":{"rendered":".\/?p=11289"},"modified":"2005-06-08T13:56:28","modified_gmt":"2005-06-08T13:56:28","slug":"11289","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2005\/06\/11289\/","title":{"rendered":"Kapitalismus: Schlechte Kritiken, schlechte Kritiker"},"content":{"rendered":"<p>Zwischenbilanz der Heuschrecken-Debatte<!--more--><br \/>\n &nbsp;<br \/>\n<span style=\"font-style: italic;\">&#x84;Manche Finanzinvestoren verschwenden keinen Gedanken an die Menschen, deren Arbeitspl&auml;tze sie vernichten. Sie bleiben anonym, haben kein Gesicht, fallen wie Heuschreckenschw&auml;rme &uuml;ber Unternehmen her, grasen sie ab und ziehen weiter. Gegen diese Form von Kapitalismus k&auml;mpfen wir&#x93;<\/span>, damit trat Franz M&uuml;ntefering die Debatte los. Und die offenbarte viel mehr, als dem SPD-Partei- und Fraktionschef lieb sein konnte. Die ganze Wut und Entfremdung &uuml;ber dieses System wurde sichtbar. <br \/>  Dass <span style=\"font-style: italic;\">&#x84;die Post so abgehen w&uuml;rde&#x93;<\/span>, habe er nicht geahnt, res&uuml;miert M&uuml;ntefering. Trotz der geballten Offensive der SPD-Gr&uuml;nen-Regierung (Hartz, Agenda 2010) und der Unternehmer (Arbeitszeitverl&auml;ngerungen, Lohnraub, massenhafte Job-Vernichtung) glaubte er dem Schein der Ruhe: Die Montags-Demo-Bewegung gegen Hartz und Agenda 2010 &#x96; &uuml;berstanden. Die betrieblichen Proteste &#x96; noch vereinzelt. <br \/>  Doch die Protestflaute war vor allem das Produkt der Blockade der Gewerkschaftsf&uuml;hrungen und der Sackgasse, in die die Montagsdemos gekommen waren, nachdem die Ausdehnung ihres Widerstands in die Betriebe nicht gelang. Die relative Stille wurde gef&ouml;rdert von der Angst um den Arbeitsplatz, vom neuen Regime in den Betrieben. <br \/>  Und unter der Oberfl&auml;che stiegen Wut, Unzufriedenheit und Entfremdung gegen&uuml;ber dem gesamten System. Und das brach auf als der SPD-Partei- und Fraktionsvorsitzende von der Kapitalmacht schwadronierte. Selbst das konservative Allensbach-Institut musste einr&auml;umen, dass <span style=\"font-style: italic;\">&#x84;nur noch ein Viertel der Deutschen eine &#x91;gute Meinung&#x91; vom Kapitalismus&#x93;<\/span> habe. <br \/>  Mit der Wahlniederlage der SPD in NRW und den angek&uuml;ndigten Neuwahlen ist diese Ruhe zumindest in der Parteienlandschaft heftigen Erdbeben und drohenden Erosionen gewichen. <br \/>  <br style=\"font-weight: bold;\"> <span style=\"font-weight: bold;\">Wahlman&ouml;ver &#x96; misslungen <\/span><\/p>\n<p>  Ein Motiv von M&uuml;ntefering war, vor den Wahlen in Nordrhein-Westfalen (NRW) Unterst&uuml;tzung zu mobilisieren &#x96; ohne Erfolg. Zwei Drittel (66 Prozent) hielten M&uuml;nteferings Kritik an der &#x84;Macht des Kapitals&#x93; f&uuml;r berechtigt; doch knapp drei Viertel (73 Prozent) glaubten der SPD nicht, sie w&uuml;rde es ernst meinen mit ihrem Getue. Selbst Ulrich Maurer, langj&auml;hriger SPD-Fraktionsvorsitzender in Baden-W&uuml;rttemberg, schreibt dazu:<span style=\"font-style: italic;\"> &#x84;In der Wirtschaftspolitik hat Rot-Gr&uuml;n alle W&uuml;nsche des gro&szlig;en Geldes erf&uuml;llt und manchmal sogar noch &uuml;bertroffen. [&#8230;] Nach f&uuml;nf Jahren Unterwerfung unter die Dogmen des Neoliberalismus sind die Reichen reicher, die Armen &auml;rmer, die Alten mehr, die Kinder weniger geworden. Die Arbeitslosigkeit ist auf Rekordniveau, die Staatsfinanzen ruiniert und hunderttausend kleiner mittelst&auml;ndischer Existenzen vernichtet. Das alles soll jetzt durch ein bisschen Heuschrecken-Gezeter und Ackermann-Beschimpfung get&uuml;ncht werden?&#x93; <\/span><br \/>  Statt zu &uuml;bert&uuml;nchen wurde die Stimmung unter der Masse der Besch&auml;ftigten sichtbar. Erschrocken wich der Heuschrecken-Feind zur&uuml;ck. Eine Gegen&uuml;berstellung der &#x84;sozialen Marktwirtschaft&#x93;, des &#x84;rheinischen Kapitalismus&#x93; gegen&uuml;ber dem &#x84;Raubtierkapitalismus&#x93; anglo-amerikanischer Pr&auml;gung sollte die Debatte herunterkochen. <\/p>\n<p>  <span style=\"font-weight: bold;\">Strategiediskussion des Kapital <\/span><\/p>\n<p>  Doch bei M&uuml;nteferings &Auml;u&szlig;erungen schimmerte auch ein Hauch von Zweifel der Herrschenden durch. <br \/>  Zwar polterte Martin Kannegie&szlig;er, Gesamtmetall-Chef, es werde nicht funktionieren, <span style=\"font-style: italic;\">&#x84;Deutschland abzuschotten mit der Perpektive, daraus eine gro&szlig;e graue DDR zu machen&#x93;<\/span>. Er zeterte &uuml;ber eine<span style=\"font-style: italic;\"> &#x84;wirtschaftsfeindliche, klassenk&auml;mpferische Diskussion&#x93;<\/span> und Arbeitgeber-Guru Hans-Werner Sinn, Pr&auml;sident des Ifo-Instituts und Ex-Wirtschaftsweiser, mahnte:<span style=\"font-style: italic;\"> &#x84;Man muss das internationale mobile Kapital h&auml;tscheln, wenn man Arbeitspl&auml;tze schaffen will.&#x93;<\/span> Wer sich der Wirtschaft <span style=\"font-style: italic;\">&#x84;mit moralischen Anspr&uuml;chen n&auml;hert, hat die Funktionsweise der Marktwirtschaft nicht verstanden.&#x93;<\/span> <br \/>  Doch gleichzeitig droht die kapitalistische Globalisierung und ihr politischer Ausdruck, der Neoliberalismus, auch den Unternehmern &#x96; zumindest einem Teil von ihnen &#x96; &uuml;ber den Kopf zu wachsen. Stagnation und drohende Wirtschaftseinbr&uuml;che (doppeltes Defizit der USA, massive Ungleichgewichte der US-Wirtschaft gegen&uuml;ber China und S&uuml;dost-Asien, damit drohende Dollarkrise, &ouml;konomische Spannungen in der EU und der Euro-Zone) machen ihnen zu schaffen. Erste Handelsauseinandersetzungen (zum Beispiel in der Textilbranche mit China, bei den Flugzeugherstellern zwischen den USA und Europa) und eine Korrektur der Politik mit drohendem Protektionismus und Nationalismus beziehungsweise wachsender Block-Konkurrenz zeichnen sich ab. <br \/>  Und so war es kein Zufall, dass M&uuml;ntefering &uuml;ber ausl&auml;ndische Heuschrecken jammerte und internationale Hedge Fonds f&uuml;r die Misere verantwortlich zu machen sucht. Darauf beschr&auml;nkt er letztlich seine &#x84;Kapitalismus-Kritik&#x93; dann auch, garniert mit sch&ouml;nen Worten von der &#x84;soziale Marktwirtschaft&#x93; statt dem anglo-amerikanischen System. <br \/>  Mit der Kursdiskussion des Kapitals selbst deutet sich allerdings ein neues &#x96; f&uuml;r Besch&auml;ftigte und Erwerbslose keinesfalls weniger katastrophales &#x96; Wirtschaftsregime weltweit an. <\/p>\n<p>  <span style=\"font-weight: bold;\">Linke Alternative droht <\/span><\/p>\n<p>  Ins Kalk&uuml;l zog M&uuml;ntefering auch die schon bei den NRW-Wahlen drohende Wahlalternative, WASG. Zumindest radikal klingende Phrasen sollten helfen, die Unterst&uuml;tzung f&uuml;r diese neue Linkspartei einzud&auml;mmen. <br \/>  Es half wenig: 50.000 Stimmen wanderten von der SPD zur WASG, die insgesamt, trotz ihrer Unbekanntheit und dem Medienboykott, mit &uuml;ber 180.000 Stimmen, 2,2 Prozent, am 22. Mai einen enormen Achtungserfolg in NRW verbuchen konnte. <br \/>  Und das, obwohl die WASG-Spitze M&uuml;nteferings Steilvorlage der Kapitalismus-Kritik in den Sand setzte. Thomas H&auml;ndel vom gesch&auml;ftsf&uuml;hrenden Bundesvorstand der WASG versuchte zwar, die Kluft zwischen Get&ouml;se und Regierungspolitik offen zu legen (&#x84;M&uuml;ntefering muss sich fragen lassen, wie er die Macht des Kapitals angreifen will, wenn seine Partei im Regierungshandeln vor Kapitalinteressen einknickt&#x93;, 14. April). Doch auf den Kern, was denn der Macht des Kapitals entgegen gesetzt werden kann, ging die WASG-F&uuml;hrung nicht ein. Sie beschr&auml;nkte sich erneut darauf, eine Politik zu proklamieren, die f&uuml;r alle &#x96; f&uuml;r Kapitalisten wie f&uuml;r ArbeiterInnen &#x96; besser sei: Nachfragest&auml;rkung, Massenkaufkraft und Steuergerechtigkeit f&uuml;hrten zu einer florierenden &Ouml;konomie. <br \/>  Am 21. April betont dann die Website-Redaktion der WASG, es gehe darum, <span style=\"font-style: italic;\">&#x84;daf&uuml;r zu sorgen, dass das System der sozialen Marktwirtschaft nicht in einen Raubtierkapitalismus abdriftet. Zu einer solchen Politik der Fesselung oder sozialen Z&auml;hmung des Kapitalismus geh&ouml;rt aber &#x96; K&uuml;ndigungsschutz, vern&uuml;nftige Absicherung im Falle von Arbeitslosigkeit, umfassende Krankenversicherung und eine lebensstandardsichernde Rente im Alter.&#x93; <\/span><br \/>  Und weiter:<span style=\"font-style: italic;\"> &#x84;Eine deutliche Mehrheit der Bundesb&uuml;rger hat begriffen, dass die Gesetze der Agenda 2010 nicht der Z&auml;hmung des Kapitalismus dienen.&#x93;<\/span> <br \/>  Keine Frage, dass der Kampf hier und heute um Verbesserungen &#x96; Rente, soziale Sicherung &#x96; gef&uuml;hrt werden muss. Doch: Kann der Kapitalismus gez&auml;hmt werden? <\/p>\n<p>  <span style=\"font-weight: bold;\">Geplante Angriffe <\/span><\/p>\n<p>  Alle Parteien, die der kapitalistischen Logik nicht grundlegend etwas entgegensetzen konnten, knickten fr&uuml;her oder sp&auml;ter vor der Macht des Kapitals ein. Sie wurden gez&auml;hmt, nicht der Kapitalismus. Das war bei der SPD immerhin noch ein Kampf &uuml;ber Jahrzehnte, bei den Gr&uuml;nen von zehn Jahren und bei der PDS ging es ruckzuck in die Kahlschlags-Landesregierungen. Die Logik des &#x84;gez&auml;hmten Kapitalismus&#x93; ist die Logik des &#x84;kleineren &Uuml;bels&#x93; &#8211; und genau da drohen die Theoretiker der Kapitalismusz&auml;hmung eher fr&uuml;her als sp&auml;ter zu landen. <br \/>  Denn der Druck des Kapitals ist in der heutigen Zeit der Stagnation und des kapitalistischen Niedergangs ein anderer als zum Beispiel im Nachkriegsaufschwung mit drohender Systemkonkurrenz im Osten. <br \/>  Die Banken und Konzerne erh&ouml;hen ihre Forderungen &#x96; und die SPD knickt ein. Trotz Kapitalismus-Kritik: Auch M&uuml;ntefering macht sich f&uuml;r eine weitere Senkung der Unternehmenssteuern stark, von 25 auf 19 Prozent. Ende der Kohl-Regierung waren es noch 40 Prozent; bisher werden j&auml;hrlich demgegen&uuml;ber bis zu 20 Milliarden Euro an die Unternehmen verschenkt (Spiegel, 25. April 05). Soviel zu M&uuml;nteferings Haltung. <br \/>  Kapitalismuskritik muss mit einer Alternative zur Diktatur der Banken und Konzerne verbunden werden &#x96; sonst droht Anpassung und Ausverkauf. <\/p>\n<p>  <span style=\"font-style: italic;\">von Stephan Kimmerle, Berlin <\/span><br style=\"font-style: italic;\"> <br \/>  <span style=\"font-weight: bold;\">Kapitalismuskritik eines SPD-Vorsitzenden <\/span><br style=\"font-weight: bold;\"> <span style=\"font-style: italic;\"><\/span><span style=\"font-style: italic;\">August Bebel, 1895, in &#x84;Die Frau und der Sozialismus&#x93; <\/span><br style=\"font-style: italic;\"> <br \/>  Das kapitalistische Wirtschaftssystem beherrscht nicht nur die soziale Organisation, sondern auch die politische; es beeinflusst und beherrscht das F&uuml;hlen und Denken der Gesellschaft. Der Kapitalismus ist die leitende Macht. Der Kapitalist ist der Herr und Gebieter der Proletarier, deren Arbeitskraft er als Ware zur Anwendung und Ausnutzung kauft [&#8230;]. Der Kapitalist kauft aber die Arbeitskraft nicht um &#x84;Gottes willen&#x93; und um dem Arbeiter einen Gefallen zu erweisen &#x96; obgleich er es so darstellt &#x96;, sondern um aus dessen Arbeit einen Mehrwert zu erhalten, den er in der Form von Unternehmergewinn, Zins, Pacht, Bodenrente einsteckt. Dieser aus dem Arbeiter gepresste Mehrwert, der, soweit er ihn nicht verjubelt, bei dem Unternehmen sich wieder zu Kapital kristallisiert, setzt diesen in die Lage, stetig seinen Betrieb zu vergr&ouml;&szlig;ern, den Produktionsprozess zu verbessern und immer neue Arbeitskr&auml;fte in Anwendung zu bringen. Das erm&ouml;glicht ihm wieder, seinen schw&auml;cheren Konkurrenten wie ein geharnischter Reiter einem unbewaffneten Fu&szlig;g&auml;nger gegen&uuml;ber zu treten und ihn zu vernichten. [&#8230;] <br \/>  Dieser kapitalistische Entwicklungs- und Konzentrationsprozess [&#8230;] ruft aber bei der Anarchie in der Produktionsweise [der planlosen Konkurrenz auf dem Markt], die bisher noch keine Trust- und Ringbildung zu verhindern vermochte, mit Notwendigkeit die &Uuml;berproduktion, die Absatzstockung hervor. Wir gelangen in die Krise. [&#8230;] <br \/>  Alle gesellschaftlichen &Uuml;bel haben ohne Ausnahme ihre Quelle in der sozialen Ordnung der Dinge, die gegenw&auml;rtig, wie gezeigt, auf dem Kapitalismus, auf der kapitalistischen Produktionsweise beruht, kraft deren die Kapitalistenklasse die Eigent&uuml;merin aller Arbeitsmittel &#x96; Grund und Boden, Gruben und Bergwerke, Rohstoffe, Werkzeuge, Maschinen, Verkehrsmittel &#x96; ist und dadurch die Ausbeutung und Unterdr&uuml;ckung der gro&szlig;en Volksmehrheit betreibt, was wachsende Unsicherheit der Existenz, des Druckes und der Erniedrigung der ausgebeuteteten Klassen im Gefolge hat. Demgem&auml;&szlig; w&auml;re also der k&uuml;rzeste und rascheste Schritt, durch allgemeine Expropriation [= Enteignung] dieses kapitalistische Eigentum in gesellschaftliches Eigentum (Gemeineigentum) zu verwandeln. Die Warenproduktion wird in sozialistische, f&uuml;r und durch die Gesellschaft betriebene Produktion verwandelt. Der Gro&szlig;betrieb und die stets wachsende Ertragsf&auml;higkeit der gesellschaftlichen Arbeit, bisher eine Quelle des Elends und der Unterdr&uuml;ckung der ausgebeuteteten Klassen, werden jetzt zu einer Quelle der h&ouml;chsten Wohlfahrt und der harmonischen Ausbildung aller.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zwischenbilanz der Heuschrecken-Debatte<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[78],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11289"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11289"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11289\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11289"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11289"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11289"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}