{"id":10651,"date":"2003-11-01T09:48:50","date_gmt":"2003-11-01T08:48:50","guid":{"rendered":"http:\/\/.\/?p=10651"},"modified":"2012-06-24T14:07:40","modified_gmt":"2012-06-24T12:07:40","slug":"10651","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2003\/11\/10651\/","title":{"rendered":"Eint&auml;gigen Generalstreik erk&auml;mpfen!"},"content":{"rendered":"<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">Die Demo heute am 1. November zeigt: Die Wut verwandelt sich in Widerstand! Widerstand gegen die Kapitalisten und die gro&szlig;e Koalition der Sozialr&auml;uber, die unseren Lebensstandard angreifen, die Sozialsysteme zerschlagen und Arbeitnehmerrechte abschaffen wollen. Traurig nur, dass sich dieser Widerstand gegen die Gewerkschaftsf&uuml;hrungen durchsetzen muss. <\/p>\n<p> <!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\"><font color=\"#000000\">Umso wichtiger ist die heutige Demonstration, denn sie wurde von unten organisiert und durchbricht die Blockade der Gewerkschaftsspitzen. Diese bundesweite Demo kann der Anfang daf&uuml;r sein, mit Protesten und Streiks &#x96; &ouml;rtlich, regional, landesweit und bundesweit &#x96; den Widerstand zu steigern. <\/font> <\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\"><font color=\"#000000\">N&ouml;tig sind politische Streiks und ein eint&auml;giger Generalstreik. Daf&uuml;r muss in den Gewerkschaften gek&auml;mpft werden. Daf&uuml;r sollten aber auch die sozialen Bewegungen, Attac, die Erwerbslosengruppen eintreten. <\/font> <\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\"><font color=\"#000000\">Ein eint&auml;giger Generalstreik w&uuml;rde allen Besch&auml;ftigten klar machen, was f&uuml;r eine Kraft sie haben. Er w&uuml;rde die Grundlage daf&uuml;r legen, die Angriffe der Regierung und der Arbeitgeber zu stoppen und die Gewerkschaften und sozialen Bewegungen wieder in die Offensive bringen. Er w&uuml;rde die Banken, Versicherungen und Konzerne da treffen, wo es ihnen weh tut: am Profit. <\/font> <\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">  <\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\"><font color=\"#000000\">Kampf in Gewerkschaften<\/font><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\"><font color=\"#000000\">Wenn sich Schr&ouml;der, Merkel, Stoiber mit ihrem Sozialkahlschlag durchsetzen, wird nichts mehr so sein, wie es war. Armut, Entrechtung, Stress, mehr Krankheiten bei schlechterer medizinischer Versorgung, Brutalisierung der Gesellschaft &#x96; fr&uuml;hkapitalistische Verh&auml;ltnisse im 21. Jahrhundert. Warum? Der Kapitalismus steckt in der Krise. Die Banken und Konzerne sanieren auf Kosten unseres Lebensstandards ihre Profite. <\/font> <\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\"><font color=\"#000000\">Die Wut dagegen w&auml;chst.<\/font><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\"><font color=\"#000000\">Und was machen die Gewerkschaftsspitzen? Statt die Interessen ihrer  Mitglieder zu vertreten und Widerstand zu organisieren sitzen ver.di-Funktion&auml;re in den Regierungskommissionen und handeln den Sozialabbau mit aus. Statt die Macht von acht Millionen Mitgliedern zu nutzen halten sie ihren SPD-Freunden den R&uuml;cken frei. Es ist ein Skandal, wenn DGB-Chef Sommer mit Stoiber plauscht, statt zur heutigen Demo zu mobilisieren!<\/font><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\"><font color=\"#000000\">Viele KollegInnen und AktivistInnen aus sozialen Bewegungen fragen sich, ob diese Gewerkschaften noch einen Pfifferling wert sind. Doch die Gewerkschaften sind nicht die Spitzen(gehalts)funktion&auml;re. Die Gewerkschaften sind acht Millionen Mitglieder gegen deren Kraft, w&uuml;rde sie denn eingesetzt, der Sozialabbau nicht durchgesetzt werde k&ouml;nnte. Die Gewerkschaftsbosse haben ihren Frieden mit dem kapitalistischen System gemacht und akzeptieren die Profitlogik, die zum aktuellen Sozialkahlschlag f&uuml;hrt. Die Besch&auml;ftigten und Erwerbslosen k&ouml;nnen das nicht akzeptieren. Wir fordern alle auf den Kampf auch in den Gewerkschaften aufzunehmen &#x96; gegen die heutige F&uuml;hrung und f&uuml;r k&auml;mpferische und demokratische Gewerkschaften. Das braucht eine grundlegende Kurskorrektur, eine inhaltlichen und personelle Alternative. Dazu ist der Aufbau von innergewerkschaftlichen Oppositionsstrukturen n&ouml;tig, in denen sich kritische und k&auml;mpferische KollegInnen zusammenschlie&szlig;en k&ouml;nnen. <\/font> <\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\"><font color=\"#000000\">Die sozialen Bewegungen, Sozialforen, Attac und so weiter sollten mit den k&auml;mpferischen Teilen der Gewerkschaften zusammenarbeiten, statt sich auf die Spitzen zu orientieren. Sie sollten die Initiative f&uuml;r Proteste und Widerstand ergreifen und dadurch Druck auf die Gewerkschaftsspitzen aus&uuml;ben und die k&auml;mpferischen Kr&auml;fte unterst&uuml;tzen. <\/font> <\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">  <\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\"><font color=\"#000000\">Neue Arbeiterpartei<\/font><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\"><font color=\"#000000\">Doch das wird nicht reichen, um dem politischen Einheitsbrei der etablierten Parteien von SPD und Gr&uuml;nen bis CDU\/CSU und FDP Paroli zu bieten. Diese Parteien vertreten die Interessen der Banken und Konzerne. Und auch die PDS ist in den Club der Sozialr&auml;uber eingetreten. <\/font> <\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\"><font color=\"#000000\">Besch&auml;ftigte, Jugendliche, Erwerbslose und RentnerInnen brauchen eine neue Interessensvertretung: Ein Partei, die konsequent auf ihrer Seite steht, alle Angriffe zu Lasten der Masse der Bev&ouml;lkerung bek&auml;mpft. Mit einem Programm, das mit der Profitlogik des Kapitalismus bricht und f&uuml;r eine sozialistische Alternative eintritt, wird es m&ouml;glich sein, die Interessen von ArbeitnehmerInnen, Erwerbslosen, Jugendlichen und RentnerInnen zu verteidigen. <\/font> <\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\"><font color=\"#000000\">F&uuml;r den Aufbau einer solchen Partei setzt sich die SAV ein.<\/font><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">  <\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\"><font color=\"#000000\">Sozialismus<\/font><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\"><font color=\"#000000\">Heute k&auml;mpfen die Sozialkassen mit sinkenden Einnahmen aufgrund von Arbeitslosigkeit und Niedrigl&ouml;hnen. Dabei w&auml;re es mit dem heutigen gesellschaftlichen Wohlstand l&auml;ngst m&ouml;glich, auch steigende Ausgaben f&uuml;r Gesundheit und Rente zu finanzieren. Ein kostenloses Gesundheitswesen ist m&ouml;glich und n&ouml;tig. Gesundheit und Bildung sind keine Almosen. Sie stehen allen zu.<\/font><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\"><font color=\"#000000\">Die Arbeitslosigkeit ist kein Schicksal. Nur gemessen an den Profiten ist f&uuml;r Millionen keine Verwendung. &Ouml;ffentliche Investitionen in Gesundheit, Bildung, Soziales und Umweltschutz sind dringend n&ouml;tig. Hier besteht Bedarf an neuen Arbeitspl&auml;tzen.<br \/>  Durch Arbeitszeitverk&uuml;rzung mit vollem Lohn- und Personalausgleich kann die vorhandene Arbeit auf alle verteilt werden. N&ouml;tig ist die Einf&uuml;hrung der 30-Stunden-Woche als erstem Schritt in diese Richtung.<br \/>  Finanziert werden kann das, wenn der Reichtum und Wohlstand dieser Gesellschaft nicht mehr in Form von Profiten und Eigentum bei Aktion&auml;ren und Unternehmern landet.<\/font><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\"><font color=\"#000000\">Schluss mit der Diktatur der Banken und Konzerne. <\/font> <\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\"><font color=\"#000000\">Umgesetzt werden kann das, indem in den Banken, Konzernen und Versicherungen nicht mehr der Profit entscheidet, sondern indem Besch&auml;ftigten und Allgemeinheit die Produktion demokratisch kontrollieren und verwalten. Um das zu erm&ouml;gliche, m&uuml;ssen die markt- und wirtschaftsbeherrschenden Konzerne in &ouml;ffentliches Eigentum &uuml;berf&uuml;hrt werden.<br \/>  F&uuml;r eine solche sozialistische Gesellschaft k&auml;mpft die SAV.  In internationaler Kooperation kann dann demokratisch geplant werden. Wirtschaftskrisen, Armut und Arbeitslosigkeit geh&ouml;ren dann der Vergangenheit an.<br \/>  Das hat nichts zu tun mit der Diktatur einer abgehobenen B&uuml;rokratie wie in der DDR oder im Ost-Block. F&uuml;r alle gew&auml;hlten VertreterInnen muss jederzeitiger Rechenschaftspflicht und Abw&auml;hlbarkeit gelten. Sie d&uuml;rfen nicht mehr verdienen als einen durchschnittlichen Facharbeiterlohn.<\/font><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\"><font color=\"#000000\">SAV<\/font><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\"><font color=\"#000000\">Die SAV wartet aber nicht auf eine solche Gesellschaft. Wir nehmen den Kampf f&uuml;r bessere Verh&auml;ltnisse hier und heute auf.<br \/>  Von uns ging zum Beispiel im Sommer der Vorschlag aus, eine Aktionskonferenz zur Vorbereitung dieser bundesweiten Demonstration gegen Sozialkahlschlag durchzuf&uuml;hren. Dadurch wurden AktivistInnen bundesweit zusammengebracht und dieser Widerstand von unten auf die Beine gestellt.<br \/>  Der Widerstand lebt davon, dass sich m&ouml;glichst viele beteiligen. Er baut aber auch darauf auf, dass ein Ausweg aus der kapitalistischen Misere aufgezeigt wird. K&auml;mpf mit uns gegen Kahlschlag, Krise und Kapitalismus, f&uuml;r eine sozialistische Alternative.<\/font><\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\"><font color=\"#000000\">Entscheidend ist, sich zu organisieren. <\/font> <\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\"><font color=\"#000000\">Mach mit bei der SAV &#x96; Sozialistische Alternative.<\/font><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">Die Demo heute am 1. November zeigt: Die Wut verwandelt sich in Widerstand! Widerstand gegen die Kapitalisten und die gro&szlig;e Koalition der Sozialr&auml;uber, die unseren Lebensstandard angreifen, die Sozialsysteme zerschlagen und Arbeitnehmerrechte abschaffen wollen. 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