{"id":10056,"date":"2002-08-30T19:00:09","date_gmt":"2002-08-30T17:00:09","guid":{"rendered":"http:\/\/.\/?p=10056"},"modified":"2012-05-29T13:05:10","modified_gmt":"2012-05-29T11:05:10","slug":"10056","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2002\/08\/10056\/","title":{"rendered":"Giftmischer enteignen &#8211; Gesundes Essen ohne Profit"},"content":{"rendered":"<p>Artikel von Georg K&uuml;mmel aus der VORAN Nr. 221 (Februar 2001)<!--more--><br \/>\n &nbsp;<br \/>\nWas essen wir denn heute? Wir haben die Wahl zwischen BSE-Rindfleisch, Dioxin-Eiern, Pharma-Schinken und Gen-Mais. Sich wirklich gesund zu ern&auml;hren ist heute schlicht unm&ouml;glich. Aber was k&ouml;nnen wir tun, damit sich das &auml;ndert? Bundeskanzler Schr&ouml;der hat den Agrarfabriken den Kampf angesagt. Zusammen mit der neuen Gr&uuml;nen-Ministerin hat er einen radikalen Wechsel in der Agrarpolitik versprochen.<br \/>  Wir stellen zwei Gegen-Thesen an den Anfang dieses Artikels:<br \/>  1.    Schr&ouml;ders &Auml;u&szlig;erungen sind Demagogie, sie sind nicht ernst gemeint, sondern sollen nur die W&auml;hlerInnen beruhigen<br \/>  2.    Der einzige Weg zu gesunden Lebensmitteln ist die Abschaffung des Profitprinzips bei der Erzeugung von Lebensmitteln<\/p>\n<p>  Alles, was wir essen, ist letztendlich durch die Landwirtschaft erzeugt worden. Das gilt nicht nur f&uuml;r Wurst, K&auml;se oder M&uuml;sli, auch der Weizen f&uuml;r das Mehl der Tiefk&uuml;hlpizza und der Schoko-Kekse ist auf einem Acker gewachsen. Irgendetwas muss jeder Mensch essen und deshalb kommt keiner an der Frage vorbei, wie das Korn ged&uuml;ngt und wie die Tiere gef&uuml;ttert werden. Aber wer entscheidet heute diese Fragen? Wir, die VerbraucherInnen? Leider nicht. Vielleicht die Bauern? Oberfl&auml;chlich betrachtet ja, aber sie sind in ihren Entscheidungen nicht frei. Die Politik? Sie erl&auml;sst Vorschriften und Verordnungen, aber sie wird bestimmt von den Interessen des Agrarsektors. <br \/>  Wenn man nach Ursachen und L&ouml;sungen sucht, muss man sich alle an der Erzeugung von Nahrungsmitteln Beteiligten anschauen.<br \/>  Da w&auml;ren die Bauern, aber es gibt gro&szlig;e und kleine H&ouml;fe. Es gibt ehemalige Bauern, die nach Feierabend ein paar Hektar Land beackern und das Getreide verkaufen. Es gibt die klassischen Familienbetriebe, die ihren Hof allein bewirtschaften. Ihre Zahl ist immer geringer geworden. Es gibt aber auch die Gro&szlig;grundbesitzer und Gro&szlig;betriebe, die so gerne in der Statistik &uuml;ber Durchschnittgr&ouml;&szlig;en versteckt werden. Tats&auml;chlich bewirtschaften die 4 Prozent gr&ouml;&szlig;ten Betriebe 43 Prozent der gesamten landwirtschaftlichen Fl&auml;che in Deutschland.<br \/>  Ein bedeutender Teil der Agrarindustrie sind die Chemiefirmen. Sie produzieren Saatgut, Kunstd&uuml;nger und  Spritzmittel f&uuml;r die Pflanzen und Arzneimittel sowie Futterzusatzstoffe f&uuml;r die Tiere. In diesem Gesch&auml;ft ist der Chemieriese Bayer einer der Marktf&uuml;hrer. Bayer erzielte 1999 einen Jahres&uuml;berschuss von 3,95 Milliarden Mark. Daneben gibt es noch die Futtermittelhersteller, die aus Tierkadavern  das ber&uuml;chtigte Tiermehl hergestellt haben. Auch der Agrarhandel zieht seine Gewinne aus der Landwirtschaft.<br \/>  Teil des ganzen Komplexes ist aber auch die Nahrungsmittelindustrie. Dazu z&auml;hlen die Fleisch- und Wurstfabriken, und die Hersteller von Fertiggerichten, Beispiel Dr. Oetker. Viel Geld und viel Einfluss haben in diesem Gesch&auml;ft au&szlig;erdem die Einzelhandelskonzerne wie Aldi und REWE.<\/p>\n<p>  Profit als Ziel<\/p>\n<p>  Die Agrarindustrie hat nur eine Ziel: sie will Profit machen. Dazu muss m&ouml;glichst billig produziert werden. In Vorschriften zum Schutz von Tier, Umwelt, und zum Schutz der VerbraucherInnen sieht sie nur eine Gefahr f&uuml;r ihre Gewinne. Entsprechend hoch ist der Druck, den sie in Br&uuml;ssel und in Berlin auf die Politik aus&uuml;bt.<br \/>  Gemessen an ihrem Anteil an der gesamten Wirtschaft ist der politische Einfluss der Agrarlobby &uuml;berdurchschnittlich hoch. Der agrarindustrielle Komplex (ohne Einzelhandel) setzt zwar immerhin 215 Milliarden Mark um, das entspricht aber nur gut f&uuml;nf Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung. Dennoch ist die Agrarwirtschaft der einzige Zweig, f&uuml;r die es ein eigenes Ministerium gibt &#x96; das Landwirtschaftsministerium, jetzt versehen mit dem wohlklingenden Namen Verbraucherschutzministerium.<br \/>  Woher r&uuml;hrt dieser gro&szlig;e Einfluss des Agrarsektors auf die Politik? W&auml;re die Landwirtschaft schon vor Jahren vollkommen ungesch&uuml;tzt dem Weltmarkt ausgesetzt worden, dann w&auml;re die nationale Eigenversorgung mit Lebensmitteln zusammengebrochen, die Bauern h&auml;tten schlagartig ihre H&ouml;fe aufgeben m&uuml;ssen, die Landwirtschaft w&auml;re ver&ouml;det. Dazu kommt, dass die Bauernschaft traditionell eine sehr konservative Gruppe der Gesellschaft bildet. Sie sollte und soll als politisches und ideologisches Gegengewicht gegen die zahlenm&auml;&szlig;ig immer st&auml;rker werdende Arbeiterschaft erhalten bleiben. Die Industrialisierung der Landwirtschaft f&uuml;hrte unvermeidlich zu gr&ouml;&szlig;eren Betrieben und weniger Bauern. Dieser Prozess wurde durch Subventionen verlangsamt, die sozialen Folgen des H&ouml;festerbens wurden gemildert. Bei der Gelegenheit konnten sich die konservativsten der Konservativen, die Besitzer der Gro&szlig;betriebe, pr&auml;chtig bereichern. Gro&szlig;e Subventionen f&uuml;r gro&szlig;e Betriebe, kleine Subventionen f&uuml;r kleine Bauern ist bis heute die Richtlinie in der Agrarpolitik. Subventionen werden n&auml;mlich nicht pro Landwirt, sondern entsprechend der Produktion oder der Fl&auml;che bezahlt.<\/p>\n<p>  Massenproduktion<\/p>\n<p>  An billiger Massenproduktion von Nahrungsmitteln hat aber auch die private, kapitalistische  Wirtschaft als Ganzes ein Interesse. Alle Unternehmer wollen billige Arbeitskr&auml;fte. Billige Arbeitskr&auml;fte brauchen billige Lebensmittel. Schon im 19. Jahrhundert k&auml;mpften die britischen Kapitalisten erfolgreich f&uuml;r die Abschaffung der Getreidez&ouml;lle. Sie wollten das Korn g&uuml;nstig importieren, damit ihre Arbeiter billig Brot kaufen konnten und der Ruf nach h&ouml;heren L&ouml;hnen nicht ganz so laut wurde.<br \/>  An diesem Zusammenhang hat sich im Prinzip bis heute nichts ge&auml;ndert. Die weitere Liberalisierung des Weltmarktes im Agrarbereich dient auch diesem Zweck. <br \/>  Mag sein, dass die rot-gr&uuml;ne Bundesregierung noch ein paar  Gesetzes&auml;nderungen in Sachen Landwirtschaft verabschiedet. An den grundlegenden Prinzipien wird sie nicht r&uuml;tteln.<br \/>  Sie verk&uuml;ndet das Ziel, den Anteil der &Ouml;ko-Landwirtschaft von zwei auf zehn Prozent zu steigern. Warum nur 10 Prozent? Wenn diese alternative Landwirtschaft besser f&uuml;r Mensch, Tier und Umwelt ist &#x96; und sie ist es &#x96; dann m&uuml;sste das Ziel 100 Prozent sein. Offensichtlich will man, dass nur die reichsten zehn Prozent der Bev&ouml;lkerung beim Biometzger einkaufen k&ouml;nnen. Denn die &uuml;brigen 90 Prozent kann man dann weiter mit Massenware abspeisen und ihnen gleichzeitig vorwerfen, sie seien selber schuld an Massentierhaltung und Gift in der Nahrung. Sie k&ouml;nnten schlie&szlig;lich gesund essen, wenn sie nur wollten.<\/p>\n<p>  Schuld der Verbraucher?<\/p>\n<p>  Von der Schuld der Agrarindustrie wird gerne abgelenkt. Wenn die VerbraucherInnen mehr &Ouml;ko-Fleisch und &Ouml;ko-Eier kaufen w&uuml;rden, dann w&uuml;rde auch mehr auf diesem Wege produziert, wird argumentiert.<br \/>  Aber erstens br&auml;uchten die meisten dann erst mal eine kr&auml;ftige &Ouml;ko-Lohnerh&ouml;hung. Aber von Lohnerh&ouml;hungen um teuere Lebensmittel bezahlen zu k&ouml;nnen ist keine Rede. Zweitens w&uuml;ssten sie dann immer noch nicht, ob auch &Ouml;ko drin ist wo &Ouml;ko draufsteht. Bei Eiern von Demeter, einer bekannten Biomarke, ist zum Beispiel die Haltung von Hennen in Legebatterien nachgewiesen worden.<br \/>  Solange die VerbraucherInnen von einer auf Profit ausgerichteten Lebensmittelindustrie versorgt werden, wird diese Industrie jeden Tag neue Wege und neue Tricks suchen und finden, um ihnen Antibiotika oder Gen-Mais ins Essen zu mischen.<br \/>  &Ouml;kologische Landwirtschaft funktioniert auch nur dann, wenn sie allgemein praktiziert wird. Wenn auf dem Nachbarfeld Gen-Kartoffeln wachsen, dann kann der Bio-Bauer daneben nicht risikofrei ernten. Und solange hohe Profite winken, drohen auch bei Bio-Produkten Schwindel und Betrug.<br \/>  Was genau in den Lebensmitteln drin ist, wei&szlig; immer nur der Hersteller. Die L&ouml;sung des Problems liegt deshalb nicht beim Verbraucher, sondern bei der Herstellung.<\/p>\n<p>  Was tun?<\/p>\n<p>  Anderthalb Jahrzehnte nachdem die erste britische BSE-Kuh zitternd zusammenbrach, hat  die Wissenschaft noch immer keine gesicherten Erkenntnisse &uuml;ber den Erreger und &uuml;ber die &Uuml;bertragungswege. &Uuml;ber 80 Menschen sind bereits an der auf den Menschen &uuml;bertragenen Form des Rinderwahnsinns gestorben. Niemand wei&szlig;, ob noch zehn, hundert oder hunderttausend Menschen in Zukunft dahingerafft werden. <br \/>  Da w&auml;re es doch das Naheliegendste, die Ausgaben und  die wissenschaftlichen Ressourcen zur Erforschung dieser Krankheit zu verzehn&#x96; und zu verhundertfachen. Aber noch immer gibt man lieber Geld f&uuml;r Forschung  aus, die sich damit besch&auml;ftigt, wie man Gen-M&auml;usen Ohren auf dem R&uuml;cken wachsen lassen kann.<br \/>  Allem Anschein nach l&auml;uft die Infektion mit BSE &uuml;ber das Tiermehl aus den Futtermittelfabriken. Stichproben haben immer wieder Verst&ouml;&szlig;e gegen die Vorschriften ergeben. Was liegt n&auml;her als diese Fabriken der direkten Kontrolle der Gesellschaft zu unterstellen, sie also zu vergesellschaften. Die Kontrolle dar&uuml;ber, dass wirklich nur rein pflanzliche Stoffe verarbeitet werden, k&ouml;nnte von demokratisch gew&auml;hlten VertreterInnen der Besch&auml;ftigten, der Gewerkschaften und der Verbraucherverb&auml;nde bzw. der staatlichen Beh&ouml;rden wahrgenommen werden. Die k&ouml;nnten dann auch daf&uuml;r sorgen, dass zum Beispiel kein Gen-Soja eingesetzt wird.<br \/>  Die Futtermittelfabriken m&uuml;ssen in absehbarer Zeit ganz geschlossen werden. Nach einer &Uuml;bergangszeit d&uuml;rfte jeder landwirtschaftliche Betrieb nur noch soviel Schweine, Rinder und H&uuml;hner halten, wie er von eigenen Fl&auml;chen ern&auml;hren kann.<br \/>  Die Kosten f&uuml;r die T&ouml;tung erkrankter oder m&ouml;glicherweise mit BSE infizierter Tiere m&uuml;ssen aus den Gewinnen der Agrar-Industrie finanziert werden. Diejenigen Politiker, die in der Vergangenheit absichtlich die BSE-Gefahr verschwiegen und verharmlost haben, m&uuml;ssen ebenfalls mit ihrem Verm&ouml;gen haftbar gemacht werden. <br \/>  Die Besch&auml;ftigten in Schlachth&ouml;fen und Fleischfabriken, denen wegen dem BSE-Skandal Arbeitslosigkeit droht, m&uuml;ssen aus den gleichen Quellen ihren vollen Lohn weiterbekommen, bis sie Ersatzarbeitspl&auml;tze erhalten haben.<\/p>\n<p>  Radikaler Wandel<\/p>\n<p>  Wir k&ouml;nnen erst dann sicher sein, gesundes Essen auf den Tisch zu bekommen, wenn das Profitprinzip in der Produktion von Nahrungsmitteln abgeschafft wird. Erst wenn Mensch und Umwelt und nicht der Profit Ausgangs- und Endpunkt bei der Herstellung aller Lebensmittel sind, erst dann werden wir uns vern&uuml;nftig ern&auml;hren k&ouml;nnen.<br \/>  Um das zu erreichen, muss die Agrarindustrie entmachtet werden. Auch sie muss unter gesellschaftliche Kontrolle, also vergesellschaftet werden. Die Besch&auml;ftigten in Futtermittelwerken, Fleischfabriken und Gro&szlig;b&auml;ckereien wissen zwar, was in Futter, Wurst, Brot reingemischt wird, aber sie haben im Betrieb nichts zu sagen. Gleichzeitig sind sie auch KonsumentInnen und haben, wie wir alle, ein Interesse an gesunden Lebensmitteln.<br \/>  Gesellschaftliche Kontrolle der Agrarindustrie hei&szlig;t &ouml;ffentliches Eigentum plus Kontrolle durch demokratisch gew&auml;hlte, durchschnittlich bezahlte VertreterInnen von Besch&auml;ftigten, Gewerkschaften und VerbraucherInnen.<br \/>  Wenn das Profitprinzip aus der Nahrungsmittelherstellung verbannt ist, kommt niemand mehr auf die Idee, Wiederk&auml;uer zu Kannibalen zu machen, Alt&ouml;l ins H&uuml;hnerfutter oder H&uuml;hnerschei&szlig;e ins Schweinefutter zu mischen und Terminator-Saatgut zu fabrizieren. Die vorherrschende Lehrmeinung an den Landwirtschaftsschulen und &#x96;hochschulen w&uuml;rde nicht mehr von den Profitinteressen der Agrarindustrie gepr&auml;gt sein, wie es heute der Fall ist. Es ist n&auml;mlich kein Zufall, dass gleich 45 Agrar&ouml;konomen sich Anfang Januar gegen eine Orientierung auf den &ouml;kologischen Landbau aussprachen. Dagegen w&uuml;rde sich eine von wirtschaftlichen Interessen unabh&auml;ngige Forschung und Wissenschaft in den Dienst einer nachhaltigen Landwirtschaft stellen.<br \/>  Auch die Betriebe der Gro&szlig;agrarier, die jeweils mehrere tausend Hektar Land mit k&uuml;nstlichem  D&uuml;nger und Spritzmitteln bearbeiten, m&uuml;ssen in &ouml;ffentliches Eigentum &uuml;berf&uuml;hrt werden. Sie bestimmen heute die Politik im Bauernverband, sie &uuml;ben in ihrem Interesse Druck auf die Gesetzgebung aus und sie kassieren die meisten Subventionen. Die Frage einer Entsch&auml;digung stellt sich in Westdeutschland wohl erst gar nicht, wenn man die riesigen Subventionen gegenrechnet, die sie in den vergangenen Jahrzehnten aus den Steuermitteln der Allgemeinheit bekommen haben. Auch in Ostdeutschland wird sich nach einer Offenlegung der Gesch&auml;ftsb&uuml;cher der Gro&szlig;betriebe herausstellen, dass sie mit &ouml;ffentlichen Geldern zu ihrem Besitz gekommen sind.<br \/>  Die Familienbetriebe, die ihren Hof selbst bewirtschaften, m&uuml;ssen durch staatliche Kredite und Preisgarantien Unterst&uuml;tzung und Anreize bekommen, um auf &ouml;kologische Produktion umzustellen. Um die Maschinen besser nutzen zu k&ouml;nnen und auch, damit die Bauernfamilie &uuml;berhaupt mal Urlaub machen kann, m&uuml;sste deren freiwilliger Zusammenschluss zu gemeinschaftlichen Betrieben gef&ouml;rdert werden (freiwillig hei&szlig;t hier wirklich freiwillig im Gegensatz zu den Methoden, die in der ehemaligen DDR angewendet wurden).<br \/>  Auf dieser Grundlage k&ouml;nnten wirklich unabh&auml;ngige Experten zusammen mit VertreterInnen von Verbraucherorganisationen, den Besch&auml;ftigten in der Landwirtschaft und den Bauern einen gesamtgesellschaftlichen Plan entwickeln, wie die gesamte Landwirtschaft &ouml;kologisch betrieben werden kann. <br \/>  Man sieht, Kanzler Schr&ouml;der und Ministerin K&uuml;nast sind Lichtjahre von einer radikalen Wandel in der Agrarpolitik entfernt. Es wird nicht einfach sein, den Weg, den wir vorschlagen, gegen die profitgierige Agrarindustrie durchzusetzen und er m&uuml;sste gleichzeitig Teil einer sozialistischen Umgestaltung der Gesellschaft insgesamt sein. Aber die Alternative dazu hei&szlig;t Rinderwahnsinn &#x96; auch beim Menschen. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Artikel von Georg K&uuml;mmel aus der VORAN Nr. 221 (Februar 2001)<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[116,114],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10056"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=10056"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10056\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10056"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=10056"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=10056"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}