{"id":10301,"date":"2003-01-17T10:23:51","date_gmt":"2003-01-17T09:23:51","guid":{"rendered":"http:\/\/.\/?p=10301"},"modified":"2012-06-04T11:37:40","modified_gmt":"2012-06-04T09:37:40","slug":"10301","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2003\/01\/10301\/","title":{"rendered":"Von wegen 4,4%: Wir lassen uns nicht f&uuml;r dumm verkaufen"},"content":{"rendered":"<p>Tarifinfo Nr. 2\/Januar 2003<br \/>  des Netzwerks f&uuml;r eine k&auml;mpferische und demokratische ver.di<!--more--><br \/>\n &nbsp;<br \/>\nAuch wenn Politiker aller etablierten Parteien was anderes behaupten. Der Tarifabschluss ist ein Billigabschluss. Er kostet gerade mal 1,9 Milliarden in diesem Jahr. Zum Vergleich: die ab Jan. 2003 geltende Zinsabschlagssteuer f&uuml;r die Geldverm&ouml;genden kostet die Staatskassen  nach Angaben der Arbeitnehmerkammer Bremen j&auml;hrlich 4,5 Milliarden Euro Steuermindereinnahmen. Lohnverzicht  zugunsten von Gloria von Thurn und Taxis. Arbeitszeitverl&auml;ngerung statt notwendiger Arbeitszeitverk&uuml;rzung. Das ist das Ergebnis des Tarifabschlusses. <\/p>\n<p>  Ergebnis deutlich unter 2%&#8230;<\/p>\n<p>  Gefordert wurden von ver.di &#x84;deutlich &uuml;ber 3%&#x93; bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Abgeschlossen wurden 4,4% auf 27 Monate. Das ergibt rein rechnerisch eine j&auml;hrliche Tarifsteigerung von 1,95%. Zieht man\/frau die 0,4% ab, die uns der Wegfall des letzten AZV-Tags kostet, sind wir bei 1,55%. Das Weihnachstgeld bleibt eingefroren. Der Altersaufstieg wird verschlechtert. Das reduziert die j&auml;hrliche Erh&ouml;hung weiter. Die Angleichung Ost erfolgt nicht wie von ver.di gefordert bis 2007, sondern erst in 2008 bzw. 2009. Konkret wurden aber nur die ersten Angleichungstufen vereinbart: ab 1.1. 2003 91% und ab 1.1.2004 92,5%. Diese Angleichung m&uuml;ssen die Kolleginnen und Kollegen in Ostdeutschland ebenfalls z.T. selbst finanzieren durch eine Eigenbeteiligung bei der Zusatzversorgung von 0,5% in 2003 und 0.5% in 2004. Diese Eigenbeteiligung kann bis auf 2% steigen. <\/p>\n<p>  &#8230; und auch noch selbst finanziert<\/p>\n<p>  Der Tarifabschluss ist ein Taschenspielertrick. Denn was uns mit der einen Hand gegeben wird, wird uns mit der anderen wieder weggenommen. Verschiedene Berechnungen kommen auf eine nominale j&auml;hrliche Erh&ouml;hung von 0,7% bis um die 1%. Und diese nominale Erh&ouml;hung wird mehr als aufgefressen durch steigende Renten- und Krankenkassenbeitr&auml;ge sowie Preiserh&ouml;hungen beim Benzin, Strom, Fahrpreisen&#8230; Real zahlen wir also wieder mal drauf. Der Wegfall des letzten noch verbliebenen AZV-Tags ist in Zeiten von steigender Massenarbeitslosigkeit und notwendiger Arbeitszeitverk&uuml;rzung ein politischer Skandal. Ab Dez. 2003 k&ouml;nnen die L&ouml;hne und Geh&auml;lter erst am Ende statt Mitte des Monats ausbezahlt werden. Das ist ein kostenloser Kredit  von einem halben Monatslohn an Bund, L&auml;nder und Gemeinden. F&uuml;r Dispokredite bei den Banken, die wir dann verst&auml;rkt in Anspruch nehmen m&uuml;ssen, bezahlen wir zus&auml;tzlich horrende Zinsen. <\/p>\n<p>  Wulff Matthies, Herbert Mai, Frank Bsirske &#x96; wo ist der Unterschied?<\/p>\n<p>  Dieser erste Tarifabschluss im &ouml;ffentlichen Dienst seit es ver.di gibt, steht voll und ganz in der schlechten Tradition der Tarifrunden der &Ouml;TV seit 1992. Wieder wurden die Mitglieder von Anfang an verarscht. Das alte Schlichtungsabkommen wurde gek&uuml;ndigt, weil es aufgrund mehrerer Antr&auml;ge beim &Ouml;TV-Kongress 2000 so beschlossen wurde. Aber was macht die ver.di-F&uuml;hrung? Kurz vor der Tarifrunde 2002 hat sie gegen den Willen der Basis ein neues Schlichtungsabkommen vereinbart. Die Formel &#x84;3 plus x&#x93; diente nicht dazu Rituale sondern die Forderungen aus den Bezirken von 6 bis 6,5% und die Erwartungen der Basis zu brechen. Die Provokationen der Arbeitgeber wurden dadurch regelrecht herausgefordert. Bsirskes vor&uuml;bergehenden markigen Spr&uuml;che gegen Lohnverzicht zugunsten von Steuergeschenken f&uuml;r die Reichen waren nur dazu gedacht, Dampf abzulassen und der Basis vorzugaukeln, wir meinen es diesmal ernst. Hinter den Kulissen, am Verhandlungstisch, wurde gleichzeitig ein erneuter Ausverkauf betrieben. Allein die Tatsache, dass ein Abschluss gemacht wurde, der Berlin isoliert h&auml;ngen l&auml;sst ist ein Verbrechen gegen der Grundsatz gewerkschaftlicher Solidarit&auml;t. <\/p>\n<p>  Mit Streik h&auml;tten wir was erreicht<\/p>\n<p>  Ein bundesweiter Vollstreik im &ouml;ffentlichen Dienst w&auml;re richtig und notwendig gewesen. Die Kampfbereitschaft daf&uuml;r war vorhanden. Das haben die Warnstreiks im Dezember gezeigt. <br \/>  Die von ver.di aufgestellten Tarifforderungen h&auml;tten mit Streik durchgesetzt werden k&ouml;nnen. Der Schr&ouml;der-Regierung, den Landesregierungen und Kommunen h&auml;tte deutlich gemacht werden k&ouml;nnen, dass wir Lohnverzicht zugunsten von Steuergeschenken f&uuml;r die Reichen nicht l&auml;nger dulden. Das Ohnmachtsgef&uuml;hl in den Reihen der Gewerkschaften w&auml;re &uuml;berwunden worden. Die Kollegen h&auml;tten Selbstvertrauen und Vertrauen in die gewerkschaftliche Kampfkraft gesch&ouml;pft. Ein Streik im &ouml;ffentlichen Dienst h&auml;tte ein gewerkschaftliche Offensive einleiten k&ouml;nnen gegen Lohnraub, Umverteilung von unten nach oben, Privatisierung, Arbeitsplatzvernichtung und Sozialabbau. Wir h&auml;tten damit endlich Anschluss finden k&ouml;nnen an die Streikbewegungen in europ&auml;ischen Nachbarl&auml;nder. <\/p>\n<p>  Tarifrunde geht weiter <\/p>\n<p>  Eines unterscheidet den diesj&auml;hrigen Tarifabschluss von den Abschl&uuml;ssen in den letzten Jahren. Diesmal geht die Tarifrunde weiter &#x96; nicht nur in Berlin. Weitere L&auml;nder und Kommunen drohen mit dem Austritt aus der Tarifgemeinschaft des &ouml;ffentlichen Dienstes. Weiter droht, dass die Angriffe gegen die Beamten umgesetzt werden und ihre Bez&uuml;ge noch weniger erh&ouml;ht werden. Die Arbeitgeber wollen durch weitere Stellenstreichungen eine volle Kompensation oder sogar &Uuml;berkompensation des Tarifabschlusses durchsetzen. In &ouml;ffentlichen Nahverkehrsbetrieben steht die Lohnabsenkung per Spartentarifvertrag auf der Tagesordnung.  <\/p>\n<p>  Zerschlagung des BAT geplant<\/p>\n<p>  Im Tarifabschluss wurde vereinbart, dass ver.di mit den Arbeitgebern bis Jan. 2005 Vereinbarungen abschlie&szlig;t &uuml;ber die &#x84;Neugestaltung des Tarifrechts im &ouml;ffentlichen Dienst&#x93;. F&uuml;r Krankenh&auml;user, Verwaltungen, Sparkassen und Entsorgungsbetriebe und Flugh&auml;fen soll es tarifliche Sonderregelungen geben. Im Klartext hei&szlig;t das, ver.di ist bereit &uuml;ber den Wegfall von Sozial- und &Uuml;berstundenzuschl&auml;ge, Urlaubsgeld weitere Arbeitszeitflexibilisierung und andere Arbeitgeberw&uuml;nsche zu verhandeln. Erk&auml;mpfte Standards des BAT sollen durch &#x84;Leistungslohn&#x93; sprich Willk&uuml;rlohn ersetzt werden. Hier geht es nicht nur um ein paar Prozente, sondern hier geht es um das Eingemachte. Anstatt Privatisierung zu bek&auml;mpfen soll der &ouml;ffentliche Dienst der kapitalistischen Verwertungslogik unterworfen und erk&auml;mpfte Rechte zugunsten miserabler Bedingungen in privatisierten Bereichen geopfert werden. Mit den geplanten tariflichen Sonderregelungen kommt es zur Spaltung des &ouml;ffentlichen Dienstes und damit auch zur massiven Einschr&auml;nkung der Kampfkraft.  Damit wir nicht auf die Idee kommen uns dagegen zur Wehr zu setzen, wurde f&uuml;r diese Tarifverhandlungen Friedenspflicht vereinbart. Solche Verhandlungen widersprechen grunds&auml;tzlich der bisher in ver.di gef&uuml;hrten Diskussion. Ein Vorsto&szlig; der ver.di-F&uuml;hrung im letzten Jahr (100-Punkte-Papier) musste auf Druck der Basis  zur&uuml;ckgezogen werden. Die geplanten Verhandlungen m&uuml;ssen durch Widerstand von unten gestoppt werden.  <\/p>\n<p>  Wir fordern Konsequenzen<\/p>\n<p>  Die selbstzerst&ouml;rerische Politik der Gewerkschaftsf&uuml;hrung muss  gestoppt werden. Das gilt nicht nur f&uuml;r die Tarifpolitik sondern auch in Sachen Privatisierung, Arbeitsplatzvernichtung, Sozialabbau, Krieg&#8230;. <br \/>  Wir fordern breite innergewerkschaftliche Diskussion &uuml;ber die Lehren der Tarifrunde und Konsequenzen daraus. Auf allen Ebenen m&uuml;ssen Funktion&auml;rs- bzw. Delegiertenkonferenzen stattfinden, auf denen der ver.di-Bundesvorstand und die Mitglieder der Tarifkommission Rechenschaft ablegen m&uuml;ssen. <\/p>\n<p>  Konsequenzen aus der Tarifrunde m&uuml;ssen u.a. sein:<br \/>  *  Diskussion &uuml;ber einen m&ouml;glichen Fahrplan f&uuml;r eine Nachschlagsforderung und Durchsetzung per Kampfma&szlig;nahmen<br \/>  * Sofortige ersatzlose K&uuml;ndigung des Schlichtungsabkommens<br \/>  *Gl&auml;serne Tarifverhandlungen. Demokratische Diskussionen und Entscheidungen. <br \/>  * Keine Unterschrift mehr unter einen Tarifvertrag ohne vorherige mehrheitliche Zustimmung der Mitglieder durch Urabstimmung<br \/>  * Wahl der Tarifkommissionsmitglieder direkt vor der Tarifrunde und auf der Grundlage der in den Bezirken beschlossenen Forderungen. Jederzeitige W&auml;hl- und Abw&auml;hlbarkeit. <br \/>  * Stop aller Verhandlungen &uuml;ber Spartentarifvertr&auml;ge, Haus- oder Branchentarifvertr&auml;ge die den Fl&auml;chentarifvertrag des &ouml;ffentlichen Dienst unterlaufen.<br \/>  * Organisierung eines berlinweiten Streiks und bundesweite Solidarit&auml;tsstreiks mit dem Ziel, dass es in Berlin keinen Abschluss gibt unterhalb des bundesweiten Abschlusses bzw. unterhalb des bundesweiten Fl&auml;chentarifvertrags und mit Ziel die 42-Stunden-Woche f&uuml;r Beamte und alle anderen Angriffe auf Beamte in Berlin und bundesweit zur&uuml;ckzunehmen. Einbeziehung von Beamten in Streiks. <\/p>\n<p>  Schluss mit Stellenabbau, Tarifflucht, Ausgr&uuml;ndungen, Privatisierung, Angriffe auf Beamte, Budgetierungen in Krankenh&auml;usern und alle anderen Bereichen. Ver.di muss bundesweiten Kampf dagegen organisieren. <\/p>\n<p>  Der BAT\/BMT-G\/MTArb muss in allen Bereichen als Mindesstandard offensiv verteidigt werden. <\/p>\n<p>  Ver.di-weiter und gewerkschafts&uuml;bergreifender entschlossener Kampf  (bis hin zu Generalstreik) gegen die geplanten Verschlechterungen im Renten- und Gesundheitswesen, bei der &Auml;nderung des Ladenschlussgesetzes und gegen weitere Umverteilung von unten nach oben und gegen einen Krieg gegen den Irak. <\/p>\n<p>  Innergewerkschaftliche Opposition aufbauen<\/p>\n<p>  Die heutigen Gewerkschaftsf&uuml;hrer und offensichtlich auch die  Mehrheit der Mitglieder der Bundestarifkommission sind v&ouml;llig abgehoben von der Basis. Sie haben ihre eigene Karriere im Kopf und stehen den Arbeitgebern n&auml;her als uns. Deshalb wollen wir, Kolleginnen und Kollegen, die sich bereits 1996 in der &Ouml;TV zu einer innergewerkschaftlichen Opposition zusammengeschlossen haben, eine starke politische und personelle Alternative zur gegenw&auml;rtigen F&uuml;hrung aufbauen. Austreten ist der falsche Weg. Wir m&uuml;ssen auftreten gegen die Co-Manager unter den ver.di-Funktion&auml;ren und die Gewerkschaften zu Kampforganisationen machen. Denn starke Gewerkschaften sind dringend denn je n&ouml;tig. Deshalb m&uuml;ssen wir die Blockade und Sabotage der F&uuml;hrung von unten brechen und die vorhandene Kampfkraft endlich zum Einsatz bringen . Wir brauchen Gewerkschaftsfunktion&auml;re die demokratischen Entscheidungen der Basis vertreten und nicht mehr verdienen als einen Durchschnittslohn. Wir fordern alle kritischen und k&auml;mpferischen KollegInnen auf, mit uns f&uuml;r eine solche Ver&auml;nderung in ver.di zu k&auml;mpfen. Gemeinsam sind wir stark!!!<\/p>\n<p>  Infos und Kontakte:<\/p>\n<p>  Angela M&uuml;nch, Tel. 0221\/6909723, angelamuench@gmx.de<br \/>  Alois Skrbina, Tel. 0201\/27 99 210, AloisSkrina@aol.com<br \/>  Dieter Jan&szlig;en, Tel. 0172\/9988405<\/p>\n<p>  Weitere Materialien des ver.di-Netzwerks zur Tarifrunde:<\/p>\n<p>  * Offener Brief an die Mitglieder der Bundestarifkommission vom 18.10.92<br \/>  * Tarifinfo 1\/2002: Jetzt reichts &#x96;ver.di in die Offensive gegen Lohnraub<br \/>  * Resolution &#x84;Kein Tarifabschluss auf der Grundlage des Schlichterspruchs &#x96; Urabstimmung und Streik<br \/>  * Gegen die &#x84;Modernisierung des BAT\/BMT-G\/MTArb &#x96; Weg mit den 100 Punkten&#x93;<br \/>  * Nein zur Lohnabsenkung durch Spartentarifvertr&auml;ge<\/p>\n<p>  Alle Materialien k&ouml;nnen gedruckt bei o.g. KollegInnen angefordert  oder von unserer oder der homepage des labour net runtergeladen werden: <a  href=\"http:\/\/www.netzwerk-verdi.de\">www.netzwerk-verdi.de<\/a> oder <a  href=\"http:\/\/www.labournet.de\">www.labournet.de<\/a><br \/>  Ein Kollege hat anhand eines Gehaltsbeispiels eine tats&auml;chliche Lohnerh&ouml;hung von 0,7% errechnet. Die Rechnung kann abgerufen werden unter: <a  href=\"http:\/\/www.labournet.de\/diskussion\/gewerkschaft\/tarif02\/berechnung.pdf\">www.labournet.de\/diskussion\/gewerkschaft\/tarif02\/berechnung.pdf<br \/>  <\/a> <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tarifinfo Nr. 2\/Januar 2003<br \/>\n des Netzwerks f&uuml;r eine k&auml;mpferische und demokratische ver.di<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[17],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10301"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=10301"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10301\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10301"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=10301"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=10301"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}