{"id":10045,"date":"2002-08-29T13:43:51","date_gmt":"2002-08-29T11:43:51","guid":{"rendered":"http:\/\/.\/?p=10045"},"modified":"2012-05-29T12:55:05","modified_gmt":"2012-05-29T10:55:05","slug":"10045","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2002\/08\/10045\/","title":{"rendered":"Italiens Generalstreik am 16. April 2002 &#x97; ein Tag wie kein anderer"},"content":{"rendered":"<p>Clare Doyle im Socialist vom 26. April 2002<br \/> <!--more--><br \/>\n &nbsp;<br \/>\nWie unsere Berichte aus erster Hand v&ouml;llig klar machen, war der 16. April 2002 in Italien kein Tag wie jeder andere. Der erste achtst&uuml;ndige Generalstreik im Land seit 20 Jahren wurde gut befolgt. Die Reaktion auf den Streikaufruf &uuml;bertraf alle Erwartungen. Etwas &uuml;ber 8 Millionen ArbeiterInnen sind Mitglieder einer Gewerkschaft, aber mehr als 13 Millionen streikten &#x97; in den Autofabriken, auf den Flugh&auml;fen, in den Regierungsb&uuml;ros, den Callcenters, den Superm&auml;rkten. <br \/>  Die Geb&uuml;hrenstellen auf den Autobahnen waren verwaist und keine Schiffe, Busse, Flugzeuge, Z&uuml;ge, Stra&szlig;enbahnen oder Taxis fuhren, sobald alle zu den Massendemonstrationen gebracht waren, die im ganzen Land durchgef&uuml;hrt wurden. Auf den Bahnh&ouml;fen wurde jeder Zug als &#x84;f&auml;llt aus&#x93; angek&uuml;ndigt und Busse in den Depots trugen die Aufschrift &#x84;im Streik&#x93;. In Ancona organisierten AktivistInnen von &#x84;No Global&#x93; eine &#x84;Blockade&#x93;, nur um sicherzugehen, dass nichts aus dem Hafen abtransportiert wurde. <br \/>  Wichtige Notdienste wurden durch Vereinbarungen mit den Gewerkschaften aufrecht erhalten, aber viele Fachkr&auml;fte, die meinten, dass sie nicht streiken k&ouml;nnten, spendeten ein Tagesgehalt aus Solidarit&auml;t mit den Streikenden. In Rom hielten Soldaten, unter ihnen viele Wehrpflichtige und mindestens ein Marschall und ein Major eine Mahnwache an den Toren des Chigi-Palastes des Ministerpr&auml;sidenten ab, um ein besseres Abkommen zu verlangen. Auf den Gerichten von Mailand weigerten sich Teile der Carabinieri und Polizei, normal zu arbeiten. Gef&auml;ngnisbeamte machten auch Arbeitskampfma&szlig;nahmen und ein Besch&auml;ftigter an der B&ouml;rse sagte Journalisten, er &#x84;arbeite ohne etwas zu tun&#x93;!<br \/>  TheaterarbeiterInnen und K&uuml;nstlerInnen nahmen an den Demonstrationen teil. Fernsehstationen waren fast alle au&szlig;er Betrieb. Selbst die ArbeiterInnen bei den Seifenopern streikten. Drei Zeitungen aus Berlusconis Stall erschienen &#x97; gedruckt in einer Streikbrecherfirma, wo k&uuml;rzlich GewerkschaftsaktivistInnen gefeuert worden waren. Eine andere &#x97; &#x84;Libero&#x93; wurde zum Druck in die Schweiz geschickt, aber die ArbeiterInnen dort weigerten sich, die Arbeit ihrer streikenden KollegInnen in Italien zu machen.<br \/>  Mindestens 3 Millionen Menschen nahmen an den gr&ouml;&szlig;ten Demonstrationen teil, die man je in den gro&szlig;en St&auml;dten im ganzen Land sehen konnte. In Palermo waren es laut OrganisatorInnen 100.000. Im Durchschnitt streikten in der ganzen Provinz Sizilien 95 Prozent der ArbeiterInnen &#x97; von 100 Prozent bei Italtel di Carini bis 80 Prozent der Staatsangestellten. Weitere Tausende demonstrierten in einer anderen sizilianischen Stadt &#x97; Catania. Selbst auf der Insel Sardinien waren 50.000 auf den Stra&szlig;en und in Padua 100.000. In Turin, der Heimat von Fiat waren es bis zu 150.000.<br \/>  In Florenz gab es wie wahrscheinlich in den meisten Regionalhauptst&auml;dten weit mehr DemonstrantInnen als EinwohnerInnen &#x97; m&ouml;glicherweise ganze 400.000! Hier hielt Cofferati, der F&uuml;hrer des gr&ouml;&szlig;ten Gewerkschaftsdachverbands &#x97; CGIL &#x97;eine k&auml;mpferische Rede. &#x84;Wir werden so lange wie n&ouml;tig auf dem (Kampf)Feld bleiben. Regierung und Arbeitgeber sollen zur Kenntnis nehmen, dass wir nicht aufh&ouml;ren werden, bis unsere Ziele erreicht sind.&#x93; <br \/>  Auf der Massendemonstration im Zentrum von Mailand beschrieb Pezzotta, der F&uuml;hrer vom CISL-Dachverband den Versuch der &Auml;nderung von Artikel 18 des Arbeitsgesetz als &#x84;Nicht eine Reform, sondern eine Konterreform. Es ist mit dem vergleichbar, was Thatcher und Reagan machten&#x94;. Er beharrte: &#x84;Wir akzeptieren die soziale Marktwirtschaft nicht als unser Modell.&#x94; <br \/>  In Bologna, wo es laut Gewerkschaften 350.000 DemonstrantInnen gab, wurde der Sekret&auml;r des gem&auml;&szlig;igten UIL-Dachverbands, Angeletti, auch k&auml;mpferisch: &#x84;Wir haben zum Streik aufgerufen und das Land ist zum Stilstand gekommen. Pr&auml;sident (des Regierungsrates) Berlusconi sagt, dass das Land ihn nicht verstehe, aber er versteht das Land nicht, das er vertritt!&#x94;<br \/>  Mindestens 200 Busse und zahlreiche Z&uuml;ge und Autos brachten Streikende von au&szlig;erhalb nach Rom, um sich den Hunderttausenden auf der Stra&szlig;e anzuschlie&szlig;en. Erneut gab es die Karikaturen und riesigen Bilder von Berlusconi als Napoleon und sogar als Papst. Eines der Posters auf der Demonstration bezog sich auf Berlusconis Vorwurf, die V&auml;ter w&uuml;rden gegen ihre S&ouml;hne streiken, und lautete: &#x84;Im Namen des Vaters, des Sohnes oder der Confindustria (des Unternehmerverbandes)!&#x94;. (In der Zentrale von Arzano, der vom Pr&auml;sident der Confindustria D&#x92;Amato selbst geleiteten Firma, trat der Gro&szlig;teil des Personals in den Streik. Nur drei ArbeiterInnen gingen rein, die von ihren KollegInnen drau&szlig;en ausgepfiffen und -gebuht wurden!).<\/p>\n<p>  <b>Euphorische Stimmung<\/b><\/p>\n<p>  Die &uuml;berwiegend festliche Stimmung an dem Tag entstammte zweifellos dem Gef&uuml;hl, dass, besonders nach der Demonstration in Rom [am 23. M&auml;rz], die Regierung schon auf der Flucht sei. Die Regierung w&uuml;rde einfach ihren Schwall an neoliberalen Angriffe auf Arbeitspl&auml;tze, Bildung, Soziales und m&uuml;hsam gewonnene und grundlegende demokratische Rechte aufgeben m&uuml;ssen.<br \/>  Der &#x84;Kavalier&#x93; selbst &#x97; der Ministerpr&auml;sident und reichste Mann in Italien &#x97; hat versucht zu sagen, dass er die Gewerkschaftsf&uuml;hrers gern wieder um einen Tisch versammelt s&auml;he. Manche seiner rechten Verb&uuml;ndeten in der Polo-Regierungskoalition bellen immer noch zusammen mit Vertretern der Mittelbetriebe in der Confindustria nach  thatcheristischen Ma&szlig;nahmen zur &#x84;Reform&#x93; der Wirtschaft und der Abw&auml;lzung der Krise des kapitalistischen Systems auf die Arbeiterklasse von Italien. Auf der anderen Seite gint es die gro&szlig;en Unternehmer wie Agnelli von Fiat und andere, die jeden weiteren &#x84;Gesellschaftskonflikt&#x93; f&uuml;rchten.<br \/>  Dieser ungeheure Kampf, der immer noch grundlegend zwischen der Arbeiterklasse auf der einen Seite und einer halsstarrigen Regierung der Reichen auf der anderen Seite stattfindet, muss weitergehen. Er hat die Studierenden und jungen Arbeitslosen hineingezogen, die w&uuml;tend auf die Ungerechtigkeit im Weltma&szlig;stab ebenso wie in Italien sind. Er hat auch die meisten Schichten der Mittelschicht auf der Seite der Gewerkschaften hineingezogen, nicht zuletzt wegen der Fragen der Medienfreiheit und Manipulation das Gesetzes und der Gerichte durch den Ministerpr&auml;sidenten selbst. <br \/>  Die unerf&uuml;llten Versprechen der Regierung haben sie Unterst&uuml;tzung selbst unter denen verlieren lassen, die ihre Parteien urspr&uuml;nglich gew&auml;hlt hatten. Umfragen zeigen ein Einbrechen der Unterst&uuml;tzung. Die herrschende Klasse ist unklar, ob sie mit Zugest&auml;ndnissen oder Unterdr&uuml;ckung weitermachen soll und die Diebe der Regierung der Bosse geraten sich st&auml;ndig unter einander in die Haare. Die Saat einer vorrevolution&auml;ren Lage ist im umgepfl&uuml;gten Boden von Italiens gegenw&auml;rtiger Krise vorhanden.<br \/>  Manche haben von Szenen und Stimmungen gesprochen, die sie seit 1969 nicht erlebt haben. Giorgio Cremaschi, der nationale Sekret&auml;r der k&auml;mpferischen Metallarbeitersektion der CGIL sagte in Neapel: &#x84;Dies ist ein au&szlig;erordentlicher Kampftag. Die Industriezone von Pomigliano war leer wie nur 1969&#x93; (Liberazione 17. April 2002). Der letzte achtst&uuml;ndige Generalstreik war 1982, als die gleitende Lohnskala (die &#x84;scala mobile&#x93;) von der Spadolini-Regierung angegriffen wurde. <br \/>  1994 f&uuml;hrten ein vierst&uuml;ndiger Generalstreik und Massendemonstrationen ein schnelles Ende der ersten Berlusconi-Regierung herbei. Heute gibt es trotz der beispiellosen 3-Millionen-starken Demonstration in Rom am 23.  M&auml;rz und diesem historischen Generalstreik viele ItalienerInnen, die immer noch kein Vertrauen haben, dass sie die Regierung los werden k&ouml;nnen.<br \/>  Die F&uuml;hrer der gro&szlig;en Dachverb&auml;nde versichern weiterhin der herrschenden Klasse, dass sie keine Absicht haben, den Sturz des &#x84;demokratisch gew&auml;hlten&#x93; Medien- und Firmenzaren-Ministerpr&auml;sidenten zu versuchen. Die Regierung hofft weiterhin, die gem&auml;&szlig;igteren CISL und UIL von der CGIL abzuspalten, aber alle drei beharren, dass es keine &Auml;nderung in den Schutzrechten des Artikel 18 im Arbeitsgesetz gebe. Die CGIL hat weitere Forderungen bez&uuml;glich der Verteidigung von Sozialleistungen, Renten etc. hinzugef&uuml;gt und die jungen Leute auf den Demonstrationen haben ihre Proteste gegen die Regierung mit ihrer Wut auf die US- und israelische Regierung wegen ihrer m&ouml;rderischen Politik in Afghanistan und Pal&auml;stina verbunden.<\/p>\n<p>  <b>Das System herausfordern<\/b><\/p>\n<p>  Die Basisgewerkschaften &#x97; Cobas, CUB, RdB etc. &#x97; und linke Organisationen wie Rifondazione Communista sind in der Frage des Artikel 18 in die Offensive gegangen und fordern, er solle ausgedehnt werden, so dass er f&uuml;r alle ArbeiterInnen gilt, nicht nur in Betrieben mit mehr als 15 Besch&auml;ftigten. An vielen Orten liefen die Basisgewerkschaften getrennt von den &#x84;Dachverb&auml;nden&#x93;, aber an manchen Orten vereinigten sie sich in ein Meer von gemeinsamem Protest. In Neapel, wo mehr als 200.000 auf der Stra&szlig;e waren, gab es eine kleine Gruppe von ungl&uuml;cklichen Akademikern, die kl&auml;ren wollten, wo sie sein sollten, da sie ein bi&szlig;chen &#x84;CGILer&#x93; und ein bi&szlig;chen &#x84;Cobasler&#x93; waren. Schlie&szlig;lich traten die Str&ouml;me der zwei Demonstrationen &uuml;ber ihre Ufer und vereinigten sich zu einer riesigen Flut des Protestes. Das Dilemma dieser Leute zwischen den St&uuml;hlen wurde gel&ouml;st und sie gingen so froh heim wie jeder andere Demonstrant!<br \/>  Es wird lange dauern, bis die Euphorie solch eines Festtags schal wird. Selbst in Mailand, wo es zwei Tage sp&auml;ter ein schreckliches Flugzeugungl&uuml;ck gab, wird niemand, der auf der Demonstration war, sie je vergessen. Zuerst f&uuml;rchteten viele einen terroristischen Anschlag und dass er sofort von der Regierung genutzt werden w&uuml;rde, um die Streikbewegung aufzuhalten, gerade  wo der Sieg sicher zu sein schien. Viele erinnern sich an die &#x84;bleiernen Jahre&#x93; in Italien, die den Massenbewegungen und Streiks der sp&auml;ten sechziger und fr&uuml;hen siebziger folgten.<br \/>  Aber wo die Bewegung noch auf dem Gipfel ist, ist eine klare F&uuml;hrung erforderlich, die die Wut und Energie von Italiens ArbeiterInnen, Arbeitslosen, RentnerInnen und jungen Leuten in eine Herausforderung der Berlusconi-Regierung und des Systems des Kapitalismus f&uuml;hrt, das sie verteidigt. Wenn die Regierung nicht nachgibt, wird es weitere, l&auml;ngere Streikaktionen geben m&uuml;ssen. Aber selbst wenn sie Zugest&auml;ndnisse macht, wird die italienische Arbeiterklasse eine R&uuml;ckkehr der Offensive von Seiten von Berlusconi und seinen Ministern sehen. <br \/>  Wenn er oder seine Regierung ersetzt werden und eine Mitte-links-Regierung an die Macht kommt, werden riesige Hoffnungen und Illusionen in sie gesetzt werden, trotz der arbeiterfeindlichen Politik des letzten &#x84;Olivenbaum&#x93;-B&uuml;ndnisses. Eine neue Version w&uuml;rde eine von der Bewegung wiederbelebte und nach links gesto&szlig;ene DS (Linksdemokraten) umfassen. Es wird weithin erwartet, dass sie unter der F&uuml;hrung von Sergio Cofferati w&auml;re, dessen Amtszeit als Chef der CGIL sich dem Ende n&auml;hert. Solch eine Regierung w&uuml;rde zweifellos versuchen, wirkliche Reformen einzuf&uuml;hren, die den Leuten helfen, die gegenw&auml;rtig am Kampf gegen Berlusconi und seine G&uuml;nstlinge teilnehmen. Riesige Hoffnungen w&uuml;rden in sie gesetzt werden, aber sie w&uuml;rde sich wie vorher nicht auf ein Programm zur Beendigung des Kapitalismus st&uuml;tzen. Sie m&uuml;sste sich fr&uuml;her oder sp&auml;ter den Diktaten des kapitalistischen Systems beugen und K&uuml;rzungen bei &ouml;ffentlichen Ausgaben, Privatisierung etc. einf&uuml;hren, so wie es Blair und Jospin schon in Britannien und Frankreich gemacht haben.<\/p>\n<p>  <b>Sozialistische Alternative<\/b><\/p>\n<p>  Am gro&szlig;en Streiktag des 16. April nahmen Mitglieder des Committee for a Workers&#x92; International (CWI, Komitee f&uuml;r eine Arbeiterinternationale) aus sieben verschiedenen L&auml;ndern an Demonstrationen in sechs St&auml;dten in ganz Italien teil. Sie hatten den Vorzug, aus erster Hand die Macht der Massenbewegung zu erleben, die gegenw&auml;rtig auf der ganzen Welt ArbeiterInnen begeistert kapitalistische Regierungen &auml;ngstigt. <br \/>  In Florenz, Mailand, Genua, Rom, Neapel und Bologna wurden Tausende Exemplare eines Flugblatts verteilt, das von GenossInnen von Lotta per il Socialismo (Kampf f&uuml;r den Sozialismus) gemacht wurde. Es griff die Forderungen der Bewegung auf, den Artikel 18 auszudehnen und wies die Idee zur&uuml;ck, dass vorgeschlagene Arbeitslosengeldregelungen irgendwie ein Ausgleich f&uuml;r Pfuschen am Arbeitsgesetz sein k&ouml;nne. Es forderte auch die F&uuml;hrer der Bewegung auf, den Kampf durch die Organisierung weiterer Streiks zu steigern, notfalls einen zweit&auml;gigen Streik. Es scheint jetzt, dass die drei Haupt-Gewerkschaftsdachverbandsf&uuml;hrer vielleicht f&uuml;r ein Programm reihum gehender Streiks im Mai eintreten k&ouml;nnten. Es ist unwahrscheinlich, dass diese Taktik den vollen Schwung der Bewegung aufrecht erhalten k&ouml;nnte, selbst wenn sie in den Gro&szlig;betrieben im Herz der italienischen Wirtschaft angewandt w&uuml;rde. Es w&uuml;rde auch die 13 Millionen nicht weiter am Kampf teilnehmen lassen, die am achtst&uuml;ndigen Streik so zuverl&auml;ssig teilgenommen haben.<br \/>  Die GenossInnen des CWI\/Lotta per il Socialismo traten daf&uuml;r ein, den Kampf auf die politische Ebene zu tragen &#x97; f&uuml;r ein Ende des Berlusconi-Regimes, aber auch der Herrschaft der Gro&szlig;konzerne und Banken in der Wirtschaft zu k&auml;mpfen. Eine sozialistische Alternative &#x97; &ouml;ffentliches Eigentum und demokratische Planung &#x97; w&auml;ren der einzige Weg, die mit dem Kapitalismus verbundenen best&auml;ndigen Probleme zu beseitigen, die er dauernd, arbeitenden Menschen, RentnerInnen, jungen  Menschen, Kranken, ImmigrantInnen und Arbeitslosen bereitet. <br \/>  Die historischen Ereignisse der j&uuml;ngsten Periode in Italien haben die Notwendigkeit des Aufbaus einer Massenpartei scharf gestellt, die f&uuml;r eine Regierung der ArbeiterInnen, jungen Menschen und Armen und f&uuml;r die Ersetzung des Kapitalismus durch den Sozialismus k&auml;mpft. Die italienische Arbeiterklasse gibt allen ein Beispiel. M&ouml;ge sie die Aufgabe des Sieges &uuml;ber die verhasste Berlusconi-Regierung vollenden und den Weg zum Sieg &uuml;ber alle Feinde der Arbeiterklasse er&ouml;ffnen &#x97; in Italien und international.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Clare Doyle im Socialist vom 26. 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