{"id":11265,"date":"2005-05-12T16:31:48","date_gmt":"2005-05-12T14:31:48","guid":{"rendered":"http:\/\/.\/?p=11265"},"modified":"2017-07-06T13:50:42","modified_gmt":"2017-07-06T11:50:42","slug":"11265","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2005\/05\/11265\/","title":{"rendered":"Vor harter Auseinandersetzung"},"content":{"rendered":"<p>Der Kampf der Kolleginnen und Kollegen des Bosch-Siemens-Hausger&auml;tewerks in Berlin<!--more--><br \/>\n &nbsp;<br \/>\nRund 1000 Kolleginnen und Kollegen von Bosch-Siemens-Hausger&auml;te (BSH) beteiligten sich heute an einer Demonstration um gegen die drohende Werkschlie&szlig;ung zu protestieren (siehe auch unseren <a href=\"\/?p=11261\">Bericht vom 9. Mai<\/a>). Sie marschierten vom Werksgel&auml;nde in Gartenfelde zur Siemens-Verwaltung am Siemensdamm.<span style=\"font-style: italic;\"><br \/>  <\/span><br \/>  Das BSH-Werk ist nicht nur einer der Berliner Industrie-Betriebe, die sich konsequenter als andere gegen die bekannte Erpressungspolitik zur Wehr gesetzt haben und bei allen gewerkschaftlichen Auseinandersetzungen an erster Stelle mit dabei waren. Es ist auch ein Betrieb mit hohem Anteil ausl&auml;ndischer KollegInnen &#8211; die Schlie&szlig;ung w&uuml;rde gerade aus der T&uuml;rkei stammenden Berliner hart treffen. <\/p>\n<p>  Es handelt sich bei dem Schlie&szlig;ungsbeschluss offensichtlich um eine politische Entscheidung des Managements: nicht die noch billigere polnische BSH-Fabrik soll jetzt die Waschmaschinen-Fertigung &uuml;bernehmen, sondern die BSH-Fabrik in Nauen. Da Nauen der einzige nicht-tarifgebundene Betrieb im BSH-Verbund ist, soll hier offenbar ein neuerliches Bosch\/Siemens-Exempel statuiert werden. <\/p>\n<p>  Der Vorsitzende des Betriebsrats G&uuml;ngor Demirci machte deutlich, dass in Nauen kein einziger Arbeitsplatz durch die geplante Werkschlie&szlig;ung sicherer w&uuml;rde, sondern dort allein in der letzten Zeit 110 KollegInnen ihre K&uuml;ndigung erhalten h&auml;tten. Er sprach sich f&uuml;r einen gemeinsamen Kampf f&uuml;r den Erhalt der Arbeitspl&auml;tze in Berlin und Nauen aus.<\/p>\n<p>  Bereits vorher hatte Bernd Rissmann, stellvertretender Vorsitzender des DGB Berlin-Brandenburg darauf hingewiesen, dass BSH massive Subventionen f&uuml;r das Werk in Gartenfelde erhalten hat und letztlich aus Steuergeldern dieses Werk bezahlt wurde. Er forderte die R&uuml;ckzahlung dieser Steuergelder, wenn das Werk weiter geschlossen werden solle.<\/p>\n<p>  Die BSH-Belegschaft ist fest entschlossen den Kampf um den Erhalt ihrer Arbeitspl&auml;tze zu f&uuml;hren und daher ist jede Unterst&uuml;tzung n&ouml;tig. Auch in anderen Betrieben &#x96; nicht nur von Siemens oder Bosch &#x96; steht Arbeitsplatzabbau oder Entlassungen auf der Tagesordnung. Ein gemeinsamer Kampf von allen Betroffenen w&auml;re die richtige Antwort auf die Kahlschlagspolitik aus den Konzernetagen.<br \/>  <span style=\"font-style: italic;\"><br \/>  von Holger Dr&ouml;ge, Berlin<\/p>\n<p>  <\/span><span style=\"font-weight: bold;\"> Solidarit&auml;tserkl&auml;rungen sind erw&uuml;nscht: <\/span><br style=\"font-weight: bold;\"> Betriebsrat\/Vertrauensk&ouml;rper BSH<br \/>  Gartenfelder Str. 2-34<br \/>  13599 Berlin<br \/>  Fax: 030\/386-29772<br \/>  Email: <a href=\"mailto:guengoer.demirci@bshg.com\" class=\"textunderline\">guengoer.demirci@bshg.com<\/a> und\/oder <a href=\"mailto:hueseyin.akyurt@bshg.com\" class=\"textunderline\">hueseyin.akyurt@bshg.com<\/a><br \/>  Kopien bitte an <a href=\"mailto:info@sav-online.de\">info@sav-online.de<\/a><br \/>  <span style=\"font-style: italic;\"><br \/>  Bilder von der Demonstration von rund 1000 Kolleginnen und Kollegen der Bosch-Siemens-Hausger&auml;te Gartenfelde am 12. Mai 2005<\/span><\/p>\n<p>  <img style=\"width: 300px; height: 225px;\" alt=\"bsh1\" src=\"\/media\/2005\/bsh1.jpg\"><br \/>  <img style=\"width: 300px; height: 225px;\" alt=\"bsh2\" src=\"\/media\/2005\/bsh2.jpg\"><br \/>  <img style=\"width: 300px; height: 225px;\" alt=\"bsh3\" src=\"\/media\/2005\/bsh3.jpg\"><br \/>  <img style=\"width: 300px; height: 225px;\" alt=\"bsh4\" src=\"\/media\/2005\/bsh4.jpg\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Kampf der Kolleginnen und Kollegen des Bosch-Siemens-Hausger&auml;tewerks in Berlin<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[8,17],"tags":[929],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11265"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11265"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11265\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":34953,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11265\/revisions\/34953"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11265"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11265"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11265"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}