{"id":10567,"date":"2003-07-25T18:13:11","date_gmt":"2003-07-25T18:13:11","guid":{"rendered":".\/?p=10567"},"modified":"2003-07-25T18:13:11","modified_gmt":"2003-07-25T18:13:11","slug":"10567","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2003\/07\/10567\/","title":{"rendered":"Widerstand 2003 gegen Sozialkahlschlag: Agenda 2010, Gesundheits-&#x84;Reform&#8220;,"},"content":{"rendered":"<p>Einladung zur bundesweiten Aktionskonferenz, in Frankfurt \/ Main am Samstag, der 16. August 2003<\/p>\n<p>  Ausgehend von den Diskussionen des Arbeitsausschusses der Initiative f&uuml;r Vernetzung der Gewerkschaftslinken und auf Beschluss des bundesweiten Koordinierungstreffens der Anti-Hartz-B&uuml;ndnisse <!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p lang=\"de-DE\" align=\"left\" style=\"margin-bottom: 0cm;\"><font size=\"3\">Wir laden ein zur Diskussion um eine bundesweite Demonstration am 1.11. und <br \/>  einen Aktionstag am 20.10.:<br \/>  &#8211; Alle gemeinsam gegen Sozialkahlschlag und Arbeitsplatzvernichtung! <br \/>  &#8211; Reichtum ist genug da &#8211; er ist nur in den falschen H&auml;nden.<\/p>\n<p>  Die Agenda 2010 ist der gr&ouml;&szlig;te Angriff auf die sozialen Sicherungssysteme und <br \/>  erk&auml;mpften Rechte seit dem Zweiten Weltkrieg. <\/p>\n<p>  Mit der Agenda 2010 will die Schr&ouml;der-Regierung Hunderttausende Arbeitslose zu <br \/>  Sozialhilfeempf&auml;ngerInnen machen. Diese K&uuml;rzungen bereiten Lohnsenkungen den <br \/>  Weg, Tarifvertr&auml;ge werden ausgeh&ouml;hlt. Damit greifen sie alle Lohn- und <br \/>  Gehaltsabh&auml;ngigen an. <\/p>\n<p>  Die Einschnitte im Gesundheitsbereich sind eine Umverteilung der Kosten von <br \/>  oben nach unten: die Arbeitgeber werden zum Beispiel aus der Finanzierung des <br \/>  Krankengeldes entlassen, Kranke m&uuml;ssen mit weiter erh&ouml;hten Zuzahlungen und <br \/>  Eintrittsgeld beim Arzt weiter bluten.<\/p>\n<p>  Bei all dem geht es nicht um die &#x84;Bek&auml;mpfung der Arbeitslosigkeit&#8220; oder eine <br \/>  &#x84;Rettung der sozialen Sicherungssysteme&#8220;, sondern darum, dass Banken und <br \/>  Konzerne auf unsere Kosten mehr Gewinne einfahren wollen. <\/p>\n<p>  Gleichzeitig erh&ouml;hen die Unternehmer den Druck in den Betrieben: Entlassungen, <br \/>  Betriebsschlie&szlig;ungen, Lohnraub, Verl&auml;ngerung der Arbeitszeit, <br \/>  Flexibilisierung und Verschlechterung der Arbeitsbedingungen.<\/p>\n<p>  Flankiert wird dies alles von einer Offensive gegen die Gewerkschaften.<\/p>\n<p>  Wir brauchen angesichts dieser massiven Angriffe eine zentrale Demonstration <br \/>  aller DGB-Gewerkschaften zusammen mit den sozialen Bewegungen in Berlin.<\/p>\n<p>  Die DGB-Spitzen lehnen das ab. Damit sind wir nicht einverstanden. Deshalb <br \/>  kommt es uns jetzt darauf an, den Widerstand von unten zu organisieren. <br \/>  AktivistInnen und Linke in den Gewerkschaften, Betriebs- und Personalr&auml;te, <br \/>  Vertrauensleute und Funktion&auml;rInnen, Gewerkschaftsgliederungen und <br \/>  Gewerkschaftsjugend sind gefordert zusammen mit Erwerbsloseninitiativen, <br \/>  Anti-Hartz-B&uuml;ndnissen, Sozialforen, Initiativen der sozialen Bewegungen, <br \/>  Attac und so weiter, bundesweite Proteste auf die Beine zu stellen. <\/p>\n<p>  Unser Ziel ist die kategorische Ablehnung von Hartz, R&uuml;rup, Agenda 2010 und <br \/>  aller derzeit stattfindender Angriffe auf den Lebensstandard und <br \/>  -verh&auml;ltnisse der Masse der Bev&ouml;lkerung. <\/p>\n<p>  Gegen&uuml;ber den Drohungen mit einer anderen, rechteren Bundesregierung zitieren <br \/>  wir aus einer Presseerkl&auml;rung der ver.di-Jugend Nordrhein-Westfalen: &#x84;Wenn <br \/>  diese Bundesregierung die sogenannten &#x82;Reformen&#x91; gegen unseren Widerstand <br \/>  nicht durchsetzen kann, dann kann es auch keine andere! Lasst uns weiter <br \/>  k&auml;mpfen!&#8220;<\/p>\n<p>  Ausgehend von den Diskussionen des Arbeitsausschusses der Initiative f&uuml;r <br \/>  Vernetzung der Gewerkschaftslinken und auf Beschluss des bundesweiten <br \/>  Koordinierungstreffens der Anti-Hartz-B&uuml;ndnisse laden wir Euch deshalb ein zu <br \/>  einer<\/p>\n<p>  <span style=\"font-weight: bold;\">Bundesweite Aktionskonferenz, Sa, 16. August 03<\/span><\/p>\n<p>  in Frankfurt \/ Main, im B&uuml;rgerhaus Bornheim<br \/>  Arnsburgerstr. 24, 60385 Frankfurt\/Main (N&auml;he Alleenring und <br \/>  U-Bahn-Haltestelle H&ouml;henstra&szlig;e der U4) <br \/>  Beginn: 11:30 Uhr, Ende: 17 Uhr<\/p>\n<p>  Als Tagesordnung schlagen wir vor:<\/p>\n<p>  <span style=\"font-weight: bold;\">1. Widerstand 2003<\/span><br \/>  [inhaltliche Diskussion &uuml;ber die Hintergr&uuml;nde der Angriffe, Stand der <br \/>  Proteste, Haltung der Gewerkschaftsf&uuml;hrungen, Strategien der Gegenwehr]<\/p>\n<p>  <span style=\"font-weight: bold;\">2. Welcher Widerstand ist m&ouml;glich?<\/span><br \/>  [Diskussion &uuml;ber die Vorschl&auml;ge zur Durchf&uuml;hrung eines regionalen Aktionstages <br \/>  mit Aktionen auch in Betrieben am 20.10. gegen die Agenda 2010 und einer <br \/>  bundesweiten Demonstration in Berlin am Samstag 1. November] <\/p>\n<p>  <span style=\"font-weight: bold;\">3. Praktische Schritte<\/span><br \/>  [Diskussion &uuml;ber einen gemeinsamen Aufruf zu Protesten, Planung und weitere <br \/>  Schritte]<\/p>\n<p>  Bitte meldet Euch bei Michael K&ouml;ster, zwischen 8 und 17 Uhr unter Telefon <br \/>  069\/740169 oder <a href=\"mailto:mkoester@web.de\">mkoester@web.de<\/a>, an und macht Werbung f&uuml;r diese Konferenz!<\/p>\n<p>  AnsprechpartnerInnen f&uuml;r die Aktionskonferenz:<br \/>  Angelika Janku, 06171\/22889, <a href=\"mailto:angelika.janku@tiscali.de\">angelika.janku@tiscali.de<\/a><br \/>  Christiaan Boissevain, 089\/54072283, <a  href=\"mailto:c.boissevain@ibun.net\">c.boissevain@ibun.net<\/a><br \/>  Michael K&ouml;ster, 069\/740169, <a href=\"mailto:mkoester@web.de\">mkoester@web.de<\/a><br \/>  Roswitha M&uuml;ller, 0221\/6367289, <a  href=\"mailto:roswitha.mueller@SO36.net\">roswitha.mueller@SO36.net<\/a><br \/>  Stephan Kimmerle, 0178\/7242442, <a  href=\"mailto:stephan.kimmerle@web.de\">stephan.kimmerle@web.de<\/a><\/font><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einladung zur bundesweiten Aktionskonferenz, in Frankfurt \/ Main am Samstag, der 16. August 2003<\/p>\n<p> Ausgehend von den Diskussionen des Arbeitsausschusses der Initiative f&uuml;r Vernetzung der Gewerkschaftslinken und auf Beschluss des bundesweiten Koordinierungstreffens der Anti-Hartz-B&uuml;ndnisse <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[78],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10567"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=10567"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10567\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10567"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=10567"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=10567"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}