{"id":10416,"date":"2003-03-20T17:27:23","date_gmt":"2003-03-20T16:27:23","guid":{"rendered":"http:\/\/.\/?p=10416"},"modified":"2012-06-05T15:47:09","modified_gmt":"2012-06-05T13:47:09","slug":"10416","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2003\/03\/10416\/","title":{"rendered":"Sch&uuml;lerInnenstreik in K&ouml;ln"},"content":{"rendered":"<p>Mit einer &uuml;berw&auml;ltigend lauten und lebendigen Demonstration zeigten K&ouml;lns Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler ihren Protest gegen den Krieg.<!--more--><br \/>\n &nbsp;<br \/>\nMindestens 10.000 Streikende kamen zur Kundgebung am Heumarkt, viele Tausend nahmen an dem mehrst&uuml;ndigen Demonstrationszug durch die Innenstadt teil. Die&acute;Kundgebung war von &#8222;Jugend gegen Krieg&#8220; mit Unterst&uuml;tzung der Asta der Fachhochschule und der SAV organisiert worden.<br \/>    Es kamen sowohl Sch&uuml;lerInnen von Schulen, an denen seit Wochen Gruppen von &#8222;Jugend gegen Krieg&#8220; aktiv sind als auch von Schulen, die erst am heutigen Morgen von der Demonstration erfuhren. Sie waren durch nichts zu stoppen. Einige Schulleiter waren sich nicht zu schade, die Schulen abzuschlie&szlig;en oder Verbote auszusprechen, aber alle, die zur Kundgebung wollten, fanden ihren Weg. Einige Schulen waren mit Sternm&auml;rschen zum Kundgebungsort gekommen, aber auch s&auml;mtliche U-Bahnen waren voller streikender Sch&uuml;lerInnen. <br \/>    Viele hatten selbst gemalte Transparente dabei. &#8222;Krieg ist Terror&#8220;, &#8222;Fuck you, George Bush&#8220; und auch ein Transparent mit den Unterschriften der Abi-Pr&uuml;flinge die nicht kommen konnten, aber der Aktion alles Gute w&uuml;nschen. Zum Rufen von Parolen mussten die Sch&uuml;lerInnen nicht animiert werden, das hatten sie offensichtlich schon auf dem Marsch zur Kundgebung ge&uuml;bt. <br \/>   Die Redetrib&uuml;ne wurde von Dutzenden Sch&uuml;lerInnen belagert, die alle Reden halten oder Parolen &uuml;ber die Lautsprecher-Anlage rufen wollten. Am Ende konnte nicht jede\/r reden, sonst h&auml;tte die Kundgebung bis zum Abend gedauert. <br \/>    RednerInnen von &#8222;Jugend gegen Krieg&#8220; wiesen darauf hin, dass die Bundesregierung zwar sage, sie sei gegen den Krieg aber den US-Streitkr&auml;ften die Nutzung der Basen in der Bundesrepublik erlaube und mit AWACS-Fliegern und Patriot-Raketen zum Krieg beitrage. <br \/>   Unter riesigem Beifall forderte Pablo von &#8222;Jugend gegen Krieg&#8220;, dass sich die Gewerkschaften und ArbeitnehmerInnen in Deutschland den Sch&uuml;lerInnen sowie den Arbeitern im italienischen Hafen Livorno und dem australischen Fremantle anschlie&szlig;en und in den Streik treten sollten. <br \/>    Daran kn&uuml;pfte auch Maternus Burauen, Sekret&auml;r der IG BAU an. Er meinte, die ArbeitnehmerInnen k&ouml;nnten sich ein St&uuml;ck von den K&ouml;lner Sch&uuml;lerInnen abschneiden. Auch er sprach sich f&uuml;r Arbeitsniederlegungen gegen den Krieg aus. <br \/>   Bei Zwischenkundgebungen vor den Parteib&uuml;ros von SPD und Gr&uuml;nen wurde mehrfach auf deren heuchlerische Politik hingewiesen und deutlich gemacht, dass wir uns nur auf uns selbst und die arbeitenden Menschen im Kampf gegen den Krieg verlassen k&ouml;nnen, nicht auf die Regierung Schr&ouml;der-Fischer. <br \/>   &#8222;Jugend gegen Krieg&#8220; appellierte an die Sch&uuml;lerInnen, auch nach der Demo aktiv zu bleiben, die n&auml;chsten Aktionen mitzuorganisieren und am Samstag zur regionalen Gro&szlig;demo und am 29. M&auml;rz zur Massen-Blockade an der US-Airbase Frankfurt\/Main zu kommen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit einer &uuml;berw&auml;ltigend lauten und lebendigen Demonstration zeigten K&ouml;lns Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler ihren Protest gegen den Krieg.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[61,63],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10416"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=10416"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10416\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10416"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=10416"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=10416"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}