{"id":10084,"date":"2002-09-04T12:50:34","date_gmt":"2002-09-04T10:50:34","guid":{"rendered":"http:\/\/.\/?p=10084"},"modified":"2012-07-21T14:05:57","modified_gmt":"2012-07-21T12:05:57","slug":"10084","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2002\/09\/10084\/","title":{"rendered":"Tobin-Steuer: Nicht utopisch &#x96; aber wenig wirksam"},"content":{"rendered":"<p>von Angela Bankert (September 2001)<br \/> <!--more--><br \/>\n &nbsp;<br \/>\nWirtschafts-Nobelpreistr&auml;ger James Tobin wundert sich &uuml;ber die sp&auml;te Popularit&auml;t seiner Forderung aus den 70er Jahren, Devisengesch&auml;fte zu besteuern. Gar nicht einverstanden zeigte er sich in einem Interview (Spiegel 36\/2001) damit, dass &#x84;diese Anti-Globalisierungs-Revoluzzer&#x93; die Einnahmen f&uuml;r &#x84;ihre Projekte zur Weltverbesserung&#x93; benutzen wollen. Er habe nur &#x84;mit einer kleinen Steuer (&#8230;) Spekulanten abschrecken&#x93; wollen. &#x84;Ich wollte den Devisenhandel bremsen, Steuereinnahmen sind f&uuml;r mich nur ein Nebenprodukt.&#x93;<br \/>  Hintergrund f&uuml;r die Renaissance der Forderung ist die immense Aufbl&auml;hung der weltweiten Finanzm&auml;rkte, mit all den Instabilit&auml;ten, Krisenpotenzialen und dramatischen Folgen f&uuml;r nationale Volkswirtschaften, wie sie zum Beispiel in der S&uuml;dostasienkrise 1997\/98 sichtbar wurden.<br \/>  Heute werden an den Devisenm&auml;rkten Tagesums&auml;tze von 1,5 Billionen Dollar get&auml;tigt. Nur etwa 3 Prozent dieser Ums&auml;tze dienen zur Abwicklung von zugrundeliegenden Gesch&auml;ften der Real&ouml;konomie wie Handels- oder Investitionsgesch&auml;fte. Hinzu kommt ein gewisser Teil zur Absicherung dieser Gesch&auml;fte vor W&auml;hrungsrisiken. Der weit &uuml;berwiegende Teil der Devisentransaktionen ist jedoch inzwischen rein spekulativer Natur.<br \/>  Allerdings ist es am Devisenmarkt ebenso wie an anderen Finanzm&auml;rkten schwierig, zwischen spekulativen und nicht-spekulativen Transaktionen zu unterscheiden. Zum Beispiel sind Transaktionen zur Absicherung von Realgesch&auml;ften gegen W&auml;hrungsschwankungen oft mehrfach gestaffelte Kontrakte, die sich nur zwischen Banken abspielen. Um den Zweck eines W&auml;hrungskaufs oder -verkaufs festzustellen, m&uuml;sste man Gesch&auml;ftsgebaren der Akteure komplett offen legen.<\/p>\n<p>  Kurzfristige Spekulation<\/p>\n<p>  Die Tobin-Steuer will dies nicht, sondern geht indirekt heran. Bei internationalen Finanzanlagen f&uuml;r Investitionen geht man von l&auml;ngerfristigen Zeithorizonten aus. Handelsgesch&auml;fte beinhalten nur den W&auml;hrungstausch in eine Richtung: ein deutsches Unternehmen importiert &Ouml;l und muss daf&uuml;r je nach Wechselkurs eine bestimmte Menge Mark bzw. Euro aufwenden, um in Dollar zu bezahlen. Demgegen&uuml;ber sind spekulative Devisengesch&auml;fte meist kurzfristig und in zwei Richtungen: Kauf und Verkauf von W&auml;hrungen in schneller Folge, dank des elektronischen Handels unter Umst&auml;nden t&auml;glich. Diese Aktionen sollen durch die Steuer vor allem getroffen werden, auch wenn sie auf alle Devisengesch&auml;fte ungeachtet ihrer Hintergr&uuml;nde erhoben wird.<br \/>  Tobin selbst forderte urspr&uuml;nglich einen Steuersatz von 1 Prozent vom Umsatz; ATTAC fordert zwischen 0,1 bis 0,25 Prozent. Ein Steuersatz von 1 Prozent w&uuml;rde auf Jahresbasis zu einer steuerlichen Belastung von 2 Prozent f&uuml;r einen kompletten Kauf und Verkauf f&uuml;hren. Je h&auml;ufiger diese Kauf-\/Verkauf-Aktion stattfindet, um so h&ouml;her wird die effektive Jahressteuer: bei quartalsm&auml;&szlig;igem Umschlag 8 Prozent, bei monatlichen 24 Prozent, bei w&ouml;chentlichem 104 Prozent. Demgegen&uuml;ber bleibt es f&uuml;r einmalige W&auml;hrungsgesch&auml;fte in eine Richtung bei 1 Prozent, ebenso bleibt es bei 2 Prozent f&uuml;r Kauf und Verkauf, sofern der die Zeitspanne nicht unter einem Jahr liegt.<br \/>  Wechselkursschwankungen oder auch Zinssatzdifferenzen zwischen Staaten von bis zu 2 Prozent im Jahr w&uuml;rden dann den Kauf und Verkauf oder die kurzfristige Anlage in der betreffenden W&auml;hrung nicht mehr lohnen. Dies kann in &#x84;normalen&#x93; Zeiten kurzfristige Ausschl&auml;ge und Schwankungen an den Devisenb&ouml;rsen verhindern und zu mehr Stabilit&auml;t beitragen. Mit mehr W&auml;hrungsstabilit&auml;t w&uuml;rden auch die Kosten von Unternehmen f&uuml;r die Absicherung gegen W&auml;hrungsschwankungen sinken.<br \/>  Nach James Tobin soll seine Steuer &#x84;Sand im Getriebe der Spekulation&#x93; werfen. Und mehr kann sie auch nicht. Die Steuer bewegt sich ganz im Rahmen der kapitalistischen Weltwirtschaft. Kurzfristige spekulative W&auml;hrungsgesch&auml;fte, die mit kleinen Ver&auml;nderungen rechnen, lohnen sich dann nicht mehr. Gesch&auml;fte mit h&ouml;heren Gewinnmargen durchaus.<br \/>  Gegen Spekulationsstr&ouml;me bei massiven Ver&auml;nderungen der Wechselkurse und Rahmendaten oder gar handfeste Krisen, wie zum Beispiel die S&uuml;dostasienkrise 1997, ist die Steuer ohnm&auml;chtig. Hier geht es um viel gr&ouml;&szlig;ere Margen, n&auml;mlich um erhoffte gro&szlig;e Gewinne oder bef&uuml;rchtete hohe Verluste, gegen die 2 Prozent Besteuerung nicht helfen. Das Argument, dass dann wenigstens hohe Steuereinnahmen eingestrichen werden k&ouml;nnen, zieht auch nur kurzfristig. Denn die Folge ist oft das Schrumpfen oder gar der Zusammenbruch der betreffenden Finanzm&auml;rkte, und damit w&uuml;rden dann auch die Einnahmen betr&auml;chtlich sinken.<br \/>  Die Tobin-Steuer ist nicht utopisch, wenn sich wichtige G 7 L&auml;nder koordiniert darauf einigen und es politisch durchsetzen wollen. Sie hat aber auch nur begrenzte Effekte. <br \/>  Allerdings sollte man sich keine Illusionen dar&uuml;ber machen, wie es um diesen politischen Willen bestellt ist. F&uuml;hrende ATTAC-SprecherInnen &auml;u&szlig;ern sich recht euphorisch dar&uuml;ber, dass von Jospin bis &uuml;ber Kerstin M&uuml;ller bis Wieczorek-Zeul alle mal dar&uuml;ber nachdenken wollen. Doch dies sind derzeit Wahlkampfman&ouml;ver oder plumpe Umarmungsversuche der Globalisierungskritiker, mehr auch nicht.<br \/>  Und was die Verteilung m&ouml;glicher Einnahmen aus der Tobin-Steuer betrifft, so w&auml;re der Glaube naiv, dass die Schr&ouml;ders, Jospins oder Blairs dieser Welt, mit oder ohne gr&uuml;nem Koalitionspartner, das Geld f&uuml;r wohlt&auml;tige Zwecke einsetzen. Eher werden zus&auml;tzliche Steuern f&uuml;r Kriegszwecke und Ma&szlig;nahmen der &#x84;Inneren Sicherheit&#x93; erhoben.<br \/>  Es ist nicht ausgeschlossen, dass sich wichtige Industriestaaten oder die G 7 in kommenden Krisenzeiten auf die Einf&uuml;hrung von Kontroll- und Regulierungsinstrumenten, wie Kapitalverkehrskontrollen oder Schlie&szlig;ung von Offshore-Zentren, einigen. Schlie&szlig;lich hat es schon alle m&ouml;glichen Rettungsaktionen gegeben, die mit dem Geist des Neoliberalismus nicht vereinbar waren, bis hin zur Verstaatlichung gef&auml;hrdeter Banken.<\/p>\n<p>  Finanzm&auml;rkte nicht allm&auml;chtig<\/p>\n<p>  Wichtig an der Diskussion &uuml;ber die Kontrolle der Finanzm&auml;rkte, auch wenn sie noch im Rahmen der kapitalistischen Weltarchitektur verharrt, ist das Infragestellen der angeblichen Allmacht der Finanzm&auml;rkte und angeblichen Ohnmacht der politischen Akteure in den Nationalstaaten. Selbst &uuml;ber die bescheidene Tobin-Steuer behauptet Bundesfinanzminister Eichel: &#x84; &#8230; sie k&ouml;nnte nur funktionieren, wenn sie in allen L&auml;ndern der Welt eingef&uuml;hrt wird. Das ist illusorisch.&#x93; Doch trotz allem Globalisierungs-Gerede ist das Finanzgesch&auml;ft bei weitem nicht derart internationalisiert, dass es keine politischen Zugriffsm&ouml;glichkeiten des Nationalstaates mehr g&auml;be.<br \/>  Es ist im Gegenteil hochgradig konzentriert auf wenige Staaten und Finanzpl&auml;tze (im wesentlichen die G 7 Staaten), Unternehmen und Finanzinstitutionen. Kredite, Anleihen und Aktien sind nach wie vor ein &uuml;berwiegend inl&auml;ndisches Gesch&auml;ft.<br \/>  Von den weltweit vergebenen Krediten gehen rund 90 Prozent an inl&auml;ndische Kreditnehmer.<br \/>  Von den &ouml;ffentlichen Anleihen durch den Staat werden 90 Prozent im (jeweiligen) Inland plaziert, bei den privaten Anleihen von Unternehmen waren es immerhin noch 77 Prozent.<br \/>  Auch der st&auml;rker internationalisierte Aktienhandel ist an wenigen Finanzpl&auml;tzen konzentriert. 70 Prozent des weltweiten Aktienhandels werden an den 5 gr&ouml;&szlig;ten B&ouml;rsenpl&auml;tzen der Welt abgewickelt: an den beiden wichtigsten US-B&ouml;rsen New Yorker Stock Exchange und NASDAQ, in London, Paris, Frankfurt. Hier werden &uuml;brigens auch rund 88 Prozent des weltweiten Anleihehandels abgewickelt.<br \/>  74 Prozent des weltweiten Devisenhandels entfallen auf nur 6 Handelspl&auml;tze: England, USA, Japan, Singapur, Frankreich. &Uuml;ber nur 13 Geldinstitute (Banken und Finanzinstitute) werden 58 Prozent des Devisenhandels abgewickelt.<br \/>  Die so genannten institutionellen Anleger (Investmentfonds, Pensionsfonds und Versicherungen) investieren zu 90,6 Prozent in inl&auml;ndische Finanzanlagen.<br \/>  Zusammengefasst kann man sagen, dass politische Ma&szlig;nahmen schon in einigen wenigen Industriestaaten zu umfassenden Kontrollm&ouml;glichkeiten f&uuml;hren w&uuml;rden &#x96; den politischen Willen vorausgesetzt. Ganz sicher sind die G 7 Staaten dazu in der Lage.<br \/>  Die Liberalisierung des Finanzhandels und der B&ouml;rsenpl&auml;tze, der Abbau von Kontrollen bei grenz&uuml;berschreitendem Kapitalverkehr haben dazu gef&uuml;hrt, dass Kapital problemlos Grenzen &uuml;berschreiten kann. Dies waren politische Entscheidungen, die keineswegs unumkehrbar sind.<\/p>\n<p>  Wie sieht es mit den M&ouml;glichkeiten zur Kapitalflucht aus?<\/p>\n<p>  Hier werden immer wieder die so genannten Offshore-Zentren oder Steuerparadiese genannt. Doch dies sind keineswegs unabh&auml;ngige Staaten, die machen k&ouml;nnen, was sie wollen. Sie geh&ouml;ren staats- und v&ouml;lkerrechtlich &uuml;berwiegend zu G-7-Staaten, besonders zu Britannien und den Niederlanden. Sie sind extra errichtete Freihandelszonen f&uuml;r das Kapital: Diesen Status erhielten sie durch die Mutterl&auml;nder, er kann ihnen bei entsprechendem politischen Willen per Federstrich wieder genommen werden.<br \/>  Bleiben die tats&auml;chlich unabh&auml;ngigen Finanzzentren wie Luxemburg oder Singapur. Auch hier w&auml;re das Unterbinden von Kapitalflucht eine Frage des politischen Drucks, oder auch des Verbots gegen&uuml;ber Banken und Unternehmen, dort Filialen, Tochtergesellschaften oder &uuml;berhaupt Gesch&auml;ftsbeziehungen zu unterhalten. Was auf diesem Gebiet mit politischem Willen m&ouml;glich ist, zeigen internationale Embargos wie gegen Kuba oder den Irak, oder auch derzeit die Verfolgung der Finanzgesch&auml;fte eines gewissen bin Laden.<\/p>\n<p>  Systemkrise<\/p>\n<p>  Zu wenig beachtet in der aktuellen Diskussion wird allerdings: Es kann nicht nur um mehr W&auml;hrungsstabilit&auml;t und neue Einnahmequellen gehen, um den Widerstand gegen ideologisch bornierten Marktradikalismus und politische (Fehl-)Entscheidungen. Die grundlegenden Widerspr&uuml;che des Kapitalismus selbst haben die krisenhaften Erscheinungen nach dem Auslaufen des Nachkriegsaufschwungs, das Abheben der Finanzm&auml;rkte, hervorgerufen. Anfang der 70er Jahre hatte sich der internationale Nachkriegsaufschwung ersch&ouml;pft, die angeh&auml;uften Kapitalmassen fanden keine ausreichend profitablen Anlagem&ouml;glichkeiten mehr, die Profitraten (Verzinsung des in der Warenproduktion eingesetzten Kapitals) sanken. 1974\/75 kam es zur ersten internationalen Rezession der Nachkriegszeit. Die Weltw&auml;hrungsordnung der Nachkriegszeit mit festen Wechselkursen und der Bindung der Weltw&auml;hrung Dollar an den Goldstandard zerbrach (1971) eben wegen dieser Krisenerscheinungen und der versch&auml;rften internationalen Konkurrenz. Verst&auml;rkte W&auml;hrungsschwankungen durch frei floatende Wechselkurse, der Druck, internationale Gesch&auml;fte gegen diese W&auml;hrungsschwankungen abzusichern, Kapitalmassen auf der Suche nach Anlagem&ouml;glichkeiten &#x96; dies waren die &#x84;Zutaten&#x93;, die zum Aufbl&auml;hen der Finanzm&auml;rkte f&uuml;hrten.<br \/>  Diese Krisenerscheinungen des Kapitalismus unterliegen allerdings nicht dem Willen der politischen Akteure; egal welcher wirtschaftspolitischen Couleur. Japan betreibt seit 10 Jahren Keynesianismus mit umfangreichen Konjunkturprogrammen und hatte viele Finanzmarkt-Restriktionen intern nicht aufgehoben. Dennoch steckt Japan seit nunmehr 10 Jahren in der Krise.<br \/>  Ebenso wenig unterliegen diese Krisen in der Real&ouml;konomie, die dem  Konkurrenz- und Profitmechanismus, sowie der planlosen Anarchie des Marktes entspringen, dem Willen der &ouml;konomisch M&auml;chtigen. Darum muss auch die Diskussion um eine ganz andere Wirtschaftsordnung gef&uuml;hrt werden, die sich nicht nach Profitmaximierung sondern nach den Bed&uuml;rfnissen der Mehrheit der Bev&ouml;lkerung richtet. Dies ist ein zentraler Beitrag, den die SAV in die Debatte einbringen will.  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Angela Bankert (September 2001)<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[124],"tags":[270],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10084"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=10084"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10084\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10084"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=10084"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=10084"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}