{"id":10258,"date":"2002-12-19T14:11:13","date_gmt":"2002-12-19T14:11:13","guid":{"rendered":".\/?p=10258"},"modified":"2002-12-19T14:11:13","modified_gmt":"2002-12-19T14:11:13","slug":"10258","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2002\/12\/10258\/","title":{"rendered":"Tarifrunde im &ouml;ffentlichen Dienst 2002"},"content":{"rendered":"<p>Programm der SAV<!--more--><br \/>\n &nbsp;<br \/>\n<strong><big>&middot;<\/big><\/strong> Die in den Bezirken beschlossenen Forderungen und erst recht die von der Bundestarifkommission beschlossenen &#x84;deutlich &uuml;ber drei&#x93; sind keine angemessene  Antwort auf die Reallohnverluste und den zunehmenden Arbeitsstress. Angemessen  w&auml;re die Erh&ouml;hung der monatlichen L&ouml;hne, Geh&auml;lter und Bez&uuml;ge um 250 Euro und die sofortige Angleichung der Ostl&ouml;hne. <strong><big><br \/>  <\/big><\/strong>Anstatt die arbeitnehmerfeindlichen  Hartz-Pl&auml;ne zu unterst&uuml;tzen w&auml;re die Forderung nach 30-Stunden-Woche bei vollem Lohn- und Personalausgleich sowie die Herabsetzung des Rentenalters auf 58 Jahre bei voller Rente die richtige Antwort auf Arbeitsplatzvernichtung und Massenarbeitslosigkeit.<br \/>  <strong><big>&middot;<\/big><\/strong> Die Haltung der Arbeitgeber zeigt: die von der Bundestarifkommission beschlossene Forderung &#x84;deutlich &uuml;ber drei Prozent&#x93; ist nur durch Streik durchzusetzen. Wenn schon ein Streik n&ouml;tig ist, sollte das Streikziel auch die in den Bezirken geforderten 6,5 Prozent, eine Festgelderh&ouml;hung von 120 Euro, 100 Prozent Weihnachtsgeld und die volle Angleichung der Ostl&ouml;hne sein.   <br \/>  <strong><big>&middot;<\/big><\/strong> Streikziel muss auch sein, dass die geplanten Angriffe auf die BeamtInnen  zur&uuml;ckgenommen werden und die erk&auml;mpfte Tariferh&ouml;hung ohne Abstriche auf sie &uuml;bertragen wird. BeamtInnen m&uuml;ssen in Warnstreiks und in einen Streik einbezogen werden. <br \/>  <strong><big>&middot;<\/big><\/strong> Weg mit den Hartz-Pl&auml;nen. <br \/>  <strong><big>&middot;<\/big><\/strong> Schluss mit Ausgr&uuml;ndungen, Privatisierung, Tarifflucht und Stellenabbau<br \/>  <strong><big>&middot;<\/big><\/strong> Weg mit Budgetgrenzen bei Krankenh&auml;usern und allen anderen budgetierten &ouml;ffentlichen Einrichtungen. Volle Refinanzierung von Tariferh&ouml;hungen.<br \/>  <strong><big>&middot;<\/big><\/strong> Demokratische Diskussion und Entscheidung &uuml;ber Kampfma&szlig;nahmen. <br \/>  <strong><big>&middot;<\/big><\/strong> Voller Einsatz der gewerkschaftlichen Kampfkraft. Vollstreik statt Nadelstichtaktik.<br \/>  <strong><big>&middot;<\/big><\/strong> Gemeinsamer Kampf mit allen anderen Bereichen, die sich zeitgleich in Tarifauseinandersetzungen befinden oder gegen Arbeitsplatzvernichtung und Angriffe k&auml;mpfen<br \/>  <strong><big>&middot;<\/big><\/strong> Kein Schlichtungsverfahren<br \/>  <strong><big>&middot;<\/big><\/strong> Begrenzung der Laufzeit auf zw&ouml;lf Monate. Keine Nullmonate <br \/>  <strong><big>&middot;<\/big><\/strong> Kein Tarifabschluss ohne mehrheitlich Zustimmung per Urabstimmung<br \/>  <strong><big>&middot;<\/big><\/strong> Keine Nachverhandlungen &uuml;ber Verschlechterung im BAT oder die Absenkung in einzelnen Branchen, wie die Einf&uuml;hrung von Spartentarifvertr&auml;gen<br \/>   <strong><big>&middot;<\/big><\/strong>Jederzeitige Rechenschaftspflicht, W&auml;hl- und Abw&auml;hlbarkeit f&uuml;r alle Funktion&auml;rInnen<br \/>  <strong><big>&middot;<\/big><\/strong> KeinE Gewerkschaftsfunktion&auml;rIn darf mehr verdienen als den Durchschnittslohn  der in ver.di organisierten Mitglieder<\/p>\n<p>   Um diese Forderung durchzusetzen, ist ein organisiertes Eingreifen des Netzwerks  f&uuml;r eine k&auml;mpferische und demokratische ver.di und der gesamten Gewerkschaftslinken  in die Tarifrunde und der Aufbau einer innergewerkschaftlichen Opposition  als politische und personelle Alternative zur heutigen abgehobenen Gewerkschaftsf&uuml;hrung  n&ouml;tig.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Programm der SAV<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[11],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10258"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=10258"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10258\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10258"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=10258"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=10258"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}