{"id":11141,"date":"2005-01-21T10:09:55","date_gmt":"2005-01-21T10:09:55","guid":{"rendered":".\/?p=11141"},"modified":"2005-01-21T10:09:55","modified_gmt":"2005-01-21T10:09:55","slug":"11141","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2005\/01\/11141\/","title":{"rendered":"Kapitalismus hat versagt, Sozialismus n&ouml;tiger den je"},"content":{"rendered":"<p>Es sind nun mehr als zwei Wochen vergangen, seit der Killertsunami die K&uuml;stengebiete des Indischen Ozeans verw&uuml;stet hat. Danach wird nichts je wieder so sein wie zuvor, dennoch bleibt so viel beim alten. Genau wie in Kriegszeiten wird alles, was schlecht an der kapitalistischen Welt ist, offengelegt.<\/p>\n<p>  <i>Stellungnahme des CWI<\/i><!--more--><br \/>\n &nbsp;<br \/>\nDiese menschliche Katastrophe hat, genau wie ein Krieg auch, die Welt durch ihre Grausamkeit geschockt. Gleichzeitig werden durch sie die falschen Priorit&auml;ten der Herrschenden und der Gro&szlig;unternehmen aufgedeckt. V&ouml;llig neue Teile der Bev&ouml;lkerung, insbesondere junge Menschen fangen deshalb an das System in Frage zu stellen. Genau wie Kriege auch, k&ouml;nnen Naturkatastrophen revolution&auml;re Konsequenzen haben. Beispielsweise f&uuml;hrte 1883 ein Tsunami zu einer Vulkanexplosion auf der Insel Krakatoa die vor der Ostk&uuml;ste Sumatras liegt. Dies l&ouml;ste die Revolte der &ouml;rtlichen Bev&ouml;lkerung gegen die holl&auml;ndische Kolonialherrschaft aus. Die Besatzer wurden f&uuml;r die 40.000 durch die Katastrophe umgekommenen Menschen verantwortlich gemacht. Weiterhin ersch&uuml;tterte ein Erdbeben im 18. Jahrhundert in Lissabon alle etablierten Kirchen Europas und das Erdbeben in Nikaragua, welches sich 1972 ereignete, vernichtete die letzten &Uuml;berreste an Unterst&uuml;tzung f&uuml;r das alte Regime. Dieses war v&ouml;llig korrupt und nicht in der Lage die Hauptstadt Managua wiederaufzubauen. <\/p>\n<p>  Das Desaster vom 26. Dezember 2004 verdeutlichte Millionen von Menschen die katastrophalen Bedingungen unter denen riesige Teile der Menschheit leben <br \/>  m&uuml;ssen. Und dies nicht aufgrund der Bedrohungen durch die Natur, sondern weil sie von den Eliten der so genannten reichen Nationen, insbesondere deren Banken und Konzernen, zu einem Leben in Armut gezwungen werden. <\/p>\n<p>  Millionen von Menschen die im Gebiet des indischen Ozeans leben sind durch den Tsunami des wenigen beraubt worden, dass sie besessen haben. T&auml;glich wird Milliarden Menschen das Recht auf ein gutes Leben geraubt. Niemand anderes als Weltbankchef John Wolfensohn beschrieb bei seiner R&uuml;ckkehr aus Sri Lanka den &#x82;Tsunami&#x92; der zu Ende gehenden MFA Quotenregelungen. Dies wird zu einer gigantischen Arbeitsplatzvernichtung in der &ouml;rtlichen Kleiderindustrie f&uuml;hren. Hunderttausende Arbeiterinnen werden davon betroffen sein. (Der selbe Mann stimmt jedem Jahr der Ausgabe von Darlehen in der H&ouml;he von 20 Milliarden Pfund zu &#x96; Eine weitere Last die die ex-kolonialen L&auml;nder zu tragen haben.) <\/p>\n<p>  Wir haben gesehen wie selbst in den &#x82;fortgeschrittenen&#x92; vom Tsunami betroffenen kapitalistischen L&auml;ndern die Wahrheit, genau wie im Krieg, zum ersten Opfer dieser Naturkatastrophe wurde. Die schwedischen und britischen Regierungen versuchten die wahren Opferzahlen unter den B&uuml;rgern ihrer L&auml;nder zu verschleiern. Dies, und deren Inkompetenz auf die Naturkatastrophe zu reagieren verursachte nachvollziehbare Ver&auml;rgerung unter vielen ihrer W&auml;hler. <\/p>\n<p>  Im letzten Jahr wurde in Spanien die Partei Aznars daf&uuml;r bestraft, dass sie &uuml;ber den Bombenanschlag in Madrid gelogen hatte. Das Verhalten von Regierungen welches nun in der Folge des Tsunamis zum Vorschein kommt k&ouml;nnte langfristige Auswirkungen haben. Das Versagen in der Entwicklung von Fr&uuml;hwarnsystemen, T&auml;uschungsaktionen was die Todeszahlen angeht, Korruption und Versagen bei der Verteilung von Hilfsmitteln, all diese Dinge k&ouml;nnen, insbesondere durch revolution&auml;re Agitation, zum Sturz selbst von anscheinend starken und stabilen Regierungen f&uuml;hren. <\/p>\n<p>  <span style=\"font-weight: bold;\">Geschichtliche Beispiele <\/span><\/p>\n<p>  Wie w&auml;hrend der Hungersnot in Russland 1906 auch, sind revolution&auml;re SozialistInnen dazu verpflichtet daf&uuml;r zu sorgen, dass die Wahrheit &uuml;ber das Versagen und die Sabotage der Hilfs- und Notfallma&szlig;nahmen angeht. ArbeiterInnen und junge Menschen d&uuml;rfen es nicht bei der Forderung nach &#x82;Transparenz&#x92; &uuml;ber die Fakten und Notfallma&szlig;nahmen belassen. Sie m&uuml;ssen auch die Kontrolle aus den H&auml;nden der korrupten Politiker und B&uuml;rokraten &uuml;bernehmen und die Verteilung von Hilfsmitteln und die Koordination von Wiederaufbauprogrammen selbst und durch auf allen Ebenen gew&auml;hlte Komitees in die Hand nehmen. <\/p>\n<p>  <span style=\"font-weight: bold;\">Extreme Hilfsbereitschaft <\/span><\/p>\n<p>  Selbst nach mehr als zwei Wochen kommen immer noch unz&auml;hlige Dramen vom Tag selbst ans Licht: Von tragischen Verlusten, unvorstellbarem Horror, unglaublichen &Uuml;berlebensk&uuml;nsten, au&szlig;ergew&ouml;hnlichem Heldenmut und Selbstlosigkeit. Es werden immer noch Bilder der Zerst&ouml;rung und des Verlustes von Menschenleben gezeigt, die nur mit den Auswirkungen der Atombombenabw&uuml;rfe auf Hiroshima und Nagasaki verglichen werden k&ouml;nnen. <\/p>\n<p>  Die Hilfsbereitschaft von Millionen von Menschen war beeindruckend. Viele von ihnen haben selbst nur geringe Eink&uuml;nfte, zum Beispiel RenterInnen, Sch&uuml;lerInnen und ArbeiterInnen die in die betroffenen Gebiete reisen wollten um dort selbst zu helfen. (Dies war auch ein Schlag gegen rassistische Ideen) <\/p>\n<p>  Im Gegensatz dazu kann die Reaktion von PolitikerInnen, Regierungen und multinationalen Gro&szlig;konzernen auf Hilfegesuche nur als geizig bezeichnet werden. Dar&uuml;ber herrscht weitestgehend Einigkeit. Scheinbar ohne Zeit zu verschwenden spendete George W. Bush, einer der reichsten Politiker der Welt und gleichzeitig der machtvollste, winzige 10.000 Dollar f&uuml;r die Opfer der Katastrophe. Demn&auml;chst wird er eine 50 Millionen Dollar teure Party veranstalten um seine Vereidigung f&uuml;r seine zweite Amtsperiode als Pr&auml;sident der USA zu feiern. (Mehr eine Kr&ouml;nungszeremonie!) Mit Ach und Krach gelang es dem Vodaphone Konzern, sich von einer Stunde ihrer Profite zu trennen. <\/p>\n<p>  Nachdem die Bush Regierung zun&auml;chst zutiefst kleinliche 20 Millionen US Dollar zur Wiederaufbauhilfe bereitstellen wollte, wurden diese dann auf 35 Millionen und schlie&szlig;lich 350 Millionen Dollar erh&ouml;ht. Wie der Autor George Monbiot unterstrich, entspricht dies den Ausgaben f&uuml;r 11\/2 Tage Kriegsf&uuml;hrung im Irak, wo das US Milit&auml;r t&auml;glich einfache Menschen t&ouml;tet und niederm&auml;ht. <\/p>\n<p>  Sowohl durch das Ausma&szlig; der Katastrophe und der massiven &ouml;ffentlichen Reaktion erkannten die Regierungen ihre Chance ihr Image im In- und Ausland zu verbessern. Sie befinden sich nun in einen zynischen Wettbewerb darum, welche Regierung am meisten Mittel bereit stellt. Die von den USA bereitgestellte Summe liegt unterhalb der 500 Millionen US Dollar der japanischen Regierung, den 600 Millionen der Schr&ouml;der Regierung in Deutschland und der 750 Millionen US Dollar der australischen Howard Regierung. <\/p>\n<p>  Die britische Regierung versprach urspr&uuml;nglich nur 1 Millionen Pfund bereitzustellen. Nach zwei Wochen wurde dies durch den steigenden Strom individueller Spenden zur Peinlichkeit. Innerhalb von zwei Wochen wurden 100 Millionen Pfund (200 US Dollar) gespendet. Die Regierung sah sich gezwungen zu versprechen, sie werde die gleiche Summe wie ihre B&uuml;rger spenden. Doch es herrscht viel Skepsis aufgrund vorhergehender Erfahrungen mit Desasterfunds, ob wenigstens die H&auml;lfte der von Regierungen und Konzernen versprochenen Spenden auch ausgezahlt werden. Selbst Optimisten mussten weiterhin zugeben, dass selbst wenn die gesamte versprochene Hilfe eintrifft, dies l&auml;ngst nicht genug ist. Es w&uuml;rde die Kosten der Hilfe und des Wiederaufbaus selbst der erb&auml;rmlichen H&auml;user und Transportinfrastruktur wie sie vor dem Tsunami existierten nicht decken; vom Aufbau besserer H&auml;user und einer verbesserten Kommunikations- und Infrastruktur die so viele Einzelspender w&uuml;nschen ganz zu schweigen. <\/p>\n<p>  <span style=\"font-weight: bold;\">Der Schuldenskandal <\/span><\/p>\n<p>  Die skandal&ouml;sen Statistiken &uuml;ber das L&ouml;segeld das die reichen und m&auml;chtigen Nationen f&uuml;r das Privileg wichtiger Darlehen von den &auml;rmsten L&auml;ndern der Welt verlangen haben die Welt fast so sehr geschockt wie die Tsunamikatastrophe selbst (Siehe separaten Artikel). Kein Wunder, dass die Aussetzung oder Annullierung der Schulden an ausl&auml;ndische Banken oder Regierungen die diese L&auml;nder deshalb haben auf die Tagesordnung gezwungen wurde. Das CWI k&auml;mpft schon seit langem f&uuml;r die vollst&auml;ndige Abschaffung aller Schulden aus neokolonialen L&auml;ndern. Im Angesicht der Tsunamikatastrophe f&uuml;hren viele diese Forderung auf ihren Lippen. Doch selbst innerhalb der Antiglobalisierungsbewegung, sosehr sich dort &uuml;ber die Leiden der Verarmten dieser Welt gesorgt wird, gibt es jene die behaupten dies sei &#x82;unrealistisch&#x92;. Wir haben selber immer erkl&auml;rt, dass es unwahrscheinlich ist, dass das kapitalistische System solchen Ma&szlig;nahmen zustimmt. Sie sind jedoch wesentlicher Teil eines sozialistischen Programms. <\/p>\n<p>  Kapitalistische Regierungen k&ouml;nnen durch die Entstehung von Massenbewegungen dazu gezwungen werden, die Unterlassung von Schuldenr&uuml;ckzahlungen zu akzeptieren, aber nur dann. Wir haben immer die Verstaatlichung der gro&szlig;en Banken und Finanzh&auml;user gefordert um das profitieren von Armut abzuschaffen. Wir wollen das die Kontrolle &uuml;ber die Finanzen in die H&auml;nde gew&auml;hlter Arbeitervertreter gew&auml;hlt wird. Allein die R&uuml;ckzahlung der Zinsen kostet neokoloniale L&auml;nder weit mehr, als sie durch Darlehen und Finanzhilfe erhalten. (Ein weiterer Fall von Robin Hood umgekehrt. Die Armen beklauen um es den Reichen zu geben) <\/p>\n<p>  Die Banken, Regierungen und multinationalen Konzerne denen Geld geschuldet wird, werden jedes einzelne Pfund zur&uuml;ckfordern. Wenn nicht von den L&auml;ndern denen das Geld geliehen wurde, dann wenigstens von den &#x82;aufgekl&auml;rten&#x92; Regierungen, die einen solchen Akt der &#x82;Vergebung&#x92; w&uuml;nschen. Die Idee, dass Schulden eine &#x82;S&uuml;nde&#x92; seien die es zu &#x82;vergeben&#x92; gelte ist ein Skandal, insbesondere wenn man die massiven externen und internen Schulden des m&auml;chtigsten Landes der Erde betrachtet &#x96; den USA. <\/p>\n<p>  Genauso wie sich Druck zur Frage der Schuldenerlassung aufgebaut hat, so ist dies auch mit der Forderung nicht &#x82;Peter auszurauben um Paul zu bezahlen&#x92;. In diesem Zusammenhang hat der britische Finanzminister Gordon Brown die Frage der Schuldenerlassung f&uuml;r Sri Lanka und die anderen Gebiete der vom Tsunami betroffenen Region vorangetrieben. Er lancierte auch die Idee einer neuen Version des Marshall Plans, durch die &#x84;weitere 50 Milliarden pro Jahr&#x93; zusammengetragen werden sollen. Diese w&auml;hren jedoch keine Geschenke sondern w&uuml;rden auch in der Form von Darlehen und Vertr&auml;gen daherkommen. Dies w&auml;hre nur eine weitere Form der &#x82;lebt jetzt und zahlt sp&auml;ter&#x92; L&ouml;sung, die in neokolonialen L&auml;ndern bereits bekannt ist. Dies ist insbesondere in Afrika der Fall, wo die Schulden, auf kapitalistischer Basis, nie abbezahlt werden k&ouml;nnen. <\/p>\n<p>  Jedoch reflektiert Brown damit die starken Gef&uuml;hle, die sich in der &#x82;dritten&#x92; Welt aufgrund der ungerechten Schuldensituation aufgebaut haben. Sein erkl&auml;rtes Ziel ist es, die Abw&auml;rtsspirale der Armut sowohl in Afrika als auch in Asien zu korrigieren. Hilfsma&szlig;nahmen f&uuml;r Afrika haben sich seit Ende des 2. Weltkrieges halbiert. In der Vergangenheit hat die Angst kapitalistischer Regierungen, die Arbeiter in diesen L&auml;ndern k&ouml;nnten ein Gesellschaftssystem einf&uuml;hren welches den Kapitalismus eliminiert, die Hilfsmittel am flie&szlig;en gehalten. Die H&ouml;he der von Brown vorgeschlagenen Mittel ist nur die H&auml;lfte der Summen des Nachkriegs Marshall Plans f&uuml;r Europa. Die US Regierung war damals gezwungen die Mittel f&uuml;r diese &#x82;Hilfe&#x92; zu finden um den Hauptmarkt f&uuml;r ihre Wahren wiederaufzubauen und um die Bedrohung durch den &#x82;Kommunismus&#x92; abzuwenden. <\/p>\n<p>  Ohne den kalten Krieg der ein Konflikt zweier konkurrierender Sozialsysteme war, damals wurden Hilfsma&szlig;nahmen daf&uuml;r benutzt um buchst&auml;blich die politische Unterst&uuml;tzung dieser Staaten zu kaufen, wurde es hingenommen das Afrika ein &#x82;verlorener Kontinent&#x92; wurde. Die Gr&ouml;&szlig;e der Aufgabe die globale Armut zu bek&auml;mpfen verdeutlicht sich durch eine weitverbreitete Statistik. Jede Woche sterben in Afrika 150.000 Menschen aufgrund verhinderbarer Krankheiten deren Ursachen im Mangel von Nahrung, sauberem Wasser und sanit&auml;ren Anlagen liegen. Dies ist das &Auml;quivalent der Summe der durch die Tsunamikatastrophe ums Leben gekommenen Menschen alle sieben oder acht Tage. <\/p>\n<p>  <span style=\"font-weight: bold;\">Mehr Einigkeit, mehr Aufspaltung <\/span><\/p>\n<p>  Das internationalste aller Desaster, das vom 26. Dezember, hat die Welt in Trauer und einem echten Gef&uuml;hl der Solidarit&auml;t vereint. Es hat das beste aus der Arbeiterklasse und jungen Menschen weltweit herausgebracht. Es besteht ein weit verbreitetes Bewusstsein daf&uuml;r, dass dieselbe Globalisierung die uns das Internet und das Mobiltelephon gebracht hat auf der Hyperausbeutung von L&auml;ndern und V&ouml;lkern auf der anderen Seite der Welt aufgebaut ist. Dies Stimmung die sich nach dem Tsunami aufgebaut hat, ist dieselbe Stimmung des Mitgef&uuml;hls, nur gr&ouml;&szlig;er, die auch in der Antikriegsbewegung zum Vorschein gekommen ist. Doch sie repr&auml;sentiert auch ein Bewusstsein, welches unter den Einschr&auml;nkungen der Klassengesellschaft im Kapitalismus nur begrenzt zum Ausdruck kommen kann. Sie kommt aus dem Gef&uuml;hl heraus, dass es nicht so weitergehen kann wie bisher. Die Frage nach einer neuen Gesellschaftsordnung wird hier konkret gestellt. Diese Stimmung der Selbstlosigkeit und kooperativen Solidarit&auml;t die sich nach dem Tsunami entwickelt hat wird nur in der sozialistischen Ver&auml;nderung der Gesellschaft ihr volles Potential entwickeln k&ouml;nnen. <\/p>\n<p>  Selbst in den am schlimmsten betroffenen Gebieten gab es herzerw&auml;rmende Zusammenarbeit zwischen arbeitenden und verarmten Menschen unterschiedlicher Nationalit&auml;ten und Kasten, welche in der Vergangenheit oft gegeneinander ausgespielt wurden. Dies ist auch in Gegenden wie Aceh und Nordost Sri Lanka der Fall, wo es jahrzehntelange milit&auml;rische Repression gegen nationale Minderheiten gab. Zu Beginn dieser Krise wurden gro&szlig;e Hoffnungen geweckt, dass angesichts der schwierigen Lage Einigkeit entstehen w&uuml;rde. Auch in L&auml;ndern au&szlig;erhalb der betroffenen Region gab es Hoffnungen, es w&uuml;rde eine von Klassen, Parteiinteressen oder individuellen Feindschaften unabh&auml;ngige Antwort auf die Katastrophe geben. Statt dessen haben sich Spannungen und bereits existierende Rivalit&auml;ten intensiviert. <\/p>\n<p>  In Gro&szlig;britannien bek&auml;mpfen sich Blair und Brown, denn jeder m&ouml;chte als der am Wohl der Menschen Interessierte gesehen werden. Beide m&ouml;chten zeigen, dass Gro&szlig;britannien in Europa und selbst den G8 f&uuml;hrend voranschreitet. Die US Regierung hat beschlossen, die Katastrophe im indischen Ozean zum Macht und Prestigegewinn zu nutzen. Nach den 9\/11 Angriffen auf die Zwillingst&uuml;rme in New York wurde die US Pr&auml;senz in der Pazifik Region (und Zentralasien) unter dem Vorwand des Krieges gegen den Terror stark erh&ouml;ht. Nach den verheerenden Zerst&ouml;rungen durch den Tsunami am 26. Dezember sind nun US Marines und Kriegsschiffe unter dem Vorwand humanit&auml;rer Hilfe in Sri Lanka und anderswo im indischen Ozean aufgetaucht. Ein US Marine erkl&auml;rte Reportern gegen&uuml;ber, es sei schon komisch jetzt Nahrungspakete in Aceh abzuwerfen, wo er doch nur eine Woche vorher noch Bomben im Irak abgeworfen h&auml;tte. <\/p>\n<p>  Ohne jeden Zweifel hat Bush sich entschlossen die Situation f&uuml;r eine Scharmoffensive, auch unter Moslems in den USA, zu nutzen. Gleichzeitig will er die milit&auml;rische Pr&auml;senz der USA in der Region des indischen Ozeans erh&ouml;hen. Es ist ein Versuch, dem US Imperialismus einen im Vergleich zu seiner m&ouml;rderischen Rolle im Irak neuen und f&uuml;hrsorglicheren Anstrich zu geben. <\/p>\n<p>  Bush spricht sich f&uuml;r die sofortige Installation eines Fr&uuml;hwarmsystems in der Region aus. Solch ein System mit verbesserten Kommunikationsstrukturen w&uuml;rde einige Millionen Dollar an Errichtungskosten haben. Es w&uuml;rde 2 Millionen Dollar kosten das System zu erhalten. WissenschaftlerInnen sind sich darin einig, dass ein solches System die Mehrzahl der &uuml;ber 150.000 Todesopfer h&auml;tte retten k&ouml;nnen. Doch sowohl Asiatische als auch die US Regierung lehnten vor dem 26. Dezember ein solches System als zu teuer ab. <\/p>\n<p>  Weil er unter Druck steht, hat Bush nun erst mal die Beziehungen zur UN wieder verbessert, anstatt mit seinem Plan zur Errichtung einer Coregruppe fortzufahren. Er schickte Colin Powell auf eine letzte Mission nach Thailand, Sri Lanka und, was am bedeutendsten ist, nach Indonesien. <\/p>\n<p>  Als er in Jakarta, der Hauptstadt des bev&ouml;lkerungsreichsten islamischen Landes ankam, erkl&auml;rte er, Moslems dort und in der ganzen Welt h&auml;tten nun &#x84;die Gelegenheit amerikanische Wohlt&auml;tigkeit, amerikanische Werte in Aktion zu sehen &#8230; Ich hoffe das als Resultat &#8230; unser Wertesystem gest&auml;rkt wird.&#x93; Die US Hilfst&auml;tigkeiten sollten, so f&uuml;hrte er weiter aus: &#x84;S&uuml;mpfe der Unzufriedenheit trockenlegen, die terroristischen T&auml;tigkeiten Auftrieb geben k&ouml;nnten.&#x93; <\/p>\n<p>  Dies ist utopisch. Alle ausl&auml;ndischen Honoratioren welche die Katastrophenregion besucht (und dabei den Rettungsarbeiten im Weg rumgestanden hatten) waren von dem Ausma&szlig; der Katastrophe sichtbar ersch&uuml;ttert. Doch wie der BBC Korrespondent Jonathan Head feststellte, hatten viele von ihnen sowieso keine Ahnung &uuml;ber die extreme Armut, die schlechten Lebens- und Arbeitsbedingungen der gro&szlig;en Mehrheit der Bev&ouml;lkerung in der Region. Weiterhin haben nur wenige auf der Welt bislang den Jahrzehnte langen Befreiungskampf der AcehnesInnen gegen die holl&auml;ndische Kolonialherrschaft, die japanischen Invasoren und gegen die nationale Unterdr&uuml;ckung durch das in Jakarta sitzende Regierungsregime bis heute wahrgenommen. <\/p>\n<p>  Abgesehen von dem vor kurzem erlassenen vorr&uuml;bergehenden Waffenstillstand war die indonesische Regierung &#x96; eine nur d&uuml;rftig verschleierte Milit&auml;rdiktatur &#x96; im Krieg mit der gesamten Acehnesischen Bev&ouml;lkerung, nicht nur der Guerillaarmee der GAM. Die Rechte der Bev&ouml;lkerung wurden massiv unterdr&uuml;ckt, auch T&ouml;tungen fanden massiv statt. In einigen Gegenden wurde der Kampf wieder aufgenommen. In wenigen Wochen, wenn die Medien die Region verlassen haben, wird der Notstand wieder ausgerufen werden. Journalisten werden dann nicht mehr nach Aceh gelassen um die Verw&uuml;stungen des Krieges zu beobachten, die zus&auml;tzlich zur weitgehenden Vernichtung gro&szlig;er Teile der Hauptstadt Acehs, anderer St&auml;dte und D&ouml;rfer durch den Tsunami noch &uuml;ber Aceh hereinbrechen werden. <\/p>\n<p>  W&auml;hrend seiner Reise hatte Collin Powell nie die Absicht den Norden Sri Lankas zu besuchen. Im wurde versichert, dass die Hilfe in den von den Tamilen Tigern von Eelam kontrollierten Gebieten gerecht verteilt w&uuml;rde. Auf der anderen Seite wurde dem UN Generalsekret&auml;r Kofi Annan die Reise in dieses Gebiet von der Pr&auml;sidentin Sri Lankas, Chandrika Bandaraneike, verboten. W&auml;hrend Annan nur h&ouml;flichen Protest anmeldete, gab der F&uuml;hrer des politischen Fl&uuml;gels der LTTE, Thamilchelvan, eine Erkl&auml;rung ab in der der Regierung vorgeworfen wurde, sie w&uuml;rde die bestehende Situation bewusst verschlimmern, zum Beispiel was die Dominanz der Armee &uuml;ber die Fl&uuml;chtlingslager angeht. Trotz leuchtender Beispiele der Solidarit&auml;t zwischen Sinhala und tamilischen Arbeitern, Bauern und Fischern wollen die Politiker ihre kommunalistischen Interessen durchsetzen. Damit erschaffen sie eine Situation die zur Wiederaufnahme milit&auml;rischer Feindseeligkeiten f&uuml;hren k&ouml;nnte. Daf&uuml;r m&uuml;sste das Land einen hohen menschlichen und finanziellen Preis zahlen. <\/p>\n<p>  <span style=\"font-weight: bold;\">Spannungen <\/span><\/p>\n<p>  Auch in anderen von der Katastrophe betroffenen Gebieten k&ouml;nnen auf Ethnien oder Kasten beruhende Spannungen jederzeit aufflammen. Sie sind teilweise sehr dicht unter der Oberfl&auml;che. In Indien kann die Lage explodieren. Eine Arbeiterpartei, insbesondere eine revolution&auml;re, w&uuml;rde verlangen, dass die Regierung aufgrund ihrer St&uuml;mperei zur&uuml;cktritt. Obwohl sie schon fr&uuml;h am Morgen des 26. Dezember eine Warnung &uuml;ber den kommenden Tsunami erhielt, gab sie diese nicht an die Bev&ouml;lkerung weiter. Weiterhin wird die Hilfe der USA oder anderer milit&auml;rischer M&auml;chte abgelehnt, teilweise um diese M&auml;chte von eigenen milit&auml;rischen Einrichtungen fern zu halten. Sie w&uuml;rde die Regierung auch wegen ihres Versagens was die Organisation erster Hilfsma&szlig;nahmen an die betroffensten Gebiete wie die Andaman und Nicobar Inseln sowie die K&uuml;sten von Tamil Nadu und Andhra Pradesh zur Verantwortung ziehen. (Weiterhin wurde eine nukleare Einrichtung in Indien &uuml;berflutet, was in der betroffenen Region eine Welle der Furcht ausl&ouml;ste). <\/p>\n<p>  Mit ihrer Ablehnung fremder Hilfe und der Aussendung eigener Truppen unter dem Deckmantel von Hilfsma&szlig;nahmen auch nach Sri Lanka, den Malediven und Indonesien verfolgt die indische Regierung eigene Ambitionen in der Region. Sie versucht Indien als gleichwertigen Rivalen Chinas und Japans in ganz Asien darzustellen. Die herrschende Klasse Indiens versucht in einem gewissen Sinn zu bluffen. <\/p>\n<p>  Thailand wurde vom Tsunami schwer getroffen. Zwar ist Thailand relativ reich, aber die am meisten von Armut betroffenen Gebiete brauchen sofortige Unterst&uuml;tzung. Unter den am schwersten betroffenen Menschen in diesen Gebieten sind 2 Millionen BurmesInnen, die vor der brutalen Diktatur in ihrem Land fl&uuml;chteten und nun in Thailand arbeiten. <\/p>\n<p>  Der milliardenschwere Premierminister Thaksin nimmt ausl&auml;ndische Hilfe nur von L&auml;ndern an die selbst von der Katastrophe betroffen sind. Ansonsten verweigert er die Annahme. Betrachtet man sich das Massaker, das thail&auml;ndische Sicherheitskr&auml;fte k&uuml;rzlich an muslimischen DemonstrantInnen ver&uuml;bten, l&auml;sst dies nicht darauf schlie&szlig;en, dass Angeh&ouml;rigen ethnischer Minderheiten dieselbe Hilfe bei der Suche nach Angeh&ouml;rigen zuteil wird wie es bei Ausl&auml;ndischen Touristen der Fall ist. Diese suchen immer noch nach Tausenden von Vermissten. Wie kann man au&szlig;erdem erwarten, dass man mit Vertretern von Weltbank und IWF erfolgversprechende Verhandlungen f&uuml;hren kann wenn es sich um jene Globalisierungsinstitutionen handelt die die Mehrheit der Bev&ouml;lkerung in immer schlimmere Armut und Ausbeutung getrieben haben? Und was ist das f&uuml;r eine Heuchlerei, wie sie von Markenfirmen wie New Look betrieben wird. Diese spendete 2 Stunden des Ertrages eines Verkaufstages f&uuml;r den Desasterfond, w&auml;hrend sie ihre Profite durch billige, vor allem weibliche, Arbeitskr&auml;fte in den &#x82;Freihandelszonen&#x92; Sri Lankas und anderer vom Tsunami betroffenen Gebieten Asiens erwirtschaften l&auml;sst. <\/p>\n<p>  Keine der t&auml;glichen &ouml;konomischen Katastrophen von denen die V&ouml;lker in der Region des indischen Ozeans oder Afrikas &#x96; ein Kontinent der ums &Uuml;berleben k&auml;mpft &#x96; betroffen werden kann durch den Kapitalismus gel&ouml;st werden. Der Tsunami hat die Abgr&uuml;nde von Armut und Ausbeutung in &#x82;3. Welt&#x92; L&auml;ndern verdeutlicht. Insbesondere junge Menschen bieten nicht nur ihre Unterst&uuml;tzung an, sondern wollen auch etwas tun um die Welt zu ver&auml;ndern. <\/p>\n<p>  Die herrschenden kapitalistischen Klassen f&uuml;rchten die Enth&uuml;llungen &uuml;ber den echten Zustand der Welt. Sie f&uuml;rchten, dass unterdr&uuml;ckte Nationen das Recht auf Unabh&auml;ngigkeit beanspruchen werden und werden weiter dagegen vorgehen. Sie f&uuml;rchten die Wut der Jugend und das Wiedererwachen der Arbeiterbewegung, welche f&uuml;r das Ende ihres Systems der Ausbeutung und Armut k&auml;mpfen k&ouml;nnte. <\/p>\n<p>  Die Welle der Zerst&ouml;rung vom 26. Dezember 2004 hat der Welt einen Spiegel vorgehalten und gezeigt was uns noch an Tod und Vernichtung bevorsteht, falls nicht sehr bald etwas gegen &#x82;Treibhausgase&#x92; und die daraus folgende Klimaerw&auml;rmung unternommen wird. Die Bev&ouml;lkerung dieses Planeten steuert sehr schnell ihrer Ausrottung entgegen. Ein k&uuml;rzlich von dem britischen Dokumentarfilmer Marcel Theroux gemachter Film zeigte den Shell Vorsitzenden Lord Roxborough wie er einige Sorgen &uuml;ber die unheilvollen Folgen von Kohlenstoffemissionen &auml;u&szlig;erte, nur um gleich von einem public relations &#x82;Zensoren&#x92; der Firma zurechtgewiesen zu werden, er solle blo&szlig; nicht weiter gehen. Es gab schwerwiegende Vorhersagen vom &#x82;Friends of the Earth&#x92; Aktivisten Lovelock, dass innerhalb der n&auml;chsten 30-40 Jahre das Schmelzen der Polkappen den Meeresspiegel um 14-17 Fu&szlig; ansteigen lassen w&uuml;rde. Dies w&uuml;rde das Absaufen aller gro&szlig;en St&auml;dte der Welt bedeuten. Eine Milliarden Menschen w&uuml;rden durch das pl&ouml;tzlich emporschie&szlig;ende Wasser get&ouml;tet werden weil sie keine Chance zur Flucht h&auml;tten. <\/p>\n<p>  <span style=\"font-weight: bold;\">Kapitalismus nicht am Leben von Millionen interessiert <\/span><br style=\"font-weight: bold;\"> <br \/>  Dies l&auml;sst den Tsunami vom Ende des letzten Jahres zwergenhaft erscheinen. Doch 150.000 Opfer sind 150.000 zu viele. Naturkatastrophen k&ouml;nnen nicht verhindert werden. Doch fast alle daraus resultierenden Tode k&ouml;nnten verhindert werden. Das selbe gilt f&uuml;r die Klimaerw&auml;rmung. <\/p>\n<p>  Es ist eine Schande, dass es im indischen Ozean kein Fr&uuml;hwarmsystem gibt. Nur einige wenige Beispiele von &#x82;Wunder&#x92; Fluchten von Menschen die vorher wussten was auf sie zurollte &#x96; beispielsweise in Indien, Sri Lanka und den abgelegenen Teresa Inseln &#x96; zeigen wie wenig Menschen h&auml;tten sterben m&uuml;ssen. Mitte des letzten Jahres wurden Teile des Fr&uuml;hwarnsystems im atlantischen Ozean &#x82;aus Kostengr&uuml;nden&#x92; zusammengestrichen. Im Lichte der Katastrophe vom 26. Dezember muss dies sofort wieder r&uuml;ckg&auml;ngig gemacht werden. In Schweden k&uuml;rzte die Regierung an der Notfallkommunikation, was die Reaktion auf den Tsunami in Asien verschleppte. Auch dies muss wiederhergestellt werden. <\/p>\n<p>  Wir fordern die Errichtung von Fr&uuml;hwarmsystemen in allen von Naturkatastrophen bedrohten Gebieten sowohl an Land als auch im Meer gegen Erdbeben, Vulkanausbr&uuml;che, Tsunamis, Hurrikane und &Uuml;berflutungen. Wir k&auml;mpfen daf&uuml;r, dass ungeplante, chaotische und miserable System des Kapitalismus welches weder in der Lage ist sich auf Naturkatastrophen vorzubereiten noch die schlimmsten Auswirkungen solcher Katastrophen mildern kann, durch etwas anderes zu ersetzen. Das jetzige System basiert auf dem Streben nach kurzfristigem Profit. Es kann weder die kurzfristigen noch die langfristigen Bed&uuml;rfnisse der gro&szlig;en Mehrheit der Menschheit, der ArbeiterInnen und der Armen, erf&uuml;llen. <\/p>\n<p>  Die Klassengesellschaft und der Kapitalismus sind f&uuml;r die prek&auml;ren Lebensbedingungen der Mehrheit der Weltbev&ouml;lkerung hauptverantwortlich. Die Warnungen vor nat&uuml;rlichen Katastrophen werden nicht in Betracht gezogen und die Ma&szlig;nahmen um die Auswirkung &#x82;nat&uuml;rlicher&#x92; Katastrophen einzud&auml;mmen werden nicht ergriffen. Es l&auml;sst zu, dass Millionen Menschen an AIDS, Malaria und anderen Verhinderbahren Krankheiten sterben. <\/p>\n<p>  Die Tsunami Katastrophe muss als brutaler Weckruf an alle gelten, die die Welt ver&auml;ndern wollen. Beteiligt euch am Aufbau einer sozialistischen, wahrhaft internationalistischen Weltgesellschaft. Wir haben die menschlichen Qualit&auml;ten gesehen die dies m&ouml;glich machen w&uuml;rden, aber auch die durch den Kapitalismus dagegen errichteten Barrieren. Die Welt schreit nach dem 26. Dezember 2004 danach auf globaler Ebene organisiert und integriert sowie auf demokratische Weise koordiniert zu werden. <\/p>\n<p>  Der Aufbau einer Partei und eines Programms mit dem der Einfluss der Gro&szlig;unternehmen auf unser Leben gebrochen werden kann darf nicht aufgeschoben werden. Verstaatlichung und die Nutzung aller nat&uuml;rlichen und menschlichen Ressourcen sind der einzige Weg vorw&auml;rts. Die Planung muss durch demokratisch gew&auml;hlte Komitees aus den Reihen der Arbeiter und Armen organisiert werden. Dies muss auf allen Ebenen der Gesellschaft gelten. Das CWI k&auml;mpft f&uuml;r den Aufbau einer F&ouml;deration wirklich sozialistischer Staaten. Dies ist der einzige Weg vorw&auml;rts um der Menschheit den gr&ouml;&szlig;tm&ouml;glichen Schutz vor Katastrophen aller Art zu geben und um eine Gesellschaft der Harmonie und Kooperation aufzubauen, in der Kriege, B&uuml;rgerkriege, Armut und Hunger f&uuml;r immer der Vergangenheit angeh&ouml;ren. <\/p>\n<p>  <span style=\"font-style: italic;\">&Uuml;bersetzung: Christian Buhnke<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es sind nun mehr als zwei Wochen vergangen, seit der Killertsunami die K&uuml;stengebiete des Indischen Ozeans verw&uuml;stet hat. Danach wird nichts je wieder so sein wie zuvor, dennoch bleibt so viel beim alten. Genau wie in Kriegszeiten wird alles, was schlecht an der kapitalistischen Welt ist, offengelegt.<\/p>\n<p> <i>Stellungnahme des CWI<\/i><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[38],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11141"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11141"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11141\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11141"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11141"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11141"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}