{"id":10950,"date":"2004-08-14T10:00:00","date_gmt":"2004-08-14T10:00:00","guid":{"rendered":".\/?p=10950"},"modified":"2004-08-14T10:00:00","modified_gmt":"2004-08-14T10:00:00","slug":"10950","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2004\/08\/10950\/","title":{"rendered":"&Ouml;lreichtum, kapitalistische Pl&uuml;nderung und Widerstand"},"content":{"rendered":"<p>Zur Geschichte Venezuelas und die Bedeutung seiner &Ouml;lindustrie<!--more--><br \/>\n &nbsp;<br \/>\nVenezuela war niemals so wichtig f&uuml;r das spanische Reich wie dessen andere Kolonien. Kolumbien war wichtig wegen seines Kaffees, Peru wegen seines Goldes und Bolivien wegen seines Silbers; allen kam gr&ouml;&szlig;ere Bedeutung zu als Venezuela. W&auml;hrend des 17. Jahrhunderts wurde Kakao Venezuelas einziges bedeutendes Handelsprodukt. Kakao wurde durch indigene Menschen und Sklaven angebaut, die aus Afrika her&uuml;ber gebracht wurden. Sie litten unter der unmenschlichen Behandlung, die ihnen die Kolonisten und deren Nachkommen zuf&uuml;gten. <br \/>  Sp&auml;ter wurde w&auml;hrend des Unabh&auml;ngigkeitskrieges (1811-1821) die Wirtschaft zerst&ouml;rt. Dies verschlimmerte sich durch die Teilnahme Venezuelas an den Unabh&auml;ngigkeitskriegen, die in anderen lateinamerikanischen Kolonien ausgefochten wurden: Peru, Kolumbien, Panama, Ecuador und Bolivien. <br \/>  Am Ende des Unabh&auml;ngigkeitskrieges kamen die gro&szlig;en Familien der &#x84;Claudillos&#x93; an die Macht und von da an setzen die Pr&auml;sidenten gem&auml;&szlig;igte Milit&auml;rherrschaft ein, um ihre Position zu sichern und die Bev&ouml;lkerung zu beherrschen. <br \/>  Mitte des 19. Jahrhunderts begann Venezuela mit dem Kaffeeanbau. Venezuela behielt jedoch seine Monoproduktion aus der Kolonialzeit, die nie wirkliche nationale wirtschaftliche Entwicklung erlaubte. <br \/>  W&auml;hrend dieser Periode &#x96; dem Gro&szlig;teil des 19. und dem Beginn des 20. Jahrhunderts &#x96; begann eine Oligarchie Venezuela zu kontrollieren, die das Land in seine eigene &#x84;Hacienda&#x93;, ein gro&szlig;es Landgut, umwandelte. Eine Kaffee-Mono-Kultur entstand, was zur Unterdr&uuml;ckung der Rechtlosesten f&uuml;hrte; zuerst als Sklaven und dann als sehr arme bezahlte Bauern. <\/p>\n<p>  <span style=\"font-weight: bold;\">&Ouml;l wird gefunden <\/span><br style=\"font-weight: bold;\"> <br \/>  Obwohl die indigenen Menschen und die Spanier von der Existenz des &Ouml;ls wussten (&#x84;Men&eacute;&#x93;, wie die Indigenen es nannten), fing der Abbau von Kohlenwasserstoffen erst nach 1917 ernsthaft an. Bis 1904 war die Produktion schon geregelt. Der Pr&auml;sident verf&uuml;gte &uuml;ber die totale Macht, die Konzessionen zu vergeben, die er f&uuml;r notwendig hielt, um die &Ouml;lkonzerne zu ermutigen. Er legte einen Steuersatz von 25% fest, ein Geschenk an die &Ouml;lunternehmen, das damals dem Pr&auml;sidenten Probleme bereitete. Wenig &uuml;berraschend war, dass das Steuerschn&auml;ppchen von den britischen Konzernen angenommen wurde, die offensichtlich die gesamte Benzinproduktion kontrollierten. <br \/>  Gegen Ende des Jahres 1919, nach dem 1. Weltkrieg, wurden den US- Konzernen gr&ouml;&szlig;ere Zugest&auml;ndnisse gemacht. Die USA begannen, sich &uuml;ber die strategische Bedeutung Venezuelas f&uuml;r die &Ouml;lproduktion klar zu werden, wegen seiner geographischen Lage und seiner gro&szlig;en Reserven dieses wertvollen Guts. <br \/>  Kurzes R&eacute;sum&eacute; der Regierungen der AD-COPEI <br \/>  Im Oktober 1945 siegte die Partido Acci&oacute;n Democr&aacute;tica (AD), eine sozialdemokratische Organisation, durch einen Putsch zusammen mit einigen j&uuml;ngeren Milit&auml;roffizieren &uuml;ber die nationalistische Regierung. Die anschlie&szlig;enden Pr&auml;sidentschaftswahlen gewann der Schriftsteller R&oacute;mulo Gallegos, ein AD- Mitglied, der einen neuen Gesetzentwurf zur Kontrolle der &Ouml;lproduktion einbrachte. Dazu z&auml;hlte der Vorschlag, dass die Konzerne &uuml;ber 50% ihrer Profite an den Staat abgeben m&uuml;ssen. Obwohl diese sozialdemokratische Partei sich selbst als &#x84;aus dem Volk&#x93; pr&auml;sentierte, wurde der gro&szlig;e &ouml;konomische Gewinn aus den h&ouml;heren Steuern nicht unter den unterprivilegierten Schichten verteilt, die das Land verlassen hatten und in die St&auml;dte gezogen waren. <br \/>  1948, nur einige Monate, nachdem Pr&auml;sident Gallego an die Macht gekommen war, setzte eine milit&auml;rische Verf&uuml;gung dem &#x84;Novum&#x94; der &#x84;demokratischen Regierung&#x94; ein Ende. Sie war von denselben Teilen des Milit&auml;rs veranlasst worden die Gallego 1945 zur Macht verholfen hatten. Dieser Putsch setzte eine Milit&auml;rjunta unter P&eacute;rez Jim&eacute;nez ein, die schlie&szlig;lich Venezuela bis zum Januar 1958 regieren sollte. <br \/>  Die Diktatur von P&eacute;rez Jim&eacute;nez (1952-1958) fiel mit einer Flut von &Ouml;leink&uuml;nften und massiven &ouml;ffentlichen Arbeitsprogrammen zusammen, die dem Land einen Anflug von Fortschritt gaben. Als die ArbeiterInnen jedoch versuchten, ihre Rechte, die in der Verfassung garantiert waren, wahrzunehmen und f&uuml;r ihre Forderungen k&auml;mpften, wurden sie unter der &#x84;Obhut des Staates&#x94; ins Gef&auml;ngnis gesteckt und einige verloren sogar ihr Leben. <br \/>  In der Zeitspanne von 1958-1998 war die &#x84;Demokratie&#x94; in Venezuela errichtet worden, die den Bed&uuml;rfnissen der wirtschaftlichen Interessen und US-Imperialismus entsprach. W&auml;hrend dieser 40 Jahre war das Einkommen der VenezolanerInnen (wegen des &Ouml;lexports) f&uuml;nfzehnmal so hoch wie der Betrag, der f&uuml;r den Marshall-Plan in Europa nach dem Zweiten Weltkrieg investiert worden war. Aber &#x84;f&uuml;nfzehn Marshall-Pl&auml;ne&#x94; endeten nur in einer Erweiterung der Kluft zwischen Reich und Arm. Die Bev&ouml;lkerung Venezuelas wuchs w&auml;hrend dieser Zeit von 7 Millionen 1958 auf 23 Millionen 1998. <br \/>  R&oacute;mulo Betancourt (AD, 1959-1964) und Ra&uacute;l Leoni (AD 1964-1969) nutzen ihre Mandate, um gegen linke Parteien vorzugehen und die finanziellen Ressourcen aus der &Ouml;lindustrie der herrschenden Klasse zukommen zu lassen. <br \/>  Die Regierung Rafael Calderas (1969-74) versuchte, den Anteil der Staatsanteile an der &Ouml;lindustrie auf 60% zu steigern. Trotzdem einte und festigte diese erste Regierung der Sozialen Christlichen Partei (COPEI) schlie&szlig;lich die kapitalistische Klasse in den verschiedenen Abteilungen der Wirtschaft. Diese Kr&auml;fte wollten nicht nur die Gewinne aus der &Ouml;lbranche, sondern auch in die Entscheidungen miteinbezogen werden. <br \/>  Unter der ersten Regierung von Carlos Andr&eacute;s P&eacute;rez (1974-1979) kam es zu einem gro&szlig;en Anstieg des &Ouml;lpreises, der ein Einkommenswachstum f&uuml;r Venezuela mit sich brachte und auch eine Zunahme des politischen &#x84;Populismus&#x93;. Dieser Populismus brachte P&eacute;rez soweit, Bolivien ein Schiff zum Geschenk zu machen (auch wenn Bolivien keine Seezugang hat), aber die venezolanischen Armen wurden immer noch dem Hunger &uuml;berlassen. <br \/>  Die &Ouml;lindustrie war &#x84;verstaatlicht&#x94;, alte Raffinerien wurden zum Preis f&uuml;r neue gekauft und massive Kompensationsbetr&auml;ge an US-Konzerne gezahlt. Die Arbeiterklasse konnte niemals von dieser neuen Entwicklungsstufe der Schl&uuml;sselindustrie profitieren. Stattdessen war eine Klasse von &#x84;Technokraten&#x93; um den neuen staatlichen &Ouml;lkonzern PDVSA geschaffen worden. Sie bildeten einen Staat im Staate. Die &#x84;Technokratie&#x94; waren die Senior Manager in der PDVSA und die Strukturen, die sie in diesem &#x84;staatlichen Konzern&#x94; geschaffen hatten. <br \/>  Die 80er waren eine &Auml;ra des &Ouml;l &#8211; Bonanza, in der Venezuela aus dem &Ouml;lverkauf die h&ouml;chsten Eink&uuml;nfte aller Zeiten erworben hatte. Aber die Massen litten unter einer tiefen wirtschaftlichen Krise. Gro&szlig;e Teile der Bev&ouml;lkerung waren vom kapitalistischen System ausgebeutet, das die gro&szlig;en Ressourcen akkumuliert hatte, aber keinen gleichwertige Verteilung des Reichtums bot. <br \/>  Vor diesem Hintergrund, w&auml;hrend der zweiten Regierung von Carlos Andr&eacute;s P&eacute;rez, ging das venezolanische Volk auf die Strasse, um an Essen zu kommen &#8211; weil es einfach kein Geld hatte, um welches zu kaufen. Die Massen f&uuml;llten die Strassen &#x96; zuerst mit Menschen, dann mit Blut. Auf Befehl des Pr&auml;sidenten hin war die Armee eingesetzt worden, um &#x84;die &ouml;ffentliche Ordnung wiederherzustellen&#x94;. Das bedeutete, dass die Regierungskr&auml;fte Menschen ermordeten, um das Wohlbefinden der Kapitalisten zu erhalten. <br \/>  Das war die erste gro&szlig;e Krise in einem Land mit enormen Ressourcen, wo allerdings 80% der Bev&ouml;lkerung unter &auml;rmlichen Bedingungen leben. Sie stellte ein kollektives Erwachen der Arbeiterklasse dar und einen Versuch, einen Weg nach vorne zu finden. <br \/>  Venezuela blieb ein Land von strategischer Bedeutung, vor allem wegen seiner Energievorr&auml;te. Seine historisch unterdr&uuml;ckte Bev&ouml;lkerung allerdings verstand mehr und mehr, dass ihr Reichtum nicht unter der Erde, sondern in der Tiefe ihrer Ideale liegt, ihrer Aktivit&auml;ten und ihrem Klassenzusammenhalt. <\/p>\n<p>  <span style=\"font-weight: bold;\">Ch&aacute;vez&#x92; Aufstieg <\/span><br style=\"font-weight: bold;\"> <br \/>  Zu Beginn der Achtziger, als Venezuela das zweihundertj&auml;hrige Jubil&auml;um der Geburt von Sim&oacute;n Bol&iacute;var (1783-1830) erlebte, dem F&uuml;hrer des nationalen Befreiungskampfes in ganz Lateinamerika, war die milit&auml;rische Intelligenz schon auf die Existenz einer Gruppe junger Offiziere aufmerksam geworden, die in den Kasernen die Ideen Bol&iacute;vars diskutierten und das Aufkommen eines Nationalismus, der allerdings ohne irgendwelche ausgereiften Ideen war. Im Februar 1989, w&auml;hrend die Armut in Caracas und anderen St&auml;dten wuchs, begriffen einige dieser &#x84;Revolution&auml;re&#x94; im Milit&auml;r, dass der Einsatz bewaffneter Kr&auml;fte zur Unterdr&uuml;ckung der hungernden Menschen nicht weiterhin die Basis sein konnte, auf der eine Zwei &#x96; Parteien &#8211; Diktatur als &#x84;Demokratie&#x93; aufrecht zu erhalten war. <br \/>  Man muss bedenken, dass Venezuela sich von anderen lateinamerikanischen L&auml;ndern darin unterschiedet, dass eine Menge aufstrebender Offiziere zu den bewaffneten Kr&auml;ften z&auml;hlen, die aus Familien mit sehr begrenzten finanziellen Mitteln kommen. Dies r&uuml;hrt teilweise daher, dass die Milit&auml;rakademien oft ein Gehalt, Essen und Unterkunft anbieten. In den Universit&auml;ten aber wird den Studenten nur Essen gegeben und viele Studenten k&ouml;nnen ihre anderen Bed&uuml;rfnisse nicht finanzieren. <br \/>  Eine vorher unbekannter Kolonel der venezolanischen Armee, Hugo Ch&aacute;vez Fr&iacute;as, Sohn eines Schullehrers, war Teil der Gruppe der Offiziere, die mit der &#x84;Zwei &#x96; Parteien &#8211; Demokratie&#x94; unzufrieden waren. 1992 f&uuml;hrte Ch&aacute;vez zusammen mit dreien seiner Genossen einen milit&auml;rischen Aufstand an, um den damaligen Pr&auml;sidenten, Carlos Andr&eacute;s P&eacute;rez, zu st&uuml;rzen. Nach ihren letzten Aussagen zielten Ch&aacute;vez und seine Helfer auf die Errichtung einer &#x84;Zivilen Milit&auml;rjunta&#x93; von &#x84;angesehenen Leuten&#x94; ab, die das Land auf einen neuen Pfad leiten w&uuml;rde. <br \/>  Diese milit&auml;rische Rebellion schlug in Caracas fehl, wo Ch&aacute;vez das Kommando hatte, obwohl sie in anderen wichtigen St&auml;dten des Landes erfolgreich war. <br \/>  Am Morgen des 4. Februars 1992 rief Hugo Ch&aacute;vez nach Stunden der Konfrontation in einer Rede an die &Ouml;ffentlichkeit seine Genossen auf, aufgrund der Niederlage der Rebellion ihre Waffen niederzulegen und ihre Verantwortung &#x84;wieder gerecht zu werden&#x94;. <br \/>  Ch&aacute;vez&#x92;s Worte wurden von der Mehrheit der Menschen, die den damaligen Meinungsumfragen zufolge den Putschversuch mit bis zu 70% unterst&uuml;tzten, mit gro&szlig;er Hoffnung aufgenommen. Der Ex- Pr&auml;sident der Sozialen Christlichen Partei, Rafael Caldera, beschrieb die Situation in einer Rede an den Nationalen Kongress: &#x84;Man kann die Menschen nicht dazu bringen, die Demokratie zu unterst&uuml;tzen wenn der IWF mit dem Gef&uuml;hl ins Land gelassen wird, dass es sein eigenes sei.&#x94; Politische Anlaysten sagten, dass Caldera diese Rede mit dem Ziel hielt, die n&auml;chsten Pr&auml;sidentschaftswahlen 1994 zu gewinnen. Ch&aacute;vez hatte gesagt, dass Caldera eine &#x84;ungewolltes Kind&#x94; des Putschversuches 1992 sei. <br \/>  In seiner &ouml;ffentlichen Ansprache waren Ch&aacute;vez&#x92; erste Worte: &#x93;Genossen, f&uuml;r heute haben wir versagt&#x85;&#x94; aber er hatte als F&uuml;hrer des Aufstandes fast die gesamte augenblickliche Unterst&uuml;tzung der Menschen. Die VenezolanerInnen hatten (zumindest in der j&uuml;ngeren Geschichte) noch keinen Mann gesehen, der bereit war, entscheidende Aktionen zu unternehmen, um ihr Los zu verbessern und die Verantwortung zu &uuml;bernehmen f&uuml;r das, was er getan hatte. Ch&aacute;vez wurde verhaftet und man h&ouml;rte nichts von ihm, bis Caldera, um die Pr&auml;sidentschaftswahlen 1994 zu gewinnen, &uuml;berraschenderweise seine Freilassung veranlasste.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zur Geschichte Venezuelas und die Bedeutung seiner &Ouml;lindustrie<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[41],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10950"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=10950"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10950\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10950"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=10950"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=10950"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}