{"id":10252,"date":"2002-12-10T13:59:27","date_gmt":"2002-12-10T13:59:27","guid":{"rendered":".\/?p=10252"},"modified":"2002-12-10T13:59:27","modified_gmt":"2002-12-10T13:59:27","slug":"10252","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2002\/12\/10252\/","title":{"rendered":"Tarifrunde im &ouml;ffentlichen Dienst 2002: Warnstreik in Hamburg"},"content":{"rendered":"<p>Heute fand in Hamburg von 6.30 Uhr bis 8.30 Uhr der erste Warnstreik im &Ouml;ffentlichen Dienst statt. Teilgenommen haben KollegInnen der Stadtreinigung, Stadtentw&auml;sserung, Landesbetrieb Verkehr, Verwaltungszentrale<br \/>  von pflegen &#038; wohnen, des Bezirksamtes Mitte und des Bauamtes des Bezirksamtes Wandsbek. Beteiligt waren laut ver.di 1000 Besch&auml;ftigte.<\/p>\n<p>  SAV Hamburg, 10. Dezember 2002<!--more--><br \/>\n &nbsp;<br \/>\nSAV-Mitglieder haben heute morgen an der Warnstreik-Kundgebung teilgenommen, kurzfristig erstellte Solidarit&auml;tserkl&auml;rungen und das Tarifinfo des &#8222;Netzwerkes f&uuml;r eine k&auml;mpferische und demokratische ver.di&#8220; verteilt. Es waren mehrere hundert KollegInnen anwesend.<br \/>  Es wurden verschiedene Reden gehalten (darunter der Hamburger DGB-Vorsitzende Pumm, und verdi-Vorsitzender Wolfgang Rose, ein Kollege von der Feuerwehr und verschiedene andere) Ein im &#8222;Netzwerke f&uuml;r eine k&auml;mpferische und demokratische ver.di&#8220; aktives  SAV-Mitglied hat eine Solidarit&auml;tserkl&auml;rung vortragen k&ouml;nnen. In den Reden kamen zum Teil sehr k&auml;mpferische Inhalte r&uuml;ber.<br \/>  So sagte z.B. Wolfgang Rose, dass die Forderung von mindestens 3% eigentlich fast keine<br \/>  Kompromisse zul&auml;sst und dass man wie im Streik 1974 bis zu einem positiven Ergebnis k&auml;mpfen werde. Aus der Presseerkl&auml;rung von Rose: &#8222;Wir erwarten am 18. Dezember ein verhandlungsf&auml;higes Angebot. Sollte es nicht dazu kommen,<br \/>  steht Hamburg ein harter Arbeitskampf bevor. Der morgige Warnstreik ist ein erster Vorgeschmack.&#8220; Aufd er Kundgebung heute morgen sagte er: &#8222;Wir hier in Hamburg stehen vor unseren Betrieben f&uuml;r die 3 vorm Komma. Wenn die Arbeitgeber dazu nicht bereit sind, dann sind wir bereit zum Arbeitskampf.&#8220; Es wurden viele gute und korrekte Argumente verwendet (wie viel Geld verdienen die Reichen, wo ist die Knete geblieben, Lohnverluste der letzten Jahre, Lohnverzicht schafft keine Arbeitspl&auml;tze, &#8230;), immer wieder auf den ungerecht verteilten Reichtum geschimpft und immer wieder die Kampfbereitschaft betont.<br \/>  Aus den Reden und fr&uuml;heren Erfahrungen k&ouml;nnte man schlie&szlig;en, dass aufgrund des Druckes von unten die Gewerkschaftsf&uuml;hrung sich tats&auml;chlich auf einen echten und vielleicht sogar harten Streik einstellt. Sp&auml;testens Mitte Januar soll es zur Urabstimmung unter den Gewerkschaftsmitgliedern &uuml;ber Streik kommen. Die Wut und Kampfbereitschaft ist riesig, die Gewerkschafsf&uuml;hrung ist stark unter Druck, endlich einen guten Abschluss zu erk&auml;mpfen (was angesichts der knallharten Haltung der &ouml;ffentlichen Arbeitgeber noch mal erschwert wird).<\/p>\n<p>  Als kritische Gewerkschafter und SozialistInnen wollen wir uns in den n&auml;chsten Wochen noch st&auml;rker an den (Warn-)Streikaktionen beteiligen, die KollegInnen in ihrem Kampf unterst&uuml;tzen und Vorschl&auml;ge f&uuml;r weitere Kampfschritte machen. Zentral wird hierbei sein, davor zu warnen, dass die Gewerkschaftsspitze nicht die volle Kampfkraft nutzt und einen faulen Kompromiss abschlie&szlig;t. Die sofortige Vorbereitung eines bundesweiten Vollstreiks im &Ouml;ffentlichen Dienst ist unsere Hauptforderung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute fand in Hamburg von 6.30 Uhr bis 8.30 Uhr der erste Warnstreik im &Ouml;ffentlichen Dienst statt. 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