{"id":11094,"date":"2004-11-25T17:19:24","date_gmt":"2004-11-25T16:19:24","guid":{"rendered":"http:\/\/.\/?p=11094"},"modified":"2012-06-24T16:17:15","modified_gmt":"2012-06-24T14:17:15","slug":"11094","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2004\/11\/11094\/","title":{"rendered":"Widerstand in der Autoindustrie"},"content":{"rendered":"<p>&#x84;Entweder streiken wir &#x96; oder Hartz IV&#x93; so eine der Parolen im siebent&auml;gigen Streik bei Opel Bochum<!--more--><br \/>\n &nbsp;<br \/>\nDiese Alternativen &#x96; Kampf oder Arbeitslosigkeit &#x96; stellen sich auf Grund der &Uuml;berkapazit&auml;ten f&uuml;r die Besch&auml;ftigten in der Autoindustrie, nicht nur bei Opel. Im Wettlauf um die M&auml;rkte und Profite liefern sich die Autokonzerne seit Jahren einen scharfen Konkurrenzkampf. W&auml;hrend die deutsche Autoindustrie auf Kosten der ausl&auml;ndischen Konkurrenz nochmal Produktion und Besch&auml;ftigung erh&ouml;hen konnte, wird sie jetzt von der Krise eingeholt. Und wie nicht anders zu erwarten, wollen die Autokonzerne die durch &Uuml;berkapazit&auml;ten verursachte Krise auf die Besch&auml;ftigten in den Auto- und Zulieferfabriken abw&auml;lzen. <br \/>  &Uuml;berall stehen Arbeitsplatzvernichtung, Lohnraub und weitere Intensivierung der Arbeit auf der Tagesordnung. Mit ihren Angriffen gehen die Unternehmer die Konfrontation mit der kampfst&auml;rksten und selbstbewusstesten Schicht der abh&auml;ngig Besch&auml;ftigten ein. <br \/>  Und in Deutschland sind die Besch&auml;ftigten der Autoindustrie dar&uuml;ber hinaus noch die mit Abstand gr&ouml;&szlig;te Gruppe der IndustriearbeiterInnen. Fast 800.000 ArbeiterInnen und Angestellte in Gro&szlig;betrieben mit bis zu mehreren Zehntausend Besch&auml;ftigten sind in Deutschland direkt in der Kraftfahrzeugproduktion besch&auml;ftigt. Zuliefererbetriebe mitgerechnet sind es fast zwei Millionen Besch&auml;ftigte in der Autoindustrie. <\/p>\n<p>  <span style=\"font-weight: bold;\">Kampftradition <\/span><\/p>\n<p>  Die ArbeiterInnen der Autoindustrie sind sp&auml;testens seit dem Niedergang des Bergbaus, der Stahl und Druckindustrie die entscheidenden industriellen Kampfbataillone der Arbeiterklasse. Sie haben sich die h&ouml;chsten L&ouml;hne erk&auml;mpft und hatten damit im Nachkriegsaufschwung eine Leitfunktion f&uuml;r das Lohnniveau in der Metallindustrie und in der gesamten Wirtschaft. Auch im sieben Wochen langen Streik f&uuml;r die 35-Stunden-Woche war es die Kampfkraft der Besch&auml;ftigten in der Autoindustrie, die die Unternehmer in die Knie zwang. <br \/>  W&auml;hrend die technologische Entwicklung in der Druckindustrie den Druckern die Streikwaffe entsch&auml;rft hat, ist die Kampfkraft der AutomobilarbeiterInnen durch die weltweite Arbeitsteilung und die just in time produktion weiter gewachsen. Ein Streik in einem Werk, das wichtige Teile f&uuml;r alle anderen Werke rund um den Globus fertigt, bringt innerhalb k&uuml;rzester Zeit die gesamte Produktion eines ganzen Konzerns zum Stocken. Es gibt keine Halden mehr von Teilen und Autos. Ein Streik schl&auml;gt in der Regel sofort auf die Produktion bestellter Autos durch. Und Verz&ouml;gerungen bei der Auslieferung sind ein Nachteil im Konkurrenzkampf. So musste der Opel-Vorstandsvize, Wolfgang Strinz, bereits im Januar 2003 eingestehen: &#x84;<i>Ein Streik in unserem Haus w&uuml;rde innerhalb eines oder von zwei Tagen unsere 17 europ&auml;ischen Werke stilllegen<\/i>&#x93;. <br \/>  Als im Oktober 2003 Ford-ArbeiterInnen im belgischen Werk Genk in den Streik traten, fiel kurze Zeit sp&auml;ter mangels Teilelieferung die Produktion des Transit im britischen Southampton flach. <br \/>  Der Streik im s&uuml;d-italienischen Autoteilewerk in Melfi im April 2004 brachte 95 Prozent der italienischen Autoproduktion zum Erliegen und verursachte f&uuml;r Fiat einen Umsatzverlust von 250 Millionen Euro. <br \/>  Der Streik bei Opel Bochum im Oktober legte faktisch die Produktion in anderen europ&auml;ischen Werke lahm. <br \/>  Ver&auml;nderungen in der Arbeitsorganisation, wie Gruppenarbeit und flexibler Einsatz von qualifizierten Facharbeitern hat dazu gef&uuml;hrt, dass eine beachtliche Schicht von AutomobilarbeiterInnen ein hohes Selbstbewusstsein hat. <br \/>  Und jeder Besch&auml;ftigte in der Autoindustrie weiss, dass nach der Entlassung der freie Fall in die Armut nach Hartz IV sein Schicksal ist. Im Gegensatz zum Abschlachten von ganzen Zechen und Betrieben im Bergbau und der Stahlindustrie sind Unternehmer und Regierungen heute nicht mehr willens relativ gro&szlig;z&uuml;gige Abfindungen, komibiniert mit Fr&uuml;hverrentungen oder Ersatzarbeitspl&auml;tzen anzubieten. <br \/>  All diese Faktoren sind ausschlaggebend daf&uuml;r, dass in der Autoindustrie gro&szlig;e betriebliche K&auml;mpfe bevorstehen. Bereits in den letzten Jahren haben sich die Besch&auml;ftigten der Automobilindustrie an die Spitze gestellt im Kampf gegen Angriffe aus den Chefetagen. Bei den Warnstreiks in den Tarifrunden 2002 und 2004 kam es zu einer enorm hohen Beteiligung. Tom Adler, Betriebsrat bei Daimler Mettingen, sagte &uuml;ber die Warnstreiks in der Tarifrunde 2004, dass sie richtige &#x84;<i>Selbstl&auml;ufer<\/i>&#x93; waren. <br \/>  Beim Daimler-Aktionstag am 15. Juli beteiligten sich bundesweit 60.000 Kolleginnen und Kollegen an Arbeitsniederlegungen, Protestkundgebungen und Demonstrationen. Bei Opel beteiligten sich am europ&auml;ischen Aktionstag am 19. Oktober 50.000 Kolleginnen und Kollegen. <br \/>  Bezeichnend f&uuml;r die Kampfkraft und das Selbstbewusstsein der ArbeiterInnen in der Autoindustrie ist, dass sie seit 1996 mehrmals ohne Aufruf der IG Metall oder sogar gegen den Willen von Betriebsr&auml;ten und der IG-Metall-F&uuml;hrung die Brocken hingeschmissen haben. <br \/>  Die spontane Arbeitsniederlegung bei Daimler und anderen Autofabriken zur Verteidigung der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall im Herbst 1996 war daf&uuml;r ein Wendepunkt. <br \/>  Allein bei Opel Bochum gab es in den vier Jahren darauf um die zehn spontane Arbeitsniederlegungen beziehungsweise Proteste w&auml;hrend der Arbeitszeit. <br \/>  Aber auch in anderen Werken kam es zu kurzen wilden Streiks: spontane Arbeitsverweigerung mit f&uuml;nf Stunden Produktionsausfall in der Presserei bei Daimler-Mettingen im September 2003, spontane Arbeitsniederlegungen von einzelnen Abteilungen bei Ford K&ouml;ln im November 2003 und im April 2004 die Besetzung der B 10 durch die KollegInnen bei Daimler in Mettingen w&auml;hrend des Aktionstages am 15. Juli 2004. Der siebent&auml;gige wilde Streik bei Opel Bochum gegen Arbeitsplatzvernichtung ist ein erster H&ouml;hepunkt dieser Entwicklung. <br \/>  <br style=\"font-weight: bold;\"> <span style=\"font-weight: bold;\">Internationalisierung des Protestes <\/span><\/p>\n<p>  Die Globalisierung der Autoindustrie hat zur Internationalisierung des Widerstands gef&uuml;hrt. Diese Internationalisierung wurde in den letzten Jahren positiv von der Antiglobalisierungsbewegung beeinflusst. <br \/>  Im M&auml;rz 1997 kam es bei Renault zu einem ersten europaweiten Streik in Belgien, Frankreich, Spanien, Portugal und Slowenien. Anlass war die Ank&uuml;ndigung von Renault das belgische Werk in Vilvoorde zu schlie&szlig;en. Am &#x84;Marsch der Arbeit&#x93; am 16. M&auml;rz auf Br&uuml;ssel nahmen Delegationen aus allen europ&auml;ischen Renault-Standorten und AutomobilarbeiterInnen aus Deutschland teil. <br \/>  Als VW im Jahr 2003 wegen eines Streiks 1.300 Arbeiter in S&uuml;dafrika entlie&szlig;, kam es in Deutschland zu einer von unten organisierten beeindruckenden Solidarit&auml;t durch Vertrauensleute und Aktivisten verschiedener VW-Werke. Gewerkschaftsvertreter von VW aus S&uuml;dafrika organisierten, unterst&uuml;tzt von Gewerkschaftslinken und k&auml;mpferischen VW-Vertrauensleuten eine Veranstaltungstour durch Deutschland. Protestaktionen vor VW-Werken und Verkaufsniederlassungen wurden organisiert. <br \/>  Beim Protesttakt der Daimler-Chrysler-Besch&auml;ftigten am 15. Juli erhielten die KollegInnen aktive Unterst&uuml;tzung von ihren KollegInnen in Brasilien und S&uuml;dafrika. <br \/>  AktivistInnen der Autoindustrie verfolgen mehr denn je die K&auml;mpfe in anderen L&auml;ndern und organisieren sogar Besuche. So nahm eine 14-k&ouml;pfige Delegation von Besch&auml;ftigten bei Opel Bochum im Januar an einer Demonstration in Gro&szlig;britannien gegen die Schlie&szlig;ung des Vauxhall-Werkes in Luton teil. <br \/>  Eine Woche sp&auml;ter legten 40.000 Besch&auml;ftigte europaweit die Arbeit nieder. Ein- und mehrst&uuml;ndige Streiks sorgten f&uuml;r Produktionsausf&auml;lle in England, Belgien, Deutschland, Portugal und Spanien. Das war die erste internationale Arbeitsniederlegung bei Opel. Der europ&auml;ische Aktionstag bei GM am 19. Oktober war die zweite. Als bei Opel-Bochum bekannt wurde, dass GM bei Fiat einsteigen will, bauten GewerkschaftsaktivistInnen sofort Verbindungen zu Gewerkschaftern bei Fiat in Italien auf, organisierten gegenseitige Besuche und informierten sich gegenseitig &uuml;ber ihrer K&auml;mpfe. <\/p>\n<p>  <span style=\"font-weight: bold;\">Vork&auml;mpfer Fiat-Besch&auml;ftigte <\/span><\/p>\n<p>  Den mit Abstand h&auml;rtesten Kampf in der Autoindustrie in Europa in den letzten Jahren f&uuml;hren die Fiat-ArbeiterInnen. Als der Fiat-Konzern im Herbst 2002 die Entlassung von 8.100 Besch&auml;ftigten und die komplette Schlie&szlig;ung des sizilianischen Werkes f&uuml;r zw&ouml;lf Monate in Termini Imerese ank&uuml;ndigte kam es zu einem wochenlangen Aufstand. Nicht nur die Fiat-Besch&auml;ftigten in Imeres waren daran beteiligt, sondern die gesamte lohnabh&auml;ngige Bev&ouml;lkerung in S&uuml;ditalien. <br \/>  Es kam zu einer Werksbesetzung und einer 40-t&auml;gigen Auslieferungsblockade von fertigen Puntos. Stra&szlig;enblockaden wurden organisiert, Bahnh&ouml;fe besetzt, die Zugverbindung von Turin nach Mailand und der Flughafen von Palermo blockiert. Am 15. November kam es quer durch Italien in allen Fiat-Werken und der Zulieferindustrie zu einem vierst&uuml;ndigen Solidarit&auml;tsstreiks. In der Provinz Cassino, die von der Werksschlie&szlig;ung in Imerese betroffen ist, gab es am 10. Dezember 2003 sogar einen Generalstreik. <br \/>  Die Forderung nach Verstaatlichung von Fiat kam auf und wird seither unter den Fiat-Besch&auml;ftigten und dar&uuml;ber hinaus diskutiert. Der Fiat-Konzern musste einen Teilr&uuml;ckzug antreten. <br \/>  Im April diesen Jahres kam es dann in dem von Fiat bisher als Musterbetrieb betrachteten Werk im s&uuml;ditalienischen Melfi zu einem zehnt&auml;gigen wilden Streik. Melfi war erst Anfang der 90er Jahre als Antwort auf die &#x84;japanische Herausforderung&#x93; mit staatlichen Subventionen als Werk auf der gr&uuml;nen Wiese entstanden. In der Region mit hoher Arbeitslosigkeit und fehlender Streiktradition schaffte es Fiat eine Art Fabrikknast aufzubauen mit L&ouml;hnen 15 Prozent unter dem Niveau anderer Fiat-Werke und 20 Prozent h&ouml;herer Arbeitsproduktivit&auml;t. Die 5.000 ArbeiterInnen (10 Prozent der Belegschaft sind Frauen) mussten in einem Dreischicht-System mit gleitenden Pausen das Werk an sechs Tagen 24 Stunden am Laufen halten. Die Flexibilisierung der Arbeitszeit bedeutete unter anderem zwei Nachtschichten in Folge und unbezahlte Kurzarbeit. <br \/>  Im Laufe von zehn Jahren wurden 9.000 Disziplinarstrafen wie Suspendierung und Lohnabzug verh&auml;ngt. Der Streik wurde von einer Abteilung mit der Forderung um bezahlte Kurzarbeit begonnen. Er weitete sich aber schnell auf die gesamte Fabrik aus und neue Forderungen kamen dazu. <br \/>  Als am 26. April die Polizei Streikposten angriff, kam es zu harten Auseinandersetzungen mit mehreren Verletzten auf beiden Seiten. Es war die Auswirkung des Streiks auf die gesamte Fiatproduktion, die die Unternehmer schlie&szlig;lich zwang, viele Forderungen der Streikenden zu erf&uuml;llen und Zusagen zu machen &uuml;ber die Abschaffung des harten Fabrikregimes. <br \/>  Im Herbst 2004 sind die Fiat-ArbeiterInnen vom Demel-Plan bedroht. Der ehemalige VW-Manager Herbert Demel, jetzt Fiat-Chef, hatte Anfang Oktober verk&uuml;ndet, die Personalkosten bei Fiat m&uuml;ssten um 800 Millionen sinken, andernfalls m&uuml;sste die Produktion nach Asien verlagert werden. Dagegen kam es am 5. November bei Fiat zum landesweiten Streik. Diesem Ausstand folgten am 12. November Arbeitsniederlegungen in einzelnen Werken. Am 25. November soll es einen eint&auml;gigen Ausstand der Besch&auml;ftigten in Sizilien geben. <br \/>  Auch den landesweiten Generalstreik gegen die Regierungspolitik am 30. November wollen die Fiat-ArbeiterInnen mit dem Widerstand gegen die K&uuml;rzungspl&auml;ne bei Fiat verbinden. <br \/>  K&auml;mpfe wie bei Fiat werden sich in der Autoindustrie zu einem europa- und weltweit Ph&auml;nomen werden. Und auch in Deutschland wird die Wut der AutomobilarbeiterInnen sp&auml;testens dann in &auml;hnlichen Widerstand umschlagen, wenn sich herausstellt, dass die derzeit von der IG-Metall-F&uuml;hrung verkauften Opfer v&ouml;llig sinnlos waren und die von den Betriebsratsf&uuml;rsten und IG-Metall-Funktion&auml;ren unterzeichneten &#x84;Zukunfts-&#x93;, &#x84;Besch&auml;ftigungssicherungs-&#x93; oder &#x84;Standortsicherungsvertr&auml;ge&#x93; nicht das Papier wert sind, auf dem sie stehen.<br \/>  <br style=\"font-style: italic;\"> <span style=\"font-style: italic;\">von Ursel Beck, Stuttgart<\/span> <\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#x84;Entweder streiken wir &#x96; oder Hartz IV&#x93; so eine der Parolen im siebent&auml;gigen Streik bei Opel Bochum<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[10],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11094"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11094"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11094\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11094"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11094"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11094"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}