{"id":11168,"date":"2005-02-15T08:45:44","date_gmt":"2005-02-15T08:45:44","guid":{"rendered":".\/?p=11168"},"modified":"2005-02-15T08:45:44","modified_gmt":"2005-02-15T08:45:44","slug":"11168","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2005\/02\/11168\/","title":{"rendered":"Tarifabschluss im &Ouml;ffentlichen Dienst"},"content":{"rendered":"<p>Stellungnahme des <i>Netzwerks f&uuml;r eine k&auml;mpferische und demokratische ver.di<\/i><!--more--><br \/>\n &nbsp;<br \/>\n<span style=\"font-weight: bold;\">Mitglieder und ver.di selbst werden verraten und verkauft<\/span><br \/>  <br style=\"font-weight: bold;\"> <span style=\"font-weight: bold;\">Der Abschluss im &ouml;ffentlichen Dienst macht deutlich: mit dem gewerkschaftssch&auml;digenden Kurs von Bsirske und Co muss scharf gebrochen werden. Eine schlagkr&auml;ftigen ver.di-Opposition ist bitter n&ouml;tig!<\/span><\/p>\n<p>  Mit der Unterschrift unter die Tarifreform &ouml;ffentlicher Dienst hat ver.di-Chef Bsirske Geschichte geschrieben: Das sind die h&auml;rtesten Verschlechterungen, die die Gewerkschaften im &ouml;ffentlichen Dienst seit Jahrzehnten eingesteckt haben &#8211; und das ohne jede Gegenwehr. Im Gegenteil: Bsirske und Co haben die Arbeitgeberlogik so weitgehend &uuml;bernommen, dass sie den Mitgliedern diese Kapitulation als Erfolg verkaufen wollen.<\/p>\n<p>  <span style=\"font-weight: bold;\">Abschluss ohne Mitgliederdiskussion<\/p>\n<p>  <\/span>Wie undemokratisch der Abschluss zustande kam, wird sich in den n&auml;chsten Monaten zeigen: Denn erst dann werden die KollegInnen zu sp&uuml;ren bekommen, wor&uuml;ber sie von der ver.di-Spitze nie informiert wurden: Langfristige Verluste bei den realen Einkommen, neue Niedrigl&ouml;hne, Leistungsl&ouml;hne aus dem bisherigen Lohn- und Gehaltsvolumen, Arbeitszeitflexibilisierung, Abschaffung von Familienzuschl&auml;gen, Reduzierung von &Uuml;berstundenzuschl&auml;gen, &Ouml;ffnungsklauseln hin zur 40-Stunden-Woche und Aufgabe des Fl&auml;chentarifvertrags. Dazu wurden die Mitglieder nie befragt, diesem Ausverkauf haben wir nie zugestimmt!<\/p>\n<p>  Der Abschluss im Einzelnen:<span style=\"font-weight: bold;\"> Lohnverlust und Arbeitszeitverl&auml;ngerung<\/span><\/p>\n<p>  <span style=\"font-style: italic;\">&#x84;Aber sicherlich wird es keine Verl&auml;ngerung der Arbeitszeit geben und keine Nullrunde&#x93;<\/span>, verk&uuml;ndete Frank Bsriske im Tagesspiegel am 12. Dezember 04. Fakt ist jetzt: Dieser Abschluss bringt massive Reallohnverluste, die Arbeitszeit wird angegriffen: <\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">&#8211; Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit von 35 Monaten (Mindestlaufzeit bis 31. Dezember 07, die &Uuml;berleitung erfolgt zum 1. Oktober 2005). In diesen knapp drei Jahren gibt es in West-Deutschland Einmalzahlungen (in der Summe pro Jahr 300 Euro, f&uuml;r Azubis 100 Euro). Die Ausgangslage f&uuml;r die Tarifrunde 2008 liegt damit auf dem Null-Niveau des jetzigen Abschlusses. Die Preissteigerungen der n&auml;chsten drei Jahren dr&uuml;cken sich in vollem Umfang als Reallohnverlust aus. <\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">&#8211; Der tabellenwirksamen Erh&ouml;hung der Ost-Geh&auml;lter (von 92,5 auf 97 Prozent, bei bislang 1,5 Stunden Mehrarbeit) steht das Einfrieren der Jahressonderzahlung auf 75 Prozent des West-Niveaus gegen&uuml;ber. Auch Ende 2007 &#x96; 17 Jahre nach der deutschen Einheit &#x96; gibt es im Osten f&uuml;r l&auml;ngere Arbeitszeiten weniger Lohn.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">&#8211; Neue Entgeltgruppen: Im ersten Jahr erhalten Besch&auml;ftigte zuk&uuml;nftig weniger, nach dem ersten Jahr zun&auml;chst mehr Lohn, um dann wieder &#x96; gegen&uuml;ber dem bisherigen Modell &#x96; abzusinken. Auf das Lebenseinkommen bezogen sind die absoluten Verlierer Menschen mit Kindern.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">&#8211; Die Arbeitgeber beziffern das Volumen des Abschlusses auf ein Prozent &#x96; ver.di schweigt dazu. Ein Prozent mehr bedeutet auch f&uuml;r 2005 weniger Kaufkraft f&uuml;r die Besch&auml;ftigten: Zur Inflationsrate (in den letzten Monaten 2004 zwischen 1,8 und 2,1 Prozent) kommt im Juli die Entlastung der Arbeitgeber um 0,9 Prozent der Lohnkosten, da der Arbeitgeberanteil zu Krankengeld und Zahnersatz voll von den ArbeiterInnen und Angestellten &#x96; auch im &ouml;ffentlichen Dienst &#x96; &uuml;bernommen werden muss. <\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">&#8211; Urlaubs- und Weihnachtsgeld wird zusammengefasst &#x96; und ab 2007 gesenkt.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">&#8211; Der Leistungslohn in H&ouml;he von acht Prozent des Lohnes kommt. Aber nicht wie durch die ver.di-Verhandlungsf&uuml;hrer angek&uuml;ndigt &#x84;on top&#x93;, also zus&auml;tzlich auf den Lohn, sondern als Lohnvariante von 96 bis 104 Prozent. Der willk&uuml;rliche Bonus f&uuml;r die einen bedeutet automatisch die Schlechterstellung von anderen: Der erste Schritt 2007 dazu &#x96; im Volumen von einem Prozent der L&ouml;hne &#x96; soll zum Beispiel aus bisherigen Kinderzuschl&auml;gen (0,2 Prozent) und der Jahressonderzahlung (0,8 Prozent) bezahlt werden.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">&#8211; Die Arbeitszeiten werden flexibilisiert: 45 Stunden die Woche und zw&ouml;lf Stunden am Tag sind allgemein m&ouml;glich. Bisher daf&uuml;r anfallende &Uuml;berstundenzuschl&auml;ge zwischen 6 und 20 Uhr &#x96; sie sind weg.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">&#8211; Arbeitszeiten im Bund (170.000 Besch&auml;ftigte): Die West-Besch&auml;ftigten sollen in Zukunft eine halbe Stunde l&auml;nger (unbezahlt), die Ost-Besch&auml;ftigten eine Stunde weniger arbeiten. Auch das ein Gesch&auml;ft zugunsten der Arbeitgeber, dessen Einsparpotential Innenminister Schily, Verhandlungsf&uuml;hrer f&uuml;r den Bund, mit 0,7 Prozent beziffert. <\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">&#8211; Arbeitszeiten f&uuml;r die Kommunen (knapp 2 Millionen Besch&auml;ftigte): Erst einmal bleibt die 38,5-Stunden-Woche. Doch auf Landesbezirks-Ebene kann mit ver.di nachverhandelt werden: Die 40-Stunden-Woche ist das Maximum.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">&#8211; Weitere Arbeitszeitverl&auml;ngerung und Lohnraub durch die Hintert&uuml;r? Die ver.di-Verhandlungsf&uuml;hrer unterschrieben eine &#x84;Meistbeg&uuml;nstigungsklausel&#x93;: Schlie&szlig;t ver.di bei einem oder mehrern L&auml;ndern eine schlechtere Regelung zu Arbeitszeiten oder L&ouml;hnen ab, so kann diese sofort im Bund und in den Kommunen &uuml;bernommen werden. Die Tarifrunde geht also weiter im Bereich der traditionell am schlechtesten organisierten Besch&auml;ftigten der L&auml;nder &#x96; ohne jegliche Kampfm&ouml;glichkeiten der kommunalen oder Bundesbesch&auml;ftigten aber mit voller R&uuml;ckwirkung auf sie.<\/p>\n<p>  <br style=\"font-weight: bold;\"> <span style=\"font-weight: bold;\">Schlag gegen gewerkschaftliche Kampfkraft<\/span><br \/>  Dieser Abschluss verschlechtert damit massiv die Arbeits- und Lebensbedingungen der 2,1 Millionen direkt davon betroffenen Besch&auml;ftigten, die Ausgangslage der 900.000 ArbeiterInnen und Angestellten bei den L&auml;ndern und der weiteren mehr als drei Millionen ArbeitnehmerInnen bei Wohlfahrtsverb&auml;nden und Kirchen, die bisher in Anlehnung an den BAT \/ BMT-G gearbeitet und verdient haben. Der Abschluss ist aber auch ein Schlag ins Gesicht jedes Gewerkschafters und verschlechtert die zuk&uuml;nftigen Auseinandersetzungen: <\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">&#8211; &#x84;Zum Verzichten brauche ich keine Gewerkschaft&#x93; &#8211; nach diesem Motto drohen nun weitere Austritte aus ver.di.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">&#8211; &Ouml;ffnungsklauseln und die Verhinderung des gemeinsamen Kampfes mit den Landesbesch&auml;ftigten &#x96; die nun alleine stehen &#x96; schw&auml;chen die Kampfkraft. Bisher kampfstarke Bereiche, wie der Nahverkehr, die M&uuml;llabfuhr usw., wurden und werden mit Absenkungs- oder Spartentarifvertr&auml;gen aus der gemeinsamen Front herausgebrochen. Weitere &#x84;Notlagentarifvertr&auml;ge&#x93; sollen z.B. im Gesundheitswesen folgen.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">&#8211; Statt einer Vereinheitlichung bringt das neue Tarifwesen weitere Unterschiede f&uuml;r Besch&auml;ftigte in einem Betrieb: Neue KollegInnen arbeiten zu anderen Bedingungen als bisher eingestellte. <\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">&#8211; Niederigl&ouml;hne &#x84;gegen&#x93; Privatisierungen machen Ausgr&uuml;ndungen erst recht profitabel und bereiten die n&auml;chsten Angriffe vor.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">&#8211; Leistungsl&ouml;hne schaffen nicht nur Willk&uuml;r, sie sind ein Instrument gegen unliebsame KollegInnen, zum Beispiel gewerkschaftliche AktivistInnen; auch sie schaffen Ungleichheit, vergiften das Klima, schw&auml;chen die Solidarit&auml;t.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">&#8211; Es gibt keinerlei Perspektive, ohne gemeinsamen Kampf, irgendeinen Abschluss bei den L&auml;ndern herbeizuf&uuml;hren, der die Interessen der Besch&auml;ftigten sichern k&ouml;nnte. Und in diesem Bereich k&ouml;nnen nun Abschl&uuml;sse get&auml;tigt werden, die (dank &#x84;Meistbeg&uuml;nstigungsklausel&#x93;) sofort f&uuml;r alle Besch&auml;ftigte auch bei Bund und Kommunen voll wirksam werden k&ouml;nnen.<\/p>\n<p>  <span style=\"font-weight: bold;\">F&uuml;r eine k&auml;mpferische Opposition in ver.di!<\/p>\n<p>  <\/span>All das macht deutlich: Die ver.di-Wirtschaftsabteilung analysiert pr&auml;chtig, dass die &ouml;ffentlichen Kassen nicht leer sind, sondern f&uuml;r die Reichen und die Unternehmer geleert wurden. Doch bei allen konkreten Verhandlungen, akzeptiert die heutige ver.di-F&uuml;hrung Kahlschlag und K&uuml;rzungen auf Kosten der Mitglieder. Mehr noch: Die ver.di-F&uuml;hrung ging zur &#x84;Modernisierung&#x93;, das hei&szlig;t dem Ausverkauf der Mitglieder und der Gewerkschaft selbst in die Offensive. Sie ordnet sich der Politik der rot-gr&uuml;nen Regierung unter. Sie akzeptiert die neoliberale Wettbewerbslogik und die Aufgabe des &ouml;ffentlichen Dienstes. Diese F&uuml;hrung geh&ouml;rt abgew&auml;hlt. Doch daf&uuml;r m&uuml;ssen demokratische Strukturen erst noch erk&auml;mpft werden. <\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">&#8211; Die Bundestarifkommission hat versagt, sie muss neu gew&auml;hlt werden. Ihre Mitglieder m&uuml;ssen in Zukunft ihr Mandat direkt in den Bezirken erhalten, dort rechenschaftspflichtig und jederzeit abw&auml;hlbar und ersetzbar sein.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">&#8211; N&ouml;tig ist ein au&szlig;erordentlicher Bundeskongress von ver.di, um die Tarifpolitik zu diskutieren und den Bundesvorstand ab und einen neuen zu w&auml;hlen.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">&#8211; Bezirks-, Landes-, und Bundes-Fachbereichskonferenzen im Fachbereich 3 (umfasst unter anderem Krankenh&auml;user) m&uuml;ssen einberufen werden, da hier weitere Verhandlungen &#x96; der n&auml;chste Ausverkauf (Rahmenbedingungen f&uuml;r &#x84;Notlagentarifvertr&auml;ge&#x93;) angeleiert wird: Die Mitglieder m&uuml;ssen genau wissen, was der Stand ist, was passieren soll. Es darf keine Entscheidung geben, ohne Diskussion und Zustimmung der Mitglieder.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">&#8211; Das offizielle ver.di-Jubelflugblatt zu diesem Ausverkauf kann nicht verteilt werden. Die Bezirke m&uuml;ssen eigene, kritische Materialien dazu erstellen.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">&#8211; K&auml;mpferische AktivistInnen in ver.di m&uuml;ssen sich viel enger zusammenschlie&szlig;en und Bsirske und Co organisiert entgegen treten: mit eigenen Flugbl&auml;ttern und Brosch&uuml;ren, mit Kampagnevorschl&auml;gen, mit Gegenkandidaten und mit konkreten Aktionen von unten um die Blockade gegen ernsthafte Gegenwehr, gegen Arbeitsniederlegungen und Streiks von unten zu durchbrechen. Das Netzwerk f&uuml;r eine k&auml;mpferische und demokratische ver.di hat den den selbstm&ouml;rderischen Kurs der ver.di-Oberen immer bek&auml;mpft. Doch unsere Strukturen m&uuml;ssen dringend gest&auml;rkt werden: Werdet aktiv:<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">&#8211; Wir brauchen starke Gewerkschaften. Die (noch) Millionen Mitglieder und die f&uuml;r einen k&auml;mpferischen Kurs erreichbaren KollegInnen auserhalb von ver.di sind zu wichtig, um sie der heutigen Gewerkschaftsf&uuml;hrung zu &uuml;berlassen. Deshalb: jetzt aktiv werden in ver.di und mit uns eine k&auml;mpferische Opposition aufbauen!<\/p>\n<p>  <br style=\"font-weight: bold;\"> <span style=\"font-weight: bold;\">Netzwerk f&uuml;r eine k&auml;mpferische und demokratische ver.di<\/span><br \/>  <span style=\"font-style: italic;\">Infos, Kontakt &amp; ViSdP: Stephan Kimmerle, Roseggerstr. 39, 12059 Berlin, 0178 7 24 24 42, <\/span><a style=\"font-style: italic;\" class=\"moz-txt-link-abbreviated\" href=\"mailto:info@netzwerk-verdi.de\">info@netzwerk-verdi.de<\/a><span style=\"font-style: italic;\"> <\/span> &#8211; <a style=\"font-style: italic;\" class=\"moz-txt-link-abbreviated\" href=\"http:\/\/www.netzwerk-verdi.de\">www.netzwerk-verdi.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stellungnahme des <i>Netzwerks f&uuml;r eine k&auml;mpferische und demokratische ver.di<\/i><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[11],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11168"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11168"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11168\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11168"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11168"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11168"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}