{"id":11230,"date":"2005-04-13T16:36:07","date_gmt":"2005-04-13T16:36:07","guid":{"rendered":".\/?p=11230"},"modified":"2005-04-13T16:36:07","modified_gmt":"2005-04-13T16:36:07","slug":"11230","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2005\/04\/11230\/","title":{"rendered":"Vor harter Auseinandersetzung"},"content":{"rendered":"<p>In der Tarifrunde 2005 f&uuml;r die Druckindsutrie steht eine harte Auseinandersetzung bevor, weil die Arbeitgeber das Rad der Geschichte zur&uuml;ckdrehen wollen.<\/p>\n<p>  <i>Interview mit Ralf Fenske<\/i><!--more--><br \/>\n &nbsp;<br \/>\n<span style=\"font-style: italic;\">Die Drucker geh&ouml;rten in der Gewerkschaftsbewegung immer zur Speerspitze. Sie haben als erstes im 19. Jahrhundert einen Tarifvertrag erk&auml;mpft. 1952 war die IG Druck und Papier die einzige Gewerkschaft die einen politischen Streik gegen die Verabschiedung des eingeschr&auml;nkten Betriebsverfassungsgesetzes organisierte. 2 Tage lang erschienen damals keine Zeitungen. Auch im Kampf f&uuml;r Arbeitszeitverk&uuml;rzung standen die Drucker immer in der vordersten Front. 1891 streikten 10.000 Drucker 11 Wochen lang f&uuml;r den 9-Stunden-Tag. 1984 streikten 46.000 Drucker Seite an der Seite mit den Metallern 13 Wochen lang f&uuml;r die 35-Stunden-Woche. <\/span><br \/>  <span style=\"font-weight: bold;\"><\/span><br \/>  Sozialismus.info sprach mit mit Ralf Fenske. Er ist Betriebsratsvorsitzender der Pressehaus Stuttgart Druck GmbH und Konzernbetriebsratsvorsitzender der S&uuml;dwestdeutschen Medienholding GmbH. Der Konzern hat 4.000 Besch&auml;ftigte und druckt und vertreibt unter anderem die Stuttgarter Zeitung, die Stuttgarter Nachrichten und weitere Lokalzeitungen in Stuttgart und Umgebung. Innerhalb von ver.di ist der Kollege Fenske unter anderem stellvertretender Landesfachbereichsvorsitzender des Fachbereich 8 von Baden W&uuml;rttemberg. <br \/>  <br style=\"font-weight: bold;\"> <span style=\"font-weight: bold;\">Sozialismus.info: Was wollen die Arbeitgeber? <\/span><br \/>  Ralf Fenske: Im Einklang mit dem derzeitigen Zeitgeist, der predigt, dass Verzicht und Einschr&auml;nkung n&ouml;tig ist, wollen sie die Gunst der Stunde nutzen und fordern eine &#x84;Reform&#x93; des Manteltarifvertrages. <br \/>  Inhaltlich stehen so ziemlich alle Errungenschaften der letzten Jahrzehnte auf dem Spiel. Rapide Absenkungen der Zuschl&auml;ge f&uuml;r Samstag, Sonn- und Feiertag, Streichung der Antrittsgeb&uuml;hren f&uuml;r Sonn- und Feiertag, Streichung der Zulagen f&uuml;r &#x84;ung&uuml;nstigen Arbeitsbeginn&#x93; und &#x84;verk&uuml;rzte Ruhezeit,&#x93; die R&uuml;ckkehr zur 40-Stundenwoche ohne Lohnausgleich, den Samstag als Regelarbeitstag (also ohne Zuschl&auml;ge), Streichung der drei Freischichten pro Jahr f&uuml;r Schichtarbeiter, Streichung der zwei Altersfreischichten f&uuml;r Besch&auml;ftigte ab 58 Jahren, &Ouml;ffnungsklauseln f&uuml;r Urlaubsgeld und Jahresleistung (soll abh&auml;ngig von der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens sein und ausschlie&szlig;lich durch die Betriebsparteien geregelt werden), die Flexibilisierung der Arbeitszeit mit dem Ziel dass keine &Uuml;berstundenzuschl&auml;ge mehr zu bezahlen sind, weil gearbeitet werden muss, wann Arbeit da ist und eine weitere Absenkung der tariflichen Besetzungsregeln von Rotationsmaschinen. Alleine die Absenkung der Besetzungsregel w&uuml;rde in unserem Betrieb bedeuten, dass im Drucksaal rechnungstechnisch 20% der Belegschaft &uuml;berfl&uuml;ssig w&auml;re. <br \/>  Bei Teilen dieser Forderungen bieten sie einen Vertrauensschutz f&uuml;r &#x84;Alt-&#x84;Besch&auml;ftigte an, aber alle Neueinstellungen sollen in den Genuss der Absenkungen kommen. <br \/>  <br style=\"font-weight: bold;\"> <span style=\"font-weight: bold;\">Was erwarten die Kollegen von der Tarifrunde 2005 und was sind die <\/span><span style=\"font-weight: bold;\">Tarifforderungen von ver.di? <\/span><br \/>  Die Kollegen erwarten, dass der MTV f&uuml;r alle so in Kraft bleibt, wie er momentan besteht. Zu redaktionellen &Auml;nderungen ist man jedoch durchaus bereit. Es ist zwar in den meisten K&ouml;pfen, dass das Hauptproblem dieses Landes die immer weiter sinkende innl&auml;ndische Kaufkraft ist, aber die geforderte Lohnerh&ouml;hung von 3,7 % spielt nur eine untergeordnete Rolle. Die Forderungen der Arbeitgeber zum MTV w&uuml;rden bei einem Zeitungsdrucker eine Minderung des Einkommens von ca. 20% pro Jahr betragen. Es ist klar, dass der Erhalt dieser Einkommen die erste Geige spielt. <br \/>  Die Forderungen von ver.di sind meiner Meinung nach dagegen eher moderat. Ver.di fordert die eben angesprochene Lohnerh&ouml;hung von 3,7 %, Vereinbarungen &uuml;ber Besch&auml;ftigungssicherung, geregelte Bedingungen bei der betrieblichen Aus- und Weiterbildung, einen gewissen Rechtsanspruch darauf und eine Beteiligung der Arbeitgeber an der betrieblichen Altersversorgung. Das ist eigentlich schon alles, wenn man davon absieht, dass wir den Tarifvertrag so erhalten wollen wie er ist. <\/p>\n<p>  <span style=\"font-weight: bold;\">In den letzten Jahren haben fast alle Gewerkschaften mit <\/span><span style=\"font-weight: bold;\">&Ouml;ffnungsklauseln betriebliche Vereinbarungen zugelassen, mit denen der <\/span><span style=\"font-weight: bold;\">Fl&auml;chentarifvertrag unterlaufen wurde. Sieht das in der Druckindustrie <\/span><span style=\"font-weight: bold;\">&auml;hnlich aus? Was ist noch &uuml;brig von der 35-Stunden-Woche? <\/span><br \/>  Na ja, ich habe es oben schon angesprochen. Zumindest in der Frage der Jahresleistung und des Urlaubsgeldes sind diese Forderungen auf dem Tisch. <br \/>  Ich pers&ouml;nlich halte es in dieser Frage mit der Pr&auml;sidentin des BAG, die k&uuml;rzlich ge&auml;u&szlig;ert haben soll, dass Sie &Ouml;ffnungsklauseln in Tarifvertr&auml;gen f&uuml;r verfassungswidrig h&auml;lt. <br \/>  Gewerkschaften k&ouml;nnen sich ja gegen Forderungen der Arbeitgeber zum Beispiel mit Mitteln des Streiks wehren, aber welche M&ouml;glichkeiten h&auml;tte ein Betriebsrat, sich gegen N&ouml;tigung durch die Arbeitgeber zur Wehr zur setzen? Keine! Das sieht unser Gesetz nicht vor und so soll es auch bleiben. <br \/>  <br style=\"font-weight: bold;\"> <span style=\"font-weight: bold;\">Wie hat sich die Lage der Drucker in den letzten Jahren ver&auml;ndert in Bezug auf Arbeitspl&auml;tze, Arbeitsbedingungen, Flexibilisierung, Arbeitsintensivierung und Reallohnentwicklung? <\/span><br \/>  Der Drucker der modernen Druckmaschine ist nicht mehr ausschlie&szlig;lich Drucker. Er muss heute Kenntnisse in Maschinensteuerung haben, PC-Kenntnisse und dergleichen mehr. Nicht umsonst fordern die Arbeitgeber hier und da, dass eine Maschine zuk&uuml;nftig nicht mehr nur mit Druckern besetzt werden soll, sondern mit Druckern, Mechanikern und Elektronikern. Die Arbeitsbedingungen haben sich insoweit ver&auml;ndert, als dass ein k&ouml;rperlicher Stress, der an den alten Maschinengenerationen noch gegeben war, in einen mehr geistigen Stress verwandelt hat. Es wird alles nur noch &uuml;ber Computer gesteuert. <br \/>  Die Arbeitsintensivit&auml;t ist erheblich gestiegen, wogegen die Reallohnentwicklung r&uuml;ckl&auml;ufig ist. Ich h&ouml;re immer wieder von meinen Kollegen, dass sie zwar eine minimale Bruttolohnerh&ouml;hung erhalten haben, aber Netto einfach jedes Jahr weniger im Geldbeutel haben. <\/p>\n<p>  <span style=\"font-weight: bold;\">Viele behaupten die Drucker w&auml;ren wegen der technologischen Entwicklung nicht mehr kampff&auml;hig. Wie siehst Du das? <\/span><br \/>  Mit gemischten Gef&uuml;hlen. In der Tat ist die Technik soweit fortgeschritten, dass man kurzzeitig Produktionen mit wenigen Streikbrechern bewerkstelligen kann. Langfristig leidet darunter nat&uuml;rlich der Service der Maschine. Reinigen, Warten und sauberes Einstellen ger&auml;t ins Hintertreffen. <br \/>  Damit sind kurze Warnstreiks in der Tat mehr oder weniger wirkungslos. Anders wird es bei Erzwingungsstreiks sein, die sich &uuml;ber mehrere Tage hinstrecken. Die Entscheidung &uuml;ber Erscheinen eines Produkts spielt sich somit heutzutage mehr im Bereich der Produktionssteuereung oder im Bereich der Weiterverarbeitung\/Versand ab. Eine Zeitung kann gedruckt werden, aber sie ist uninteressant, wenn sie nicht zum Leser kommt, weil zum Beispiel der Versand streikt. <\/p>\n<p>  <span style=\"font-weight: bold;\">Gibt es im Druckbereich &auml;hnlich wie in der Metallindustrie Erpressungen mit Produktionsverlagerung in Billiglohnl&auml;nder? <\/span><br \/>  Ja nat&uuml;rlich, warum sollten sich die Arbeitgeber in der Druckindustrie sozialer verhalten als die in der Metallindustrie. Man muss hier jedoch noch Unterscheidungen machen. Im Akzidenz- und Tiefdruck finden solche Erpressungen statt. Da wird mit Verlagerungen gedroht, z.B. nach Polen in sogenannte Sonderwirtschaftszonen. Da baut sich ein deutsches Unternehmen mit finanzieller Unterst&uuml;tzung der EU (Steuergelder) eine neue Druckerei und erpresst gleichzeitig eigene Mitarbeiter\/-innen im alten Standort durch Verzicht billiger zu arbeiten. In einigen F&auml;llen kommt es allerdings gar nicht zu Erpressungen, sondern man entl&auml;sst das heimische Personal gleich. Ein ganz aktuelles Beispiel liefert gerade der Heinrich Bauer Verlag, der angek&uuml;ndigt hat, in K&ouml;ln 470 von 950 Mitarbeitern\/-innen zu entlassen. Gleichzeitig baut er mit Steuergeldern und wahrscheinlich polnischen Steuerfreiheiten in Polen ein nagelneues Werk. <br \/>  F&uuml;r den Bereich der Zeitungsdruckereien kann man dies derzeit noch verneinen, da eine Zeitung nur interessant ist, wenn sie aktuell ist. Kein Mensch interessiert sich f&uuml;r eine alte Tageszeitung. Bedingt durch zu lange Anfahrtswege bleibt die Zeitungsdruckerei von solchen &#x84;N&ouml;tigungen&#x93; verschont.<\/p>\n<p>  <span style=\"font-weight: bold;\">Gewerkschaftsfunktion&auml;re wiederholen st&auml;ndig, dass die Kaufkraft erh&ouml;ht <\/span><span style=\"font-weight: bold;\">werden m&uuml;sste. Die Tarifforderungen sind aber &auml;u&szlig;erst bescheiden und die <\/span><span style=\"font-weight: bold;\">Abschl&uuml;sse bedeuten fortgesetzten Reallohnverlust. Wie sehen das die <\/span><span style=\"font-weight: bold;\">Mitglieder? <\/span><br \/>  Das ist eine Frage der Wertigkeiten. Ich habe es eingangs schon erw&auml;hnt. <br \/>  Einerseits klagen sie st&auml;ndig &uuml;ber Reallohnverlust, andererseits w&auml;ren sie bei den massiven Forderungen der Arbeitgeber froh, wenn sie keine weiteren Einkommensverluste hinnehmen m&uuml;ssten. <br \/>  Ich pers&ouml;nlich bin allerdings auch der Ansicht, dass die Forderungen, bzw. die Abschl&uuml;sse h&ouml;her liegen m&uuml;ssten, damit die innl&auml;ndische Nachfrage erheblich gesteigert werden kann und wieder Arbeitspl&auml;tze durch Nachfrage entstehen, anstatt dass sie auf Grund von Gewinnmaximierung st&auml;ndig abgebaut werden. <br \/>  <br style=\"font-weight: bold;\"> <span style=\"font-weight: bold;\">F&uuml;r die Drucker ist die Tarifrunde 2005 die erste h&auml;rtere Tarifauseinandersetzung unter dem Dach von ver.di. Siehst Du das als Vor- oder als Nachteil? <\/span><br \/>  Puh, gute Frage, n&auml;chste Frage. Nein, mal im Ernst. Einerseits m&uuml;sste man annehmen, dass die Drucker auf Grund ihrer st&auml;ndigen Streikerfahrung f&uuml;r einen positiven Ausgang sorgen k&ouml;nnen. Dies unterstellt, w&auml;re es durchaus ein Vorteil, und zwar ein Vorteil und gutes Signal f&uuml;r ver.di insgesamt. <br \/>  Problematisch dabei scheint mir allerdings, dass die alten streikerfahrenen Mitglieder meistens bereits nicht mehr in den Unternehmen besch&auml;ftigt werden. Allein im letzten Jahr wurden die Besch&auml;ftigtenzahlen im Druckbereich um ca. 7.000 Mitarbeiter\/-innen abgebaut. Nat&uuml;rlich hat man in einer Art &#x84;Jugendwahn&#x93; erst mal alle &auml;lteren Besch&auml;ftigten abgebaut. <\/p>\n<p>  <span style=\"font-weight: bold;\">Anfang 2004 haben die RedakteurInnen der Tageszeitungen 4 Wochen lang gegen Arbeitszeitverl&auml;ngerung und Lohnk&uuml;rzungen gestreikt. Gab es bei Euch damals eine Solidarisierung mit den Kolleginnen in den Schreibstuben? Und ist diese Streikerfahrung nicht auch eine gute Grundlage daf&uuml;r, dass die Journalisten Euch unterst&uuml;tzen werden? <\/span><br \/>  Ja, hoffe ich zumindest. Wir haben den Kollegen\/-innen damals angeboten einen Solidarit&auml;tsstreik durchzuf&uuml;hren, lie&szlig;en es aber sein, da die Redakteure\/-innen bei uns der Meinung waren, sie m&uuml;ssten es aus eigener Kraft schaffen, sonst h&auml;tte alles keinen Wert. <br \/>  Die Einsch&auml;tzung der Redakteure\/-innen gegen die Streiks der Drucker hat sich aber auf jeden Fall gewandelt. Auch wenn ein Streik nicht in jedem Fall durch Solidarit&auml;tsstreiks begleitet werden w&uuml;rde, ist die Sympathie vieler Redakteure\/-innen eindeutig auf Seiten der Streikenden. Das war in der Vergangenheit leider nicht immer so. <\/p>\n<p>  <span style=\"font-weight: bold;\">Wenn die Arbeitgeber Euch eine Niederlage beibringen, w&uuml;rde das von allen Gewerkschaftern als Niederlage gesehen. M&uuml;ssen wir nicht &auml;hnlich wie 1984 daf&uuml;r sorgen, dass die Drucker massive Unterst&uuml;tzung aus anderen Betrieben und Gewerkschaften bekommen? <\/span><br \/>  Das ist die leichteste Frage. Die Antwort ist ein eindeutiges JA. Soviel wie nur irgend m&ouml;glich. &Uuml;brigens auch aus der Bev&ouml;lkerung. <br \/>  <br style=\"font-weight: bold;\"> <span style=\"font-weight: bold;\">Das Druckzentrum in M&ouml;hringen war auch 1984 Streikbetrieb. Sind noch Kollegen im Betrieb, die aktiv waren im Streik damals und gibt es bei den j&uuml;ngeren Kollegen das Bewu&szlig;tsein, dass die Drucker sich alles was sie haben erstreikt haben und deshalb auch mit Streik verteidigen m&uuml;ssen? <\/span><br \/>  Grunds&auml;tzlich sind nur noch wenige der alten Besch&auml;ftigten heute noch im Betrieb, und wenn ja sind sie &uuml;berwiegend im mittleren Management t&auml;tig und tun sich mit Streiks etwas schwer. <br \/>  Dass die j&uuml;ngeren Kollegen in dem Bewusstsein gro&szlig; geworden sind, dass alle Leistungen die sie erhalten ihr gutes Recht ist, ist die eine Seite, dass wir seit 1995 wieder an jedem Streik teilgenommen haben, die Andere. Auch die j&uuml;ngeren Kollegen wissen, dass von &#x84;Nichts&#x93; Nichts kommt.<br \/>  <br style=\"font-style: italic;\"> <span style=\"font-style: italic;\">Das Interview f&uuml;hrte Ursel Beck, Stuttgart<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Tarifrunde 2005 f&uuml;r die Druckindsutrie steht eine harte Auseinandersetzung bevor, weil die Arbeitgeber das Rad der Geschichte zur&uuml;ckdrehen wollen.<\/p>\n<p> <i>Interview mit Ralf Fenske<\/i><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[11],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11230"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11230"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11230\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11230"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11230"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11230"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}