{"id":11215,"date":"2005-03-29T12:36:35","date_gmt":"2005-03-29T12:36:35","guid":{"rendered":".\/?p=11215"},"modified":"2005-03-29T12:36:35","modified_gmt":"2005-03-29T12:36:35","slug":"11215","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2005\/03\/11215\/","title":{"rendered":"Sozialismus zur Tagesaufgabe machen"},"content":{"rendered":"<p>Die Aussichten f&uuml;r Hugo Ch&aacute;vez und eine erfolgreiche Revolution in Venezuela<!--more--><br \/>\n &nbsp;<br \/>\nVenezuela ist entlang der gesellschaftlichen Klassenlinien gespalten. Polarisierung und Politisierung pr&auml;gen dieses lateinamerikanische Land mit seinen 25 Millionen EinwohnerInnen.<br \/>  Die sozialen Ver&auml;nderungen erreichen unter dem Pr&auml;sidenten Hugo Ch&aacute;vez nicht das Ausma&szlig; der Regierung Allendes in Chile (1970-1973) oder der sandinistischen Regierung in Nicaragua (1979-1990). Aber sie reichen aus, dass die Herrschenden in Venezuela mit allen Mitteln versuchen, seine Regierung zu st&uuml;rzen und den US-Imperialismus auf den Plan zu rufen.<br \/>  Zum Jahreswechsel spitzten sich die Ereignisse in Venezuela zu. Bestochene Sicherheitskr&auml;fte entf&uuml;hrten im Dezember 2004 aus einem Caf&eacute; in Caracas, der Hauptstadt Venezuelas, Rodrigo Granda, einen Funktion&auml;r der gr&ouml;&szlig;ten kolumbianischen Guerillagruppe, der FARC. Hinter den Entf&uuml;hrern standen die Regierung Kolumbiens, die das Bestechungsgeld zahlte, und die eingeweihten US-Beh&ouml;rden. Es war das zweite Mal in einem Jahr, dass sich Kolumbien &#x96; Partner und Br&uuml;ckenkopf der USA in Lateinamerika (wie Israel im Nahen Osten) und Empf&auml;nger riesiger US-Milit&auml;runterst&uuml;tzung &#x96; solch einen Affront gegen die Regierung Ch&aacute;vez leistete.<br \/>  Schon im Mai 2004 flogen in Venezuela 130 kolumbianische Paramilit&auml;rs auf, die die Regierung destabilisieren sollten. Dann, im Januar 2005, nahm die US-Regierung Ch&aacute;vez &ouml;ffentlich ins Visier. Condoleezza Rice warnte vor dem US-Senat, dass die Regierung &#x84;eine gro&szlig;e Gefahr f&uuml;r die ganze Region darstellt&#x93; und dass die USA &#x84;nicht teilnahmslos zu dem stehen k&ouml;nnen, was Venezuela hinter der eigenen Grenze macht&#x93;.<br \/>  Diese Auseinandersetzungen sind der vorl&auml;ufige H&ouml;hepunkt einer Kette von erbitterten Zusammenst&ouml;&szlig;en zwischen den Klassen. Auf der einen Seite stehen die Land- und Stadtarmut und gro&szlig;e Teile der Arbeiterklasse. Auf der anderen Seite die venezolanische Oligarchie, unterst&uuml;tzt durch den US-Imperialismus. Die Mittelklasse schwankt zwischen beiden Polen. Unter dem Druck der Massen hat Ch&aacute;vez Ma&szlig;nahmen ergriffen, welche die Herrschenden als Gef&auml;hrdung ihrer Machtpositionen betrachten.<\/p>\n<p>  <span style=\"font-weight: bold;\">R&uuml;ckschl&auml;ge f&uuml;r die Kapitalisten<\/span><br style=\"font-weight: bold;\"> <br \/>  Die venezolanische Oligarchie musste mehrere Niederlagen einstecken. Im April 2002 putschte sie gegen Ch&aacute;vez und feierte schon, als die Massen auf die Stra&szlig;en str&ouml;mten und Ch&aacute;vez zur&uuml;ck an die Macht brachten. Danach folgte der &#x84;Generalstreik&#x93; der Unternehmer, eine massenhafte Aussperrung; die Wirtschaft kam zum Erliegen. Auch hier fanden Zusammenst&ouml;&szlig;e auf den Stra&szlig;en statt, ohne dass sich die Kapitalisten am Ende h&auml;tten durchsetzen k&ouml;nnen. Im August 2004 schlie&szlig;lich scheiterte auch das mit gef&auml;lschten Unterschriften eingereichte Abwahlreferendum gegen Ch&aacute;vez. Eine Mehrheit stimmte f&uuml;r ihn. Vor Wut bebend schrie die Opposition &#x84;Betrug&#x93; und &#x84;Wahlf&auml;lschung&#x93;.<br \/>  Die Unf&auml;higkeit der besitzenden Klassen innerhalb Venezuelas (die trotz allem immer noch &uuml;ber die Industrie, den Handel und die Medien herrschen) hat dazu gef&uuml;hrt, dass die Kr&auml;fte der Reaktion derzeit in erster Linie versuchen, &uuml;ber die Regierungen und die staatlichen Organe in Kolumbien und in den USA Ch&aacute;vez&#x92; Position zu demontieren, anstatt direkt gegen ihn vorzugehen.<br \/>  Hugo Ch&aacute;vez hat seit seiner Wahl 1998 in vielerlei Hinsicht der angeblich &#x84;unaufhaltbaren&#x93; neoliberalen Politik Einhalt geboten. Sein Amtsantritt markierte das Ende der Regentschaft der traditionellen korrupten, kapitalistischen Parteien, die heute die sogenannte Opposition bilden. Seine sozialen Reformen bedeuten wirkliche Verbesserungen f&uuml;r die breite Masse. Alphabetisierung von einer Million Menschen, Bau von 3.200 neuen Schulen, Universit&auml;tszugang f&uuml;r Kinder aus der Arbeiterklasse, eine Ausweitung der kostenlosen Gesundheitsversorgung, Entsendung von &Auml;rzten in Regionen, die bis dahin nie einen Arzt gesehen hatten. Das sind Eckpunkte seiner Reformen innerhalb des Kapitalismus.<\/p>\n<p>  <span style=\"font-weight: bold;\">Der Schatten von Chile 1973<\/span><\/p>\n<p>  Es gibt viele &Auml;hnlichkeiten mit der Entwicklung in Chile aus der Zeit der Regierung der Unidad Popular (UP) Anfang der siebziger Jahre. Der &#x84;Streik&#x93; der Unternehmer in Venezuela erinnert an den &#x84;Streik&#x93; der Transportunternehmer in Chile, der zu Versorgungsengp&auml;ssen und Chaos f&uuml;hrte. Der missgl&uuml;ckte Putsch vom April 2002 erinnert an den Milit&auml;rputsch von Pinochet am 11. September 1973. Beide fanden mit Unterst&uuml;tzung der USA statt.<br \/>  Zum anderen gibt es aber auch zwischen der Ch&aacute;vez-Regierung und der UP einige Parallelen. Allerdings war Allende &uuml;berzeugter Sozialist, w&auml;hrend sich Ch&aacute;vez erst langsam mit sozialistischen Ideen auseinan-der zu setzen beginnt; durch die Erwartungshaltung der Massen dazu gedr&auml;ngt. Ch&aacute;vez lie&szlig; das Privateigentum bislang unangetastet und enteignete erst in diesem Jahr zum ersten Mal einen Betrieb. Unter dem chilenischen Regierungschef Allendedagegen waren am Ende seiner Amtszeit 40 Prozent der Wirtschaft verstaatlicht. Allende hoffte damals darauf, mit Chile ohne revolution&auml;ren Umsturz &#x96; ganz allm&auml;hlich &uuml;ber den Parlamentarismus &#x96; in den Sozialismus &uuml;berzugehen. Er wollte die Kapitalisten nicht &uuml;berm&auml;&szlig;ig provozieren, lie&szlig; Polizei und Milit&auml;r unangetastet und Chancen verstreichen, in denen die Arbeiterklasse bereit war, nach der Macht zu greifen. Das erm&ouml;glichte den Putsch, der zum Tod von 50.000 Arbeiter-Innen f&uuml;hrte und die Errichtung einer Milit&auml;rdiktatur zur Folge hatte.<br \/>  Hugo Ch&aacute;vez schwamm, nachdem die Massen den Putsch 2002 vereitelt hatten, auf einer riesigen Euphoriewelle. Dennoch rief er zur &#x84;nationalen Einheit&#x93; auf, um die &#x84;Risse in der Gesellschaft zu gl&auml;tten&#x93;. Und selbst nach der k&uuml;rzlich erfolgten ersten Verstaatlichung (einer Papierfabrik) unter seiner Regierung stellte er klar: &#x84;Die Enteignung von Venepal ist eine Ausnahme, keine politische Ma&szlig;nahme der Regierung. Wir werden euch kein Land wegnehmen, wenn es euch geh&ouml;rt. Nur die Firmen, die geschlossen und aufgegeben werden. An diese werden wir rangehen.&#x93;<br \/>  Anders als in Venezuela heute herrschte in Chile damals ein klares sozialistisches Bewusstsein unter den Massen, die Arbeiterschaft war der Motor in den K&auml;mpfen.<br \/>  Radikalisierung Ch&aacute;vez&#x92;<br \/>  Ch&aacute;vez ist keiner, der als Sozialist und Aktivist aus der Arbeiterbewegung kommt. Er stammt aus den unteren R&auml;ngen des Milit&auml;rs und ist den verarmten Massen verbunden. 1998 wurde er mit radikalen populistischen Positionen gew&auml;hlt, nicht als Kandidat einer Arbeiterpartei.<br \/>  Auf dem diesj&auml;hrigen Weltsozialforum (WSF) im brasilianischen Porto Allegre hat Ch&aacute;vez eine sehr radikale Rede gehalten: &#x84;Ich bin nicht hier als Pr&auml;sident von Venezuela. Ich f&uuml;hle mich nicht als Pr&auml;sident. Nur aufgrund besonderer Umst&auml;nde bin ich Pr&auml;sident geworden. Ich bin Hugo Ch&aacute;vez, und ich bin sowohl Aktivist als auch Revolution&auml;r. Und mit jedem Tag werde ich revolution&auml;rer, weil ich sehe, dass eine Revolution notwendig ist, um die Vormacht des Kapitalismus und des Imperialismus zu brechen.&#x93;<br \/>  Gleichzeitig war seine Rede aber auch eine typisch &#x84;populistische&#x93; Rede, die f&uuml;r jeden etwas enthielt und mitunter einem politischen Gemischtwarenladen glich. So lobte er den russischen Pr&auml;sidenten Putin f&uuml;r seine Politik, ebenso China und am Ende stellte er sich gar auf die Seite von Brasiliens Pr&auml;sident Lula und verteidigte ihn gegen die Proteste, die er wegen seiner neoliberalen Politik einstecken musste.<br \/>  Zur ersten Enteignung eines Betriebs unter Ch&aacute;vez kam es, als die ArbeiterInnen der in Konkurs gegangenen Papierfabrik Venepal ihn dr&auml;ngten, diesen Schritt zu tun und ihm eine Petition &uuml;bergaben. Neben Venepal wurde ein Gro&szlig;grundbesitz enteignet, eine 13.000 Hektar gro&szlig;e Ranch, die dem britischen Fleischindustriellen Lord Vestey geh&ouml;rte.<br \/>  Es gibt verschiedene Initiativen der benachteiligten Massen, sich ins politische Geschehen einzumischen. Darunter Stadtteilgruppen zur Verteidigung der &#x84;Bolivarianischen Revolution&#x93;. Au&szlig;erdem gewinnt der neu entstandene Gewerkschaftsbund UNT gegen&uuml;ber dem alten, den Unternehmern h&ouml;rigen, zunehmend an Einfluss.<br \/>  Der Druck von au&szlig;en, vor allem durch die wiedergew&auml;hlte Bush-Regierung, nimmt zu. Ein gr&ouml;&szlig;erer Waffenauftrag ging sehr zum Unmut der USA an Russland. Von entscheidender Bedeutung ist das &Ouml;l, das Venezuela in die USA liefert (15 Prozent der US-&Ouml;limporte stammen aus Venezuela). Venezuela ist weltweit der f&uuml;nftgr&ouml;&szlig;te &Ouml;lproduzent. Der momentan hohe &Ouml;lpreis vergr&ouml;&szlig;ert den wirtschaftlichen und politischen Spielraum f&uuml;r Ch&aacute;vez und ist eine enorme Hilfe f&uuml;r die Regierung, um Geld f&uuml;r soziale Projekte bereitstellen zu k&ouml;nnen.<\/p>\n<p>  <span style=\"font-weight: bold;\">Man kann einem Tiger die Krallen nicht einzeln ausrei&szlig;en<\/span><\/p>\n<p>  Solange der Kapitalismus nicht abgeschafft ist, werden die Herrschenden, wenn sie ihre Herrschaft bedroht sehen, sich nach jedem R&uuml;ckschlag immer wieder neu sammeln. In einer Klassengesellschaft k&ouml;nnen Formen der Doppelherrschaft oder von oben in Gefahr gesehene Herrschaftsverh&auml;ltnisse nicht von Dauer sein. Ch&aacute;vez zitierte auf dem WSF den russischen Revolution&auml;r Leo Trotzki, um die Auswirkungen vom Putsch gegen ihn zu beschreiben: &#x84;Wir haben in Venezuela gemerkt (&#x85;), dass die Revolution die Peitsche der Konterrevolution braucht.&#x93; Chile 1973 zeigte, dass es nicht m&ouml;glich ist, die Konterrevolution zu &#x84;beschwichtigen&#x93; und den Kapitalismus St&uuml;ck f&uuml;r St&uuml;ck abzuschaffen. Es ist genauso wie bei einem Tiger, den man versuchen w&uuml;rde die Krallen einzeln auszurei&szlig;en, anstatt ihn auf einen Schlag zu erledigen. Jeder einzelne Angriff macht ihn nur noch w&uuml;tender.<br \/>  Es ist von Bedeutung, dass Ch&aacute;vez auf dem WSF offen von Sozialismus gesprochen hat: &#x84;Der Kapitalismus kann nicht durch sich selbst abgeschafft werden, er muss durch den Sozialismus, durch den wahren Sozialismus ersetzt werden. Ich bin auch &uuml;berzeugt davon, dass das auf demokratischen Wege erreicht werden kann, aber ich meine damit nicht die Demokratie, die die USA meinen.&#x93; Jedoch muss die Idee des Sozialismus verbunden werden mit einem sozialistischen Programm, um den Kapitalismus abzuschaffen und durch eine geplante, sozialistische Wirtschaft zu ersetzen. Das ist der Unterschied zwischen dem Sozialismus als eine Art Utopie oder moralischer Kategorie, und dem Sozialismus als Tagesaufgabe.<br \/>  Was f&uuml;r eine Revolution wird in Venezuela diskutiert? Eine &#x84;bolivarianische&#x93; Revolution? Simon Bolivar (1783-1830) k&auml;mpfte f&uuml;r die Unabh&auml;ngigkeit von Spanien. Aber Bolivar arbeitete nicht an einem alternativen Gesellschaftsmodell zum Feudalismus und Kapitalismus, es ging ihm nur um die Unabh&auml;ngigkeit von den Kolonialm&auml;chten.<br \/>  Heute gilt es, nicht bei einzelnen Verstaatlichungen stehen zu bleiben. Das wird nicht reichen, eine demokratisch geplante Wirtschaft schaffen zu k&ouml;nnen und Armut und Ausbeutung zu beseitigen. Um der venezolanischen Revolution zum Erfolg zu verhelfen, muss die Arbeiterklasse eigene unabh&auml;ngige Organisationen aufbauen und ein klares revolution&auml;res sozialistisches Programm annehmen. Das bedeutet, dass der Kampf f&uuml;r Arbeiterkontrolle und -verwaltung und dem Aufbau von Arbeiterkomitees in den Betrieben, aber auch dem Aufbau von Komitees in den Stadtteilen und der Bildung von Selbstverteidigungsorganen aufgenommen werden muss.<br \/>  Die Entwicklung in Venezuela und anderen L&auml;ndern Lateinamerikas geben Hoffnung und Mut. Die Idee des Sozialismus wird wieder diskutiert und wird allm&auml;hlich Teil des politischen Bewusstseins breiterer Schichten werden.<br \/>  <br style=\"font-style: italic;\"> <span style=\"font-style: italic;\">von Pablo Alderete, Stuttgart<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Aussichten f&uuml;r Hugo Ch&aacute;vez und eine erfolgreiche Revolution in Venezuela<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[41],"tags":[170],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11215"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11215"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11215\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11215"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11215"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11215"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}