{"id":10934,"date":"2004-07-19T15:27:12","date_gmt":"2004-07-19T15:27:12","guid":{"rendered":".\/?p=10934"},"modified":"2004-07-19T15:27:12","modified_gmt":"2004-07-19T15:27:12","slug":"10934","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2004\/07\/10934\/","title":{"rendered":"Daimler-Streiktag am 15. Juli"},"content":{"rendered":"<p>Bericht aus Sindelfingen<!--more--><br \/>\n &nbsp;<br \/>\n<font size=\"3\">P&uuml;nktlich zum 100j&auml;hrigen Jubil&auml;um der Marke Mercedes bedachte das Management die Belegschaft mit einem 500 Millionen schweren Erpressungskatalog und provozierte damit den gr&ouml;&szlig;ten Protest in seiner Geschichte. Seit dem 3. Juli kam es in den Werken Sindelfingen und Untert&uuml;rkheim zu Produktionsausf&auml;llen, weil an Samstagen &Uuml;berstunden verweigert wurden und es immer wieder zu Abteilungsversammlungen kam. Betriebsversammlungen Anfang Juli wurden von den Besch&auml;ftigten genutzt, um ihrer Wut freien Lauf zu lassen. Manager wurden mit Pfeifkonzerten bis zu 10 Minuten daran gehindert zu reden. Transparente und Plakate machten die Versammlungen zus&auml;tzlich zu Protestkundgebungen. Vorl&auml;ufiger H&ouml;hepunkt des Aufstands der Daimler-Besch&auml;ftigten war der von der IGM organisierte bundesweite Daimler-Aktionstag am 15.7. Die Nachtschicht im D&uuml;sseldorfer Daimler-Werk machte mit Arbeitsniederlegung und einem Fackelzug durch die Innenstadt den Anfang. In den anderen Werken von Hamburg bis Sindelfingen ( Bremen, Berlin, Kassel, Geggenau, Rastatt, W&ouml;rth) schmiss die Fr&uuml;hschicht am 15.7. die Brocken hin. 60.000 Kolleginnen und Kollegen insgesamt. Davon 30.000 im Mittleren Neckarraum. Und selbst im brasilianischen Werk bei Sao Paolo kam es zu einer Solidarit&auml;tsaktion und einer Gru&szlig;adresse an die KollegInnen in Deutschland. Das Daimler-Werk wurde von der IGM umbenannt in ?Erpress-Werk Daimler Chrysler?. Dazu wurde ein logo kreiert, das an diesem Tag tausendfach als Aufkleber und in Form von Transparenten bei der Protestkundgebung zu sehen gibt. ?Ich war immer stolz darauf, beim Daimler zu schaffen. Das ist vorbei. Jetzt bin ich nur noch entt&auml;uscht.? So ein 46j&auml;hriger Polsterer gegen&uuml;ber den Stuttgarter Nachrichten. Aber Entt&auml;uschung und Wut &uuml;ber die Bonzen in den Chefetagen kann in erfolgreichen Widerstand umgesetzt werden. Diesen Beweis lieferte der Daimler-Aktionstag in aller Deutlichkeit. <\/font> <\/p>\n<p> <font style=\"font-weight: bold;\" size=\"3\">?Ohne diese Menschen geht gar nichts? <\/font> <br style=\"font-weight: bold;\"> <font size=\"3\"><br \/> ?Der Jubil&auml;umsslogan f&uuml;r Untert&uuml;rkheim hei&szlig;t: ?Das Herz des Automobils?. Und wie jeder Organismus lebt dieses Werk nur wenn sein Herz schl&auml;gt. Und in dieser Stunde ist dieses Werk zum Stillstand gekommen, um dem Vorstand zu zeigen, nicht die Maschinen sondern die Menschen halten diesen Standort am Leben und ohne diese Menschen geht gar nichts?, so der Betriebsratsvorsitzende des Werks in Untert&uuml;rkheim, Helmut Lense bei der Kundgebung vor dem Werkstor am 15.7. Tosender Beifall!!<\/font> <br \/> <font size=\"3\">Das Gef&uuml;hl der St&auml;rke war den 10.000 Kundgebungsteilnehmern vor dem Untert&uuml;rkheimer Tor deutlich anzumerken. Die 2.000 Kolleginnen und Kollegen aus dem Werk Mettingen brachten sogar die stark befahrene B 10 zum Stillstand und nahmen die Bundesstra&szlig;e als Weg zur Protestkundgebung zum Untert&uuml;rkheimer Werk f&uuml;r eine Stunde in Beschlag. Auf ihrem Marsch von Mettingen nach Untert&uuml;rkheim legten die Mettinger auf der B 10 auch eine ?Steink&uuml;hler?-(Marsch)-Pause ein. Die Folge der ca. 1-st&uuml;ndigen Stra&szlig;enblockade: 5 km Stau. ?Wir wollten nicht mit der S-Bahn zur Protestkundgebung fahren, sondern ein Zeichen setzen?, so Betriebsrat Michael Clauss. Und das gelang. ?Wir lassen uns nicht erpressen? und ?Vorstand weg, hat keinen Zweck? skandierten die w&uuml;tenden Demonstranten. Vorneweg zwei Transparente mit der Aufschrift ?Lohnraub + Arbeitsplatzvernichtung ? DaimlerChrysler-Kollegen wissen sich zu wehren.? Und ?Wir verabschieden die B.W. (Abk&uuml;rzung f&uuml;r baden-w&uuml;rttembergisch) Krankheit ? den Vorstand in M&ouml;hringen (Sitz des DC-Hauptvorstands). Nach einem Bericht der Lokalzeitung ernteten sie damit Zustimmung von Passanten. ?Lastwagenfahrer auf der Gegenfahrbahn hupten im Vorbeifahren, Mitarbeiter der Stadtreinigung und Passanten an der Untert&uuml;rkheimer Stadtbahnhaltestelle zollten dem Zug Applaus. ?Lasst Euch nichts gefallen? rief ein Rentner zu. Zu den 10.000 KundgebungsteilnehmerInnen geh&ouml;rten auch Delegationen aus den umliegenden Betrieben: Porsche, Alcatel, Siemens, Bosch, Hirschmann. Aus vielen Betrieben gab es Solidarit&auml;tserkl&auml;rungen: VW, MAN, Opel, MTU Friedrichshafen, B&uuml;rgerhospital Stuttgart. Auf der Br&uuml;cke am Kundgebungsplatz wehte ein ver.di-Fahne. Vertreter des Stuttgarter Arbeitslosenzentrums und Besch&auml;ftigte in prek&auml;ren Arbeitsverh&auml;ltnissen waren mit Transparenten gekommen um sich mit dem Daimler-Streiktag zu solidarisieren. Der Hass auf die steinreichen Vorst&auml;nde brach sich Bahn im Sprechchor: ?Vorstand weg?. <\/font> <\/p>\n<p> <font size=\"3\"><span style=\"font-weight: bold;\">?baden w&uuml;rttembergische Krankheit? <\/span><\/p>\n<p> <\/font> <font size=\"3\">Mit der Verurteilung von einigen Regelungen der s&uuml;dwestdeutschen Tarifvertr&auml;ge (Steink&uuml;hler-Pause, Sp&auml;tschichtzulage ab mittags 12.00 h) als ?baden w&uuml;rttembergische Krankheit? hatte Mercedes-Boss J&uuml;rgen Hubbert kurz vor dem Protesttag zus&auml;tzliches &Ouml;l ins Feuer gegossen. Ein Redner machte bei der Kundgebung aber deutlich, dass die Sache ja die ist, dass die Arbeit an den B&auml;ndern so organisiert ist, dass man ohne Pausen noch nicht mal zum Pinkeln gehen kann. ?Ihr nehmt uns die Pausen, dann nehmen wir euch die Ruhe.? Mit diesem Slogan auf einem Pappschild konterte ein Kollege aus Sindelfingen den Angriff auf die Steink&uuml;hler-Pause. ?Wir lassen uns unsere Pause nicht streichen. Wir arbeiten t&auml;glich mit 1.300 Grad hei&szlig;em Material, da treibt uns ein Vorstand mit seinen Drohungen keine Angst ein.? So ein Kollege aus dem Mettinger Werk. Als ein Kundgebungsredner auf die ?baden w&uuml;rttembergische Krankheit? zu sprechen kam, gab es Sprechch&ouml;re mit ?Hubbert raus, Hubbert raus&#8230;? <\/font> <br \/> <br style=\"font-weight: bold;\"> <font size=\"3\"><span style=\"font-weight: bold;\">Demonstration in Sindelfingen <\/span><\/p>\n<p> <\/font> <font size=\"3\">Im Sindelfingen Werk nahmen 20.000 an der Kundgebung teil und marschierten anschlie&szlig;end durch die Innenstadt. Mittendrin ein Plakat mit der Aufschrift ?Es ist Krieg?. Auf einem Spruchband steht: ?Wer Erpressung s&auml;t, wird Streik ernten.? Selbst Kollegen, die die Maybach-Luxuslimousine Maybach in einer Manufaktur fertigen waren dabei: ?Wir sitzen doch alle in einem Boot. Die Leute sind sauer, denn der Leistungsdruck nimmt immer mehr zu, und st&auml;ndig m&uuml;ssen wir etwas abgeben, schimpft ein Manufaktur-Arbeiter. ?Der Vorstand hat nun gut lachen, wenn sie uns zu NOMADEN machen.? Mit diesem Reim auf einem Schild emp&ouml;rt sich ein Auszubildender dar&uuml;ber, dass Daimler die Azubis nur noch in eine konzerneigene Personalservice-Agentur &uuml;bernehmen und die hier Besch&auml;ftigten flexibel in den Werken einsetzen will, in denen gerade Personal fehlt. Und Gewerkschaftssekret&auml;r Uwe Meinhardt auf der Sindelfinger Kundgebung: ?Ihr habt Angst. Aber ihr habt auch Wut. Und das ist ein explosives Gemisch. Ein Funke gen&uuml;gt, und der Laden fliegt in die Luft.? 800 Autos Produktionsausfall ist das Ergebnis des Streiktages im Sindelfinger Werk. <\/font> <br \/> <br style=\"font-weight: bold;\"> <font size=\"3\"><span style=\"font-weight: bold;\">Betriebsr&auml;te predigen Kompromissbereitschaft <\/span><\/p>\n<p> <\/font> <font size=\"3\">Die Daimler-Besch&auml;ftigten haben am 15.7. ihre Kampfbereitschaft demonstriert. Die Betriebsr&auml;te dagegen haben die Kundgebung und davor bereits Betriebsversammlungen und VL-Vollversammlungen genutzt, um die Belegschaft auf Zugest&auml;ndnisse einzuschw&ouml;ren. Ohnehin war es so, dass der Betriebsrat seit Wochen ohne Mandat durch die Belegschaft oder die Vertrauensk&ouml;rper mit dem Daimler-Management Verhandlungen &uuml;ber Verschlechterungen f&uuml;hrt. Vor dem Protesttag hatte der Betriebsrat bereits ein Paket von 180 Millionen angeboten. Am Ende des Protesttages war sogar von 200 Millionen die Rede. Bereits im April gab es einen gemeinsamen Antrag des Gesamtbetriebsrats von DC und der DC-Unternehmensleitung an die IGM zur Ausweitung der 40-Stundenvertr&auml;ge f&uuml;r &uuml;ber 20.000 Daimler-Besch&auml;ftigte in der PKW- und NFZ-Entwicklung, Forschung und Zentrale. ?Wir haben aber auch immer betont, dass wir bereit sind eine faire L&ouml;sung zu suchen, die sicher auch auf unserer Seite Kompromissbereitschaft fordert?. F&uuml;r dieses Einknicken erntete der Betriebsratsvorsitzende Helmut Lense in Untert&uuml;rkheim Buhrufe und Pfiffe. Ein Kollege in den vorderen Reihen hielt ein Pappschild hoch mit dem Spruch ?Keine Kompromisse. Mein Vermieter macht auch keine?. Bei der Kundgebung im Werk Sindelfingen verstieg sich GBR-Vorsitzender Klemm sogar zu der Aussage: ?Wir wollen das profitabelste Werk des Konzerns bleiben.? <\/font> <\/p>\n<p> <font size=\"3\"><span style=\"font-weight: bold;\">H&auml;userkampf <\/span><\/p>\n<p> <\/font> <font size=\"3\">Weil die Metallunternehmer im Fr&uuml;hjahr bei der Tarifrunde mit der geballten IGM konfrontiert waren, haben sie damals einen taktischen R&uuml;ckzug gemacht. Jetzt versuchen sie, das was sie wollen, im H&auml;userkampf zu holen. Die IGM-F&uuml;hrung hat den Unternehmern mit den im Tarifvertrag vereinbarten &Ouml;ffnungsklauseln bereits gr&uuml;nes Licht daf&uuml;r gegeben. Und die IGM-F&uuml;hrung l&auml;sst diesen H&auml;userkampf zu, wohlwissend dass er zur weiteren Aufl&ouml;sung des Fl&auml;chentarifvertrags f&uuml;hrt. W&auml;hrend IGM-Funktion&auml;re die Kritik an dem Siemens-Abschluss (40-Stunden-Woche und 30% Lohnabsenkung f&uuml;r die Werke in Bocholt und Kamp-Lintfort) damit kontern, dass dieser Abschluss eine Ausnahme sei und sich nicht wiederholen d&uuml;rfen, handelt die IGM-F&uuml;hrung weiter nach dem Motto ?getrennt agieren, gemeinsam verlieren?. Und wenn bei Daimler die Belegschaft nicht massiven Druck aufbaut gegen die Co-Manager in den Reihen der Betriebsr&auml;te, dann sind die Daimler-Besch&auml;ftigten trotz ihrer enormen Kampfbereitschaft die n&auml;chsten Verlierer. &Uuml;ber einem vereinten Kampf der gesamten IGM und konkreten Kampfschritten der gesamten Gewerkschaft verlor der Erste Bevollm&auml;chtige von Stuttgart, J&uuml;rgen Stamm, bei seiner Rede bei der Kundgebung in Untert&uuml;rkheim kein Wort. Er schloss seine Rede damit die Anwesenden darauf einzuschw&ouml;ren, dass sie nicht wie in Sindelfingen durch die Stadt marschieren oder nochmal eine Stra&szlig;e blockieren, sondern ?diszipliniert nach Hause gehen?. Die Blockade der B 10 war von der IGM-B&uuml;rokratie nicht erw&uuml;nscht. Laut Aussage von IGM-Vertrauensmann Andre Halfenberg hatte der VKL-Vorsitzende noch am Morgen versucht, die Belegschaft von dieser Aktion abzuhalten. Die Demonstration auf der B10 war eine mutige Bewegung von unten. Darauf k&ouml;nnen die Mettinger KollegInnen und insbesondere ihre k&auml;mpferischen Vertrauensleute und Betriebsr&auml;te zurecht m&auml;chtig stolz sein. <\/font> <\/p>\n<p> <font style=\"font-weight: bold;\" size=\"3\">Tom Adler, Betriebsrat im Werk DaimlerChrysler-Werk Mettingen in einem Interview mit der Jungen Welt vom 12.07.04:<\/font><span style=\"font-weight: bold;\"> <\/span><br \/> <font size=\"3\">?Im Moment warten die Kollegen nur darauf, dass ihre Organisation ihnen endlich mal sagt: Geht raus und zeigt denen, was Sache ist. Es wird ganz klar verstanden, da&szlig; jede Arbeitszeitverl&auml;ngerung die Vernichtung von Arbeitspl&auml;tzen zur Folge hat. Auch bei Aktionen mit einer Sch&auml;rfe, die in diesem Land bisher nicht &uuml;blich war, w&uuml;rden die Leute absolut mitgehen. Der Stoff f&uuml;r eine Gegenoffensive ist also da. Die Frage ist aber, was die F&uuml;hrungen der IG Metall und der Betriebsr&auml;te daraus machen. Ich habe den Eindruck, dass diese die Tiefe der laufenden Kapitaloffensive nicht erkennen. Nur wenn die Unternehmer Angst haben m&uuml;ssen, die Kontrolle zu verlieren ? wie 1996 beim Kampf um die Lohnfortzahlung ? werden wir sie stoppen k&ouml;nnen.? &#8230;.?Jetzt haben wir es mit einer koordinierten, fundamentalen Offesnive gegen das Tarifsystem zu tun. Dagegen sind massive, betriebs&uuml;bergreifende Proteste, Demonstrationen und Arbeitsniederlegungen notwendig.? <\/font> <\/p>\n<p> <font style=\"font-weight: bold;\" size=\"3\">Fragen an Andre Halfenberg, Mitglied in der VKL Mettingen.<\/font><span style=\"font-weight: bold;\"> <\/span><br \/> <font style=\"font-style: italic;\" size=\"3\">Der Betriebsratsvorsitzende Helmut Lense hat gesagt, die Belegschaft sei zu Kompromissen bereit. Spricht er in dem Fall nur f&uuml;r sich selber?<\/font><span style=\"font-style: italic;\"> <\/span><br style=\"font-style: italic;\"> <font size=\"3\">Andre Halfenberg:<\/font> <font size=\"3\">?Ich will nicht sagen, dass er nur f&uuml;r sich selber spricht. Aber er spricht nicht f&uuml;r die komplette Belegschaft. Viele sind nicht bereit zu verzichten. Denn es gibt nichts zu verzichten. Dem Unternehmen gehst gut. Von daher spricht er nur f&uuml;r einen Teil der Kollegen, ich sag mal vielleicht f&uuml;r die H&auml;lfte. Aber die andere H&auml;lfte sagt: kein Verzicht. Und ich glaub auch man muss die Leute aufkl&auml;ren und nicht anl&uuml;gen. Und mit einer gut informierte Belegschaft kann man auch einen Kampf f&uuml;hren.? <\/font> <\/p>\n<p> <font style=\"font-style: italic;\" size=\"3\">Wie kann es weitergehen?<\/font><span style=\"font-style: italic;\"> <\/span><br \/> <font size=\"3\">Andre Halfenberg:<\/font>&nbsp; <font size=\"3\">?Angriffe sind ja &uuml;berall, im &ouml;ffentlichen Dienst, bei den Beamten, Kinderg&auml;rten, Schulen, bei Arbeitern und Angestellten. Wenn wir alle zusammenstehen und wirklich mal einen Aktionstag machen, ich sag mal einen Generalstreik, k&ouml;nnen wir diesen Angriff des Kapitals abwehren. Man muss auch mal &uuml;berlegen, ob wir nicht mal eine andere Gesellschaft haben wollen, ob dieser Kapitalismus, der ja die Reichen beg&uuml;nstigt und die Armen nochmal &auml;rmer macht, ob der wirklich unser Ziel ist oder ob wir nicht eine R&auml;terepublik wollen wie in den 20er Jahren, die damals von f&uuml;hrenden SPD-Politikern niedergeschlagen wurde. Noske sagte: ?einer muss den Bluthund spielen.? Ich bin aber guter Hoffnung.? <\/font> <\/p>\n<p> <font style=\"font-weight: bold;\" size=\"3\">Leserbrief in der Stuttgarter Zeitung <\/font> <br \/> <font size=\"3\">?Da gibt es jetzt nur noch ein Vorgehen: St&uuml;rmt die Zentrale in M&ouml;hringen. Zerrt die Manager auf die Stra&szlig;e. Unsere Wut ist grenzenlose.? Elmar Heidricher, Stuttgart, Stuttgarter Zeitung 17.7.2004 <\/font><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bericht aus Sindelfingen<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[17],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10934"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=10934"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10934\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10934"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=10934"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=10934"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}